Die ersten Fotos sind online,

und auch schon teilweise beschriftet.
Hier ein keiner Einblick:

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Sind wieder Zuhause

Damit sich der Kreis schließt, hier die letzten Meter.

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Waren dann rund 5600km, 23 Tage, 8 Länder und 1 Campingplatz.

War dann heute bei unserem Baby, das ja schon im Urlaub mit mir am Telefon gesprochen hat, und habe mir seine ersten Schritte, noch in sicherer Umzäunung, angeschaut:
Erste Schritte

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Das Ende naht.

Sind nicht mehr weit gekommen, an diesem Tag. Etwa auf der Höhe von der Stadt Murter haben wir hier auf dem Festland ein lauschiges Plätzchen gefunden und uns für die Nacht eingerichtet.
Am nächsten Morgen ging es dann nach Drage, ein kleines unscheinbares Dörfchen am Meer. Hier gibt es im Hafen einen Wasserhahn und wir füllen die Tanks. So ausgerüstet ziehen wir weiter nach Zadar. Kleine Stadtrundfahrt und einen zentralen Parkplatz ergattert, Kultur ist angesagt. Wir bummeln durch die Straßen und über Plätze, besuchen Kirchen und Souvenirshops. Diese Stadt gefällt uns und wird mit erreichen der Rentenalters nochmal auf der Reiseroute stehen.
Nin ist unser nächstes Ziel. Dort steht die kleinste Kathedrale der Welt inmitten des wunderschön gelegenen Dorfes. Es hält uns nicht lange fest, das nächste Ziel lockt, die kleine Ruine Most Fortica, bei der Brücke Paski most, welche mit 340m Länge die Insel Pag mit dem Festland verbindet. Hier ist Schluss für heute.
Heute Morgen heißt der Kurs Ostsüdost um über Posedarje nach Novigrad zu kommen. Kurz hinter Obrovac finden wir „Alte Straße-Neue Straße“ aus dem Bilderbuch und hätten beinahe schon Feierabend gemacht, der Platz ist unsagbar schön. Aber was versteckt sich hinter der nächsten Kurve? Neugierig ziehen wir weiter, Westnordwest geht es nun nach Maslenica um dann wieder die Küstenstraße unter die Räder zu nehmen. Sehen die Brücke Paski most mit der kleinen Ruine von der anderen Seite und machen hinter Karlobag auf einer „alten Straße“ am Meer Schluss, die kahle Insel Pag direkt vor Augen.
Nun geht es voll schnell, und die Neider werden froh sein. Der 01.07 soll dann wohl der letzte Tag am Meer und der schönen Küste sein. Wollten in einem kleinen Ort einkaufen, aber das Kühlregal im Geschäft war ausgefallen und die Butter schmachtete uns entgegen. Nur Brot und Eier wechselten den Besitzer. In Senj wurden wir fündig und haben fast unser gesamtes Bargeld in Waren gewechselt. Nur ein paar Groschen für frisches Brot, morgen zum Frühstück, liesen wir übrig. Kurz nach Crikvenica machte das aufleuchten der Tankanzeige mich auf den Durst des Blauen aufmerksam, dem ich nach 1033km rund 73 Liter Diesel genehmigte. Wollten dann nochmal zum Abschluss am Meer stehen, aber unsere Messlatte für gute Plätze lag einfach schon zu hoch. So ging es durch das schöne Rijeka und Matulji bis kurz vor die Grenze bei Rupa auf einen ganz normalen Parkplatz. Hier lassen wir den Tag ausklingen und mit dem schreiben dieser Zeilen nochmal die Bilder im Kopf aufflammen.
Morgen gibt es nur Transit für meinen Transit. Wir werden das Schloss Wimsbach in Oberösterreich ins Navi eingeben und dort im Schlosspark noch ein oder zwei Nächte verbringen um dann zuhause aufzuschlagen. Ja, der Urlaub ist so gut wie zu Ende, aber das ärgert uns nicht. Wir freuen uns die Daheimgebliebenen wieder zusehen und auf die Aufgaben die dort auf uns warten.
Nachtrag: Ich bin zu blöde mit dem mobilen Internet, ich übe noch. Daher nun als Nachtrag, hier in Wimsbach mit Netzanbindung.
Heute in Bad Ischl noch einen Krankenbesuch bei Ilse gemacht, die hat sich wahnsinnig über diese Überraschung gefreut. Nun stehen wir bei Karin und Robert in Wimsbach und lassen den Tag und den Urlaub ausklingen.

