Ruhetag

Sind einfach am Stausee stehen geblieben. Gekocht wird mit dem Aggregat und die Solaranlage deckt den normalen Tagesbedarf. Jedoch erwirtschaftet die Anlage keinen Überschuss für den Boiler. Da muss morgen früh das Aggregat nachhelfen. Der Nachbar hat gewechselt. Den Neuen habe ich schonmal an einem anderen Platz getroffen. Ein junges Paar mit drei Kindern und einer Katze. Das Wetter bessert sich und für die nächsten 10 Tage ist Sonnenschein und Temperaturen bis 20° angesagt.


In der Nähe von Berja, Almería, Spanien
36,8802238, -3,0224700

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Ein Regentag

Das muss auch Mal sein. Prinzessin hat tief und fest geschlafen. Es ist extrem ruhig auf der Dorfwiese. Lieder haben wir einen sehr hohen Energiebedarf und so beschliessen wir weiter zu fahren. Zum einigeln müsste ich zugunsten der Heizung eine Kühlbox Ausserbetrieb setzen. Dazu ist sie noch mit heimischen Gütern zu gut bestückt. Apropos gut und Stück. Gestern bin ich etwas weit an den Straßenrand gefahren und Dago hat 4 Orangen am Beifahrerfenster ernten können. Optisch B-Ware, aber sie duften fantastisch und am Abend gab es zum Nachtisch Orangenfilets.
Heute ging/geht es weiter durch die „Sierra Nevada“. Mit der A347 etwas Südlich um mit der sehr anspruchsvollen A1175 wieder in den Norden zu fahren. Der Stausee „Embalse der Beninar“ bei 36,8806177, -3,0218410 ist unser Ziel. Vorher gab es im Tal ein paar Gewächshäuser zu sehen. Zum Glück hatten wir keinen Gegenverkehr, das die Kurven sehr eng und unübersichtlich sind. Man muss weit vorausschauend agieren. Am See sind wir nun gut angekommen. Hier gibt es eine ausgiebige Pause mit Kaffee und Co.

Nach dem Frühstück habe ich den Wagen umgedreht und hoffe auf ein ½ Stündchen Sonnenschein. Wir bleiben hier bis morgen. Der nächste Nachbar ist 500m südlich. Ein Niederländer mit großem Wohnmobil. Denke der Platz kann sich sehen lassen, auch ohne Sonnenschein.

Google macht es sich leicht. Wir sind nach Berka nicht diagonal gefahren, sonder das Eck sauber ausgefahren. Er sagt 40km.

In der Nähe von Berja, Almería, Spanien
VXJH+579 Hirmes, Spanien
36,8804118, -3,0217740
Hier Mal ein Satellitenbild unsere letzten 10km. Die weißen Flecken sind Gewächshäuser!!

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Ausflug in die Berge

Prinzessin hatte das Näschen voll vom Meer, Berge müssen her. Gesagt, getan.
Auf dem Weg in die Berge sind wir an einem großen Solarwerk vorbeigefahren. Unzählige Spiegel werden auf einen Hotspot in einem Turm gerichtet. Es werden über 2700° erzeugt. Ohne Sonne ist das langweilig. Reicht nichteinmal für ein Foto. Vorbei an dem Drehort von „Der Schuh des Manitu“. Vorbei, den Konsumterror bitte ohne uns. Der Film war genug.
Durch einen Steinbruch. Ja, war so. Links und rechts der Straße werden die großen Blöcke gebrochen, und auf Sattelzüge verladen. Ohne Ladungssicherung bis zur nächsten Werkseinfahrt. Dort werden sie zu kleineren und gleichmäßigeren Stücken verarbeitet und großflächig gelagert.
Der neue „Kurt“, Magic-Earth, hat sich Mühe gegeben und schöne, sehr anspruchsvolle, Strecken zu finden. Einmal haben wir ihm widersprochen. Das erste Schild, noch auf der „Hauptstraße“, mit dem Hinweis das eine Straße oder Pass gesperrt ist, habe ich gesehen, aber nicht auf meine Strecke bezogen. Links ab auf eine sehr schmale, aber qualitativ gute Straße, steil bergauf. Dann kann ein kleiner Abzweig zu einem Gehöft und in der Weiterführung ein Schild mit Pkw und Lkw abgebildet. Bei beiden Schildern war ein roter Schriftzug angebracht. Diesen Schriftzug haben wir uns von Google mit „Abgeschlossen“ übersetzen lassen. Ich habe es nicht darauf ankommen lassen und habe gewendet. Auf der Hauptstraße ging es dann weiter, immer bergauf. Die Sicht fiel unter Null. Wer mich kennt und meine Einstellung zur Nebelschlussleuchte wird sich wundern, ich habe sie eingeschaltet. Es ging über 2000m. Was soll ich sagen, schaut aus dem Seitenfenster.

