Umzug

Gestern Abend, beim Filme schauen, kommt Unruhe auf den Platz. Wir unterbrechen das aktuelle Programm und löschen alle Lichter damit wir unbemerkt schauen können. Die Wohnmobile in der ersten Reihe stehen hell beleuchtet im Scheinwerferkegel eines Streifenwagens mit Blaulicht. Viele Leute laufen umher und viele Stimmen sind zu hören. Was ich klar aufnehme ist das Wort „tomorrow“ und ich interpretiere das die Wohnmobile weggeschickt werden.

Ob das an dem Schild liegt?

Gehe fest davon aus, das die Jungs auch zu uns rüber kommen. Sie steigen in den Streifenwagen und beim wegfahren stehen wir voll in deren Scheinwerferlicht, aber sie ignorieren uns vollkommen. Trotzdem haben wir beschlossen den Platz zu verlassen.
Am Morgen ist in der ersten Reihe ganz klar eine Aufbruchstimmung zu spüren. Wir sind die Ersten die den Platz verlassen. Diskutieren im wegfahren unser Ziel. Entweder an Gibraltar vorbei, auf die andere Seite, dort ist es 4-5° wärmer, aber wir beziehen nochmal den Platz nur 500m weiter von hier. Wenn wir nicht langsam machen, sind wir Ende Februar sonst Zuhause.
Hier hat die Besetzung (fast) komplett gewechselt. Nur Einer ist mir noch als Wasserträger für die Zwei „Aussteiger mit der leeren Batterie“ in Erinnerung.
Dieses frühe Aufstehen hat einen großen Nachteil. Die Zeit bis zum Frühstück, bei uns immer so um 12Uhr, ist wahnsinnig lang und schwer zu überbrücken. Wir sitzen da und beratschlagen wie es die nächsten Tage weiter gehen soll. Rüber nach Sevilla, dort ist es 5° wärmer. Quer durchs Landesinnere, einige Stauseen erkunden. Von dort wieder hierher. Oder hoch nach Portugal. Dieser Stress bringt mich um.
Nach dem Frühstück ist das Dickschiff, welches schon auf dem Platz stand als wir das erste Mal hier ankamen, wieder eingetrudelt. Man kennt sich, man grüßt sich. Freue mich schon auf dessen süße kleine Tochter. Die zieht mit ihrem Laufrad unbeirrbar Kreise um das Fahrzeug und macht einen sehr zufrieden Eindruck.
Große Runde spazieren gewesen und jetzt wieder Zuhause angekommen.

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert für Umzug

Unwetterartige Regenfälle

Das Pratzeln der Regentropfen auf den Dach schreckt uns auf. Erst der Kälteeinbruch auf 18° und jetzt das. Nach zwei Minuten war es wieder ruhig. Der Vorgang wiederholte sich nochmals, der Niederschlag reichte jedoch für nichts. Weder Pfützen noch sonst etwas deutet auf die Vorfälle hin. Wir sind gewarnt, lassen für den Gang zum Bäcker das Ölzeug jedoch im Schrank.
Unsere niederländischen Nachbarn verladen das Cabrio und werden abreisen. Leider bin ich mit der Handykamera zu langsam, sonst hätte ich gerne das Maurer-Dekolleté des dicken Mannes fotografiert. Noch ein bisschen und man hatte die Glocken gesehen🤮. Ich öffne dezent meine Jacke und gebe den Blick auf meine rote Fiat-Kravatte frei und grüße freundlich.
Es ist viel los in der „Stadt“. Selbst dunkelhäutige Verkäufer stehen auf der Promenade und bieten Sportschuhe feil. Etliche Lokale haben geöffnet und die Leute sitzen bei Kaffee oder einem kleinen Imbiss.
Wir bleiben hier auf dem großen (hässlichen) Platz aus Bequemlichkeit stehen. Der nette Platz, 500m von hier, ist am Wochenende sicher voll und da möchte ich mich nicht dazwischen quetschen.
Gestern Abend gab es wieder einen Film zum anschauen. Dieses Mal nicht von Platte, sondern von CD. Ich habe für die Prinzessin die Serie „Die Kirche bleibt im Dorf“ gekauft und auf Untertitel gehofft. Vergeblich, aber ich musste wenig übersetzten. Ihre Hoheit ist mit dem schwäbischen Dialekt inzwischen vertraut und versteht ihn Recht gut. Ich wollte nach der ersten Episode abschalten, das hätte aber eine Regierungskrise ausgelöst. So ließ ich die Scheibe im Laufwerk bis zum Ende drin. Das waren dann 4 Episoden am Stück. Mit Hinweis auf die Uhrzeit könnte ich den Laptop dann aufräumen.
Gestern habe ich den neuen Wasserschlauch, zwei Stück habe ich gekauft, der beim ersten Einsatz undicht würde, repariert. Er war direkt nach der verpressten Kupplung undicht. Dort wird er beim Aufwickeln stark geknickt und leidet sehr. Kupplung abgeschnitten und ein Kupplungsstück, m/m, in den Schlauch gesteckt und mit Schelle, Draht und Isolierband gesichert. Beim nächsten Wasserholen werden wir sehen ob es was taugt.
Heute den Zweiplattenkocher zerlegt. Die große Platte schaltet im Betrieb einen Heizwiderstand ab. Warum ist nicht klar. Haben bisher alle Kocher dieser Bauart gemacht. Es ist kein Thermoelement verbaut das u.U. ein Überhitzen verhindert. Merkt man nur wenn der Generator mit der Drehzahl fällt. Dem Vorgänger könnte ich das mit auf- und zuschrauben angewöhnen. Mal sehen was der Neue dazu meint.
Viel lassen sich von dem „Unwetter“ nicht abhalten. Ein kleine Regatta findet vor der Hafeneinfahrt statt.
Der Nachmittagskaffee ist getrunken und ich überlege was man noch mit dem Tag anstellen könnte. Werde wohl den Laptop aufladen und damit die Abendgesellschaft zu erheitern. Auch muss über das Abendessen beratschlagt werden. Das Wetter hat sich gehalten. Die Temperaturen bleiben leider auf niedrigem Niveau.

