Vorbei

Womotreffen ist zu Ende. War rießig. Nicht von der Teilnehmerzahl, sondern wegen dem harmonischen Verlauf und der tollen Gespräche. Viele waren schon an Freitag da und es gab allerlei zum anschauen, anfassen und begreifen. Eine Gruppe besuchte die örtliche Gastronomie, andere grillten auf dem Platz. Das ganze bei bestem Wetter. Einige tragen einen Sonnenbrand mit nach Hause, der Wettergott meinte es extra gut. Musste, oder wollte ich gestern noch mit dem Aggregat arbeiten, ist heute der Boiler heiß und die Batterie voll. So könnte etliche Liter Wasser mit dem Wechselrichter zu Kaffee oder Tee verarbeitet werden. Vor lauter reden, schauen, zuhören, habe ich das Fotografieren vergessen. Keine Bilder😥.
Nur das hier.

So langsam geht es Richtung Heimat. Morgen, oder Übermorgen ist diese Reise zu Ende.

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Bodenheim Tag 1

Uns hat es gestern an die Nato-Rampe getrieben. Ein alternativer Platz am Main war wegen Veranstaltung gesperrt. Prinzessin dürft Schiffe schauen und bisschen auf der Dachterrasse sitzen. In der Nacht war dann etwas geboten. Beim zu Bett gehen bemerkt das der Urin in der Toilette nicht abläuft. Hatten wir in Spanien/Portugal den Urinstein im Tank und am Ablassventil, so war es nun der Schlauch. Sofortmaßnahmen ergriffen und und den Schlauch mit Bordmitteln frei bekommen. Während der Arbeiten am Fahrzeug kann die Polizei auf den Platz. Ich habe die Arbeit unterbrochen und und mir gründlich die Hände gewaschen. Bin davon ausgegangen das die auch zu uns kommen. Nein, junge Leute in einem Pkw waren ihr Ziel. Ausweiskontrolle und eine allgemeine Überprüfung. Habe dann die Toilette soweit zusammengebaut, das sie in der Nacht benützt werden konnte. Heute früh in den Baumarkt gefahren und festgestellt das die Schläuche zum nachkaufen kleiner im Außendurchmesser sind und nicht ordentlich passen und dichten. Den ersten Schlauch habe ich von Martin bekommen, der passte perfekt. Mit selbstvulkanisierndem Isolierband den Durchmesser vergrößert und eine hässliche rote Dichtungsmasse von Würth verschmiert. Muss die Tage reichen.
Neben dem Einkauf auch einen SB-Waschplatz aufgesucht und die Dachterrasse abgekärchert. Dort war noch Sahara-Staub. Sonst ziehe ich immer eine Dreckspur von Dach bis ins Auto.
Dann ging es nach Bodenheim. Andrea und Michael und noch ein weiters Fahrzeug war schon da. Während dem zubereiten des Abendessens kam Urs und wir haben uns für den Abend bei uns verabredet.
Gestern: 202km 4:06h

Heute: 17km 2½Std

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Tschüss Immenhausen

Nach 6 Tagen kehren wir Immenhausen den Rücken. Es war schön die Kinder zu besuchen und etliche Gäste im Wohnmobil zu empfangen. Auch die „Gegenschwieger“ waren da. Aber wie heißt es: „Fisch, Fleisch und Verwandtschaft stinkt nach drei Tagen“ und bevor es zur Pflicht wird, suchen wir neue Ziele.
Bodenheim steht im Visier. Dort findet am Wochenende unser jährliches Forumstreffen von womobox.de statt. Freuen uns sehr die Leute mit denen man sich im Forum über so viel „unterhält“, Auge in Auge zu sehen.
Vor uns liegen rund 250km, die wir mit einer schönen Frühstückspause unterbrechen wollen.
Weiß nur noch nicht, ob ich der Erste am Platz sein will, oder unten an der Nato-Rampe einen Tag Schiffe schaue.

