Sehr früh aufgewacht

Mein Bauch hat mich geweckt und nicht mehr zurück ins Bett gelassen. Ein Ende der Situation abwartend unten gesessen und die Beine hoch gelegt. Da höre ich um 7 Uhr ein Auto kommen. Normalerweise ignoriere ich das Geräusch, aber da habe ich das Rollo aufgemacht. Ein Streifenwagen hat vor unserem Wagen gedreht und ist wieder weggefahren.
So stehen wir am Ende der Straße am Rand der großen Wendeplatte, in der Nacht aber mit aufgestelltem Alkoven:
Jetzt brummt das Aggregat und auf dem Herd steht ein Kessel voll Wasser für Tee. Die Sonne ist aufgegangen, leider verwehrt das Kassenhaus einen Blick auf das Spektakel. Kein Wölkchen am Himmel, das gibt einen schönen Tag.
Die Besichtigung der römischen Überreste war ein schöner Tagesbeginn. Bei bestem Wetter die Rundumaussicht genossen und einige Fotos gemacht.
Dann das ewig gleiche Ritual. Losfahren, frisches Brot suchen, Müll los werden, Wasser finden, usw.
In einem Dorf haben wir trotz wenden und nochmal anfahren den Lebensmittelladen nicht gefunden, dafür einen Wasserhahn. Leider war der Druck so hoch, das mein englischer Adapter zum platzen ansetzte. Da hab ich abgebrochen. Schon im nächsten Dorf gab es einen (mehrere) Supermarkt. Habe es nicht geschafft in den engen Gassen bis zum Markt zu fahren und „außerhalb“ geparkt und die 150m zu Fuß zurückgelegt. Hier in Algodonales gibt es sogar einen kostenlosen Stellplatz. Der Platz ist Recht groß und gut besucht. Wir bunkern hier Wasser und fahren ein paar Meter weiter und frühstücken außerhalb am See. Hier Mal wieder mein Blick aus dem Wohnzimmerfenster:
Für morgen ist Regen angesagt und wir überlegen was wir tun. Fahren eine kleine Bergstraße und finden einen schönen Parkplatz. Schon den Sitz gedreht und dann ausgestiegen und die Lage gepeilt. Ups, da steht ein Verbotsschild für Wohnmobile. Das akzeptiere ich natürlich und fahre weiter. Schon drei P weiter ein schöner Platz für uns.
Rund 30km Fahrt bei 3h und einige Meter zu Fuß in der früh.

36,8007400, -5,3897776

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Es war kalt in der Nacht.

So irgendwann nach 4 Uhr habe ich einen Kontrollgang gemacht und festgestellt das es arschkalt richtig kalt ist. Habe dann einfach die Heizung auf kleiner Stufe eingeschaltet. Prinzessin hat mich dafür geliebt.
Es ging zurück nach Ronda. Heute ist die Stadt, im Gegensatz zu gestern, leer. Auf der Suche nach einem Parkplatz eine Stadtrundfahrt gemacht. Die Parkplätze sind überdacht und daher für uns ungeeignet, andere sind für Fahrzeuge über 5m gesperrt. Da, gegenüber, dort ist an der Straße eine Parklücke frei. Nächste Möglichkeit zum Wenden gesucht, getan, geparkt.
Wahlen den Weg am „Stadtrand“ um zur berühmten Brücke zu gelangen. Der Blick ins Tal ist gigantisch.

Haben die Stierkampfarena umrundet, aber uns den Eintritt (8,-€) gespart. Vorbei an einem Rummelplatz, hauptsächlich für Kinder, immer an der Kante und da ist die Brücke, über die wir schon einige Male gefahren sind.