Man kann es nicht ändern. Muss man nehmen wie es kommt.

Veröffentlicht unter Allgemein | 2 Kommentare

Heute wie gestern.

Nichts neues an der Front. Die Nachbarn lauern immer wenn wir wegfahren und wiederkommen. Dann stehen sie und schauen mir beim Ab- und Aufbau zu. Teilweise mit geöffneten Mündern. Ab und zu verirrt sich einer und stellt die üblichen Fragen, die wir gerne beantworten.
Die Arbeiten am Hächselgut begannen heute erst um 8:00 Uhr. Die Jungs meinen es gut mit uns.
Heute ging es wie gestern zum Wasser holen ins Nachbardorf. Die Bettwäsche ist heute dran. Haben uns erinnert, das wir die Wäsche nach den normalen Programm nochmal extra geschleudert haben, mit 1400 Umdrehungen. Ist dann merklich schneller trocken. Das ist heute wichtig. Es ist eiskalt geworden. Der Wind hat auf Nord gedreht und das Thermometer ist auf 18° gefallen.

Wäschewaschen ist nun erledigt. Die Transportsicherung ist eingebaut und Ruhe kehrt ein. Die vergangenen 7 Waschgänge haben exakt 5 Liter Benzin verbraucht. Das weiß ich, weil ich das Aggregat heute in der Früh getankt habe. Bin mit zwei Kanister um Auto gelaufen und habe nur einen benötigt.
Der Solarregler ist in Ordnung. Ich war der Fehler. Dachte das wenn Batterie voll, der AES angeht. Tut er nicht. Erst nach einer geraume Zeit. Dieses Zeitfenster hatte ich nicht am Schirm. Hier läuft nun das Aggregat und die Batterie wird durch Kochen nicht mehr belastet. Dadurch ist sie früher und länger voll und gibt dem AES öfter eine Chance.
Wenn man das Kochen mit dem Aggregat macht, gibt es überhaupt keine Energieprobleme. Genug Power für die Nacht zum Durchheizen, die Kühlboxen sind gut versorgt und Prinzessin kann am Abend das Bettchen mit der 12-Volt-Heizdecke vorwärmen. Selbst das Duschwasser ist wohl temperiert. So gesehen ist das Konzept voll aufgegangen. Keinerlei Beschaffungsprobleme, ist halt laut.
Eine eventuelle Alternative ist die Gas-Tankflasche. Leider ist die Handhabung in den Ländern sehr unterschiedlich und so echte Erfolgsberichte habe ich noch nicht gehört. Habe nur einmal eine Tour mit einem Freund gemacht, dessen Bus mit Gas betrieben werden kann/ist. Die Tankgeschichten haben mich vom Gas nicht überzeugt.
Haben nach den zwei Maschinen Bettwäsche, müsste zugunsten der Kurzprogramme geteilt werden, nachgedacht auf den alten Platz zu wechseln, da der Waschplatz sehr „komisch“ ist, sind aber aus Faulheit stehen geblieben.

