2021-2022

Der Wechsel ist vollbracht. Er war anders als erwartet, aber der Reihe nach.
Nachdem sich der Donnerstag als der Wärmere abzeichnete, bin ich fleißig geworden. Die Schienen von Fahrradträger an gewissen Stellen mit Rostumwandler behandelt und grundiert. So könnte am Donnerstag eine Spraydose RAL90xx halbglänzend zum Einsatz kommen. Mit dem Trockenwerden würden die Plastikendstücke angeklebt. Die Schienen kann man jetzt als fertig bezeichnen und sind werkzeugfrei zu montieren.
Der Freitag war zum arbeiten zu schön und so habe ich mich nach einigen Aufräumungsarbeiten nach dem Frühstück von der Sofa gewälzt und habe mein E-Bike aus dem Keller geholt. Der Weg führte über eine neue Strecke nach Tamm. Ich habe für meine Prinzessin eine fast verkehrsfreie Strecke entdeckt. Es gibt da einen kleinen Fußgängerdurchlass auf Höhe des Asperger Freibades.
Dann muss man nicht am Bahnhof Asperg über die Bahn.
In Tamm dann Karin und Otto überfallen und ein paar Takte geredet. Dann über der Hohenasperg weiter zum kleinen Asperg um ein Foto vom großen Asperg zu machen.
Dann Richtung Ludwigsburg und kurz überlegt ob ich Oliver und Billy auch noch überfalle. Der Gedanke wurde wegen des zu Ende gehenden Sonnenschein verworfen. Heim in die Burg wo der Kaffee schon auf mich warten.
Hier Mal die Strecke:
Dann liefen die Vorbereitung für den Jahresausklang auf vollen Touren. Wir zwei Spinner haben beschlossen, wir machen ein Fondue und schauen „Dinner for one“ im Fernsehen. Dazu würde das Fondue im Wohnzimmer aufgebaut und pünktlich zum Start liefe eine der zig Übertragungen an.

Als dieser Jahreshöhenpunkt zu Ende war, klingelte es an der Haustür. Wir haben uns verwundert angeschaut und Dago ging zur Sprechanlage. Billy und Oliver kommen spontan auf Besuch. Ich hurtig das Fondue-Geschirr in die Küche getragen und die Reste versorgt, dann hätten die Zwei den Burgfried erklommen. Im Rucksack mit dabei, zwei Flaschen von dem leckeren Weißwein, einen Roten für Dago und eine Flasche Sekt zum anstoßen. Die Überwachungskamera hat das festgehalten. Da die Zwei wieder zu Fuß gekommen sind, konnte man sich direkt den Mitbringsel wiedmen. Die neue Glastonne bekommt richtig was zu tun. So verging die Zeit bis Mitternacht im Fluge und auch danach saßen wir noch Recht lang. Erst gegen 3 Uhr löste sich die Miniparty auf.
Dago hat noch kurz die Burg in Ordnung gebracht, damit uns am Morgen nicht der Schlag trifft, und dann ging es ins Bett.
Willkommen in 2022
Ich möchte hier auf diesem Weg allen Familienmitgliedern, Freunden, Bekannten und auch den Leuten die mich/uns nicht leiden können, die besten Wünsche für das neue Jahr übermitteln und mich auch für die zahlreich übermittelten Wünsche von ganzem Herzen bedanken.
Euch allen Glück, Zufriedenheit, Wohlstand und ganz viel Gesundheit, begleitet von Mut und Zuversicht für das neue Jahr.

