Tag 76 – Campingplatz Roche

Kein Muezzin der in der Nacht schreit, singen kann man das beim besten Willen nicht nennen. Keine Trommler die um 3 Uhr durchs Dorf ziehen, niemand der einen beim Einkaufen anbettelt. Keine streunenden Katzen oder Hunde, niemand der nach einem wirft.
Das sind Dinge, die ich nicht vermissen werde, trotzdem ist Marokko faszinierend. Kein Haus wie das andere, die ganz Neuen ausgenommen. Kreative Gestaltung der Eingangstür oder der Fenster. Da ein Mäuerchen, hier eine Zinne. Alles bunt angemalt und verziert. Einfach ein Augenschmaus. Klar ist manches in die Jahre gekommen, hat aber dafür an Charme gewonnen. Leider auch das Eine oder Andere dem Verfall preisgegeben. Weiterlesen

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Tag 75 – Europa hat uns wieder.

Sind früh los gekommen, aber in Ceuta hat man uns 2 Stunden geklaut. Ich habe die letzten Dirham an der erstbesten Tankstelle ausgegeben. Die 250 DH ergaben noch 20 Liter. Dann ein „langes“ Prozedere an der Grenze. Die Grenzer sind planlos und so musste ich den Alkoven zweimal öffnen. Drei Leute im Auto und jeder will in eine andere Ecke schauen. Einmal nicht aufgepasst und schon hat einer an der Rückenlehne gezogen. An einer Stelle wo man nicht ziehen kann und soll. Werde Zuhause ein neues Scharnier basteln. Weder hat sich jemand für die drei abgedeckten Aluboxen auf dem Dach interessiert, noch für die linke Sitzbank oder den Wäscheschrank mit der Waschmaschine. Ein Grenzer „entschuldigt“ sich mit den Worten es seien die Kontrollen um Europa zu schützen.
Dann wären wir in Ceuta und ich habe vor dem Hafen vollgetankt. Kurt wollte von hinten in den Hafen fahren, die Polizei hat mich nicht gelassen. Michael und Andrea Stangen schon auf der Wartespur ganz rechts. Es ist Zeit zum frühstücken da die Uhren hier zwei Stunden vorgehen. Eigentlich nur eine, aber Marokko hat für den Ramadan eine zurück gedreht. Weiterlesen

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Tag 74 – Chefchaouen-Tetouan-Martil

Haben den CP hinter uns gelassen. Noch ein bisschen Wasser gebunkert und dann ging es los. Tolle Landschaft und etwas bessere Straßen. Ohne weiteres nach Tetouan gefahren. Mit dem vorletzten Geld bei Carrefour eingekauft. Nur das nötigste wie Brot und Milch. Noch etwas Trinkwasser und zwei Bananen. Versucht meine Münzsammlung an der Kasse los zu werden. Klappte nur teilweise. Dann ein kurzer Weg nach Martil an den Strand. Nach der Einreise standen wir hier im Schatten der kleinen Moschee. Diese Plätze haben wir den Anfängern gelassen und stehen mehr auf der Stadtseite.

Morgen noch ein paar Kilometer bis nach Ceuta. Auf dem Weg den Rest der Dirham in Diesel wandeln und sicher in Ceuta mit Euro volltanken. Weiterlesen

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Tag 73 – Stadtbummel Chefchaouen

Sind in der Früh runter in die Stadt gelaufen und haben eine Menge Eindrücke gesammelt.

Die nicht nach DIN gebauten Treppen schlauchen ganz schön. Haben uns die Gassen mit unzähligen Japanern geteilt. Weiterlesen

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Tag 72 – Chefchaouen

Es hat zum Glück nicht geregnet. Gestern Abend dachte ich das dunkle Wolken aufziehen. Das währe das KO-Kriterium für die Abfahrt gewesen. Hektisch in die Wetter-App geschaut. Schwierig, da ab Mittag kein Internet zur Verfügung steht.
So sieht der Nachtplatz aus, wenn man ihn alleine hat.

Dagmar hat Bilder vom Aufstieg gemacht. Die Bilder täuschen etwas. Es ist wahnsinnig steil. Weiterlesen

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Tag 71 – Ein verdienter Ruhetag

Der Platz ist wunderschön. Der Muezzin ist weit, weit weg und nicht zu hören. Die wenigen Marokkaner, die hier vorbeikommen, grüßen freundlich und gehen ihren Weg. Es sind meistens Hirten.
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Tag 70 – Volubilis

Gestern nach Einbruch der Nacht hörte Dagmar während des Kochens ein Motorgeräusch. Heute in der Früh entdeckte ich den neuen Nachbarn.

Blick aus dem Wohnzimmerfenster


Ein rotes Wohnmobil sehr in Sichtweite. Klar ist Park4night kein Geheimtipp.
Heute geht es nach Volubilis, dort sind die am besten erhaltenen Monumente aus der römischen Antike in diesem Teil Nordafrikas. Weiterlesen

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Tag 69 – Es geht nach Fès

„Unser“ Platz ist beliebt. Neben mehreren geführten Offroad-Gruppen, kommt auch der eine oder andere Pkw oder Womo vorbei. Am späten Nachmittag rollen zwei Wohnmobile auf uns zu. Die kennen wir doch. Die standen auch in der Todra-Schlucht auf dem Atlas-Camping. Ein freundliches Hallo und wir sind heute Nacht vier Autos.
Nein, wir waren acht Fahrzeuge. In der Dunkelheit sind noch zwei Gruppen gekommen. Das Hundegebell hat auch irgendwann aufgehört, nachdem ich zwei Kläffer vom Platz gejagt habe.
Früh los gemacht. So nach dem Motto, der frühe Vogel fängt den Wurm. Zwischen all den eiligen Taxis mitten durch Fès. Einen Parkplatz zirka 10 Minuten vom alten Fès entfernt angefahren und los maschiert. Einmal quer durch und zurück.
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Tag 68 – Tal der wilden Affen

Hoch hinauf ging es auf dem Weg zu den Berberaffen. Fast 2200 m bei 10° Außentemperatur mit starkem Wind. Sogar der Reiseleiter hat den Reißverschluss an seiner Weste geschlossen.
Unterwegs Baguette gekauft. Andrea ist leider beim Gemüsehändler ausgerutscht und hat sich lang gelegt. Zum Glück keine ernsthaften Blessuren, das hätte noch gefehlt. Es schmerzt das Handgelenk und die Hose ist reif für die Wäsche.
Im Tal der Affen beziehen wir den etwas weiter hinten liegenden Platz, um mehr Ruhe zu haben. Kaum stehen wir, taucht der erste Händler auf. Er hat Erfolg bei uns. Michael kauft eine Schale und ich so einen klappbaren, dreibeinigen Beistelltisch. Wollte ich schon ’12 kaufen, aber der Händler damals hat keinen zweiten Versuch bei mir gestartet.
Michael und Andrea sind spazieren gegangen, um Äffchen zu sehen. Dachte, dass ich das anschließend auch tue, aber die Affen kamen zu uns.
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Tag 67 – Nordwärts

Sehr gut geschlafen, trotz des Verkehrslärm. Sind doch tatsächlich Fahrzeuge an uns vorbei in die „Geisterstadt“ gefahren.
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