Campingplatz Iznate

Wir sind weg vom See. Das mit der Drohne war ein Reinfall. Autofahren und Drohne steuern ist eins zu dolle. Die Drohne kann zwar vieles alleine, aber entweder war sie zu nahe, oder zu weit weg. Werde nachher die Dashcam auslesen und sehen ob ich das euch zeigen kann. Sind zuerst zum Einkaufen nach Vèlez-Málaga gefahren. Dort gibt es etliche Möglichkeiten, wir haben uns für Lidl entschieden. Dago hat bisschen Probleme mit dem Gedärm und hat dort Quark entdeckt der sogar schmeckt. Dann noch unseren unsortierte Müll entsorgen und schon war Zeit zum Frühstücken. Es ist warm und beim fahren läuft die Klimaanlage. Dann die letzten Meter zum Campingplatz gefahren. Den im Internet angepriesen Rentnerrabatt gab es nicht, aber für problemlos Wasser und Strom mit WiFi habe ich das Geld investiert.
Bilder aus meinem Wohnzimmerfenster gibt es hier nicht. Der Platz wirkt ein bisschen heruntergekommen. Alles und jeder schreit nach einer Hand die es richtet. Tut alles, aber wie. Schön liegen tut der Platz. Oben auf einem Bergrücken. Rundumsicht von der Dachterrasse in alle Täler. Habe Mal einen Screenshot von Magic-Earth gemacht, vielleicht erkennt ihr das.
Wir stehen in einer Parzelle auf Keilen. Der Wagen ist abgestürzt und die Fahrräder abgeladen. Zwei Maschinen Wäsche sind schon durch, die erste wandert schon wieder in den Schrank.
Vier Tage haben wir gebucht um alles wieder auf Vordermann zu bringen. Nutze das Internet für wichtige Updates und werde ein Onlinealbum anlegen um die Fotos zu sichern und sie einigen Leuten zugänglich zu machen.
Heute 31km in 1:40 gefahren.🙄

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Ortswechsel geplant

Nicht unbedingt wegen dem Wind, aber der Wäscheberg erreicht eine gewisse Höhe und der Müll muss entsorgt werden. Da der Wasservorrat noch Recht groß ist, und dieser den Aufstieg zur Straße unnötig schwer macht, wurde eine Waschmaschinenladung mit Strümpfen und Co gewaschen. Das verlagert den Schwerpunkt zur Bergseite bei der Fahrt hoch zur Straße. Dagmar hatte schon beim runter fahren Recht skeptisch geschaut und bedenken für den Rückweg angemeldet. Ich habe die Fahrt zum Seeufer mit der Dashcam festgehalten. Sieht in der Inbordansicht gar nicht so übel aus. Den Rückweg möchte ich mit der Drohne dokumentieren.
Das nächste Ziel ist ein CP zum richtig Wäschewaschen und vielleicht ein Brot backen.
Jetzt turnen zwei Oktopusse von Ikea an der Dachschublade und einer im Alkoven mit den Armen voller Wäsche.
Nebenbei den Boiler aufgeheizt und das Aggregat getankt. Die Arbeiten sind erträglich und werden als Abwechslung zum Müßiggang angesehen.
Ich habe endlich die Ruhe gefunden ein Buch zu lesen. Ist nicht einfach, wenn das Gehirn auf Vollgas läuft und die blödsten Dinge durch den Kopf geistern, sich auf ein Buch zu konzentrieren. Immerwieder ziehen alte Bilder auf und zerren mich hinunter in eine düstere Stimmung. Wenn ich nicht aufpasse, nimmt mich diese Stimmung gefangen und ich kann mich nur schwer befreien. Bin bisher immer als Sieger aus diesem Kampf hervorgegangen und hoffe das dieses so bleibt. Einerseits kosten diese Kämpfe Kraft, andererseits bekommt man Übung und kann vieles besser handhaben. Letztlich könnte ich aber getrost darauf verzichten. Es gehört wohl ein bisschen zum Alt werden dazu, das man in der Vergangenheit herumstorchelt. Dort gibt es aber auch viel Gutes und fröhliches zum finden. Zwei gesunde Söhne auf die ich sehr stolz bin. Gehen beide einen guten Weg. Sie sind unterschiedlich, die Wege und die Söhne, das ist schon in Ordnung. Gute Freunde sehe ich, auch wenn sie auch im Augenblick sehr weit weg sind. Alles in allem ist es doch Recht gut gelaufen, dieses Leben.
Nachtrag: 22° im Schatten, wir stehen in der Sonne und lassen uns braten.