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Das Jahr geht zu Ende,

und die Autokorrektur treibt mich in den Warenkorb!
Das Weihnachtsessen ist verdaut und der Altglascontainer ist voll. Die Tage versucht das Aggregat zu starten. Erstmal getankt und den Vergaser geflutet. Dann wollte ich mit dem Seil-Starter das Teil anwerfen, ohne Erfolg. Dann mit dem Anlasser versucht, es blieb ruhig. Die Batterie ausgebaut und gemessen. Nur lächerliche 3,x Volt waren noch vorhanden. Hab das elektronische Ladegerät ausgepackt und angeschlossen. Nichts geht. Die Batterie wird nicht erkannt. Dann habe ich ein „Überbrückungskabel“ gebastelt. In eine 12 Volt-Steckdose eingesteckt und das andere Ende an den Batteriepolen befestigt. Das Messgerät zeigt nun 4,x und das Ladegerät zuckte nur ganz kurz. Mal eine Stunde das Kabel dran gelassen und andere Dinge getan. Wieder das Ladegerät angeschlossen, aber das zuckte nur ganz kurz und schickte 16 Volt zur Batterie. Habe dann das Ladegerät unzählige Male an- und wieder abgeklemmt. Jedesmal gingen 16,x Volt zur Batterie. Irgendwann hat das Ladegerät übernommen, aber nur mit der Unterstützung des Kabels. Nach einiger Zeit konnte das auch entfernt werden. Es dauerte sehr lange bis das 7/10A Ladegerät die 6 Ampere-Batterie voll hatte. Dann folgten zwei erfolgreiche Startversuche und ich ließ das Aggregat einige Zeit laufen. Trotzdem habe ich eine neue Batterie geordert. Möchte nicht auf der Reise nochmal vor dem Problem stehen.
Gestern habe ich meinen Bruder in HN besucht. Habe auch meine Nachbarin mitgenommen, die wollte Herbert und sein Boot unbedingt sehen. Sind mit der Feierwehr gefahren. Zum ersten Mal auf Strecke. Da fiel der Spritverbrauch gleich noch etwas. Habe das mit strammer Fahrweise versucht aufzufangen. Da fällt die Batterieanzeige in den Keller und am Berg fehlt dann die Unterstützung durch den E-Antrieb. Ist halt ein Kleinwagen. Könnte aber bei dem Regenwetter mit den großen gut mithalten.
Dagmar ist heute das erste Mal alleine gefahren. Breuninger und zurück.
Kleine Einkaufrunde um spezielle Dinge einzukaufen. Heute am Nachmittag besuchen wir Basti und Sanja, darauf freuen wir uns schon sehr.

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Mir geht es nicht gut

Liegt es am trüben Wetter, an den Nachwirkungen der Boosterimpfung, oder an den fünf leeren Flaschen auf der Anrichte in der Küche?
Diese fünf waren Opfer des gestrigen Abendessen. Billy und Oliver haben zwei gute Flaschen Weißwein mitgebracht und ich hatte noch zwei Nichtrote im Keller. Dago hielt sich an ihren Rotwein. Vor dem Essen gab es als Aperitif eine Flasche Sekt. Der hat mich auf leeren Magen fast geschafft. Das frühe Abendessen war schlicht und fein. Zwei große Lachsforellen, eine Schüssel Pellkartoffeln, lecker Dillsauce und ein paar Salatherzen. Zum Abschluss noch selbstgebackene Apfelpita.
Es war eine lustige Runde und am späten Abend sind die Zwei gegangen. Ja, wirklich. Sie kamen zu Fuß und sind heimgelaufen. Ich hätte sie auch nicht wirklich fahren können. Sie schafften sie Strecke von 3½ km in einer guten ¾ Stunde.
Für mich stand heute Regeneration auf dem Plan. Morgens einen tollen Film aus der Zeit in der die Welt noch schwarz/weiß war: „Drei Männer im Schnee“ Danach ein leichtes Frühstück und ein kurzes Schläfchen auf der Sofa. Dann den Rest Apfelpita mit einem Tässchen Kaffee.
Der Nachmittag plätschert dahin. Bisschen Fernsehen, bisschen auf dem Sofa abhängen, sicherheitshalber Fieber gemessen.
Das Abendessen war leichte Kost. Etwas Pute mit Reis. Beschließe früh zu Bett zu gehen.