Brücke von Ronda (Wikipedia)
Dann ging es durch die Stadt zurück zum Auto.
Wir kaufen, neben einigen anderen Dingen, frisches Brot zum Frühstück.
Dann wollte ich den von oben entdeckten Platz unterhalb der Brücke erkunden. Natürlich mit dem Womo. Sah von oben Recht einfach aus. Den gewünschten Punkt auf der Karte des Navis abgetippt und los ging der Spass. Wieder über die Brücke und unten am Kreisverkehr wirklich die erste (!) Ausfahrt nehmen. Wenn ich nicht aufs Display geschaut hätte, wäre das nichts geworden. Dann ging es auf der schmalen Straße steil hinunter. Sehr zu meinem Entsetzen wechselte der Fahrbahnbelag von schlechtem Asphalt zu einem, dachte erst Kopfsteinpflaster, Kiesweg. Mehr wie faußtgroße Kieselsteine sind hier einbetoniert. Die sehen arschglatt aus und sind es auch. Ich denke das die Straße weiterführt und „eben“ ausläuft.
Der, bzw. die Plätze, welche von oben so toll ausgesehen haben, sind viel zu schräg. Ja, man könnte versuchen quer zu parken und auf einer Seite die Keile zu legen, aber uns war zuviel Betrieb hier unten. So haben wir uns aufs Fotografieren beschränkt. Auch ein Drohenflug sollte stattfinden.
Bis die Akkus voll sind, nochmal die Karte studiert. Shit, es gibt keinen anderen Weg. Alles Sackgasse, oder nur Dreckwege. Grübel, Grübel!!!
Erster Versuch mit der Drohne gescheitert, da sie auf 120m Flughöhe begrenzt ist. Da kam ich nichtmal bis zur Kante hoch. Landen und umprogrammieren. 300m müssen reichen. Die Drohne weist mich vor und während des Fluges auf die Grenzüberschreitungen hin. Ich ignoriere die Warnung, da der Startplatz so tief ist.
Hier ein Bild der Brücke und der Arena.


Der Aufstieg war kritisch!!! Ein anfahren auf dem Belag um Berg unmöglich. Starte mit durchdrehenden Rädern aus dem Parkplatz. In den Kurven hilft die Technik des ASR und rettet mir den Hintern. Zum Glück kein Gegenverkehr und ich kann durchfahren. Im Geraden so gut es geht sanft beschleunigen um in den Kurven leicht vom Gas zu gehen. Pfffff…….
Sind dann raus aus der Stadt nach Acinipo (Roman town, archaeological site) gefahren und stehen vor dem verschlossen Tor. Wir übernachten hier und werden die alten Steine morgen früh besichtigen.
36,8321996, -5,2363721

41km bei 2:08 und einige Meter zu Fuß.

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Neue Tour

Sind wieder auf der Straße. Mussten feststellen das heute ein Feiertag ist. Der Arzt ist nur für Notfälle da, aber das benötigte Medikament ist ohne Rezept in der Apotheke erhältlich. Die Zweite hatte es dann auch vorrätig. Fahren eine landschaftlich sehr schöne Straße, aber wegen den tiefhängenden Wolken keine Aussicht. Kurz vor Ronda haben wir auf einer alten Straße unser Frühstück zubereitet. Beim Frühstück fiel mein Blick auf das Voltmeter und …… 12,8 Volt nur??? Klar, wenn man die Solaranlage morgens abschaltet, damit sich die „Ladegeräte“ während der Fahrt nicht streiten wer die Batterie füllen darf, aber dann den B2B-Lader nicht einschaltet. Blöd, wenn man mit der Fahrt das System wieder auf optimale Werte bringen will.
Ronda, eines unserer Ziele, ist hoffnungslos überlaufen. Lokale Polizei regelt den Verkehr. Wir beschließen durchzufahren und morgen, an einem Arbeitstag, wiederzukommen. Die jetzt wenigen Plätze gefallen uns nicht und so sind wir ein gutes Stück von Ronda entfernt auf eine schmale Straße gestoßen. Sie erweist sich als Zufahrt zum See und endet in ihm. Wir haben auf ½ Strecke angehalten und den zweitbesten Platz ausgewählt. Der beste Platz ist von Tagesausflügler belegt. Am Zweitbesten Platz sieht es so aus:

Blick aus dem Wohnzimmerfenster


36,8170420, -5,3323995
Besuch bekommen. Bim, bim, bim hat es gemacht und wir waren eingekreist.

Die Spanier besetzen den guten Platz und machen keine Anstalten zu weichen. Klug wie ich bin, stehe ich auf dem Zweitbesten schon auf Keilen. Dach hochgedrückt und die Frau an den Herd geschickt.

