Raus ins Grüne

Es ist Samstag und ich bin dran mit der Kehrwoche, da ich mit Lisa getauscht habe. Leider hat es in der früh geregnet und ich wollte das deswegen auf den Montag verschieben. Wir wollten einkaufen und dann frühstücken. Kurz nach 11 abermals umgeplant. Dago backt Brötchen auf und ich mache die Kehrwoche. Eine halbe Mülltonne nur mit Blüten der Manna-Esche habe ich zusammen gekratzt. Die Allee zur Burg sieht gut aus, macht aber auch viel Dreck. Die Manna-Eschen sind wegen der Trockenheit in eine Notblüte gegangen und das bescherte jede Menge zum kehren. Bin da gleich zu Anfang auf eine Schaufel umgestiegen, da die kleine, handbetriebene Kehrmaschine damit überfordert war.
Anschließend, nach einer kurzen Erholungspause und einer Dusche, gab es Frühstück. Die letzten Vorräte wurden dafür zusammen getragen. Butter war alle, kleine Zwiebeln gab’s auch nicht mehr, die Wurst kam aus der Dose. Zum satt werden hat es gereicht.
Habe dann das Notdürftigste ins Wohnmobil geschleppt und die Karre fahrfertig gemacht. Die Kühlboxen liefen schon und haben die Reste aufgenommen. Prinzessin duscht noch schnell und kommt mit den letzten Klamotten überm Arm herunter. Weiterlesen

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Die Vorbereitungen für Skandinavien laufen an.

Montag, 0 Uhr 30
Organic darf Teile der ersten Strecke berechnen. Mhmmm….
Bin mit den Ergebnissen nicht zufrieden.
OsmAnd bekommt die selben Abschnitte zum ausrechnen. Besser.
Organic wird deinstalliert um Platz zu schaffen. Fehlende Karten für OsmAnd runtergeladen. Dabei ein kleines Ah-Erlebnis, das ich mir und auch hier nicht erklären kann, gehabt.
War vor dem Frühstück etwas man Wagen richten, aber Prinzessin hat mich zur Gartenarbeit eingeteilt. Ich hasse den Garten. So verging der Morgen mit Dreck schippen und Unkraut zupfen. Zumindest das Funkgerät konnte ich davor noch umklemmen. Das war auf Dauerstrom angeklemmt und hat sich nicht mit dem Wechselrichter vertragen. Unterwegs beim Kaffee kochen hat das mega genervt. Jetzt mit Zündung ist das Gerät während der Fahrt immer aktiv.
Wini, die ältere Dame unter uns, hat mich vor dem Haus angesprochen. Ihr Fernseher spinnt und fernsehen ist ihr ein und alles. Habe einen Besuch nach dem Mittagschlaf angekündigt.
Wini zu helfen war einfach. Auf die ersten drei Plätze hatten sich, wahrscheinlich durch Fehlbedienung, drei Radiosender eingeschlichen. Diese auf die hinteren Plätze verwiesen und das Mädchen hat gestrahlt.
Durch Mittagschlaf und Fernseher einrichten war der Nachmittag verbraucht.
Es macht Ding-Dong an der Tür und Lisa steht davor. Ganz aufgekratzt stand sie da und hat voller Stolz ihren neuen Führerschein präsentiert. Auf’s erste Mal bestanden! Herzlichen Glückwunsch.
Der Dienstag beginnt träge. Ich kümmere mich um die freien Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel. Es ist, wie schon einmal beschrieben, sehr schwierig im Internet. Ein und das selbe Produkt im gleichen Shop zu zwei sehr unterschiedlichen Preisen. Man mag da beinahe von Betrug reden, ich wähle den Begriff Bauernfängerei.
Manchmal sind die Versandkosten oder Rabattangebote das Zünglein an der Waage.
Ich habe da immer am Tablet und Handy fünf bis fünfzehn Fenster offen und klicke hin und her. Man hat ja nichts zum verschenken.
Der Mittwoch beschert der Burg einen zusätzlichen Handlauf an der ersten Treppe. Soll den Senioren vom Hochparterre das Leben erleichtern. Während die Handwerker ihrer Arbeit nachgingen, habe ich Servicearbeiten am Womo und der Feierwehr durchgeführt. Scheibenwaschwasser auffüllen und weitere Flüssigkeitsstände prüfen. Habe der Feierwehr eine Dose Hohlraumwachs spendiert.
Die Hitze hat mich zurück in die Burg getrieben. Am Nachmittag kam Karin zu Dago und sie haben sich um die eBook Reader gekümmert. Das brachte 110 neue Bücher in Dago’s Bibliothek. Viel mehr ist nicht passiert.
Donnerstag und Freitag haben wir ausgesessen. Nur Kleinigkeiten in und an der Burg gemacht. Dazu die kühleren Morgenstunden genutzt und anschließend die Rollos herunter gelassen und nichts tun auf dem Sofa.