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Heiligabend

11:15 Es geht auf den Dachboden. 2 Kartons mit Christbaumschmuck aus dem Depot in die Burg geschafft.
11:25 Ins Verlies hinab, Säge und Bohrer gesucht und gefunden.
11:32 Auf dem Balkon den Tisch gestellt. Baum drauf gelegt und unten 2cm abgesägt und eine Zentrierbohrung gesetzt. Jetzt kann der Baum über die neue Schnittfläche Wasser aufnehmen und die Bohrung fixiert ihn im Ständer.
11:45 Die Kinder dürfen nicht mehr ins Wohnzimmer. Dort steht jetzt der Baum, nackt wie von der Natur geschaffen. Es ist wieder eine Fichte geworden. Leider habe ich keine Rotfichte gefunden. Die duftet herrlich und beim raustragen nach Dreikönig verliert er im Hausgang keine Nadeln. Alle liegen im Wohnzimmer! Es ist eine Blaufichte. Diese Nordmanntannen gefallen mir einfach nicht. Zudem wollte der Händler 27.-€ für so ein Teil. Für einmal drunter singen, war mir das zu teuer. Nein, ich bin nicht geizig, aber die Tage wo es egal war was der von der Familie ausgesuchte Baum kostet sind vorbei.
12:00 Erschöpft sitze ich auf der Sofa und bewundere den Baum.

Nackter Baum


12:05 Ich gehe in die Küche und richte das Frühstück für uns zwei. Hier Mal ein Bild wie die Trunner’s alleine frühstücken. Und man sieht, die haben neben der Gmunder-Keramik noch anderes Geschirr.
12:50 Das Frühstück ist nun Geschichte und ich ziehe mich auf das Sofa zurück. Der nackte Baum erinnert mich eindrucksvoll was ich noch tun muss. Lasse mich aber nicht in meinen Alltagsritualen beirren.
12:58 Die Rituale sind gestört. War früher der 24te ein „normaler“ Arbeitstag, an dem nach dem Mittag der Arbeitsplatz gründlich aufgeräumt wurde und man kurz vor Feierabend zusammen saß und Kaffee getrunken hat, ist er heute ein halber Feiertag. Das Fernsehprogramm steht auf Wochenende und meine Lieblingssendung kommt nicht.😠
13:03 Ersatz gefunden.😀
13:35 Der Baum ruft. Beginnen mit der Lichterkette und regen uns wie jedes Jahr über die kurzen Kabel zwischen den Kerzlein auf. Dann die schweren Kugeln, gefolgt von den Glocken. Noch ein bisschen Stroh- und Glasschmuck, fertig.
14:10 Klage über Kopfschmerzen. Messe sicherheitshalber Fiber. Zwei Aspirin müssen reichen.
14:25 Dagmar legt letzte Hand am Baum an. Bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Denke viel an meine Familie und unsere Freunde. Irgendwie ist es dieses Jahr komisch. Erfreue mich an den Postkarten, die uns Freunde geschickt haben. Sehe meine Karten noch auf dem Schrank liegen. Blöd, haben mir bei Kauf gut gefallen und habe nachgedacht wem ich die schicke ich und jetzt liegen die noch hier. Vielleicht mache ich nachher ein Bild davon und stelle das hier ein?
14:35 Die Aufräumungsarbeiten beginnen. Nicht benötigter Baumschmuck und Lichterketten gehen nachher wieder auf den Dachboden.
14:45 So sieht die Weihnachtsecke nun aus.
16:00 Kaffee zur Stärkung und ein Stück Hefezopf dazu.
16:20 Staubsaugen und aufräumen. Mich über die Nachbarschaft aufgeregt. Die Parken als ob sie alleine auf der Welt wären. Den Überweg blockiert der schon seit gestern.
Aber es ist Weihnachten. Nicht aufregen, aber man sollte andere auch nicht aufregen.
17:00 Dago hat die Wohnung gesaugt und ich einige rumliegende Kleinigkeiten versteckt. Die Waschmaschine signalisiert mit lautem Pfeifton das sie fertig ist.
17:30 Das Abendessen duftet aus der Küche, die Wohnung ist in einem passablen Zustand, das Christkind kann kommen.

Ich wünsche Euch allen ein besinnliches und friedvolles Weihnachtsfest. Mögen all eure Wünsche in Erfüllung gehen.

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Welch ein schöner Tag.