67km bei 4:08h Fahrzeit

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Wir stehen immernoch in Marbella

Nachdem ich mir bei meinem Austritt anscheinend den Knöchel beleidigt habe und der Rücken nach dieser Aktion auch ein bisschen rumzickt, sind wir mit dem Wohnmobil in die Stadt gefahren. Dagmar ist nochmals zum Onkel Doktor gegangen. Laborwerte besprechen und die Medikation darauf ausrichten. Ich habe sie vor der Praxis abgesetzt und bin Entsorgen gefahren. Das Handy klingelt und das ist das Signal Dagmar abzuholen. Dann ging es in einen Supermarkt um die Vorräte aufzufüllen. Nebenbei versucht über das WiFi ein Update für mein Handy runterzuladen. Das hat leider nicht geklappt. Da mein linker Fuß schmerzt und Dagmar nochmal ein 2-Tage-Medikament bekommen hat, sind wir nochmals auf den großen Parkplatz am Stadtrand gefahren. Jetzt pflegen wir unsere Wehwehchen und bleiben das Wochenende hier. Es läuft uns ja nichts weg.
Ach ja, habe in meinem Kreisverkehr angehalten und Dagmar hat mit den Fuß einen Griffigkeitstest gemacht. Sie meint da fällt jeder auf die Schnauze. Es lag nicht an meinem Fahrstil.
Gestern Nachmittag hat es tatsächlich geregnet. So richtig das auch die Straße nass wurde. Das Land braucht das dringend und ich halte das gut aus. Es sind halt auch heute 0 Solarertrag, aber meinem System macht das nichts aus. Zur Not verbiete ich den Heizdeckeneinsatz für die Prinzessin. Nein, war nur ein Scherz. Würde ich nie machen. Ehrlich, war nur so ein Gedanke, Au, Au, Aua……

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Der wilde Hengst hat mich abgeworfen.

Heute bisschen Radfahren und die Gegend erkunden. Irgendwie bin ich den Kreisverkehr etwas zu forsch angegangen. Drift über beide Räder, gleichmäßig aber unverhofft. Habe mich vom Pferd getrennt, aber die Zügel fest in der rechten Hand gehalten. Mit der linken Hand wollt ich mich abfangen, aber die Straße war so glatt das ich auf dem Bauch rutschende die Restenergie aufgebraucht habe. Wenn ich schreibe glatt, dann meine ich das auch. Weder Hand, noch Knie oder gar der Bauch hat irgendwelche Spuren davongetragen. Nur das Ego hat etwas gelitten. Dieses Erlebnis verändert meine Fahrt schlagartig. Bergab nicht mehr Autos jagen, sonder dem Alter angepasstes verhalten.
Hinter einem Supermarkt habe ich WiFi bekommen und dachte ich mache das System-Update vom Handy. Hat mit aber zulange gedauert (1,54GB). Die Wolken sehen unberechenbar aus, trotzdem runter zur Uferpromenade gefahren und einen neuen Rückweg gesucht. Komoot weiß viel, aber nicht alles.

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Es sieht gut aus.

Der Arztbesuch scheint erfolgreich gewesen zu sein. Ein ¾ Stunde dauerte die Prozedur und Dagmar bekam wegen der Medikamentenunverträglichkeit zwei Rezepte ausgestellt. Das Erste würde gleich in der benachbarten Apotheke eingelöst und dann haben wir einen großen Parkplatz im Außenrand der Stadt angefahren. Der Tipp kam wie so oft von Park4night. 36,5254433, -4,9232496
Da der fast leere Platz recht groß ist und zudem mit netter Aussicht liegt, bleiben wir heute hier stehen und warten eine Reaktion auf das Medikament ab. Wenn die gut ist, können wir uns ganz normal bewegen. Wenn nicht muss das zweite Rezept eingelöst werden und ein neuer Versuch gestartet werden. Im schlimmsten Fall steht ein weiterer Arztbesuch an. Dann liegen auch schon die Laborwerte vor und es kann gezielter vorgegangen werden.
Bin schon schlechter gestanden. Hier Mal ein Blick aus dem Wohnzimmerfenster 😀

Die Dame des Hauses kann ohne Aufsicht sein, da habe ich meinen wilden Hengst abgeladen und bin ins Dorf geritten.Blöd ist, das die 170 Höhenmeter am Stück und am Ende der Tour sind. Noch schnell ein Beweisfoto:

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Eine Episode am Rande

Wir stehen hier am See mit einer jungen Familie als Nachbarn. Man unterhält sich über Drohnen, Reisen und das Leben ansich.
Gestern kommt ein Pickup auf den Schotterplatz gefahren. Ich habe das garnicht so beobachtet und war froh das man uns nicht weg jagt. Aber Jonas hatte einiges zu berichten. Geräusche von Plastiksäcken, Leute die diese eilig verladen, einer der herumläuft und alles beaufsichtigt (Schmiere steht). Dann wird Jonas vom Aufseher auf seine Drohne angesprochen, der Mann fühlt sich beobachtet. Jonas hat einfach den Drohneneinsatz abgestritten. Sicher ist sicher. Die Geschichte macht einen höchst illegalen Eindruck. Hier wachsen sicher nicht nur Tomaten oder Orangen auf einer Plantage.
Ich überlege, ob ich meine kleinere Drohne mit geräuscharmen Propellern ausrüste und von großer Höhe die Sache Mal anschaue. Da ist sie fast unsichtbar. Aber nur fast. Und ein Schuss Schrot kostet 1,20€ und meine Drohne 1.200€. Ein ungleicher Kampf den ich dann unterlassen habe.
Die junge Familie ist abgereist, und der nächst hat schon den Platz bezogen. Gute Plätze sind rar und die Stellplatzsucher zahlreich.
Plötzliche Programmänderung. Dago hat Probleme. Wir googlen nach einem deutschsprachigen Fachmann für Entsorgungsstationen und werden in Marbella fündig. Die Dame am Telefon spricht perfekt deutsch. Bekommen einen Termin für 19:00Uhr. Beginnen langsam mit dem Abbau. Dach schließt, aber Alkoven will nicht einfahren. Ein Motor läuft nicht. Sehr schnell, nach Rücksprache mit dem genialen Konstrukteur, ist als Fehler ein Endschalter gefunden. Beim ablegen des Aluprofl ist, bedingt durch den Wind oder so etwas, nicht exakt die Nische getroffen worden und am Endschalter die Lasche für den Anschluss abgebrochen. Schalter sind an Bord und auch ein ausgerissenes M3-Gewinde könnte mit Bordmitteln gerichtet werden. Rund 15 Minuten hat das gedauert. Ich lerne, erst Dach abbauen und erst kurz vor Erreichen der Fahrposition die Dachschublade einschieben. Dann ist zur kritischen Zeit genügend Platz und beim einschieben der Dachschublade die Gestänge gut geführt.
Jetzt stehen wir in Marbella und warten auf den Termin. Der wurde per WhatsApp um 30 Minuten vorverlegt. Auch eine Wegbeschreibung mit Parkmöglichkeiten wurde gesendet. Toller Service.
Apotheke ist im Nebengebäude und wenn alles gut geht wird Dagmar hier geholfen. Dann werden wir hier irgendwo einen Schlafplatz suchen und uns, je nach befinden neu orientieren.

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Neuer See, neues Glück.

Haben in der Früh den CP verlassen. So sah unser Plan aus:
Musste die Strecke fünfmal eingeben, da die Software immer eine Abkürzung fand. Die letzte Abkürzung ist mir durch die Lappen gegangen, aber dafür einen geilen Weg gefahren. Alle Fragen warum wir in so einem kleinen Wohnmobil unterwegs sind. Diese Straße heute ist ein Grund dafür. Wie ich wiedereinmal WiFi habe, werde ich das Filmchen von der Inbordkamera hochladen. Erster Gang und auf der Bremse gestanden. Eine Kehre nach der anderen. Ging aber immer ohne rangieren.
Doch zuerst ging es nach Malaga. Vorher noch getankt, da in der nächsten Region der Sprit rund 0,20€ mehr kostet. In Malaga bei Lidl ein paar Dinge besorgt und dann einen schönen Platz für das Frühstück entdeckt. Man könnte hier auch für eine Nacht gut stehen, aber dafür ist es zu früh.
Mal wieder ein Blick aus meinem Wohnzimmer Esszimmer.
Ein wunderschöner Park4night-Platz ist leider verbrannt. Ein Erdwall verhindert die Zufahrt, aber der Ausblick wäre toll gewesen.
So sind wir zum nächsten See gefahren. Erst die grün unterlegte Straße, dann auf der anderen Seite zurück. Da ist er, unser Platz für die nächsten Tage.