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🎼Immer wieder Sonntags

Es war warm in der Nacht. Wir lassen die Betten nach dem aufstehen noch in der Nachtposition, damit die Matratzen ablüften können. Draußen geht schon der normale Campingwahn. Tisch, Stuhl, Frühstückszeit. Eine fünfköpfige Familie hat mit einem VW-Bus hier übernachtet. Nasszelle? Toilette? Na ja.
So gegen ½11 kommt Aufbruchstimmung auf. Die anderen Nachbarn, neues Wohnmobil auf Jungfernfahrt, versuchen alle Dinge wieder im Fahrzeug zu verstauen. Etliches war beim ausladen noch originalverpackt. Kleine Diskusion über die Reihenfolge des Verstauens und der Abfahrt steht nichts mehr im Wege.
Es ist ruhig auf dem Platz, welchen wir nur noch unter drei Fahrzeugen aufteilen. Auch Christopher und Angelika machen Ordnung im Fahrzeug für die Heimfahrt.
Es ist ½12 und wir sind (fast) alleine auf dem Platz. Weiterlesen

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Ein Samstag am Rhein

Der Platz ist zwar direkt an einer Straße, aber in der Nacht doch sehr ruhig. Man hört wie die verrückten Angler Nachts leise über den Schotterplatz fahren und mal ein Auto im Hintergrund, aber einen Städter stört das nicht wirklich.
Als wir endlich unser Morgenritual zelebriert hatten, waren unsere Nachbarn schon ausgeflogen.
Den Tag über ist ein kommen und gehen zu verzeichnen. Neugierige Autofahrer, Spaziergänger und Radfahrer zählen dazu. Schiffe nur selten und wenn dann fast leer. Wenig Fracht wegen dem Niedrigwasser und hohe Kosten wegen der explodierten Kraftstoffpreisen machen es dem Gewerbe schwer. Weiterlesen

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Raus aus der Burg

Nichts großartiges, einfach nur raus. Das bedarf kleiner Vorbereitung, wie frisches Wasser aufnehmen und ein paar Dinge einpacken.
Bin dann in der Früh nach Bietigheim auf den Stellplatz gefahren. Altes Wasser raus, Leitungen mit Frischwasser spülen und die Tanks auffüllen. Nächster Halt Baumann. Nicht ganz so einfach, da Bietigheim eine große Baustelle ist und die Enzbrücke für den Verkehr gesperrt ist. Vier Brezeln und eine Hefekapsel gekauft und weiter zur Rewe nach Eglosheim gefahren. Leere Flaschen abgeben und ein paar Dinge einkaufen.
Pünktlich zum Frühstück zuhause eingetrudelt.
Es gibt tolle Zufälle. Ich habe noch darüber nachgedacht Christopher und Angelika anzufunken und fragen ob man sich trifft. Da zeigt mir Dago ihr Handy mit dem übermittelten Standort von den Zwei. Die stehen schon am Rhein. Weiterlesen