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Standortwechsel wäre klüger gewesen.

Anstatt der Abstützung hätte ich den Platz wechseln sollen. Bis kurz vor 4 hat der Wind am Wagen gerüttelt und Prinzessin ist erst nach dem Wind ins Bett gegangen. Erinnert mich an die letzte Portugal-Reise. Da standen wir toll an einem Leuchtturm und in der Nacht haben wir kein Auge zugebracht. Tags zum Schauen ist das Okay, aber nachts wenn es nichts zum sehen gibt ist Ruhe wichtiger.
Jetzt ist der Wind vergessen und ein strahlender Tag ist am werden.

Gestern den 12Volt Boiler manuel eingeschalten.
Laut meiner Berechnung braucht der 200Watt Heizstab um die 25 Liter Wasser um 30° zu erwärmen rund 4½ Stunden. Wenn nach jeder AES-Einschaltung (30 Minuten) rund 45 Minuten vergehen bis mein Regler AES wieder für 30 Minuten ansteuert, ergibt sich eine Laufzeit von 10½ Stunden.
Wenn zuerst die Batterie vollgeladen wird, klappt das sicher nicht.
Zurück zu gestern. Duschwasser durchgängig erwärmt und bis zum Nachmittag/Abend die Batterie locker voll bekommen. Heute in der früh schön geduscht, alle beide. Prinzessin, welche nach mir duscht, war mit der Wassertemperatur sehr zufrieden. Kühlt halt über Nacht ab.
Der Energiebedarf ist zur Zeit noch sehr hoch.
Es wollen zwei Kompressorkühlboxen mit teilweise heimischen Gütern (gehen langsam zur Neige) versorgt werden und in der Nacht läuft die Planar Diesel-2kw Heizung. Prinzessin hat eine 12 Volt Heizdecke im Bettchen, dafür liebt sie mich, und bisschen Strom für Licht, Radio und Handy/Laptop laden wird auch gebraucht.
Zur Zeit stehen wir frei an einem Stausee (36,8706519, -4,1748064) und bewegen uns nicht bis uns das Wasser ausgeht. Da ist Strom schon wichtig.
Apropos heimische Guter. Die letzten schwäbischen Maultaschen sind verzehrt. Noch ein paar Nürnberger Bratwürste und etwas von dem gewohnten Käse schlummert in der gut gekühlten Schatztruhe. Das letzte französische Mineralwasser (Danke Chris) ist aufgebraucht. Der Almdudler-Sirup wird rationiert. Es gibt Lücken in den Fresskisten, welche sich in der Sitzbank stapeln. Aber es ist eine gute Versorgunglage vor Ort. Dagmar muss zwar aufpassen wie ein Schießhund, aber wir finden immer etwas Gutes zum Kochen. Haben recht erfolgreich in der Tiefkühltruhe eines Supermarktes Lachsfilet geangelt und Hackfleisch für lecker Frikadellen gefunden. Es wird eine Weile dauern bis wir verhungern.
Ein Besucher aus den Niederlanden hat mir folgenden Satz, der mir sehr gut gefällt, gesagt:“Nie mehr Urlaub. Das geht alles von unserer Freizeit weg.“