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Welch ein schöner Tag

Schön geschlafen, alles war perfekt. Nach der Morgentoilette bisschen Ordnung gemacht. Wir erwarten Besuch. Einmal unsere Kinder, aber auch Arno hat sich angekündigt und der zieht das durch. Im WhatsApp-Status gesehen, er ist unterwegs. Bisschen verrückt ist die Sache schon. Kurz vor Mittag kam er auf den Platz gerollt. Ist schon ein geiles Gerät, dieser Mercedes-G mit dem Aufstellkoffer. Alles drin was der Mensch braucht und sogar ein bisschen mehr. Natürlich ganz was anderes wie meiner, trotzdem ähnlich.


Es begann mit gemeinsames Frühstück, Anne war auch schon da. Beide, Anne und Arno hatten frische Brötchen mitgebracht. Anne ging nach dem Kaffee wieder und so verbrachten wir den ganzen Nachmittag gemeinsam. Autos anschauen, Reiseziele diskutieren, die eigene Jugend und den Werdegang aufzeichnen, über die Kinder reden, mit dem Hund Gassi gehen. Unterbrochen durch eine verspätete Kaffeepause und dann waren schon Anne und Wolfgang da. Wir machten uns den Spaß, das Essen im Schnitzelhaus, einem Lieferdienste in Sichtweite, online zu bestellen. Neugierig ob das mit der Lieferung auf den Wohnmobilstellplatz klappt. Es hat funktioniert und alle würden satt. Die Kinder gingen nach Hause und wir drei und der Hund blieben noch lange sitzen und haben über alles mögliche gequatscht. Ein Blick auf die Uhr. Oh, es ist schon 01:30 Uhr. Wir sollten Schluss machen. Ja, haben wir auch, 02:30. Ganz kurze Abendtoilette und ab in die Falle.
Die Nacht war kurz und beschissen. Kurz nach dem Morgengrauen hunderte von Autos und Leute. Türenschlagen, Begrüßungsrufe, lautes Geschnatter, echt schlimm.
Einige sportliche Autofahrer legten beim wegfahren einen Sprint an den Tag, dann war wieder Ruhe. Habe ganz kurz die Hydraulik von Arno gehört und Stunden später registriert das sein Dach geräuschlos schließt. Als ich aus dem Bett bin, war der Platz (fast) leer. Nur der Düdo stand noch. Das haben wir eingeplant und uns schon in der Nacht verabschiedet.
Ein schöner Tag, den wir unbedingt wiederholen müssen.
Heute geht es nach Fritzlar. Besichtigung der Stadt und Besuch eines Rockkonzert. Werden sehen.

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Ach wie schön ist die Welt

Gestern zum Abendessen in das Restaurant vom Hallenbad gegangen. Ja, neben dem Stellplatz ist das Hallenbad. Je nach körperlicher Verfassung kostet der Tag 2 oder 4€. Zurück zum Abendessen. Der Pächter kommt aus Indien, oder aus Gladbeck. Das Aussehen und das Essen ist indisch. Schmeckt lecker bei großen Portionen, selbst mein Sohn Wolfgang würde satt. Danach saßen wir noch kurze Zeit im Wohnmobil bis der Sandmann Wolfgang auf sie Schulter klopfte.
Die Nacht war ruhig und erholsam, aber auch kalt. Zum Glück springt um 6:20 die Fußbodenheizung an und wenn man morgens zur Toilette geht ist der Boden schön warm. Damit Prinzessin beim duschen nicht friert, öffne ich die Wartungsklappe der Heizung im Fußboden und lasse die Warmluft direkt in den Raum. Schnell sind 20° erreicht und der Boden hat im Küchenbereich 40°. Ohne Heizung wäre diese Reise ein Fiasko. Viel kälter wie vor zwei Jahren auch in Portugal.
Heute sind wir an See vorbei zum Einkaufen spaziert. Wir haben noch Lachs gekauft und bewirten unsere Kinder heute zum Abendessen im Wohnmobil. Aldi und Edeka sind an der gelben Straße beim Schriftzug, genau hinterm See.
Was für ein See? Ja gut, es ist nur ein Teich, der Kampteich.

