Renn-Nacht vorüber

Es war ruhig in der Nacht. Es gab einige Ausfälle und auch Verletzte. Ein Beifahrer hat sich den Unterarm gebrochen, ohne Unfall. Das echte 24h-Rennen bestreiten in der Nacht nur noch 7 Fahrzeuge. Die anderen Klassen gehen immer nur für ein paar Stunden auf den Kurs. Die X-Treme könnten das ohne Verschnaufpause auch garnicht leisten. Wenn dann alle Klassen wieder Mal ihre Runden drehen wird es voller auf der Strecke. Für die braucht man über 20 Minuten. Es gibt auf Facebook unter „German Off Road Masters“ viele Bilder.

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert für Renn-Nacht vorüber

Start pünktlich erfolgt

Pünktlich um 19 Uhr sind die Teilnehmer auf die zwischenzeitlich abgetrocknet Strecke gegangen. Leider hab ich kein Personal mehr und Dagmar und ich müssen das alleine stemmen.


Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert für Start pünktlich erfolgt

Strecken-Layout ist fertig.

Die Strecke steht und ist abgenommen.

Strecken-Layout


Andreas hat Pech gehabt. Letztes Jahr haben die Schichtarbeiter vom Eingang für das Rennen frei bekommen, dieses Jahr nicht alle. Karl betreut ein neues Streckensicherungsteam und Andreas würde voll eingeteilt. Der ist ja noch jung und wurde von mir rechtzeitig abgelöst.
Die Spannung steigt und ich warte sehnsüchtig auf meine polnische Dolmetscherin um mich gegen die „nix verstehen“ durchzusetzen.

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert für Strecken-Layout ist fertig.

Guten Morgen

Es ist 3 Uhr und meine Frühschicht beginnt. Es ist ruhig im Camp. Alles schläft, nein ein Lieferwagen kommt aus dem Fahrerlager und will ins Dorf. Er bringt die Leute ins Hotel. Mit nur einen Sitzplatz und die Leute. Mehrmaliges Hin und her ist angesagt. Bis er alle im Dorf hat, kann er die Ersten wieder abholen!
Gestern pünktlich um 19 Uhr startete der Prolog für die X-Treme-Klasse. Eine kleine Runde über die zwei Felsenstücke im Innenfeld.
Der Flug durchs Ziel war für die Handykamera, oder meinen Finger, viel zu schnell. Im Hintergrund, unter dem weißen LKW, kann man eines der Felsenstücke, das Waagerechte, erkennen.

Die Nacht ist „trocken“, also kein Regen. Nur eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit, wie ganz feiner Niesel, aber sehr fein, bewirkt daß alles feucht und klamm wird. Aber die erste Stunde ist schon um.
Fallendes Regenrisiko von 80% bis gegen 6 Uhr auf 40%. Dann soll es den Tag über trocken sein. Erst gegen 17 Uhr soll es wieder Regnen beginnen. Zum Start des 24h-Rennen um 19 Uhr liegt das Regenrisiko bei 70%, Tendenz fallend.
Das Rennen sollte dann Regen-frei sein. Wir werden sehen.

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert für Guten Morgen

Der Start-Bogen steht.

Habe extra meinen Arbeitsplatz zum Bilder machen verlassen, da letztes Jahr das Aufstellen des Bogens einen hohen Unterhaltungswert hatte. Dieses Jahr ging es auf’s erste Mal.

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert für Der Start-Bogen steht.