In der früh, ich war schon auf (mehr aber nicht), klingelte mein Telefon. Adrian war dran, nein nicht aus OÖ, und fragte was wir machen. Er geht nach Lbg ins Krankenhaus zum testen und danach mit seiner Mama am Asperg spazieren. Ob wir mit wollen, war die Frage.
Spontan überfordert, blocke ich die Antwort ab, bis Dagmar aus dem Bad kam. Kurzer Kriegsrat, mit dem Ergebnis das wir mitgehen. Das Zeitfenster, um mich in eine menschenähnlichen Zustand zu versetzen war klein. Geduscht, angezogen und die Feierwehr eisfrei gemacht. Dann begann sich das Fenster zu schließen. Treffpunkt war der Pflanzen-Kölle, bei uns hinterm Haus.
Nach kurzer Begrüßung ging es hinauf. Parkplätze waren rappelvoll, aber für uns hat es noch gereicht. Haben die Tour um die Festung gemacht. Bin ich schon hundert Jahre nicht mehr gegangen.

Hinten dann die Treppen hoch auf den oberen Weg. Mit leichtem Gefälle dann zurück zum Parkplatz

Die letzten Meter sind Dago und ich schneller gelaufen. Uns führte der Heimweg über unseren Sonntagsbäcker um frisches Gebäck für ein kleines Frühstück servieren zu können. Den selbstverständlich haben wir Adrian mit seiner Mama eingeladen. Irgendwie saßen wir sehr lange und haben uns glänzend unterhalten.

Erst mit einsetzen der Dämmerung haben die Gäste die Burg verlassen. Adrians Mama bekam noch eine kurze Führung durch das chaotische Wohnmobil. Herumliegendes Werkzeug, offene Schränke, schmutziger Fußboden, aber es hat gefallen. Noch auf dem Gehweg stehen haben wir über Solar, Toilette und Wasserversorgung gesprochen.
Nichts gearbeitet, aber ich möchte den Tag nicht missen.

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Die Leute verwundern mich.

Heute die Burg verlassen um die Vorräte aufzufüllen. In diesen Supermärkten gehen die Leute dicht an dicht als gäbe es kein Corona. Die Desinfektionsstation wird weiträumig umgangen. Keine 20% der Kunden desinfiziert beim betreten des Marktes seine Hände. Der Lockdown nach Weihnachten muss wohl sein, anscheinend sehnen den alle herbei. Nun den, die 5te Welle erlebe ich am Strand!
Allerlei Dinge wandern in den Einkaufswagen. Rein theoretisch der letzte Einkauf der in die Burg geschafft wird. Der nächste Einkauf geht ins Wohnmobil und umfasst den Reiseproviant.
Frisches Brot, Aufbackbrötchen, Frischwurst und Käse, Salat und Gemüse. Das hält wieder ein paar Tage. Auch ein Weihnachtsbaum wurde auf dem Parkplatz gekauft und in die Feierwehr geladen. Der wird aber traditionell erst am Heiligabend aufgestellt.
Das Wohnmobil und dessen Umbau, kein Umbau – eher Optimierung, ist fast fertig. Der Umbau in der Dusche ist fertig. Prinzessin hat einen längeren Duschschlauch. Der Hahn wurde verlängert. Ging einfach, es gibt Hahnverlängerungen 1/2″. Die wurde einfach zwischen Schlauch und Brausekopf montiert. Das Werkzeug ist aus der Sitzbank heraus und in die Staubox gewandert. Überlege ob ich meinen Ratschenkasten mitnehme. Den brauch man eh nur bei echten Reparaturen. Unterwegs genügt Draht und Zange. Fast alles wird auf den Prüfstand geworfen. Einige Kleinteile wandern in den Keller. Die habe ich unnütz durch Europa gefahren. Als Ersatz geht eine Rolle Klebeband und ein paar Kabelbinder mit.
Die GPS-Außenantenne hat ihren Platz gefunden. Freier Blick zum Himmel und windgeschützt hinter der Haubenkante. Der ist jetzt nur mit doppelseitigen Klebeband fixiert. Der dunkelgraue Kleber möchte es warm und wird unterwegs verarbeitet. Recycling ist angesagt. Die Seele des alten Brauseschlauch wurde zum Schutz des GPS-Kabel verwendet. Durch den Dichtgummi der Haube, dann im Kotflügel zur Beifahrertür. Dort unter dem Türgummi durch in die Verkleidung der A-Säule, hoch in die Galerie. Dort wartet das Kabel auf den Verstärker und die Sendeantenne. Kommt die Tage. Der metallerne Spiralschlauch schützt nun das Kabel der Kühlbox. Das schleift beim rausziehen der Schublade auf dem Boden. Nun gut eingepackt, der Anfang mit einer Schelle am Boden befestigt.
Der neue Walzenlüfter ist in der Kühlboxen-Schublade fixiert und angeschlossen. Muss da aber nochmal rein. Muss noch ein paar Löcher stopfen, damit der Lüfter optimal arbeiten kann. Auch der Anschluss muss nochmal überdacht werden. Der soll einmal automatisch gehen, soweit bin ich aber noch nicht. Ein einfacher Schalter muss erstmal reichen.
Überlegen was wir in die jetzt leere Sitzbank tun. Denke Dago wird schon etwas finden.