In Natura sieht das so aus:

So gesehen ist das hier ein echt toller Platz und was man braucht ist in der Nähe. Hatten gestern einige Nachbarn, heute sind alle weg. Leider geht jetzt auch die Sonne. Es soll aber nur in der Nacht etwas regnen. Wir werden sehen.

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Castrop-Rauxel nach Immenhausen

Das was unspektakulär. Nur ein kleiner Stau vor einer Verengung. Tolles Wetter mit Sonnenschein und ein leerer Stellplatz. Eine Steckdose mit fast 1€ Guthaben, der Schwabe kommt in schwärmen.

Werden uns nun für ein paar Tage einrichten und freuen uns darauf die „Kinder“ und die Gegenschwieger zu sehen.
Haben heute ein paar Autobahnkilometer gemacht.
Gesamt 158km mit Einkauf und Frühstück bei 3:20h Fahrzeit

51,4338182, 9,4782229
Die Berichte werden die nächsten Tage seltener, ich hoffe auf Verständnis.

Dachterrasse eröffnet

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Ruhrpott

Der Stellplatz in Gevelsberg ist schon spezial. Zwei große Parzellen die man drei Tage kostenlos benutzen darf. Danach kostet es 5€. Die Versorgungsstation ist zwischen den zwei Plätzen. Wenn da Zwei stehen, kommst du nicht zum Wasserholen ran. Dafür hat jede Parzelle einen eingen Entsorgungschacht.
Der einsetzende Berufsverkehr hat die Nacht beendet. Ist irgendwie sehr laut und hört nicht auf. Haben in Witten eine Empfehlung von Park4night besichtigt, ist aber schräg und auf 1,5to begrenzt. Sind dann an den Kemnader See gefahren. Kleine Runde vor dem Frühstück am See entlang gelaufen.

Haben die Sonne genossen. Ein wunderschöner Tag. Der Parkplatz hier ist terrassenartig angelegt. Die Bäume spenden im Sommer Schatten, ich habe so geparkt das die Solaranlage genug abbekommt und der Nachmittagskaffee mit dem Wechselrichter gemacht werden könnte.
Am späten Nachmittag sind wir dann nach Castrop-Rauxel zu Klaus gefahren. Ist recht nett mit Klaus. Er und Dagmar haben gemeinsam das Abendessen zubereitet. Nebenbei, oder Hauptsächlich ernsthafte Gespräche geführt. Themen die man nicht am Telefon oder mit WhatsApp bearbeitet. War echt gut. Bin froh den kleinen Umweg gefahren zu sein.
Heute nur 55km und 2h Fahrzeit

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Eine Baustelle, eine Umleitung, noch eine …

Die spinnen hier. Ein Baustelle, noch eine Baustelle, Brücke gesperrt, und ein Schilderwald an Umleitungen.
„Navi aus, U30 folgen“. Bin dann im Kreisverkehr eine Extrarunde gefahren um festzustellen das die U30 dorthin führt, wo wir herkommen. Zurück fahren ist etwas was ich nur im Notfall mache. Das hier ist kein Notfall! Also den Kreisverkehr in anderer Richtung verlassen und beim langsamen Berg hochfahren Navi neu programmiert. Habe dann in der Übersicht erkannt, das er auf eine Schnellstraße will, irgendwann wendet und hierher zurück kommt. Spontan beschlossen einfach auf die Schnellstraße in Gegenrichtung aufzufahren. Nun kann man sich mit dem Wohnmobil nicht verfahren, man lernt nur neue Wege kennen. So haben wir die Straße entlang des Kautenbach kennengelernt. Schönes Tal, aber wer dort wohnt sieht die Sonne selten, bzw recht kurz. Wenn es heißt, kein Alkohol vor Sonnenuntergang, dann bist du hier richtig.😄
In Pünderich haben wir den Hangviadukt angeschaut. Auf Fotos wurde wegen der aktuellen Wetterlage verzichtet. Im Ort einen Bäcker entdeckt und dann am Ortseingang bei der Kapelle gemütlich gefrühstückt. Dann ging es der Mosel entlang auf der B53 und B49 bei etwas Sonnenschein. Na ja, besser gesagt, kein Regen.
Der war dann der Grund, das Tal zu verlassen. Macht bei Regen keinen Spaß. Haben auf dem Weg zu meinem Sohn Wolfgang nach Immenhausen die etwas längere Strecke über die A1 gewählt. Wollen Klaus G. gerne treffen der hier in Südschweden, Castrop-Rauxel heißt das Dorf, wohnt und wir stehen jetzt in Gevelsberg auf einem Stellplatz.
Auf der A1 mein Wohnmobil auf der Leverkusener Rheinbrücke gewogen. Die ist auf 3,5to gesperrt und die meinen das ernst. Viele Schilder, nur Fahrzeuge bis 2,30m breite und 3,5to. Die haben auf der Fahrbahn eine/mehrere Bodenwagen mit Ampeln und Schranken aufgebaut. Natürlich kurz überlegt wie die Füllstände der diversen Tanks sind und dann trotzdem mit einer roten Ampel gerechnet. Ist aber gut gegangen.
Werden sehen ob das mit Klaus morgen Abend klappt. Viel näher kommen wir uns sonst nicht mehr in absehbarer Zeit.
266km bei 5:50h Fahrzeit