So sieht uns Freund Google:

Keine 3 Kilometer

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert für Heute wie gestern.

Spanier machen Ordnung.

Das Hächselgut wird verladen und das ab 7:00. Wir sind dann Wasser holen gefahren. Für vier Maschinen hat das Wasser gestern gereicht. Mit dem Abwasser nicht, eine kleine Pfütze bildete sich unterm Wagen. Mit dem runterrollen von den Keilen würde sie etwas größer. Als wir zurück kamen sah nur das geübte Auge etwas von dem Wasserfleck. Habe mich wieder drauf gestellt und sogleich die erste Maschine angeworfen. Handtücher und Co sind an der Reihe.
Das Wasser haben wir nicht im Ort geholt, wie uns der Nachbar uns erklärt hat. Ist wieder so ein Automat mit Schränke. Der deutsche Text ist aus dem Chinesischen übersetzt. Wir sind in den Nachbarort gefahren und mussten heute auf dem Gehweg parken um an das Nass zu gelangen.
Ist so ein Wasserhahn der gedruckt werden will.

Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen 🐿️.
Es ist aber die Sache mit dem geschenkten Gaul!
Der Tag ist schon vorangeschritten und selbst unser Nachmittagschläfchen auf der Terrasse ist schon zu Ende. Die dritte Maschine hängt zum trocken auf der Leine.

Morgen nochmal so ein Tag, ach wie anstrengend.

36,7087508, -3,4964274

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert für Spanier machen Ordnung.

Was wäre ein Plan

wenn man ihn nicht ändern müsste. Habe mich an dem Stellplatz in Malaga per Mail angemeldet und bekam die Antwort: Wir sind voll. Ende März wieder Termine frei. Habe an noch zwei angefragt, aber ab einem bestimmten Preis möchte ich keinen Stellplatz mehr. So haben wir versucht in Motril Wasser zu bunkern, aber der Hahn war selbst für mich ungeeignet. Aber tanken und einkaufen hat gut geklappt. Habe meine Apps durchprobiert und Wasser gefunden. Ganz in der Nähe. Jetzt stehen wir unweit vom Übernachtungsplatz auf einem großen Parkplatz ganz am Rand. Das Frühstück ist Geschichte, jetzt geht es ans Wäschewaschen. Entweder man ist autark, oder man ist es nicht. Rund 60€ gespart, was fehlt ist nur das WLAN.
Wir beginnen mit einer Maschine Weißwäsche. Es folgen noch zwei Maschinen. Dann ist die Kapazität des Abwassertanks überschritten. Wir werden eine Pfütze machen.
Auf diesem Platz stehen die besseren Camper. Große Mobile mit Slideout und Anhänger für das Beiboot. Nee, keinen Smart führen die mit. Es muss schon ein Cabrio aus Untertürkheim sein. Schön finde ich den Platz nicht. Vorne Strand, dann der Platz, geht über in Hächselplatz und dann kommt der Sperrmüll. Aber der Platz ist eben und groß, damit die Herrschaft wenden kann.
Hier Mal unsere Runde wie sie Freund Google notiert hat.

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert für Was wäre ein Plan

Heute nichts zum berichten

Es ist elend langweilig. Die Sonne scheint den ganzen Tag. Schiffe kommen und gehen im Hafen. Ebenso wechseln die Nachbarn. Zweimal sind wir zum Einkaufen gelaufen. Gähnnnn……

Apropos Nachbarn. Vorne links stehen immernoch die selben. Gestern sehe ich die mit Fremdstartkabel hantieren. Nachdem der Erfolg aus blieb, habe ich mein Messgerät genommen und habe meine Hilfe angeboten. Die Starterbatterie Mal gemessen. Noch 2,5 Volt schlummern in den Zellen. Die Dame zeigt mir einen kleinen Spannungswandler für den Zigarettenanzünder. Das sei der Übeltäter. Ich erkläre das der Spannungswandler die Batterie ermordet hat. Frage nach, ob das die einzige Batterie sei. Nein, sie hat noch drei unterm Sitz. Ich rein in die Karre und….
Ach sind die niedlich und so leer. Nur 10 Volt zeigt mein Instrument. Wir starten den Wagen fremd und ich erkläre das sie mindestens zwei Stunden fahren soll, bevor sie den Wagen abstellt. Nehme mein Zeug und ziehe mich zurück. Von meinem Sitz aus beobachte ich ein sinnloses Rangiermanover. Der Wagen wurde mit unzähligen Bewegungen um 90° gedreht und abgestellt. Kopfschütteln!!!
Ach ja, rechts von uns, zwei junge Leute mit je einem VW-Bus, die sind auch schon länger hier.
Ihr seht, nichts los hier.