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Die Schritte werden kleiner.

Unser Privat-Strand war so schön, dass wir zwei Nächte geblieben sind. Es ist so schön dem Treiben in der Bucht zuzusehen. Haben dann Sibenik angefahren. Unsere Begeisterung hielt sich in überschaubaren Grenzen. Haben Sibenik Richtung Norden verlassen und den Nationalpark Krka angesteuert. Von Lozovac aus ging es mit dem Touristenbus hinunter ins Tal. Schön einmal entspannt während der Fahrt zum Fenster raus schauen zu können. Unten angekommen schlägt einem der Kommerz voll entgegen, dafür ist es aber toll gemacht. Viele Stege und Treppen führen einen durch das Gelände der Wasserfälle und Infotafeln zeigen die Besonderheiten der Tier- und Pflanzenwelt. Nach einer großen Runde über die Stege und Souvenirshops gehen wir zur Bushaltestelle und fahren hinauf zum Parkplatz. Dort erlaube ich mir an einer sehr sauberen Toilette die Wasservorräte aufzufüllen. Ich höre nebenbei den Satz einer Touristin: „ ..so sauber und umsonst…“. Die Dame hat wohl das stattliche Eintrittsgeld von 95KUN/Person schon vergessen? Nun den, mit vollem Wassertank geht es weiter in westlicher Richtung und überqueren mit einer mächtigen Brücke die Schlucht, in welche die Krka mündet. Spontan biege ich unmittelbar nach der Brücke recht, Richtung Zaton, ab und fahren zur Erkundung bis Raslina um festzustellen das der Platz zwischen der Brücke und Zaton, mit Blick in die Bucht, am schönsten ist. Schnell sind wir wieder vor Ort und beschließen hier Feierabend zu machen. Schauen den großen und kleinen Schiffen zu, lesen Bücher, essen bisschen Obst oder helles Brot. Kurzum, der volle Urlaubsstress.
Heute ging es auf die Insel Murter, für mich zum dritten mal. Man schwelgt dann etwas in den Erinnerungen und hat Bilder im Kopf. Manche Erinnerungen bedrücken einen, da der eine oder andere von damals nicht mehr unter uns weilt. Ich habe mir nicht die Mühe gemacht, zu schauen ob die Drehbrücke bei Tisno sich seit damals bewegt hat. Stehen bei Tisno auf einer Wiese, natürlich für Wohnmobile gesperrt, und gehen den stressigen Urlaubstätigkeiten nach. Ach ja, Bilder…
Ich werde mir nicht die Mühe machen und einzelne Bilder hier in den Blog laden. Wenn ich zu Hause bin und mich von diesem Stress etwas erholt habe, werde ich die Bilder in ein Web-Album stellen und entsprechend beschriften. Bis dahin gibt es nur Text.