Sind dann 68km geworden in 6 Stunden Fahrzeit

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Saubere Jeans, frische Bettwäsche 🥰

Man fühlt sich wie ein neuer Mensch. Alles sauber und riecht frisch. Die Waschmaschine läuft auf vollen Touren. Ist ein Ritual. Morgens zwei Maschinen waschen und aufhängen. Mit dem Aufhängen der zweiten Maschine, kann vieles von der Ersten abgehängt werden. Wandert nach dem zusammenlegen gleich in den Schrank, damit das Chaos im Wagen nicht allzu groß wird. Gestern eine kleine Runde mit dem Rad gefahren und das erste Mal über Bremsversagen nachgedacht. Es ging in Iznate einen steilen Weg hinunter. Der war betoniert, Asphalt wurde in der Sonne schmelzen und wie beim Schokoladenfondue wegtropfen. Dieser Beton ist in Sache Griffigkeit nicht einzuschätzen. Von holprig rauh bis arschglatt ist alles möglich. Durch die vielen Kurven unübersichtlich und man weiß nie wie es weiter geht. Beide Bremsen voll im Einsatz und nach einigen Metern klingt das wie ein alter Güterzug. Da gehen einem schon ein paar Gedanken zum Thema Bremsfading durch den Kopf. Rechts, bergseitig, in das Gestrüpp, oder links in den Zaun.
Links ist jetzt kein Zaun mehr… 😱..🤕

