Nichts zu tun und doch viel Arbeit

Hallo Leute, mir ist warm und bei der Hitze soll man sich schonen. Kein Problem, bin Rentner und habe nichts zu tun. Ist aber nicht ganz richtig. Damit das Leben in der Burg funktioniert und das Reisemobil in einen guten Zustand kommt, weckt mich Prinzessin sehr früh auf. Morgens schnell den Rasen mähen und und schauen das die teilweise automatische Gießanlage funktioniert. Prinzessin meint das 100 Liter Wasser in 24h nicht ausreichend für ihr Beet ist. Der Boden ist gut feucht und das ist es was zählt. Auch die schmalen Beete direkt am Haus werden mit Perlschläuchen versorgt.
Am Reisemobil stehen etliche Kleinigkeiten auf der ToDo-Liste. Das ab und zu eindringende Wasser bei Starkregen, ein seltenes Problem, wurde mit einer neuen Dichtung an der Aklovenkante entgegen gewirkt. Ein Rest Kompriband fand hier einen neuen Einsatz. Zusätzlich an der Senkrechten noch eine Bürstendichtung und der Punkt kann gestrichen werden.
Da ich gerade am Alkoven bin. Habe da ja auf der letzten Reise einen Linearmotor tauschen müssen, nun weigern sich alt und neu im Gleichschritt zu laufen. Im normalen Betrieb fällt das nicht auf, da der Alkoven die Sache mechanisch synchronisiert. Aber wenn man die Dachterrasse öffnet, ist der Deckel zu labil. Bemerkt wurde das zum erstenmal in Bodenheim. Da ja dank Michael S. fünf neue Motoren auf Lager liegen, habe ich heute die zwei aktuellen Motoren gegen zwei fabrikneue Motoren getauscht. Die ersten kurzen Bewegungen sind sehr positiv verlaufen. Da mit einer großen Dose Bremsenreinger die Spindel und Führungsschienen gereingt wurden, ist das Laufgeräusch deutlich gesunken.
Leider kann man nur früh morgens oder spät abends werkeln. Gut wenn man das so einteilen kann. Weiterlesen

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Im Tiefflug zur Burg

Nachdem ich gestern am Abend dem namenlosen Navi den Fahrauftrag zur Burg übergeben habe, weigerte sich das Teil die Strecke auszurechnen. Benötigte Karten würden fehlen, oder sind nicht auf aktuellen Stand, war die Meldung. Komisch, den alle Karten wurden erst vor Fahrtantritt heruntergeladen.
Das ist nicht die Art von Offline-Navigation, die ich mir vorstelle. Kurz das Datenvolumen gecheckt und die Karten aktualisiert.
Mit dickem Hals das Internet nach einer Offline-Alternative durchsucht. Auch die TomTom-App wurde inspiziert. Bei der ist die Suchfunktion, speziell nach „Trinkwasser“ suboptimal. Bin dann über Organic Maps gestolpert. Kaum negative Bewertungen im Appstore machten mich neugierig und ich habe die App installiert. Die Darstellung der OSM-Karten ist sehr gut und die Route wird deutlich angezeigt.
Kurze Einarbeitung und heute früh mit Organic Maps die Heimfahrt angetreten. Mit den ganzen hin und her erst gegen 10 losgekommen.
Unterwegs versucht alle Staus mitzunehmen. Offline ist Offline. Da ich die Trackaufzeichnung nicht starten konnte, dache ich, das geht automatisch, falsch. Während der Fahrt die Suchfunktion „Parkplatz“ getestet und die App ist abgestürzt. Neustart der App erforderlich.
Kurz vor 12 ohne Suchfunktion einen P angefahren und entspannt gefrühstückt.
Nach dem Essen noch ein paar Staus gesucht und auch die Suchfunktion nochmals erfolgreich getestet. Die Software hat noch einige Bugs, aber im großen und ganzen ist sie okay.
Irgendwann nach 16 Uhr die Burg erreicht und die Lebensmittel gleich hochgetragen.