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert für Heute nichts zum berichten

Waffen für Basra

Meine Kinder wissen was ich meine.

Blick aus dem Wohnzimmerfenster


Ist aus einem alten Computerspiel, Ports of call, das auf einem C64 lief. Immer wenn ich so ein Frachtschiff sehe kommt mir diese Zeit wieder in den Kopf. Der Waffenschmuggel nach Basra war sehr ertragreich, gelang aber nicht immer.
Frag mich Mal einer wie es mir geht.
„Peter, wie geht es dir?“
Oh, danke der Nachfrage. Leider sind die Rückenschmerzen unerträglich. Benötige morgens und abends eine von meinen tollen Schmerztabletten und denke über eine Verdopplung der Dosis nach. Es ist noch nicht so schlimm wie damals in Polen, aber mir steht beim Aufstehen das Wasser in den Augen.
Anderes Thema.
Nachdem gestern beim Kochen des Abendessens die Batterie abgeschaltet hat, und wir auf den Gaskocher ausgewichen sind, habe ich über eine Verdopplung der Batteriekapazität nachgedacht. Haben bei Alibaba und einem befreundeten „Händler“ angefragt was es passendes gibt.
Ich verwerfe jedoch den Gedanken wieder, da nicht die Batteriekapazität, sondern der geringe Solarertrag das Problem sind. Wenn der tägliche Bedarf nicht über die Solarzellen erwirtschaftet wird, verschiebt es das Problem nur nach hinten. Es wird wohl ohne das Aggregat auf Dauer nicht gehen.
Die Apfel-Zimt-Marmelade ist alle 😥. Werde mir morgen zum Trost eine ordinäre Erdbeermarmelade kaufen. Das Leben ist manchmal hart.

Veröffentlicht unter Allgemein | 6 Kommentare

Rush houer auf See

Heute ist viel los. Erst die Fähre aus Marokko und gegen später sind zwei Schlepper aus dem Hafen gekommen. Sie lagen lange Zeit still da. Dann würde ihr Auftrag klar. Ein großes Frachtschiff ist gekommen und wurde von den Schleppern in den Hafen geschoben.
Es war heute nicht so klar wie gestern. Ich musste zwischen warmen Wasser zum Duschen und einer vollen Batterie wählen. Ich habe das Duschwasser gewählt und die Prinzessin liebt mich dafür. Möchte echt wissen, wie das die Leute mit halb so großer, flach liegender Solaranlage machen wollen. So mit einem Induktionskochfeld, mit einer Wahnsinns Anschlussleistung. Das geht genau einen Tag gut, dann bleibt sie Küche kalt.
Wir bleiben hier, bis uns das Wasser ausgeht. Dienstag oder Mittwoch schätze ich. Dann werden wir in Motril tanken und im Supermarkt unsere Vorräte auffüllen. Das Ziel ist dann ein preisgünstiger Stellplatz in
MALAGA, Spanien
N 36.71649 , W 4.23808

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert für Rush houer auf See

Solarregler spinnt.