Ja, es ist wonach es aussieht, Schnee.
Etwas tiefer war die Sicht dann besser und Platz für ein Erinnerungsfoto.

Dann wieder eine wunderschöne Straße, gesäumt von Pinien. In einem Dorf 2755+HMV Canjáyar, Spanien , haben wir auf dem Stellplatz Wasser gebunkert. Da der Platz direkt an der Straße lag, haben wir zum Übernachten Ersatz gesucht.
262G+27V Padules, Spanien
oder
37,0001123, -2,7743395

Die gefahren Kilometer bleibe ich schuldig, Google nimmt scheinbar Luftline an und gab mir 17km. Erscheint mir Zuwenig.

Nachtrag: Google musste überredet werden. 198km bei 6½ Stunden Fahrzeit.

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Ein Foto verpasst

Man war das eine schöne Straße. Bis ich das bemerkte, waren wir unten. 37,0434644, -1,8762126
Mein Vorschlag, drehen und nochmal hoch fahren, wurde von ihrer Hoheit mit unscharmanten Worten abgelehnt. Kein Foto!
An der Küste wachsen die Touristen-Ghettos und wenige Meter weiter im Landesinneren sieht man in den Tälern vor lauter Foliengewächshäusern den Boden nicht. Wirklich ein ganzes Tal mit milchig weißglänzender Folie.
Jetzt haben wir das Kap Cabo de Gata erreicht und lassen es uns gut gehen.
Nach dem Frühstück habe ich mein E-Bike abgeladen und Prinzessin gefragt ob sie mit möchte. Das kluge Mädchen hat abgelehnt.

Nur 160m Anstieg hieß es in der Vorschau. Das waren 160m senkrecht.
Auf dem Bild nicht klar zu erkennen, aber in Natura.

Grandiose Aussicht, aber viel Wind. Mein Fahrrad ist zweimal umgefallen.

Sind ein paar Meter zurück gefahren. Hier sind die Windböen nicht so zu spüren. Schlecht ist der Platz auch nicht. Hier ein Blick aus der Eingangstür.

Hier bleiben wir für die Nacht.
Das sind 90km mit dem Wagen und 5,8km mit dem E-Bike.

PQPV+PX7 La Fabriquilla, Spanien
oder wie früher
36,7367774, -2,2050816

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Erster Sonntag in der spanischen☀️