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Ich muss mir Luft machen,

sonst platze ich. Möchte das aber nicht auf Facebook und Co machen, da ich dort noch weniger Kontrolle habe wie hier in meinem Blog.
Die Vorfälle um mich herum werden immer mehr. Erst waren es nur Bekannte die man vom hören und sagen her kennt, jetzt trifft es Freunde und ich möchte nicht das es meine Familie trifft.
Normale, notwendige Operation müssen verschoben werden, weil im Falle einer Komplikation kein Intensivbett zur Verfügung steht. Die Schmerzmittel bei einer Freundin werden zur maximal möglichen Dosis angehoben. Das Blutbild wird regelmäßig geprüft, da Schäden an der Leber und Co erwartet werden. Der OP-TERMIN ist in den März verschoben.
Der Grund für diese Verschiebung ist das egoistische Verhalten einiger Leute. Sie sitzen in diesem System, nutzen es zur maximale aus, und tun nichts das es weiterhin funktioniert. Sie haben ihre Bildung, ihren Wohlstand in diesem System gewonnen, und schimpfen und wettern gegen dieses System.
Ich bitte diese Leute dringend eine Patientenverfügung, in der sie lebensverlängerde Maßnahmen ablehnen, auszufüllen. Dann wären etliche Intensivbetten frei und das Personal könnte seiner normalen Arbeit nachgehen. Bekannte und Freunde könnten ihre dringend benötigten Behandlung erhalten und wären bald beschwerdefrei.
Ja, es gibt Impfschäden. Das möchte ich gar nicht bestreiten, aber ich kenne niemanden den das getroffen hat. Auch der Kumpel von meinem Schwager konnte keinen Namen nennen. Wenn ich kenne, das sind Leute die an den schweren Folgen einer Krankheit leiden, die mit einer einfachen Impfung zu vermeiden gewesen wäre. Das ist keine Statistik die irgendjemand frisiert hat, das sind meine Lebenserfahrungen.
Wir leben in einer Demokratie. Das heißt die Mehrheit entscheidet wohin die Richtung geht. Auch wenn diese Mehrheit nur 51% sind, müssen die anderen 49% dem beugen.
Wobei die Impfgegner keinesfalls diese 49% sind, sondern ein verschwinden kleiner Anteil der Bevölkerung, dem leider ein deutlich größer Teil an falsch informierten Leuten hinterherlaufen. Es bleibt aber ein sehr kleiner Teil unserer Bevölkerung.
Dieser kleine Anteil terrorisiert den Großteil der Bevölkerung. Die ganzen Beschränkungen treffen auch die Geimpften. Die Weihnachtsmärkte und kulturellen Veranstaltungen werden für wesentlich mehr Geimpfte abgesagt, das sind rund 70% der Bevölkerung, als für diese Impfgegner!
Der Hammer dabei, es dient dem Schutz der Ungeimpften. Das muss man sich Mal vor Augen führen.
Wer mit dieser Demokratie nicht zurecht kommt, muss dann halt seine Konsequenzen ziehen und auswandern. Ich empfehle Belarus oder Nordkorea. Dort gibt es diese komischen Mehrheitsverhältnisse wie bei der Demokratie nicht.