Der Morgen graut

Es ist 5 Uhr und ich habe die Frühschicht übernommen. Das letzte Fahrzeug der Nachtschicht hat mich geweckt. Der würde im vereinfachen Verfahren abgefertigt. Nur die Eckdaten erfasst und schon könnten die reinfahren. Der Rest wird im Laufe des Tages gemacht. Ich habe Andreas abgelöst. Der hat mit Dagmar und Karl zusammen die erste „Hälfte“ der Nachtschicht und alleine die letzte Hälfte gemacht.
Es ist ruhig im Camp und so kann Andreas ein paar Stunden schlafen. Den trifft es nämlich noch hart. Der darf mit Karl zusammen ein Bergungsteam bilden und beim 24h-Offroad-Rennen sowas wie die gelben Engel spielen. Bei uns nimmt man Rücksicht auf das Alter und das wir keinen 4×4 haben und Karl freut sich schon auf seine Aufgabe.
Ist alles bisschen kleiner wie letztes Jahr. Durch Corona sind viele Termine verschoben worden und einige Veranstaltungen waren erst vor kurzer Zeit. Zu kurz um alle Ausfälle wieder Instant zusetzen und die Reihe ehrenamtlichen Helder sind ausgedünnt. Auf all diese Umstände hat man Rücksicht genommen und einen flüssigeren Streckenverlauf gewählt. Geschenkt bekommen die Teilnehmer trotzdem nichts! Jeder Gruppe hat seine speziellen Hindernisse die auf Zeit überwunden werden soll. Derjenige mit den meisten Runden in seiner Klasse hat gewonnen. Da gehört viel Taktik dazu.
Es ist 5 Uhr 30. Mit einem kurzen Aufjaulen beginnt die Heizung im Wohnmobil ihre Arbeit. Ich habe den Timer gestern wieder aktiviert damit die Prinzessin später über den angewärmten Fussboden zu ihrem „Thron“ schweben kann. Bisschen Luxus darf schon sein. Synchron dazu beginnen im Dorf die Hähne zu krähen. Noch ist von dem angekündigten Regen (80% Regenrisiko) nichts zu sehen, aber man soll den Tag nicht vor dem Abendessen loben.
Jetzt um 6 Uhr hätte ich auch etwas zu tun. Habe auch den kleinen Dienstweg gewählt und nach Notierung der Namen und Kennzeichen die Schränke geöffnet.
Das hätte ich nicht gedacht. Kurz nach sechs ist ein polnischer Lieferwagen gekommen. Ich habe ihm das Tor geöffnet und er ist Schnur stracks in Richtung Verteilerkasten gefahren. Der Elektriker, jubele ich. Ich habe ihn auf das stromführende gelb/grüne Kabel hingewiesen. Er war wenig beeindruckt und kennt anscheinend das System. Werden sehen ob er es schafft uns ans örtliche Stromsystem abzuschließen, oder ob ich weiterhin alle Kühlboxen mit Strom versorgen muss.
Wir haben Strom, und das gelb/grüne Kabel hilft dabei. Verrückt, das geht nur hier. Zuhause wirst du dafür aus der Innung ausgestoßen, hier gefeiert weil es tut.
So, jetzt um 12:30 ja mit der Regen. Grundsätzlich sind wir auf dem laufenden und das Team wird immer besser. Wir verpflegen uns direkt am „Arbeitsplatz“ und „stehlen“ das Futter im Küchenzelt. So sind wir immer gut besetzt und keiner hat Stress.

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert für Der Morgen graut

Posten am Eingang bezogen.

Sehr früh aufgestanden. Weiß nicht ob es die Aufregung war, oder einfach fertig geschlafen. In die Klamotten und Schuhe an. Den Tag mit einer Gesprächsrunde begonnen. Irgendwann waren auch die Chefs und Vorarbeiter da. Weiter Pavillons aufgestellt und den Speisesaal eingerichtet. Der würde dann mit einem gemeinsamen Frühstück eingeweiht. Nach dem Frühstück haben wir Wasser gebunkert und einen Pavillon aufgeladen. Wir haben dann unseren Arbeitsplatz aufgebaut.
Andreas hat mit dem Hämmerchen die Heringe eingeschlagen.
Pünktlich zum Mittag waren die Arbeiten abgeschlossen.

Leider haben wir noch keinen Strom. Habe mit einem Phasenprüfer die Steckdosen an der Säule geprüft und als der Test negativ ausfiel den Kasten geöffnet. Das muß ich euch zeigen:

Schaut euch das genau an!!! Das gelb/grüne Kabel, bei uns der Schutzleiter, hier die stromführende Draht. Sehr interessant.
Dieses Jahr wird es nicht so stark stauben wie beim letzten Mal.

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert für Posten am Eingang bezogen.

Konvoi nach Polen

Sind gut weg gekommen. Kurz vor der Autobahn noch einen Bäcker gesucht und gefunden. Sind dann 20 Minuten vor der Zeit auf dem Parkplatz eingetroffen. Waren das dritte Fahrzeug. Schnell das Aggregat angeworfen und Kaffee und Tee gekocht. Das frische Gebäck verzehrt und da war Walter und Franzi schon da. Rasch alles aufräumen und ab auf die Straße. Habe hinten den Lumpensammler gemacht. Der nächste Halt war Leppersdorf. Dort den Werksverkauf von Müller-Milch besucht. Weiter gen Osten, nach Kodersdorf zum Tanken. Unterwegs einen kräftigen Guss abbekommen, aber kein Hagel oder so. Grenze ohne was passiert, Autobahn verlassen und über die Dörfer nach Olszyna gefahren. Leichter Regen beim kurzem Aufbau. Kurz weil das meiste Material erst in der Nacht kommt. Jetzt ist Feierabend.