Gestern hat sich ihre Hoheit beschwert. Es war zu kalt in der Nacht. Nachdem die Heizung auf kleinster Stufe die Bude auf 23° erwärmte, zum schlafen zu warm, wurde diese abgedreht. Das brachte der Prinzessin eine unangenehme Nacht.
Sie als Bauchschläfer hat die Arme heraus und trotz Bettjäckchen kalt bekommen. Es entstand die Diskussion ob zu der aufgelegten Bettdeckenkombination 300gr, 600gr und 800gr, noch der Joker mit 1200gr ins Spiel gebracht werden soll. Natürlich in der Kombination mit einem Hermelinjäckchen zusätzlich.
Man beschloss die Heizung durchlaufen zu lassen, mit dem Erfolg das wir um die leichteren Decken in der Nacht gekämpft haben.
Ich hatte ja die 600er und habe die beiseite gestrampelt um mir die Wolldecke, mit der das Bett tagsüber abgedeckt ist, gezupft. Dagmar ist durch mein Aktion auch wach geworden und hat ihre 800er gegen die Zusatzdecke über den Beinen(300gr) getauscht um festzustellen, 300gr ist zuwenig. Daraufhin hat sie meine 600er gegriffen und war zufrieden. Mir war die Wolldecke fast etwas zu leicht, ging dann aber doch.
Etwas Technik zur Heizung(en).
Ich habe zwei baugleiche Warmluftheizungen verbaut. Die Verteilung erfolgt über den Fußboden (geil😘). Die Zweite ist nur zur Sicherheit.
Die Heizung ist ein russisches Modell, Planar Diesel-2kw. Sie hat eine Nennleistung von nicht ganz 2000 Watt und bringt in der kleinsten Stufe 800 Watt. Der Spritverbrauch liegt bei 0,24-0,1 Liter/h. Der Strombedarf liegt im Dauerbetrieb zwischen 29 und 10 Watt. Sie setzt dabei 75-34 m³/h Luft um. Die Heizung läuft jetzt im sogenannten Leistungsmodus und ist in diesem Falle nicht Temperatur geregelt. Kann umgestellt werden. Wenn die Heizung über den Thermostat geregelt wird, geht sie beim Erreichen der Temperatur „aus“ und muss bei abfallen der Temperatur neu gestartet werden. Das macht sie zwar automatisch, aber es besteht dann ein erhöhter Strombedarf für glühen und zünden. Leider verrussen die Dieselheizungen gerne, wenn sie nicht auf Volllast laufen. Daher wird in gewissen Zeitabständen, oder am Anfang/Ende einer Heizphase die Heizung voll aufgedreht. Ich weiß garnicht was die Leute mit den großen Heizungen und besser isolieren Koffer machen. Die haben beim Kauf nur gesehen, die nächst größere Heizung kostet auch nicht viel mehr.
Ich lasse zur Zeit die zweite Heizung im Lüftungsmodus mitlaufen. Dadurch verteilt sich die Wärme besser und die Hitze staut sich nicht unter den Kühlboxen, da die Zweitheizung dort die Frischluft ansaugt. Zwischen Ansaugung und Kühlboxen ist ein Zwischenboden aus 30mm Sandwich. Trotzdem bläst die Erstheizung durch die Zweite dorthin Warmluft.
Wir gehen ungewohnter Weise früh zu Bett und sind daher bei Zeit ausgeschlafen. So könnte ich das spontan heute früh fotografieren.

Der Blick aus dem Wohnzimmerfenster


Leider ist bald darauf die Sonne hinter dem Wolkenband verschwunden und ich warte sehnsüchtig auf Ertrag der Solaranlage. Das Duschwasser war heute früh nicht sehr angenehm. Von kalt jedoch weit entfernt. Dadurch ergab sich zwangsläufig eine gewisse Einsparung an Wasser, was auch nicht schlecht ist.
Wir bleiben heute hier am Strand stehen. Trotz des lauten Getöse der Brandung haben wir gut geschlafen.

Die Promenade unweit unseres Platzes gestern.
Das Wetter hat sich stabilisiert. Sonne, Wind und die Wellen toben gegen den Strand.
Trotz des „großen“ Sonnenanteil ist die Batterie von voll sein weit weg. Möchte wissen wie die Jungs mit den Induktionskochfeld und halb so großer Solaranlage autark stehen wollen. Nicht mein Problem.
Wir haben das schöne Wetter genutzt und haben einen Spaziergang am Strand entlang und über die Promenade zurück gemacht.
https://www.komoot.de/tour/647995607?ref=avs&share_token=aJ8PdB3JrHE695YZLj8YdVHacfMHpfr6BCw17j2PPK4wzal9zB
Im Link die genauen Informationen. Geht ohne Anmeldung.

