Abschied von Wimsbach

Es ist Sonntag und es regnet. Zum Abbau des Wohnmobil war es glücklicherweise noch trocken. Schlauch und Kabel dem Schlossherren zurück gegeben und uns dann verabschiedet. Wir dürfen wiederkommen und kündigen uns für des September an. Dann schnell schnell zur Christa. Die hat uns zum Frühstück eingeladen. Es gibt selbst gebackenes Brot und etliches zum drauflegen. So sitzen wir und plauschen.
Ich muss dann wieder ungemütlich werden und zum Aufbruch drängen. Noch ein kurzer Umweg mit Christa zum Friedhof. Bei den Eltern eine Blumenschale abstellen. Dann rollen wir langsam durchs Dorf. Die Straßen sind leer und ohne viel winken und Grüßen sind wir auf der Landstraße Richtung Gmunden. Ein letzter Besuch in Österreich bei Haio und Andrea steht noch auf der Liste. Die haben mit ihren Terminen jongliert um uns zu empfangen. Aus der Einladung zum Kaffee wurde kurzfristig ein spätes Mittagessen. Hat uns bisschen überrascht und stehen mit leeren Händen da. Das geht garnicht und so haben wir einige Tankstellen abgeklappert, mit Erfolg. Unterwegs noch fachgerecht entsorgt und sind jetzt für alle Schandtaten bereit. Freuen uns wahnsinnig auf die Zwei. Sind tolle Gastgeber und es gibt immer spannende Themen zum „diskutieren“.
Ging jetzt alles schneller wie geplant und so können wir für eine kurze Pause am Ufer des Traunsee machen.
Wunderschön, dieser Besuch.

Die Zeit ist im Fluge vergangen. Kleiner Umtrunk, lecker Essen und gute Gespräche. Freue mich schon auf das nächste Mal. Es sind die lieben, von Herzen kommenden Ratschläge. Echte Expertentipps mit einer wahnsinnigen Berufs- und Lebenserfahrung.
Aber es geht weiter. Haag am Hausruck ist das Ziel, welches wir gegen 20:00 erreicht haben.

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Markttag

Nun ist das Dorf klein und der Wochenmarkt auch. Wir haben die Gelegenheit genutzt und uns von Robert und Karin verabschiedet. Unser Einkäufe haben wir an der Kirche vorbei, bis zur Kastanienallee getragen.
Heute ist die Bettwäsche dran. Jetzt gibt es Frühstück und dann werde ich hinter die Dachsteuerung gehen. Denn letzten Arduino bespielen und einbauen. Ist ja nur gesteckt.

Das mit dem Arduino ist in die Hose gegangen. Software aufgespielt, eingebaut und Testlauf ohne die Motoren. Endschalter geprüft und nachdem alles funktioniert die Notsteuerung abgeklemmt und den Arduino mit Strom versorgt, aber nur ganz kurz. Der gab sofort Rauchsignale ab und folgte den Schwaden in den Elektronik-Himmel. Weiß nicht was ich falsch gemacht habe. Es ist unmöglich die nur 5cm langen, oder kurzen Kabel, zu vertauschen. Habe das grübeln eingestellt und die Notsteuerung wieder angeschlossen. Habe im Internet drei Arduino-Uno und zwei Motorplatinen bestellt. Die werden nun zu Wolfgang nach Immenhausen geliefert. Dort werde ich mir die Sachen auf dem Weg von Polen nach Frankreich abholen.
Adrian war hier und hat uns zum Eis eingeladen. Sind runter in den Markt gelaufen und haben dort Maria, eine langjährige Freundin von Adrian getroffen. Sassen zu viert im Kaffeehaus und ließen uns es gut gehen. Dann rief wieder die Pflicht. Adrian hat Termine und wir noch Wäsche zum richten.
Jetzt regnet es ganz normal, ohne Sturm und Hagel. Schön wenn man im trockenen sitzt und der Regen die Schwüle weg spült.
Wir gehen den letzten Abend im Schlosspark gemütlich an. Tee aus der großen Kanne und ein Stück Biskuitroulade verschönern den Abend.