Am Abend habe ich das Drohnen-Video nochmal mit einer anderen Software bearbeitet und neu hochgeladen. (Zwischenzeitlich alle Videos). Ich finde das es besser (überhaupt) läuft. Unter Windows habe ich noch keine gute Software, bzw ich kann sie nicht bedienen. Ich muss halt die Videos schneiden und komprimieren um die Datenmenge zu reduzieren. Nachher Mal sehen wie ich die Dashcam-Bilder aufs Tablet kriege. Bluetooth können alle Geräte, aber die großen Videos. Mit USB-Kabel kriege ich das nicht gebacken. Ob es an der Technik oder an mir liegt???😩😩
Der Campingplatz verliert seinen Schrecken wenn man auf der Dachterrasse sitzt und von dort über alles hinweg sieht. Wir sind zum Ausflugsziel der Besucher und Gäste geworden. Ein Niederländer hat mir mit seinem netten Deutsch ein Kompliment gemacht das sich sprachlich bedingt super angehört hat. „Da hat einer alles richtig gemacht“
Am Samstag sind zwei deutsche Wohnmobile auf den Platz gerollt. Auch Langzeitcamper, einer aus Hemmingen. Man spricht deutsch und tauscht sich aus. Das Wetter macht gerade rückwärts und die Sonne hat sich frei genommen. Nur noch 14° sind zu erwarten. Vielleicht mache ich noch eine Radtour.
Apropos Tablet. Schon einmal versucht 62 Kartenupdate der Navigationssoftware an einem Samstagabend auf einem Campingplatz zu installieren? Das Wort“Geduld“ bekommt eine neue Bedeutung. Erst gegen 2 Uhr in der früh gab es anscheinend eine Verbesserung. Ich habe das Tablet am Abend vor dem Zubettgehen mit Strom versorgt und in der Früh war es auf dem neuesten Stand.
Grenze von Mensch und Material erreicht
Die Radtour war der 🔨. Mit Komoot geplant, da sind alle Wege drauf. Dieses Mal erst das Talstück gefahren und dann zwischen den Obstplantagen in schönster Steillage immer bergauf. Plötzlich ist mein geplanter Weg mit einem Tor versperrt und ich weiche auf einen Weg niederer Klasse aus. Die Federgabel klapperte bei jedem Tritt in die Pedale und signalisierte das sie kein Gewicht hat. Bin dann aus dem Sattel (echt blöde Idee) um mehr Gewicht auf die Gabel zu bringen. Das veranlasste das Hinterrad durchzudrehen. Null Traktion = Null Fahrt = Umfallen. Der einzige Dornbusch im Umkreis von 25km ist genau neben mir. Zum Schutz der Gesichtspartien den rechten Arm ausgestreckt um mich abzufangen und mit der linken Hand den Bremshebel krampfhaft gehalten, damit das Bike bei mir bleibt. Fluchend habe ich mich aufgerappelt und meine Wunden geleckt. Anfahren unmöglich! Schieben ist angesagt. Puh ist das Bike schwer. Da gibt es euch eine Schiebehilfe….
Großes Gelächter, aber umdrehen wäre sowas wie scheitern. Also Zähne zusammen gebissen und das Steilstück irgendwie hinter mich gebracht. Aber eben ist das noch lange nicht. An einem breiten Stück versuche ich quer zum Weg anzufahren. Bis du auf dem Sattel bist und der andere Fuß auf dem Pedal um Vortrieb zu erzeugen, musst du in den Berg lenken. Eingeschlagen kommt nun der Vorschub, kein Gewicht auf dem Vorderrad, ich kämpfe mit dem Gleichgewicht….. Zum Glück bin ich alleine und keiner lacht über mich. Dieses Szenario wiederholte sich ein paar Mal. Am höchsten Punkt der Tour angekommen (dachte ich) ergab sich ein schönes Panorama und ich habe ein Foto gemacht, auf dem ein noch höherer Gipfel abgelichtet ist. Dachte nicht das dieser noch höhere Gipfel auch auf meiner Strecke liegt😮. Ungläubig das Handy angestarrt. Karte großgezogen und….. Kein anderer Weg. Sitzen und Pause machen. Akku vom Handy und Bike gehen dem Ende zu.
Endlich es geht bergab. Zwar ein schlechter Betonwege, aber von nun an geht es nur noch bergab. Hundegebell hinter mir, aber ich habe beide Bremsen voll im Griff und muss mich konzentrieren. Kurz vor dem erreichen der Hauptstraße und endlich Asphalt, höre ich den Hund hinter mir hecheln. Zum Greifen, oder besser gesagt zum beißen, nahe. Jetzt heißt es Nerven zeigen. Bremsen auf und die kritische Stelle, wo mein steil abfallender Weg auf die Hauptstraße trifft, sieht aus als ob der Asphalt eine senkrechte Wand bildet, fest ins Auge gefasst. Lauschen ob neben dem Hund noch Autos zum hören sind und hopp hopp auf die Straße. Kräftig hochschalten und in die Pedale treten. Hund abgehängt und versucht mit über 50km/h meinen mageren Schnitt aufzubessern.
Jetzt im Wohnmobil. Wunden versorgt, Akkus hängen am Ladegerät, ich esse frisch gebackenen Hefezopf mit Marmelade. Alles wird gut.

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Info für euch

Wie versprochen habe ich das Internet genützt und ein Online-Album mit dem Titel „Iberische Halbinsel“ eingerichtet und Bilder hochgeladen. Den Link findet ihr rechts unter Blogroll
Wenn den Link mal einer testet und sich meldet ob er tut. Ich bin ja immer automatisch angemeldet und habe daher immer zugriff.
Sind unbearbeitet und die Reihenfolge stimmt nicht ganz, da die Uhr in der Spiegelreflex nicht stimmte.
Ein kleines Video von der Fahrt zum letzten See. Dago hat das erste mal gezuckt bei Belagswechsel vor der Brücke. Da verdeckt am rechten Fahrbahnrand ein grüner Grasbusch das fehlende Gelände. Ich musste die Datenmenge leider zugunsten der Qualität reduzieren. Trotzdem Geduld beim laden.


Hochfahren war einfacher wie Dagmar geglaubt hat. Trotzdem gilt es zu den fehlenden Rändern genügend Abstand zu halten. Das bringt das Wohnmobil in echte Schräglage.

Trotz mangelnder Qualität möchte ich einen Ausschnitt vom Drohnenvideo zeigen.

Videos in neuem Format hochgeladen, damit sie überall gehen.
Im Original liegt das Material in 4K vor.
Hier am Platz geht das Wäschewaschen gut voran. Ich übe mit den Videodateien und schiebe das von einem Gerät aufs andere um den gewünschten Effekt zu erreichen, klappt aber nicht.

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