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Langsamer werden…….

Ich glaube wir sind angekommen und es gilt das Tempo raus zu nehmen. Haben vorhin bei Aldi das spanische Sortiment angeschaut und für gut befunden. Für Dagmar ist es etwas schwieriger, aber nichts ist wirklich leicht im Leben. Tingeln die Küstenstraße ab und haben auf einen offiziellen Parkplatz unser Frühstück zu uns genommen. Ich bin eine Runde um das Gewächshaus gelaufen und habe einen schönen Platz entdeckt.
Nachher schauen ob die Prinzessin damit einverstanden ist. Auf dem Weg hierher für 1,30.7€ getankt. Bin hierher mit 10,6l/100km gefahren. Dürfte bei dem Aufbau und Gewicht in Ordnung sein. Heute früh hat es leicht geregnet, aber jetzt kommt die Sonne raus und es ist hinter der Frontscheibe echt warm.
Ihrer Durchlaucht hat der Platz gefallen.
88Q6+P7C Pozo del Esparto, Spanien
Eine Sackgasse führt am Platz vorbei.


Ein Blick aus dem Wohnzimmerfenster.

Der heutige Tag brachte 299km auf die Uhr.

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Weiter in den Süden.

Zugunsten der Nachttemperaturen werden Besichtigungen hinten angestellt und die Fahrt in den Süden priorisiert. Haben gestern noch das sehr schöne Dorf zu Fuß erkundet. War Recht einfach bei fünf Häusern. Morgens ist es für Besichtigungen einfach zu kühl. Daher der Plan zügig weiterfahren. Von SD-KARTE läuft CCR und die Sonne scheint.

In Spanien wurden viele Mautstrecken frei gegeben und meine zwei Navi’s streiten wer Recht hat. Um Barcelona herum war es extrem anstrengend, da die Ausschilderung Straße zu Navi extrem unterschiedlich ist und man nicht weiß wem man glauben soll. Letztlich die Ausschilderung der Straße, aber was wenn das lokale Ziel auch nicht mehr passt. Egal, Barcelona liegt hinter uns und wir fahren auf der N340 bei strahlendem Sonnenschein und 7°.
Jetzt stehen wir mit knurrendem Magen neben einer Tankstelle auf dem Parkplatz und bereiten das Frühstück vor. Am Nachmittag werden wir entweder mit Park4night oder unseren Wohnmobil-Reiseführer einen Nachtplatz suchen.
Habe während des Frühstück einmal Freund Google befragt. Schwer an gute Information zu kommen. Zudem sind die Straßenschilder noch nicht aktualisiert und dort steht dann immernoch das kassiert wird. Werden das nachher Mal testen. Unsere Strecke ist angeblich zum 01.09.2021 gebührenfrei geworden.
So, einige mautfrei Autobahnkilometer liegen hinter uns. Wir vertrauen immer mehr MagicEarth und dem Tablet. Bei einer Pinkelpause der Prinzessin habe ich Park4night aufgerufen und nach einem passenden Platz gesucht. Musste mehrere Fenster hoch schieben bis ein in der Beschreibung gefälliger Platz auftauchte. Noch 100km und die Sonne geht in circa 30 Minuten unter. Das wird knapp.
Aber Sonnenuntergang ist nicht gleich Kuhnacht. In der Dämmerung die Área Autocaravanas Yecla erreicht.
JV2M+MGR Yecla, Spanien
Hier bleiben wir für die Nacht und schmieden Pläne für die kommenden Tage.
Ach so ganz nebenbei, heute war das Temperaturhoch 16°. Nicht ganz normgerecht über Gras in 2m Höhe gemessen. Nein das Aussenthermometer von Wagen hat das angezeigt. Da kommt schon die Frage nach der Klimaanlage auf.😀
Es sind heute 445km geworden.

An der Tankstelle haben wir nicht getankt. War die Auszeit für die Prinzessin. Sprit reicht noch ein paar Kilometer.