Wegen dem fehlenden Menüpunkt den Support angeschrieben.

Da keine Aufzeichnung stattgefunden hat, kein Track zum anzeigen.

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Erste Nacht in Immenhausen

Sassen noch lange bei offenem Alkoven. Haben uns mit einer warmen Dusche abgekühlt und sind ins Bettchen gekrochen. In der Nacht hat es geregnet und die Temperaturen sind gesunken. Das brachte einen erholsamen Schlaf, den ich leider viel zu früh beendet habe.
Wollte den Tag nützen um am Fotobuch von Zypern weiter zu machen, aber die Software hat sich gegen mich verschworen.
So verbringe ich den Tag mit Nichtstun um am Nachmittag nach Holzhausen zu fahren.
Wolfgang und Anne haben uns eingeladen. Grillen auf der Terrasse mit Horst und Marianne. Weiterlesen

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Zwischenstopp in Castrop Rauxel ✔️

Ja, das war nett und sehr persönlich, danke lieber Klaus für deine Gastfreundschaft.
Es war sehr warm in der Nacht und wir hatten beide Seitenflügel am Alkoven offen. Ein ganz leichter Wind hat die Hitze aus dem Wagen gelassen und in der Früh habe ich nach meiner leichten Decke getastet und über mich gezogen.
Um den noch nicht vorhandenen Verkehrslärm abzuhalten, habe ich in der Nacht den Flügel zur Straße hin geschlossen.
Sehr früh hat mein Körper mich aus dem Bett getrieben und nach der Sitzung habe ich mich leise auf den gedrehten Beifahrersitz gesetzt und meine Post gemacht, damit Prinzessin noch ein wenig ruhen kann. Sie schläft sehr oft, nachdem sie mich rausgelassen hat, nochmal ein. In der Nacht muss ich sie dann wieder aufwecken, aber in dieser Morgenstunde bring ich das nicht übers Herz.

So beginne ich mit den ersten Zeilen im Blog und der Routenplanung für den Tag. Die Kraftstoffvorräte gehen zur Neige und ich suche nach einer günstgen Tankstelle. Die letzte war in Luxemburg auf dem Weg nach London. Weiterlesen

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Eine Nacht bei der Reiseleitung

Es ist, sehr zur Freude von Prinzessin, extrem ruhig in der Bunkersiedlung. Sie hat gut geschlafen und das verspricht einen entspannten Tag.
Wir hatten gestern nicht nur Alltagsgespräche. Michael war mir behilflich das Mautsystem, den Bizz, für Norwegen zu aktivieren und hat den Anbieter der Fähren gezeigt.
Nach der Morgentoilette geselle ich mich zu Michael und Andrea auf die Terrasse und wie quatschen über alles mögliche. So gegen zehn gehen die Mädels shoppen und wir Männer sind alleine. Die Gespräche sind vielseitig. Vergangene, anstehende und künftige Reisen waren unter anderem das Thema. Georgien, Aserbaidschan und Türkei sind für Herbst/Winter 27 vorgesehen und die Planung Mongolei für 28 geht auch voran. Wobei diese Reise noch viele wenn und aber hat. Jetzt steht erstmal Skandinavien im Herbst und Marokko im Winter an, dann sehen wir weiter. Weiterlesen

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Hoppla, was geht da draußen ab?

