🇩🇪 Furth im Wald, 49.313236,12.867710
☣️ Keuchhustengefahr
🚍 162km / 3h
🚰 100L / 1€ 15min
🐲 Drachenhöhle 1h / 2x 5,85€
🛃 🇩🇪 → 🇨🇿
⛽️ 115L/a.1,70⁴€
🛃 🇨🇿 →🇩🇪
🇩🇪 Marktleuthen, 50.129683,11.995810
🌡14°↑ 3°↓ ⛈️🌥🌤
Es hört sich schlimmer an als es ist. Franzi hat uns gestern am Abend angerufen und davon in Kenntnis gesetzt, das sie positiv auf Keuchhusten getestet wurde. Sie nimmt Medikamente und es geht ihr soweit gut. Die Familie selber ist (bis jetzt) nicht betroffen.
Trotzdem sind wir sehr vorsichtig. Die Inkubationszeit beträgt 8-12 Tage und bein uns ist (noch) alles im günen Bereich. Leute mit denen wir die letzten Tage beisammen waren werden wir im Falle von auftretenden Symptomen natürlich informieren.
Da wir es unverantwortlich finden, bewusst ein Risiko einzugenen, haben wir alle Treffen für die nächsten Tage gekänzelt. Schade, den die Leute hätte ich sehr gerne getroffen, aber wenn angeschlagene Erwachsene, oder Kleinkinder im Spiel sind, ist Vernunft angesagt. Bin überzeugt das wir nichts haben, aber……
Jetzt geht heulen und zähneklappern los. Die mitgeführten Wasservorräte sind nicht groß genug. Wollte nicht etliche Liter Wasser unnütz durch die Gegend karren und habe nur 40 Liter an Bord. Ich habe Camper getroffen, die für den Abwasch 50 Liter gebraucht haben. Die brauchen natürlich einen Campingplatz und tragen ihr schmutziges Geschirr quer über den Platz zum Versorgungstempel.
Werde heute ein paar Friedhöfe abklappern. Nicht um mir für den Ernstfall eine Ruhestätte auszusuchen, sondern um Wasser zu finden. Das hat schon sehr oft geklappt. P4N und Kurt haben entlang der Route keine sicheren Quellen angegeben. Die von Kurt sind unerreichbar und von P4N noch nicht oder nicht mehr im Betrieb. P4N hat einen (schlechten) Stellplatz in der Nähe. Aber wer mich kennt, der kennt auch mein Auge für einen öffentlichen Wasserhahn.
Aber macht euch keine Sorgen. Es wird keine Schlagzeile wie „Camper mit zwei verdursteten Personen am Straßenrand gefunden“ oder ähnlich geben. An (fast) jeder Tankstelle bekommt man Wasser, oder wie auf Fernreisen Trinkwasser in Flaschen kaufen. Ist eher ein Spiel oder eine Marotte von mir, „Überleben im Großstadtdschungel“.
Wir starten ein Wassersparprogramm. Der erste halbe Liter in der Dusche ist kalt und fließt normalerweise ungenutzt in den Abfluss. Heute wird er mit dem Wasserkocher aufgefangen und weiter verwendet. Nur die schmutzigen Körperteile werden gründlich gewaschen. Der Rest muss mit dem ungezielten Spritzwasser und dem Handtuch sauber werden.
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