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Ärger im Paradies

Heute gab es dicke Luft. Von der schnellen Fahrt in den Süden abgekommen und zig Ziele im Nahbereich gefunden. Schneller als ich sie „Franz“ oder „Kurt“ beibringen könnte, wurden sie geändert. Plötzlich war der Wunsch das Trinkwasser komplett aufzufüllen größer wie der Wunsch etwas anzuschauen.
Die Spanier um großen Umkreis bekammen einen Deutschkurs. Wasser aus der Prioritätenliste gestrichen und gegen eine Kathedrale ersetzt. Wie sie genau heißt und wo sie in der Stadt ist, war beim programmieren des Navi nicht klar. Kurt wählte die Umgehungsstraße, was Dago verunsicherte. Ich würde an der Ausfahrt von einem Schild „Kathedrale xxx“ irritiert. Schild zeigt links, Kurt will rechts. Wir folgen dem Schild. Sehr schnell wurde uns klar, das ist eine andere Kathedrale! Die Straße, sehr schmal, stetig bergauf ohne die Möglichkeit zum Wenden. Ab und zu gab es eine Ausweichbuch. Mit 32 Zügen könnte der Profi hier wenden. Ich lasse das und fahre weiter. Wilde Radfahrer, mit Service-Fahrzeug kommen mir entgegen. Ich halte kurz die Luft an und Versuche nicht zu zucken.
Oben angekommen haben wir die Wogen geglättet und die gewünschte Kathedrale würde gegen die Gefunde getauscht.
XWM5+MPJ Sant Mateu de Montnegre, Spanien
Zuerst aber gab es Frühstück. Habe danach geschaut ob Freund Google die Strecke gebührend darstellen kann. Kann er nicht. Muss ich extra für euch kopieren. Die Fahrzeitangabe ist ein Witz.

Dann eine Runde ums Gebäude und einmal reingehen.


Von hieraus ging es zu Steinzeitfunden. Der Weg dorthin was super. Mein normales Navi dürfte schlafen und Magic Earth hat die Führung übernommen. Wenn es trocken ist, kann man die betonierte Furt befahren, wenn es Wasser hat geht es nur zu Fuß über die Brücke.

Hier ein Blick auf ein Steinzeit-Grab.

Gesamtfahrstrecke heute 100km in 4 Stunden. Da einiges auf guten Straßen zurückgelegt würde, kann man sich die Ausflüge gut vorstellen.
Wir stehen jetzt auf der Dorfwiese
VX3M+4H9 Romanyà de la Selva, Spanien

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Stellplatz Resümee

Habe irgendwann auf der Automatenquittung das Passwort für das WiFi gefunden und konnte die fehlenden Onlinekarten runterladen. Ich habe ja Zuhause verschiedene Software getestet, aber für den Testsieger vergessen das westliche Europa runterzuladen. Der Platz füllt sich am späten Nachmittag beachtlich. Man sieht hier alles. Der eine steigt aus, Sandalen, Shorts und ein T-Shirt und geht zum Automaten. Der andere im Parka mit Pudelmütze und Schal. Wieder einer mit Bademantel auf dem Weg zur Dusche. Das würde ich mir in der Zeit nicht geben, aber das sehen ja manche ganz anders.
Werden morgen einfach nochmal 3€ für Wasser investieren und dann sind wir einige Tage unabhängig.
Gestern die Gegend theoretisch erkundet. Interessante Ziel entdeckt. Wasser ist unterwegs zu finden. Stehe abfahrtbereit und sehe wie Leute, unten nur Shorts und oben wattierte Jacke, zur Dusche gehen. Musst gleich wieder meine Kravate anlegen. Nichts wie raus hier.