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Sprach man gestern von kühl

Sprach man gestern von kühl, fragte ich mich heut in der früh ob ich einheizen soll. Es ist sehr ungewohnt kühl im Wagen. Man spricht von 19° 🥶.
Der Trip geht zu Ende und die Route für den Heimweg wird geplant. Möchte noch in Österreich tanken. Da an der preisgünstigen Tankstelle meine Karten nicht akzeptiert wurden und die Preise zum Wochenende angezogen haben, eine echte Sisyphusaufgabe.
Der eigentliche Weg führt über Braunau und ich möchte keine sinnlosen Umwege fahren. Jedoch bei 100 Litern sind 5 Cent schon 5 Euro. Das Angebot entlang der Strecke geht von 1,78⁹€ bis 1,98⁹€. Da sind dann schon 20€ Unterschied.
Die Tee’s sind gekocht und in diversen Kannen griffbereit untergebracht. Der neue Franz kennt den Weg, Rolf hat den Stift in der Hand, es geht los. Weiterlesen

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Es ist kühl geworden.

Es ist kühl geworden und leichter Nieselregen gesellt sich dazu. Sehr gerne zieht man da ein Jäckchen über. Als wir am Jung-Haus ankommen, sind die Abbauarbeiten am Zelt im vollen Gange. Bei einer handvoll Schrauben kann ich mit meinem Leatherman hilfreich im Wege stehen. Zack, alles zerlegt und nur noch sortieren und einpacken. Die Zeltplane kommt lose in die Garage zum vollständigen trocknen.
Diese Arbeiten überlasse ich der Jugend und gehe in den ersten Stock zu Karin. Sitzen zum Kaffee beieinander und kümmern uns um die leckeren Reste des Buffets. Irgendwann sind alle Arbeiten erledigt und die „Kinder“ verabschieden sich. Auch wir beenden unseren Besuch und ziehen uns zurück.
Es gilt den verpassten Schlaf auszugleichen und die vielen Geschichten und Eindrücke zu verarbeiten.

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Heute hat es geklappt.

Im großen Ganzen ist der Platz hinterm Meierhof okay. Der Verkehr in der Nacht schläft ein und stört in keiner Weise. Morgens alles ganz sachte angegangen. Dago drängelt sich beim duschen vor und ich schaue in der Zeit was wichtiges in der, meiner Welt passiert ist. Michael, meine Reiseleitung, ist zuhause angekommen, der Diesel ist teurer geworden, der Goldpreis ist im Keller, das Wetter ist recht passabel, Blog und WhatsApp gecheckt, keine neuen Emails erhalten.
Dusche ist frei und ich genieße das Wasser. Leicht bekleidet das Bett abgebaut. Dago turnt tapfer und ich muss leider zum Schmerzmittel greifen.
Kurz bevor die Sonne ihren Höchststand erreicht waren alle erforderlichen Arbeiten erledigt und wir fahren zum SPAR. Dagmar geht alleine zum shoppen und ich bleibe im Wagen. Heute hat es geklappt, es gibt Leberkässemmel zum ersten Frühstück. Die werden sofort auf dem Parkplatz ohne weiteres verspeist. Selten so gute Leberkassemmeln gegessen. Wenn ihr mal nach Wimsbach kommt, empfehle ich das ihr diese Angaben persönlich überprüft. Weiterlesen

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Villa Rustica

Die Villa Rustica war wiedereinmal das Ziel unseres Spazierganges. Morgens, solange es noch nicht so heiß ist, sind wir losgelaufen. Durch die Kastanienallee, an der kleinen Kapelle vorbei. Dort unten steht es. Kunst oder Sperrmüll. Wir haben das Ausstellungsstück okupiert.

Weiter ging es zur Villa Rustica Bachloh . Weiterlesen

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Sowas wie ein Urlaubstag

Total entspannt. Stehen hinterm Meierhof und die Sonne überredet uns zu einem Standortwechsel. Wir brauchen Schatten. Den gibt es unten an der Alm. Wir fahren einen kleinen Haken und versuchen beim Spar ein paar Leberkassemmeln zu erwerben. Es bleibt bei dem Versuch. Im Augenblick nur exotische Sorten, der normale Leberkäs ist noch im Ofen und möchte dort noch 20 Minuten verweilen. So lange wollen wir nicht warten und begnügen uns mit Salzstangerl und Neuburger. Weiterlesen

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