51,3216222, 7,3434209

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Vom See über Luxemburg an die Mosel.

Unspektakulär das ganze. Stellenweise schönes Wetter, aber auch Regen und Nebel gehabt. Den letzten Teil mich gegen das Navi, welches auf Immenhausen programmiert ist, durchgesetzt und die B53 der Mosel entlang gegondelt. Natürlich an der letzten Tankstelle in Luxemburg vorher den Tank für 1,756€/L gefüllt. Haben dann das erste Kaufland besucht, um gewohnte Produkte zu kaufen. Nach dem vielen Weißbrot mal ein Roggenmischbrot, ein Kartoffelsalat im Becher, Wurst die man kennt und sonstiges. Nachdem uns kein Platz gefallen, bzw wir keinen gefunden haben, Park4night aufgerufen und in der Beschreibung einen Platz gefunden. Kurt die Koordinaten übermittelt und auf dem Weg dorthin über unseren Bekannten Parkplatz vom letzten Jahr gestolpert. Kurzentschlossen den Blinker gesetzt und Feierabend gemacht.

Blick aus dem Wohnzimmerfenster


Das waren heute laut Google 271km bei starken 6h Fahrzeit.

49,8653388, 6,9462102

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Léré – Lac du Der

Gestartet sind wir bei schönem Wetter welches auch den Großteil der Fahrt gehalten hat. Sie Strecke führte durch eine abwechslungsreiche Landschaft und wunderschöne Dörfer. Leider sind viele sehr schöne Häuser teilweise verlassen und dem Verfall preisgegeben. Wie würde ein guter Freund von uns sagen: „Ist halt viel Gegend hier“, mehr leider nicht. Kurz bevor wir den See „Lac du Der“ (48,5808469, 4,7520687) erreicht haben, setzte leichter Regen ein. Haben eine (halbe) Runde um den See gefahren. Natürlich sind alle (schönen) Parkplätze mit einem Höhenbalken gesperrt und so sind wir auf einem offiziellen Stellplatz gelandet. Das Stehen ist frei, der Service kostet, wird aber nicht benötigt. Wir weichen auf die Batterie oder den kleinen Kartuschenkocher aus. Von Stellplatz aus hat man einen rundum Blick auf das Wasser.
Ach stellt euch vor, was gestern passiert ist. Nein, es ist nichts passiert, aber das grenzt an ein kleines Wunder.
Ich fahre auf der Landstraße exakt 2km/h (GPS) schneller wie erlaubt. Dann setzt der/die Hintermänner zum überholen an. Der Erste mit Anhänger, der Zweite mit einem Aufkleber das er Anfänger oder auf einer Lehrfahrt ist.

Drei Möglichkeiten:

  1. Röntgenblick
  2. Lebensmüde
  3. Dumm, wobei dumm zu einfach ist.

Es ist alles gut gegangen, war aber reiner Zufall und Glück für alle anwesenden Personen.
Überblick für heute:
210km bei 4½h Fahrzeit

48,6027236, 4,7493010

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