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Der Wind, der Wind

Er rüttelt und schüttelt an unserem Wohnmobil. Werde nachher die Stützen ausfahren um das geschaukelt etwas einzudämmen. Kommst dir vor wie in einem alten Eisenbahnzug. Auch die Sicherungsschrauben an den Alkoven-Seitenteilen werde ich einschrauben. Nicht das der Wind die Seitenteile einklappt und wir schlagartig Stoßlüfttung bekommen.
Aber die Sonne scheint tapfer und es hat kaum noch Wolken. Die Heizung lief vergangene Nacht Temperaturgesteuert. Der Schwellwert liegt bei 5°. Einerseits gut, die Heizung schaltet nicht so oft ein und aus, aber bei eingestellten 21° muss zum Einschalten die Temperatur auf 16° abfallen. Bei 16° hörst du schon die Eisbären an der Türe kratzen. Die Einstellung mit Lüftungsfunktion, Brenner aus aber Gebläse läuft weiter, ist bei der trägen Fußbodenheizung ein echter Vorteil. Es war schön gleichmäßig warm im Wagen, ohne das man an manchen Stellen Stepp-Tanzen muss.
Es läuft ein Großversuch mit der Solaranlage. Boiler manuel angesteuert, bevor die Batterie voll signalisiert. Laut meinem Energierechner benötige ich rund 4½ Stunden um den Boiler um 30° aufzuheizen. Ohne den 45minütigem Leerlauf nach jeder AES-Schaltung könnte das heute hinhauen.
Ansonsten gehen wir es ruhig an. Lesen und spielen auf dem Tablet, trinken Tee und lassen es uns gut gehen. Schauen runter auf den See, beobachten Angler, Vogel und Wassersportler.
Surfe bisschen durchs Internet, muss auf mein Datenvolumen etwas aufpassen, und rege mich über einige dumme FB-Einträge auf. Die Impfgegner mit ihrer ewigen Misioniererei gehen mir auf den Sack. Da ließt du nur genörkel und rumgemaule. Die Leute haben sich entschieden, akzeptiert das bitte. Ich gehöre zu den 63 Millionen Bundesbürger die sich für eine Impfung entschieden haben. Bleiben rund 20 Millionen über, davon etliche Genesen und einige die man nicht impfen kann oder soll. Und ein paar Tausend die den Großteil der Bevölkerung mit ihrem Querdenken terrorisiert, hört auf damit!

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Schmerzfrei

Habe gestern die Schmerztabletten einfach weggelassen und den Tag über die Sache beobachtet. Ich spüre den Rücken, aber brauche keine Medikamente mehr. Viele haben ja nachgefragt und sich um mich gesorgt. Ich bin halt seit meinem 21 Lebensjahr Kraftfahrer und habe noch Geräte mit starren Achsen gefahren. Also nicht wie am Ende meines Schaffens luftgefedert, sonder garnicht gefedert. Heute undenkbar, aber damals bei Autokrane durchaus normal. Wenn man jung ist, denkt man das es keine Rolle spielt, aber mit dem Alter bekommt man eine andere Einstellung dazu.
Leider hat sich irgendwie der Entzug bemerkbar gemacht. Habe beim wegfahren die Solaranlage abschalten wollen, damit die sich nicht mit dem B2B-Ladebooster um die Wette streitet, habe aber den Boiler abgeschaltet. Sieht genauso aus, ist aber auf der linken Seite im Kasten. Ich hoffe das es der Entzug war und nicht das Alter voll durchschlägt. Das wäre blöd, den das vergeht nicht mehr.😭😭
So lief das Aggregat nach dem zubereiten des Abendessens noch eine Extrarunde für den Boiler. Dann muss ich morgen früh nicht gleich mit der Krachmaschine anfangen.
Noch am Abend wurde wie seit Tagen eine DVD angeschaut. Nicht wie andere Leute, eine Folge, nein eine ganze DVD mit 4, bzw 3 Folgen von „Die Kirche bleibt im Dorf“. Dagmar war süchtig nach dieser Serie. Jetzt sind die 30 Folgen konsumiert und sie spricht von nochmal anschauen. Ist ja auch zu gut die Serie. Hat hie und da ein paar Schwächen und kleine Fehler aber es wird schwer sein das zu topen.
Die Nacht ist vorbei und der Himmel bedeckt. Dadurch blieben die Temperaturen in der Nacht hoch und unsere Heizung hat uns auf kleinster Stufe durchgekocht. Heute Abend werde ich sie Temperaturgesteuert starten. Verbraucht mehr Strom, geht aber bei dem Wetter nicht anders. Strom ist ja genügend da. Die Lipo4 ist gegen die Bleibatterie ein echter Gewinn.
Gestern beim Wasserbunker auf dem Stellplatz dieses Wohnmobil gesehen.
An der Küste stand vor ein paar Tagen dieser Klassiker neben uns.
Sind eine kleine Runde ums Haus gelaufen. Die spanische Rudermannschaft trainiert auf dem See. Einige Angler sind da und die deutschen Nachbarn reisen ab.
Jetzt beginnt die schwerste Zeit des Tages, warten auf das Frühstück!
Auch das wäre geschafft. Ein Sonnenbad werde ich mir heute nicht gönnen. Macht ohne Sonne keinen Sinn. Schreibe jetzt eine E-Mail an die spanische Regierung und beschwere mich über die Wolken. Das geht ja gar nicht. Ob ich mich dann auf der Sitzbank innen hin lege, oder versuche mein Buch zu lesen? Fragen über Fragen.
Schon die Androhung der Mail hat gereicht, die Sonne lacht wieder. Ein paar Wolkenfetzen hängen an den Bergen fest, aber sonst gibt es nichts zum bemängeln. Ausser das ich zum einfangen dieser späten Sonnenstrahlen etwas falsch stehe. Habe auf Morgensonne gehofft.
Nein, die Stellung des Fahrzeuges ist dem Gelände geschuldet. Es gibt ganz wenig, wenig schiefes Gelände an solchen Seen. Da muss man nehmen was es gibt.
Apropos was es gibt, Nachmittagskaffee 😁
Heute Abend gibt es Lachs mit Bratkartoffeln.