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Waschtag

Ja, es ist wieder Mal so weit. Der Schmutzwäschesack ist voll und die Auswahl an schauberen Kleidern beschränkt. Habe hinterm Schloß einen Schlauchwagen gefunden und ihn an die Ostseite geschleppt. Dann in Schloß mir eine Kabeltrommel gegriffen und das Wohnmobil an die Leine gelegt. Wollte den Wechselrichter erst durchschleifen, aber der hat mehrmals die Stromzufuhr unterbrochen und den Waschtrockner etwas verwirrt. Umgesteckt und alles läuft. Der Waschtrockner wurde direkt an den Schlauchwagen angeschlossen, dafür wurden damals die vielen 3-Wegeventile eingebaut. Somit brauche ich keine Wasserpumpe zum Betrieb. Hätte auch das gesamte Wohnmobil im sogenannten „Cityanschluss“ unter Druck setzen können. Auch dafür gibt es Möglichkeiten.
Die ersten zwei Maschinen sind durch und leider ist der Abwassertank übergelaufen. Stehe jetzt in einer großen Pfütze. Nicht sehr schlimm, da wir nur umweltverträgliche Waschmittel benutzen. Bevor es jemand bemerkt ist es eh verdunstet oder versickert. Da ich auf eine Parkplatzfläche stehe ist das zu vernachlässigen, aber einfach unschön.
Im Schlosspark sind die Aufräumarbeiten nach dem Sturm so gut wie abgeschlossen. Leider muss ein großer Baum nach dem Astbruch noch gefällt werden. Dazu ist eine Spezial-Firma bestellt worden.
Ich werde mich nachher auch daran machen meine Schäden zu beheben. Ich habe noch einen Adruino auf Lager und der Sicherungskasten ist soweit geflickt. Werde den Adruino die Software aufspielen und ihn einbauen, damit die Endschalter wieder im Betrieb sind. Das erleichtert das Bedienen ungemein.
Ja, das war der Plan. Wir haben Besuch bekommen und sitzen bei Kaffee und selbstgekauften Kuchen. Das ist letztlich wichtiger als so eine blöde Reperatur. Der Adruino ist morgen auch noch kaputt, aber Ute ist morgen nicht mehr da. Toll mit deren Kindern eine Videokonferenz gehabt und das Enkelkind beim Essen beobachtet. Funktionierende Technik macht schon Spaß. Der Waschtag ist schon fortgeschritten und Dago belagert nun im Schloß mit einigen Stücken einen Trockner damit wir im Womo den Rest waschen können.

Waschtag


Ute hat uns verlassen. Das war ein sehr angenehmer Besuch. Wir haben Schuhe angezogen und uns im Dorf unters Volk gemischt. Dort ist heute Nachmittag eine Veranstaltung, die Genuss-Meile.

Nun ist der Marktplatz nicht so groß, Meile, aber die örtlichen Gruppen und Vereine zeigen sich und bieten Speis und Trank.

Der Bauch spannt und der Rücken schmerzt. Das mit dem Rücken macht mir etwas Sorgen. Salben und Schmerzmittel helfen nicht wirklich. Dann nehme ich jetzt eine von meinen ganz guten Tabletten. Da ist der Schmerz zwar nicht weg, aber der Schmerz ist einem Scheißegal. Werden sehen wie sich die Sache entwickelt.

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Nochmal Glück gehabt

Heute Abend von einem Besuch in Gmunden zurück gekommen. Schön gelegenes Lokal,

Ramsau


mit Blick auf den See.

Traunsee


Wollte das Dach aufmachen um im Wohnmobil zu lüften. Motoren reagieren nicht auf mein betätigen des Schalters. Auch die Kontroll-LED’s bleiben dunkel. Beim Blick in den Oberschrank welcher die Elektrik beherbergt bin ich erschrocken.