Abendessen


51,0763078, 15,4005123

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert für Konvoi nach Polen

Wieder auf Achse

Nach angenehmer Nacht runter ins Dorf gefahren. Landesübliche Produkte einkaufen. Das geht über Almdudler, Inländer-Rum und Nougatschnitten. Die Einkäufe sehen immer komisch aus. Wenn die Kassiererin so fragend das Förderband anschaut, sag ich immer: „Touristen die sinnvolle Mitbringsel kaufen“. Noch ein Pack Mineralwasser ohne Pfand. Dann muss ich nicht das Leergut irgendwo verstauen.
Weiter geht es Richtung Grenze. Seit dem 01.08.2021 gelten verschärfte Einreiseregeln und Kontrollen sind angesagt.
An der Grenze bei Schärding sah es genauso aus, wie damals bei der Flüchtlingswelle. Kein Mensch an der Grenze, aber Geschwindigkeitsbegrenzungen auf 10km/h. Dann plötzlich das Handy vibriert. Eine SMS von unserer Regierung in der ich auf meine Pflichten hin gewiesen werde. Ich lege beim Lesen die Stirn in Falten und überlege ob ich lachen oder weinen soll. Der nächste Halt ist Cham. Dort werden neben einem neuen Blutdruckmessgerät, das Alte hat den Geist aufgeben, noch ein paar Lebensmittel für unseren Aufenthalt in Polen gekauft. Sind dort sicher wieder 72 Stunden im Dauereinsatz und die ausgegebene Standartverpflegung nicht unbedingt für uns geeignet. Natürlich auch eine Menge ungesundes Essen, Erdnüsse, Chips und weiterer Naschkram um die Nächte zu überleben. Dann wir das heutige Endziel, Trischreuth, angesteuert. Am Ortseingang überfallen wir kurz einen Geldautomaten und ziehen uns dann auf den Fischhofplatz zurück.


Der Stress hat ein Ende und nach kurzen Spaziergang gibt es Abendbrot. Morgen haben wir rund eine Stunde bis zum Treffpunkt zu fahren. Das müsste ohne Wecker klappen.

49,8792267, 12,3451848

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert für Wieder auf Achse

Abschied von Wimsbach

Es ist Sonntag und es regnet. Zum Abbau des Wohnmobil war es glücklicherweise noch trocken. Schlauch und Kabel dem Schlossherren zurück gegeben und uns dann verabschiedet. Wir dürfen wiederkommen und kündigen uns für des September an. Dann schnell schnell zur Christa. Die hat uns zum Frühstück eingeladen. Es gibt selbst gebackenes Brot und etliches zum drauflegen. So sitzen wir und plauschen.
Ich muss dann wieder ungemütlich werden und zum Aufbruch drängen. Noch ein kurzer Umweg mit Christa zum Friedhof. Bei den Eltern eine Blumenschale abstellen. Dann rollen wir langsam durchs Dorf. Die Straßen sind leer und ohne viel winken und Grüßen sind wir auf der Landstraße Richtung Gmunden. Ein letzter Besuch in Österreich bei Haio und Andrea steht noch auf der Liste. Die haben mit ihren Terminen jongliert um uns zu empfangen. Aus der Einladung zum Kaffee wurde kurzfristig ein spätes Mittagessen. Hat uns bisschen überrascht und stehen mit leeren Händen da. Das geht garnicht und so haben wir einige Tankstellen abgeklappert, mit Erfolg. Unterwegs noch fachgerecht entsorgt und sind jetzt für alle Schandtaten bereit. Freuen uns wahnsinnig auf die Zwei. Sind tolle Gastgeber und es gibt immer spannende Themen zum „diskutieren“.
Ging jetzt alles schneller wie geplant und so können wir für eine kurze Pause am Ufer des Traunsee machen.
Wunderschön, dieser Besuch.

Die Zeit ist im Fluge vergangen. Kleiner Umtrunk, lecker Essen und gute Gespräche. Freue mich schon auf das nächste Mal. Es sind die lieben, von Herzen kommenden Ratschläge. Echte Expertentipps mit einer wahnsinnigen Berufs- und Lebenserfahrung.
Aber es geht weiter. Haag am Hausruck ist das Ziel, welches wir gegen 20:00 erreicht haben.

48,1858195, 13,6308648

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert für Abschied von Wimsbach