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Kroatien

Der kleine Platz war ideal. Erst spät hat uns die Sonne getroffen und aus dem Bett gejagt. So ein paar Bäume und Büsche sind hier Goldwert. Es geht weiter auf der traumhaft schönen Küstenstraße und plötzlich taucht Dubrovnik auf. Oh wie ist der Ort doch schön. Habe eine kleine Stadtrundfahrt gemacht und uns dann schnell für die Weiterfahrt entschlossen. Zudem, dass unzählige Busse sich durch die Straßen quälten, haben auch mehrere schwimmende Hochhäuser im Hafen und der Bucht fest gemacht. Menschenmassen, in kurzen Hosen und mit Kameras bewaffnet, schoben sich durch die Gassen. Hier muss man herkommen wenn es so warm/kalt ist das man(n und Frau) noch eine Jacke anzieht um sich wohlzufühlen. Der Besuch von Dobrovnik wurde bis zur Rente verschoben. Es ging dann einfach weiter, an dieser schönen Küste. Beeindruckende Bilder bieten sich einem. Die vorgelagerten Inseln und die Schiffe, Felsen und das satte Grün…..
Mein Handy klingelt im Augenblick während ich diese Zeilen schreibe. (18:51 – 23.06.13) Uwe ist dran. Ich zögere kurz, die Kosten, und hebe gottseidank ab. Uwe sagt nur: „Hör mal…“ und ich höre das starten eines V8, unser Baby spricht.
Doch zurück nach Kroatien. Mit dem Spürsinn eines Jagdhundes biege ich bei Drasnice von der Hauptstraße ab und erkunde den Ort. Ganz durch und da gibt es schattenspendende Bäume und einen ebenen Platz. Wir sind angekommen und breiten uns aus. Dagmar amüsiert sich unter anderem über drei Männer aus Polen, oder aus der Ecke, und ich bin begeistert von den unpassend angezogenen Damen die auf dem Nachhauseweg die aktuelle Strandmode vorführen.
Schlafen traumhaft, da die Sonne uns noch später trifft als gestern. Ein großer Baum gegenüber schattet uns bis gegen 10 Uhr ab. Es ist eh nicht mehr ganz so heiß wie die letzten Tage, nur noch 30-33°, recht angenehm nach den fast 40°, welche wir schon hatten. Gegen Mittag kommt eine nette Dame und meint mit gutem Englisch, dass dieses eine Region sei, in der Camping verboten ist. Ich erkläre ihr in meinem „englisch“, dass wir hier Frühstücken und dann weiter fahren. Unser Reiseführer lotste uns nach Makarska, was wir gleich zum einkaufen von frischem Gemüse benutzten, uns aber nicht weiter dort aufhalten.
Bei Omis sind wir rechts in ein Tal abgebogen und haben den Fluss Cetina und die Schlucht uns angesehen. Einige Serpentin hinauf und die andere Seite zurück. In dieser Schucht stehen wir für heute Nacht. Mein Internetkontingent ist aufgebraucht und so müssen diese Zeilen bis morgen warten.

Ein neuer Tag.
Omis ist eine nette Stadt mit lauten Pfeifen. Wir haben vor dem letzten Tunnel geparkt. In der Stadt gibt es eh keine Plätze und hier kann man noch frei stehen. Dago bewundert den Mut der Kletterer in der Steilwand auf dem Weg ins Zentrum. In den schmalen Gässchen reiht sich Shop an Shop. Wir haben ein paar Souvenirs entdeckt, aber kein Geld. Suchen einen geeigneten Geldautomaten und dann gehen wir Einkaufen. Zuerst einen ganzen Käse, dann Gemüse und etwas Obst. Natürlich etwas Brot und das mit den Souvenirs hat Dago nicht vergessen. Ach ja, die Pfeifen. Von weiten hörte man unaufhörlich das schrille Geräusch einer (?) Trillerpfeife. Hier hat man kleine Mädchen in eine Art weiße Uniform, mit viel zu kurzem Rock, gesteckt und lässt sie, kräftig blassend, den Verkehr regeln. Wir lassen Omis hinter uns und finden in einem Straßendorf einen Parkplatz, an dem der obere Sperrbalken (2,10m) weggeklappt ist. Hier gehen wir schwimmen, bevor wir über unsere frischen Lebensmittel herfallen. Das unaufhörliche Geschrei eines kleinen Mädchens treibt uns weiter. „Wer kleine Kinder hasst, ist nicht unbedingt ein schlechter Mensch“
Split liegt vor, und auch sehr schnell wieder hinter, uns. Nichts was uns zum verweilen anregt entdeckt. Nun es muss einem auch nicht jede Stadt gefallen. Nach Trogir taucht das kleine Städtchen Marina auf. Das Womo-Verbot am Ortseingang lässt mich zuerst den Ort Vinisce erkunden. Dort hätten wir aber gestört wie ein Pickel am Hintern. So haben wir das Schild in Marina ignoriert und sind die schmale Strandpromenade bis zum Ende durchgefahren. Dort ist ein großer geschotteter Platz auf dem wir uns für die Nacht eingerichtet haben. Sitzen lande im Auto und beobachten das abendliche Treiben rings um uns. Gewitterwolken ziehen auf und es kühlt ein bisschen ab. Hie und da zuckt ein Blitz am nächtlichen Himmel. Erst links, dann rechts, aber nichts besonderes. Plötzlich ein greller Blitz ohne Donner, und rings um uns gehen alle Lichter aus. Die gesamte Bucht, soweit das Auge reicht, ist finster. Nur die Seezeichen am Hafen blinken ungerührt weiter. Trogir scheint noch Strom zu haben, zumindest ist in der Ecke der Himmel heller als der Rest. Der Spuk dauert nicht sehr lang. Nach 20 Minuten gehen die Lichter in der Bucht wieder an und unseres aus.
Morgens beim Bäcker frisches Brot gekauft und weiter Richtung Sibenik gefahren. Doch schon bei den Postkartenmotiv Primosten war Zeit für eine große Pause. Sind dann weiter gefahren und haben einen kleinen privaten Strand entdeckt. Sitzen unter den Bäumen am Wasser und beschließen hier zu bleiben. Sind am Nachmittag kurz nach Primosten zurück zum Einkaufen gefahren. Immer das gleiche, Obst, Gemüse, Brot und Wasser. Nun stehen wir hier und lesen. Ich habe schon zwei Bücher durch und quäle nun ein bisschen die Tasten. Werde nachher Mails abfragen und meinen Blog aktualisieren .