Sicherungskasten


Wahrscheinlich hat sich die Mutter M5 gelöst und einen hohen Übergangswiderstand verursacht. Der Boiler könnte der große Verbraucher gewesen sein. Habe nun die unteren Sicherungen entfernt und die Kabel eins höher angeklemmt. Für den Boiler eine neue fliegende Sicherung mit neuem Kabel provisorisch angeschlossen.
Festgestellt das der Adruino der Dachsteuerung tot ist. Nicht Mal ein LEDchen hat geglimmt, obwohl Spannung anliegt. In meiner Wühlkiste einen doppelpoligen Wechselschalter gefunden und den verkabelt. Da jetzt die Endschalter ohne Funktion sind, die Motoren jedoch nicht 100% synchron laufen, würde ein Schalter für einen Motor eingeschleift. Ist jetzt etwas primitiv, aber das Dach geht auf und zu. Jetzt gehe ich auf die Suche nach einem neuen Sicherungskasten. Leider muss ich wieder den gleichen einbauen. Unterwegs kann ich nicht auf einen anderen Kasten umbauen. Die „so praktischen“ LED’s zeigen zwar eine kaputte Sicherung toll an, aber bei der Fehlersuche mit dem Messgerät kommen über die LED 12 Volt beim Verbraucher an. Das ist manchmal doof.

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Glück gehabt!

Waren kurz in Wels zum Essen und auf dem Heimweg begann es zu regnen mit heftigen Sturmböen. Dann kam der Hagel. Gott sei Dank nur kleine Körner! Die Sicht war gleich null und der Scheibenwischer komplett überfordert. Adrian hat sofort eine Runde ausserhalb gedreht um eventuelle Astbrüche und allgemeine Gefährdungen zu entdecken. Erst danach sind wir zum Schloss gefahren. Dafür daß wir während des Handwerksmarkt eine Sturmwarnung erhalten haben und das glimpflich ausgegangen ist, haben wir heute einen Treffer. Das war das Eingangstor während der Veranstaltung.

Mein Mobil hat es gut überstanden. Nur das linke Wangerl ist von Wind aufgedrückt worden und ein paar Tropfen haben auf der Arbeitsplatte in der Küche eine Pfütze gebildet.

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Warmwasser für Prinzessin

Nachdem ich gestern Radfahren war und das Dach am Wohnmobil geschlossen blieb, gab es heute zuwenig Warmwasser.
Da der Wagen mit dem Heck nach Südosten ausgerichtet ist, ist bei geschlossenen, aber aufgebauten Alkoven für die Solarpanele ab Mittag Sonnenuntergang. Bei Planung der Anlage bin ich davon ausgegangen, dass der Kochvorgang für Kaffee und Mittagstisch oder Abendessen mit dem Aggregat erfolgt. Somit die Batterie nur die Kühlboxen und die LED-Lampen versorgen muss. Dann wäre diese morgens schnell aufgeladen und der Solarstrom könnte in den Warmwasserboiler geleitet werden. Nun wird mit der Lipo4 auch gekocht und somit wesentlich höher belastet. Da dauert das Aufladen schon Mal bis Nachmittags.
Heute habe ich wie gewohnt als erster geduscht. Ein verbrühen war quasi ausgeschlossen, aber kalt ist nochmal anders. Für Prinzessin war aber nun auch das lauwarme Wasser aufgebraucht. Man(n) hätte das Aggregat anwerfen können und den Boiler in kurzer Zeit mit 1000 Watt aufheizen können. Das wollte ich jedoch niemanden zumuten. Beim Transit hatte ich einen Schalter mit dem ich morgens einfach das D+ Signal (Motor läuft und Lima ladet) simuliert habe. Ging damals, mangels großer Solaranlage, nur, wenn wir anschließend gefahren sind.
Habe dann mit einem alten Kabelrest aus der Bastelkiste eine Brücke von der Batterie zum Relais des Boilers gezogen und die Prinzessin ist noch eine ½ Stunde im Bettchen geblieben. Das hat gereicht um das Duschwasser mit der 12-Volt-Heizung und einer Heizleistung von 200 Watt aufheizen. Die paar Ampere kommen locker wieder rein. Man muss bedenken der gesamte Aufbau wird nur mit Solar betrieben. Zur Zeit wird nicht während der Fahrt über die Lichtmaschine (Lima) geladen und das Aggregat bleibt aus.