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Der Countdown beginnt.

Die Tage bis zur Abfahrt werden weniger und eines nach dem anderen auf der Liste wird abgehagt. Heute war die dritte Coronaimpfung auf dem Plan. Bei unserer Hausärztin angemeldet und als wir ankamen…..
„Wie, hat man sie auch nicht angerufen?“
Dachte erst, kein Impfstoff. Dann, Ärztin krank.
„Die Impfung findet im Zelt vor Möbel-Hofmeister statt“
Es war eilig und Dago hat mir das Steuer überlassen. Kaum 5 Minuten über der Zeit waren wir vor Ort. Schulter frei und Sprite rein. Somit ist zum Jahreswechsel mein Impfschutz optimal und gilt laut Zertifikat bis 16. Dez. 2022.
Daheim dann die Vorräte an Medikamenten für die Reise bestellt. Drei Online-Apotheken haben die Bestellungen erhalten. Dabei muss man aufpassen wie ein Schießhund. Im Shop sind die Preise höher, wenn man nicht über die Preisvergleich-Seite kommt. Man hat ja als Rentner nichts zu verschenken.
Der längere Brauseschlauch war/ist ein großes Problem. Der erste war nur wenige Zentimeter länger als der originale Schlauch. Habe vorher nicht gemessen sondern gegoogelt. War blöd. In 95% der Suchergebnisse war der Schlauch 1,25m lang. So dachte ich, Prinzessin will ihn wenige Zentimeter länger, Kauf einen Schlauch mit 1,50m. Nun war der Hahn einer der 5% mit einem fast 1,5m Schlauch und der Aufwand die verpressten Anschlüsse mit primitiven Mitteln zu tauschen lohnt nicht. So wurde der Schlauch in der Burg getauscht. Das hat der Prinzessin auch gefallen. Ein 2m Schlauch wurde organisiert und die Verpressungen entfernt. Wenige Millimeter Unterschied im Durchmesser ließen das Vorhaben scheitern. Ein anderer Weg muss gegangen werden. Den Schlauch ohne die große Verschraubung durch den Hahn führen und dann die Verschraubung wieder verpressten. Nun hat der Schlauch 3/8″ und der Hahn M15x1 Gewinde. Dafür wurde ein Adapter bestellt. Während dieser Arbeiten eine Lösung für den etwas zu kurzen Auslauf des Hahnes entdeckt. Das Wasser rinnt bei fast geschlossenem Hahn nicht sauber ins Becken, sondern tropft auf den Rand. Eine Kunststoffhülse die 30mm länger ist und dadurch der Brausekopf mehr über dem Becken ist. Ist auf dem Foto provisorisch dargestellt, da die originale Hülse nicht ganz reingedrückt ist. Dazu würde mit SketchUp eine Zeichnung gefertigt und die Daten an meinen Sohn geschickt. Der hat einen 3-D-Drucker. Wenn das klappt, ist das ein günstiger Umbau. Ansonsten müsste ein neues Waschbecken her. Das Bad bleibt so explodiert liegen, bis alle Teile da sind.
Die Grundnahrungsmittel müssen im Wohnmobil aufgefüllt werden. Dazu wurden die Bestände kontrolliert und das MHD überprüft. Einige Dinge gehen nichtmehr mit auf die Reise und werden in der heimischen Küche verarbeitet.
Das „Bordwerkzeug“ ist zur Zeit auf dem Prüfstand und muss dringend ausgedünnt werden. Ist natürlich sehr schwierig, da ich mit der Bedienung des Werkzeuges grundsätzlich vertraut bin und im Falle eines Falles auf nichts verzichten möchte. Aber das ganze Leben ist ein Kompromiss, und den werde ich hier auch noch finden.
Das GPS-Signal muss noch verstärkt werden. Das Tablet findet zuwenig Satelliten. Darunter leidet auch das normale Navi. Das wurde von der Scheibenoberkante nach unten versetzt damit es stabil läuft. Jetzt gibt es eine Außenantenne und einen Verstärker der im Innenraum sitzt. Ein provisorischer Versuch, bei dem der Empfänger unten auf dem Armaturenbrett lag, verspricht gute Ergebnisse. Um ein Optimum heraus zu holen, wird die Aussenantenne zwischen Windschutzscheibe und Motorhaube beim Scheibenwischer montiert. Dazu sollte es über 5° haben. Zur Not kommt doppelseitiges Klebeband zum Einsatz und im Frühjahr mit dem speziellen Klebstoff unterwegs geklebt.
Uff ist das viel geworden.