Kaum aufgestanden pratzelt es am Wohnmobil. Ein geisteskranker Arbeiter arbeitet mit dem Freischneider auf der angrenzenden Böschung und wirft nach uns. Lautes brüllen und fuchteln aus dem Fenster meinerseits brachte nichts. Erst als Prinzessin im Nachtgewand hinten zur Türe raus brüllt kommt eine Reaktion. Wir sollen wegfahren er muss hier arbeiten. Mein belgisch ist nicht so gut und so habe ich international verständliche Ausdrücke benutzt. Danach ist er murrend abgetrottet. Weiterlesen

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Es geht zurück auf den Kontinent

Der Wecker klingelt sehr früh, daher kommt keine Hektik auf. In aller Ruhe geduscht und das Reisemobil auf die Abfahrt vorbereitet. Vorhänge entfernt, Navi montiert, Türen und Schubladen gesichert, Wagenheber abgelassen und aufgeräumt. Den Alkoven eingeklappt und von den Keilen gefahren.
Flicky kommt dazu. Noch schnell umarmen und küssen, dann rollen wir langsam die Parkhurst Road hinunter. Links fahren, sage ich zu mir. Nach dem Abbiegen wiederholt sich das. Erst auf der breiten Straße entspannt sich das. Es ist in schmalen Straßen gefährlich. Man fährt in der Mitte und weicht automatisch nach rechts aus. Ist hier ein großer Fehler.
Der Verkehr läuft so vor sich hin. Wir kommen trotz Berufsverkehr gut durch.
Unmittelbar vor der kleinen Woolwich Fähre leuchtet ein Schild auf, geschlossen. Ist blöd von hieraus die Route zu ändern. Ich wähle die mautpflichtige Queen Elisabeth Bridge, um nicht in den stadteinwärts fließenden Verkehr zu geraten. Weiterlesen

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Wir gehen shoppen.

Wir gehen Bibi an ihrem Arbeitsplatz besuchen. Sie arbeitet bei Sunshine Garden Centre, dort haben wir eingekauft.

Wir waren wieder öffentlich unterwegs. Der Personennahverkehr in London ist gut aufgestellt. Bezahlt wir mit Apple/Google Pay oder eine Oyster Card. Der Bus kostet 1,75£ und die Schienenfahrt kostet 3,50£. Mit jedem Kartenvorhalten werden 1,75£ abgebucht. Bei Schienenfahren muss beim Ein- und Aussteigen mit der Karte bezahlt werden. Weiterlesen

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10 Uhr 30, London, die Batterie hält

Rund 75% stehen noch oder schon wieder zur Verfügung. Denke das Aggregat hat ausgedient. Jetzt muss es nur noch jemand ausbauen. Da kenne ich schon einen.
Wir wollten zwar nach dem Frühstück einen Ausflug ins Herz von London machen, aber wahnsinnige Kopfschmerzen verhindern alles. Außer warten auf die lindernde Wirkung von Tilidin habe ich nichts gemacht. Dago war mit Flicky für kleine Besorgungen zu Fuß im Viertel unterwegs.
So war der Höhepunkt des Tages das gemeinsame Abendessen mit schwäbischen Maultaschen. Dazu hat Flicky einen leckeren Salat gemacht. Da waren viele Dinge drin, die ich nicht in einem Salat vermuten würde, hat aber sehr gut geschmeckt.

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Samstag in London

Das Umfeld in der Parkhurst Road ist, von der „Hexe“ abgesehen, ganz toll. Wir werden von den Nachbarn angesprochen oder sie winken im vorbeigehen oder fahren. Freitag und Samstag ist allerdings nicht für Langschläfer geeignet. Da kommt um 8:30 die Müllabfuhr. Heute war Bio dran. Wenn das Müllauto direkt neben dir scheppert und kleppert kannst du das nicht einfach ausblenden. Trifft uns zum Glück fast nicht, wir sind auf Reisen umerzogen worden🤣.
Es war kalt in der Früh. Habe die Wartungsklappe der Heizung geöffnet und mit beiden Heizungen (2x 2kw) in den Raum geblasen und erst später auf Fußbodenheizung umgestellt. So konnten die morgentlichen Waschungen bei angenehmen Temperaturen vollzogen werden.
Das Energiekonzept funzt auch. Gestern in der Früh 79% noch auf den Batterien. Heute sind es nach dem Duschen und zwei Kannen Tee noch 67%. Weiterlesen

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