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Der Weg nach Spanien

Am Ufer des Sees gut geschlafen. Fast, den ein Hobby-Fischer mit klapprigem Boot und Anhänger kennt jedes Schlagloch und jede Welle auf der etwas tiefer liegenden Zufahrt und er lässt nichts aus. Zudem versucht er jedesmal wie schnell er fahren kann, ohne das sein Gespann ernsthaft leidet. Trotzdem haben wir eine Stunde länger geschlafen. Nun brummt das Aggregat und es werden zwei Kannen Tee für die Fahrt nach Spanien vorbereitet.
Geil, links das Mittelmeer und rechts die schneebedeckten Pyrenäen. Das letzte Stück in Frankreich ist ohne Autobahn für uns. Viele Kreisverkehre, aber im Gegensatz zu Deutschland muss man hier (fast) nie anhalten. Belohnt wurde diese „Strapaze“ mit einer Palmenallee! Das Gras ist hier schon grün und einige frühe Sorten auf den Feldern sprießen frech grün auf dem Feld.
Der Plan, ohne tanken durch Frankreich ist fast aufgegangen. Stehen jetzt kurz vor der „Passhöhe“, welche die Grenze bildet auf einem sonnigen Parkplatz. Bergauf um Kurven hat mich mein Wägelchen gewarnt und die errechnete Reichweite ausgeblendet. Ich kriege jetzt Kaffee und der Wagen einen Schluck Sprit.
Noch etwas zum Vormittag. Wir haben auf dem Tisch immer eine Fallschüssel aus Silikon stehen. Inhalt zur Zeit, eine Stofftüte mit ein paar Kartoffeln, kleines Netz mit Schalotten, zwei Äpfel und eine Schale mit kleinen Tomaten. Die steht da Recht gut, bis auf Gewaltbremsungen. Das hatten wir heute nicht, trotzdem hat dich dich Schüssel ohne Vorwarnung in selbsmörderischer Absicht von Tisch gestürzt. Die Äpfel oder Kartoffeln haben mich, auf dem Weg nach unten, noch in den Rücken getreten. Dagmar hat das zwischen zwei Kreisverkehren richten können. Nun würde der Schüssel zur Strafe eine Anti-Rutsch-Unterlage präsentiert. Wer sich nicht selber festhalten kann, wird an die Hand genommen.
Rückblick zu Frankreich. Die Radiosender spielen viel französische Musik, die nicht gerade Weltrang hat. Da greifen wir immer zum Eingemachten und legen eine SD-KARTE ein. Danke an alle die uns mit so guter Musik versorgt habt. Wir lieben euch dafür und denken oft an euch.
Spanien ohne irgendwas eingereist. Dann ging der Weg Richtung Küste, zu meiner Billigtankstelle. Im Grenzbereich lag der Preis bei 1,43.7€. Gut anzufahrende Tankstellen etwas mehr, die hinterm Haus etwas weniger. Wir sind nach Empuribrava gefahren. Wollten unterwegs Wasser bunkern. Die Station, welche auf dem Weg lag, war geschlossen. Weiter zur Tanke und 105 Liter getankt. Bei 1,26.9€ hat sich der Weg gelohnt. Aber auch an der Tanke, kein Wasser. Nur Scheibenwaschwasser oder Luft aus dem Automaten. Campingplatz im Ort ist zu, Stellplatz ohne Wasser.
Da steht ein deutsches Wohnmobil, den fragen wir. Zwei Kreisverkehre weiter gibt es einen Stellplatz mit elektronischer Zugangskontrolle.
Hingefahren und mich am Automat erprobt. Irgendwie nicht den Service to go angeklickt, sondern Wasser. Drei Euro, billiger wie in der Tabelle, aber falsch gewählt. Das war nur Wasser für Besucher. Also wir checken ein und spendieren dem Automaten nochmal 12€ Eintritt für 24h.
Ich kaufe mir einen Tankwagen und belieferte die Plätze. Gerade mal 60 Liter gab mir die Zapfstelle. Wucher 😠😠
Es hilft nichts, wir werden morgen nochmals 3€ spenden und die Tanks sicherheitshalber voll machen. Im Süden wird das Netz der offenen Plätze sicher dichter.
So stehen wir Exoten zwischen den Rentnermobilen und werden (un)heimlich begafft.
Heute waren es nur 202km. Freund Google hat das so registriert.

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