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Letzter Stammtisch für lange Zeit.

Heute in kleiner Runde beim Stammtisch gewesen. Es ist unser letzter für lange Zeit. Michael und Daniel haben uns Gesellschaft geleistet. In kleiner Runde wurde über Reifen und Reiseziel diskutiert. Der Abschied war herzlich.
Den Tag über waren wir bei Ikea. Verschiedene Kerzen, zwei für das Wohnmobil passende Magnetleisten und 4 dichtschließende Kunststoffboxen lagen im Einkaufswagen. Dann Frühstück in der Burg, kurzer Mittagsschlaf und bisschen Fernsehen. Am frühen Nachmittag ging es zur zweiten Runde. Es dämmerte schon und so dürfte ich fahren. Mit Dago zum Schnelltest, dann zu Hornbach. Dort ein Kabel für die neue Überwachungskamera und einen 30cm längeren Brauseschlauch für das Wohnmobil gekauft.
Die neue Kamera lässt sich übers Internet steuern. Beim erkennen einer Bewegung kommt eine Meldung auf’s Handy und die Bilder werden sofort in eine Cloud hochgeladen und im Gerät gespeichert. Gibt mir das Gefühl von Sicherheit. Ja, ich weiß. Gefühle können täuschen.
Morgen wird der Brauseschlauch im Wohnmobil verlängert. Ist nicht so einfach wie es sich anhört. Wir haben Bad einen Wasserhahn mit Geschirrbrause. Die sind alle 1,2m lang. Dagmar wünscht den Schlauch etwas länger. Nun sind an den Geschirrbrausen spezielle Verschraubungen dran. Die will ich wegpullen und an einen normalen, 1,5m langen Brauseschlauch anbringen. Im Transit hatte ich das, im Ducato ist das am falschen Innendurchmesser schon einmal gescheitert.
Dann wird das Werkzeug ausgedünnt und in eine Alu-Staubox ausquartiert. Das schafft neuen Stauraum und der Schwerpunkt wird niederer.
Soweit der Plan

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Das neue Auto macht Laune

Dago bewegt das Teil recht tapfer, die fehlende Praxis bricht aber ab und zu durch. Der Wagen hat immernoch etwas von seinem ersten Werbespruch: „Fiat Panda, eine tolle Kiste“. Die Älteren unter euch werden sich erinnern. Der Kofferraum muss immer mit dem Schlüssel geöffnet werden???? Nun haben wir nur das Basismodell gekauft, vielleicht selber schuld. Fahren macht mit dem Hybrid Spaß, beim beschleunigen tut er wie ein großer. Ist ja keiner der an die Steckdose muss, sondern kleiner Benziner mit E-Unterstützung. Wenn man die vollen 51KW abruft, steuert der E-Motor seinen Teil dazu bei. Der Power kommt aus einer Lipo4. Im Schubbetrieb wird der Akku wieder aufgeladen. Dadurch wird der Wagen leicht abgebremst, das entlastet die Bremse ungemein. Die E-Motor startet den Benziner im Start/Stop-Betrieb sehr sanft, sodass der Startvorgang fast nicht wahrgenommen wird. Diese Start/Stop-Automatik hilft auch beim versehentlichen Abwürgen des Motors. Ein durchdrücken des Kupplungspedales und der Wagen läuft wieder. Kein hektisches am Schlüssel drehen. Der Kofferraum hat optimale Abmessungen für unseren Einkauf. Die Taschen, die sich für den Kraneinsatz bewährt haben, passen sauber rein. Die Verbrauchsanzeige signalisiert halbierte Betriebskosten gegenüber dem Opel Meriva. Das gefällt dem Schwaben natürlich, wurde aber mit einem „hohen“ Preis erkauft.😀

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