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Neuer See

Gestern war ruhig. Schon sonnig, kaum Wind. Da habe ich meinen Körper (fast) nackt der Sonne preisgegeben. Zu einem wollte Ralf ein Foto von meinen nackten Beinen, zum anderen wollte ich versuchen den blassen Körper etwas zu tönen. Beim nächsten Mal muss ich Kopfüber in den Liegestuhl liegen. Beim normalen sonnen ist die Oberkante des Feinkost-Gewölbe im eigenen Schatten.🙄
Natürlich gab es etwas zu tun. Solarzellen reinigen, der Backup-Heizung den Luftkanal abdecken. Jetzt kann keine Warmluft der Heizung durch die Backup-Heizung unter die Kühlboxen kommen um den Bereich unnötig aufzuheizen. Dann den Solarregler beobachtet. Wenn der automatisch den Boiler bedient, kommt nach jedem „AES“-Signal, welches den Boiler ansteuert, bauartbedingt rund 45 Minuten kein Solarertrag. Das liegt daran das die Solaranlage den Boiler nicht alleine versorgen kann und die Unterstützung der Batterie benötigt. Es sind halt 200 Watt bei 12 Volt, rund 16A. Dadurch verliert die Batterie den „Vollstatus“ und muss erst nachgeladen werden. Dann ruht die Anlage bis Batterie voll und „AES“ erneut für 30 Minuten angesteuert wird. Das sind rund 45 Minuten in denen nichts passiert. Bei erhöhtem Energiebedarf muss der Boiler zuerst aufgeheizt werden und dann ohne Unterbrechung die Batterie geladen werden. Man lernt jeden Tag dazu.
Heute nach 18120 Alhama de Granada gefahren. Dort auf dem Stellplatz Wasser gebunkert und im örtlichen Supermarkt eingekauft. Sind gerade beim Einkauf verladen als mich eine WhatsApp von Billy erreicht. Wir sind in Frankreich geblitzt worden und der Strafzettel ist eingetrudelt. Der Spaß kostet mich zwei Tagessätze,😭😭, meiner Reisekasse. Da gibt es jetzt nur Kartoffeln und Quark. Ihr könnt auch für mich sammeln und wenn genügend zusammen gekommen ist, mir überweisen. Kontonummer auf Anfrage. Ich habe das gleich online überwiesen, damit es beim einfachen, etwas billigeren, Verwarnungsgeld bleibt. Ein Dankeschön an Billy, welche unsere Post überprüft und unseren Panda zur Pflege hat.
Heute sind wir nach schöner Fahrt an einen anderen See, Reservoir La Viñuela, 36,8711082, -4,1746163 angekommen. Nicht ganz so schön wie der gestrige, aber was soll’s.
Wenn ihr die Koordinaten Freund Google gebt, wir stehen nicht im See. Die Koordinaten stimmen, aber wenig Wasser im Teich.
Werden hier einige Tage abhängen und nichts tun. Wer meint das wir das schon die ganze Zeit tun, stimmt, aber wir sind nicht fertig geworden.