Mein Solarregler, Votronic MPP350 Duo, hat einen AES-Ausgang. Dort liegt bei voller Batterie und ausreichend Solarenergie 12 Volt für 30 Minuten an. Der Ausgang ist nicht belastbar und steuert im Normalfall den Kühlschrank. Der wird bei anderen Fahrzeugen dann von Gas auf 12Volt umgestellt um Gas zu sparen. Bei mir steuert der Ausgang ein Relais an und das speißt den elektrischen Boiler. Nach 30 Minuten erfolgt eine neue Messung und wenn die Voraussetzungen erfüllt sind, wiederholt sich der Vorgang.
Ich habe zur besseren Überwachung eine gelbe LED mit angesteuert. Nun sitze ich die gesamte Reise und warte darauf das dieses gelbe Licht angeht. Dachte das zwei Kühlboxen sowie Heizung und Lüftung zuviel Strom verbrauchen. Jetzt stehen wir am Strand bei guter Sonneneinstrahlung und die Lampe geht nicht an. Die Batterie ist voll. Das zeigt der Regler korrekt an. Die Spannung an den Modulen steigt auf 22 Volt, angegebene Leerlaufspannung, und die Leistung fällt auf 0 Ampere.
Habe die Anlage komplett abgeschaltet, inklusive der Module, und eine etwas niedere Ladespannung versuchsweise eingestellt. Alles eingeschalten und nach kurzer Anlaufphase war alles wie zuvor, kein AES.
Habe nun den Boiler manuel eingeschalten. Dann arbeiten die Module und alles tut wie gewollt, nur nicht automatisch.
Habe mein Problem im Forum vorgetragen, vielleicht hat einer der Spezialisten einen Tipp.
Ansonsten arbeitet alles wie geplant. Nur in zwei Dingen weine ich dem Transit nach. Seiner Unauffälligkeit und dem Fenster in der Hecktür. Zum ersten ist es toll irgendwo zu parken und keiner weiß das du darin schläfst und kochst. Viel besser war das getönte Heckfenster. Da sitzt du morgens auf dem Thron und öffnest die Schranktür einen Spalt und kannst unbemerkt das Treiben hinter dem Wagen beobachten. Das vermisse ich am meisten.
Wir stehen hier am Strand und erwarten 20° bei makellos blauem Himmel. Das wird richtig schön langweilig. In der Sonne sitzen und Tee trinken. Kleines Schwätzchen mit den Nachbarn.
Leider haben mich meine Rückenschmerzen wiedereinmal eingeholt. Das hatte ich das letzte Mal in Polen bei der GORM 24h. Nun sind sie wieder da und ich habe heute zum Frühstück eine von meinen tollen Schmerztabletten eingeworfen. Irgendwie muss ich am Rücken kalt bekommen haben. Kurz aussteigen, ein Foto machen, da lohnt eine Jacke nicht. Dieser Fehlschluss rächt sich jetzt bitter.
Ich werde die nächsten Tage vorsichtig zu sein und die Sachen mit bedacht angehen.
Der Tag hat sich für einen Testlauf in Sache elektrische Energie angeboten. In der Früh würde mit der Standheizung für 3 Stunden eingeheizt. Nach dem Duschen und Ankleiden würde sie wieder abgestellt. Um die Mittagszeit würden 2 Liter Wasser für Tee gekocht und mit der Bialetti zwei Tassen Kaffee gekocht. Der Wechselrichter hat dafür die kleine Kochplatte (1000W) mit Energie versorgt. Jetzt am Nachmittag hängt der Boiler manuel am 12 Voltnetz und die Batterie ist kurz vor voll. Dieses Energiekonzept scheint aufzugehen. Nachher, wenn der Boiler heiß ist, werde ich mit dem WR meinem Laptop aufladen. Dann gibt es heute vielleicht wieder einen schönen Film aus unserem, Dank Jutta reichhaltigem und abwechselungsreichen, Archiv.
Das klappt alles so gut, das Dagmar das Risotto heute Abend auch auf der „Batterie“ kocht.

Immernoch: 36,7110951, -3,4996179

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert für Solarregler spinnt.

Wiedereinmal am Meer

Haben die Berge verlassen. Es waren sehr anstrengende und anspruchsvolle Kilometer von Berja am Stausee vorbei nach Cherin. Aber die Landschaft war/ist den Einsatz Wert. Als Fahrer kannst du es nicht so Recht genießen. Straße sehr schmal und kurvenreich. Die Rechtskurven waren nicht einsehbar. Man müsste immer bei den Linkskurven vorausschauen ob einer kommt. Und wenn, wo ausweichen???
Nicht zulange in die Ferne schauen, den der Hang bröckelt und du musst immer mit Steinschlag rechnen. Auf dem Weg zum Meer an einem großen Supermarkt vorbeigekommen und die Vorräte aufgefüllt. Auf dem Parkplatz gleich das frische Gebäck mit etwas Kaffee und diversen Zubehör der angedachten Verwendung zugeführt. Dann der schwierige Teil, ein Stellplatz am Meer für umsonst. Erst einer nach der letzten Möglichkeit war passabel. Ich hatte auf der Küstenstraße vier Plätze aus Park4night markiert. Beim letzten sahen wir auf der anderen Seite des trockenen Flussbett einen Platz. Also zurück auf die Hauptstraße und über die Brücke, dem Fluss entlang zum Meer.
Ein schöner Platz, aber nicht für uns alleine.

Dafür liegt das keine 20m in der anderen Richtung.

So sah der Tag aus:

82km bei 3:35 Fahrzeit
PG62+F44 Torrenueva Costa, Spanien
oder
36,7111446, -3,4996826

PS: Was ich noch sagen wollte: Die letzten Meter lief die Klimaanlage!!!

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert für Wiedereinmal am Meer