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Radtour mit Christa

Der Vormittag verging gemütlich. Nach dem Frühstück ist Christa mit ihrem neuen Bike zu uns in den Schlosspark gekommen. Ich habe meines schon abgeladen. Nach einer Runde im Dorf ging es Richtung Vorchdorf und dann nach Feichtenberg. Der Name ist Programm. Habe meinen halben Akku verballert. Bei der Abfahrt mit 61,x km/h neuen Rekord aufgestellt. Bei der zweiten Abfahrt einen PKW gejagt. Mit etwas Mut hätte ich Überholen können, aber die Vernunft hat gesiegt. Wollten auf dem Rückweg einkehren und eine Kleinigkeit essen, aber der eine hatte ganz zu, der andere nur die Küche. Da haben wir kurzerhand beim Spar eine Essig-Wurst und frisches Gebäck gekauft und haben das im Wohnmobil verspeist. Kaffee gab es dann auch noch. Während wir sitzen zieht ein Gewitter über uns hinweg. Heute alles richtig gemacht.

Radtour rund 35 km


Blick vom Feichtenberg:

Blick vom Feichtenberg


Die Bezwinger, ohne Sauerstoff:

Gipfelstürmer


Frage 1: „Streckenlänge etwa 35 Km“
Frage 2: „Das ist eine Gegensprechanlage“

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Metzgerfahrt nach Linz

Heute wollten wir für einen Freund österreichische Silbermünzen in Euro’s wechseln. Haben wir schon in Wimsbach und Lambach versucht. Die Lambacher haben, nach einem Telefonat, mich nach Linz geschickt.
Diese Fahrt stand heute auf dem Plan. Die zwei Navi’s waren nicht wirklich hilfreich. „Franz“ wollte die Straße garnicht annehmen und der neue „Kurt“ schickte uns ans andere Ende der langen Straße. Maps aufgerufen und Kurt genauere Anweisungen gegeben. Der angedachte Parkplatz ist in einen privaten Parkplatz gewandelt worden. Sind weiter Richtung Bank gefahren und haben direkt vor der Tür parken können. Dago hat mit den Bankangestellten ein Spiel gemacht und sich von Schalter zu Schalter bewegt. Aber keiner wollte den Deal eingehen. Die kleinen Münzen waren offizielles Zahlungsmittel und würden umgetauscht, aber die 500er Silbermünzen kann man nur auf der Österreichischen Nationalbank in Wien wechseln.
Bei der Fahrt nach Linz wollten wir eigentlich Ulli besuchen, die ist aber zwei Tage in Wien. So haben wir den Ausflug genutzt um vernünftig zu Entsorgen und auf dem Rückweg bisschen Lebensmittel einzukaufen.
Heute Abend hat uns Christa zum Essen eingeladen. Darauf freue ich mich schon, Christa kocht nämlich erstklassig.
Haben nun unseren „Stammplatz“ neben dem Schüttboden bezogen. Nicht ohne vorher Wasser zu bunkern. Jetzt gibt es Kaffee und selbstgekauften Kuchen.

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Die Veranstaltung im Schlosspark

Gute Aussteller mit schönen Waren in einem angenehmen Ambiente und Sonnenschein, was will man mehr.

Drohnenbild


Ich habe mich auf ein paar Drohnenflüge eingelassen und eine Fotos gemacht. Ansonsten die Speisen und Getränke konsumiert und hier und da mit den netten Leuten geplauscht.
Der einsetzende Regen beendet das Fest jäh um 19:20 Uhr.

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Banküberfall

Nachdem gestern in der Sparkasse im Dorf uns die Auskunft gegeben wurde, das in Lambach bei der Sparkasse die Silbermünzen eingewechselt werden können, sind wir heut früh dorthin geradelt.
Dort hat man sich die Sonderprägungen interessiert angeschaut, alle Kollegen befragt und dann doch den Kopf geschüttelt. Wir müssen doch nach Linz in die Zentrale. Da werden wir Ulli besuchen und das dann nebenbei erledigen. Da ich alleine in der Bank war, müsste ich Dago suchen. Nur durch das Wasser getrennt, aber mit WhatsApp verbunden haben wir uns wiedergefunden. Noch ein kleiner Abstecher zu n die Wahlfahrtskirche Stadl Paura

Zum Frühstück waren wir zurück. Jetzt am Nachmittag nimmt das Aufbau-Treiben zum „Genuss- und Handwerksmarkt“ zu.

Ich bin mit dem Rad durchs Dorf gefahren und habe Getränke eingekauft. Jetzt ist ein gewisser Vorrat an Bord und man kann Gästen etwas anbieten. Ist bei der Hitze wichtig das man genügend trinkt.

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