39km, 4h45, 36,8711082, -4,1746163

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Zu kalt unter den Bäumen

Gestern auf der Suche nach einem ebenen Platz quer auf einen Weg am Rand der Bäume gestellt. Hatten Abendsonne bis zum Ende. Aber heute in der Früh wollten die Sonnenstrahlen uns nicht finden. Die Heizung arbeitete bis zur Erschöpfung und meldete Fehler 01. Die zwei Heizung arbeiten Lüftungsechnisch gegeneinander und blasen in die selben Kanäle. Da werde ich den Luftführung ändern müssen. Das Verrückte ist, ich habe die Bedienungsanleitung zweimal runtergeladen. Im Inhaltsverzeichnis steht: Fehlerbeschreibung Seite 19 und das Dokument hat nur 18 Seiten. Zum Glück habe ich noch die Reparaturanleitung zur Verfügung.
Gestern hatten wir noch viel Besuch. Die ersten war eine Familie mit drei Kindern. Nebenbei erzälten sie die „Geschichte“ von dem Iveco 4×4 der links drüben steht. Das Teil geht nicht mehr und das Abschleppunternehmen kann in im Gelände nicht Bergen, usw …
Heute früh, während die Prinzessin ihre gymnastischen Übungen macht, wollte ich rüberlaufen und mir das Mal anschauen. Mein Nachbar, ein Schweizer, fragte wohin ich gehe. Kurz erklärt und er meinte das es mitgeht. Er sei LKW-Mechaniker. So sind wir Schulter an Schulter zum Iveco gelaufen. Der stand jetzt aber schon am Straßenrand und wir begannen ein Fachgespräch. Der Ölfilter ist undicht. Zum zweiten Mal. Beim ersten Mal hat er 17 Liter Motorenöl verteilt. Wir schauten uns das an und haben uns beraten. Die Hilfe würde jedoch von den Eigentümern dankend abgelehnt. Der Abschleppdienst ist bestellt und kommt in einer ½ Stunde. Der erste wollte nur für das Bergen aus dem Gelände 1000,-€. Das Abschleppen jetzt vom Straßenrand zur Werkstatt 500,-€.
Der Schweizer blieb bis der Abschlepper kam und hat mir anschließend berichtet. Nach dem Anlassen dauerte es nicht lange und die Dichtung des Ölfilters gab erneut nach.
Wir vermuten daß der Schleuderfilter im Kühlgebläse nie gewartet wurde und komplett verstopft ist. Der Abschleppdienst kam mit einem Sattelzug und hat den Iveco mit der Seilwinde verladen.
Zwischenzeitlich stehen wir in der prallen Sonne und bleiben bis uns das Wasser ausgeht, oder wir verjagt werden.

Das sei hier jedoch echt selten. Habe mit dem Schweizer, wie hieß er doch gleich, Adresse getauscht. Vielleicht sieht man sich nochmal oder wir besuchen ihn Zuhause. Seine Frau betreibt einen CP in der Schweiz.
Mittagschläfchen auf der Dachterrasse abgearbeitet, Solarausbeute hat für den Boiler gereicht, Tee getrunken mit einem Keks dazu, lauere auf das Abendessen, dieser Stress bringt mich noch um und die Autokorrektur treibt mich in den Warenkorb!!!

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Es geht in die Berge

Haben beschlossen das wir uns bewegen. Also alle, auch das Wohnmobil. Dago wollte zwar noch Wasser auffüllen, aber der nächste Stellplatz mit Wasser ist keine Hundert Kilometer entfernt. Mir ist für diese Strecke wichtig ein leichtes Fahrzeug zu haben.
Ahhh….. Wolfgang ich habe deiner Mutter die rot gepunktete Straße gezeigt! Sie hat das Okay gegeben. Hier Mal das Streckenprofil:

Screenshot von Magic-Earth. Leider im Nachtmodus.


Wenn wir unterwegs einen schönen Platz finden, bleiben wir einfach stehen. Ansonsten ist am Ende der Route ein Stellplatz auf dem wir uns neu orientieren können.
So, erstmal einkaufen. Falsche Einfahrt nach Motril erwischt und ein Stadtrundfahrt gemacht.
Während der Fahrt plötzlich ein Geräusch. Nur bei leichten Rechtskurven, aber klar zu vernehmen. Grübel, grübel…..
Was würde verändert? Handbremse, kann das sein??
Beim französischen Supermarkt getankt und ein paar Dinge eingekauft. Raus aus dem Markt, das Geräusch wird nerviger. Da, rechts am Straßenrand ein echter Ölwannenkiller. Mit dem linken Vorderrad drauf gefahren und unters Fahrzeug geschwungen. Zuerst aber Hemd und Kravate ablegen und in ein T-Shirt schlüpfen. Das Handbremsseil um exakt 8/6 Umdrehungen gelöst und alles ist wieder gut. Dadurch verspätete sich das Frühstück etwas, aber jetzt ist alles gut. Hier nach „Jete“ beginnt der anspruchsvolle Teil der Strecke. Habe die Drohne geladen und vielleicht kann ich sie nebenher fliegen lassen. Dazu müsste ich einen Start- und Landeplatz finden??🥴
Das mit der Drohne vergessen wir gleich wieder. Es ist nicht möglich, Straße und Drohne im Auge zu behalten. Die roten Punkten auf der Straße waren nicht so schlimm. Dago war die meiste Zeit auf der guten (Berg) Seite. Phänomenaler Ausblick. Jetzt sind wir am Stausee angekommen und werden wir wie 8 andere Mobile hier bleiben.
36,9964688, -3,8878261

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Heute im T-Shirt

Übers Wetter gibt es nichts zum klagen. Einfach Sonnenschein ☀️. Die Temperaturen könnten bisschen besser sein, damit wir nicht immer am Abend eine Münze werfen müssen. Die Nacht durchheizen oder nicht. Durchheizen hat den Vorteil daß die nächtlichen, altersbedingten Toilettenbesuche wesentlich angenehmer sind, aber man ungeheizt einfach besser schläft.
Ja, das sind unsere täglichen Sorgen.
Morgens, nach den rituellen Waschungen, braucht man die Heizung schlagartig nicht mehr und die Eingangstür wird geöffnet. Einerseits zum Lüften, andererseits zum rausschauen. Das gibt ein angenehmes Klima mit 23° im Wagen😃.
Heute, zum unters Auto liegen, gibt es ein T-Shirt zum anziehen. Habe das Niveau lange genug hochgehalten und möchte kein Hemd der Arbeit opfern. Noch ist es nicht soweit. Auf dem Plan stand das schon gestern, aber der Wagenheber muss untersucht werden.
Wagenheber ausgebaut und sein verenden festgestellt. Habe ihn zum Organspender gemacht und den Motor vom Rest getrennt. Diesen Rest vor Ort in einem großen, grünen Plastikcontainer beigesetzt. Der Motor geht weiterhin mit auf Reisen.
Ach ja, die Todesursache. Ich vermute daß er damals bei C&C, wo ich ihn vergessen habe hochzuziehen, einen Schlag auf die Mechanik bekommen hat. Bisschen verbogen, aber nicht als Tollausfall anzusehen. Beim letzten Einsatz hat beim Rückstellen der Endschalter nicht richtig funktioniert und der Motor hat die Spindel aus dem Lager gedrückt. Lager samt Aufnahme, sowie das Abdeckgehäuse sind gebrochen. Es geht auch ohne die hintere Abstützung.
Nebenbei die Handbremse nachgestellt und das Aggregat vollgetankt. Schnauze voll vom schuften! Ab in den Liegestuhl.

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Die Tochter ist ein Bub.

Heute den Nachbarn auf seine Tochter angesprochen. Die Tochter ist ein Bub. Dachte bei Haaren bis weit über die Schulter…..
Nun, man macht das Geschlecht an anderen Merkmalen fest. Ändert aber an dem, das uns der Zwerg gefällt, nichts. Beim Gang zum Bäcker an unserem, zwischenzeitlich leeren, Waschplatz vorbei gelaufen und prompt fuhr ein Streifenwagen auf den Platz.
Ach übrigens, danke für die vielen Genesungswünsche. Sie haben geholfen. Der Rücken wird besser, oder ich gewöhne mich an den Schmerz. Hie und da lasse ich am Abend bewusst die Tablette weg und komme ohne allzuviel Gejammer am nächsten Morgen aus dem Bett.
Wollte heute den elektrischen Wagenheber an der Hinterachse ausbauen. Der hat beim letzten Einsatz, beim einziehen, hässliche Geräusche von sich gegeben. Würde aber zugunsten des Nachmittagsschlaf auf der Dachterrasse verschoben. Morgen ist auch noch ein Tag.

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