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Wir kehren Albanien den Rücken.

Sind früh wach, aber der „Alte“ ist auch schon auf den Beinen. Kurzes Frühstück und dann geht es wieder weiter. Das klappernde Geräusch im Leerlauf, welches ich gestern der Lichtmaschine zugewiesen habe, wird stärker. Nicht das ich mir „ernsthaft“ Sorgen mache, solange er kläppert lauft er auch, aber es stört schon. Schnell erreichen wir bei Koplik, nördlich von Shkoder, die Hauptstraße. Hier sind dann die Drehzahlen konstant über der kritischen Marke von 1200U/min. Am Grenzübergang Hani i Hotit wird es aber schon sehr aufdringlich.
Im Mazedonien wählen wir den Weg über Podgorica, Cetinje in Richtung Budva. Kurz nach Cetinje taucht eine Ford-Werkstatt auf. Kurzentschlossen fahre ich auf den Hof. Der Manager kümmert sich sofort um uns. Ein Wagen wir umgestellt und dann darf der Blaue nach einer Hörprobe in die Halle. Mein Tipp mit der Lichtmaschine war zwar nicht schlecht, aber falsch. Die Riemenscheibe auf der Kurbelwelle, welche die Lichtmaschine antreibt, war der Übeltäter. Diese ist ähnlich wie das Zweimassenschwungrad, wir erinnern uns, aufgebaut. Ein „Gummi“ ist zwischen Welle und Scheibe einvulkanisiert. Der hat nach 250t Km gekündigt. Ein Ersatzteil ist in der Hauptniederlassung und ein Mechaniker fährt hin um das Teil zu holen. Ein großer Schlagschrauber ist zum lösen der Schrauben erforderlich. Gegen den „Normalen“ hat sich der „Blaue“ gewehrt. Das Teil war teuer, aber der Lohn zu vernachlässigen. Der Mechaniker fährt mich noch zum Geldautomaten, den die Werkstatt hat kein Kartenlesegerät. Nach drei Stunden und 300€ sind wir wieder auf der Straße. Bisschen frustriert über das Loch in der Reisekasse geht es in Richtung Tivat. Welche ein schöner Fleck Erde. Das muss man einfach gesehen haben. Mit Fotos kannst hier nicht ausrichten. Filmen oder selber anschauen geht da nur. Wir gondeln die ganze Bucht ab. Atemberaubende Bilder werden einem geboten. Das ist ein Platz wo ich zu mir sage: „Hier komme ich nochmal her!“
Dann geht es recht schnell. Die Grenze bei Herceg Novi ist da und Mazedonien liegt hinter uns. Kurz hinter Cavtat stehen wir oberhalb der Bucht mit tollem Ausblick, der den Lärm der nahen Straße voll ausgleicht.

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Wo bitte ist der rechte Weg?

Haben am Morgen beschlossen einen Ausflug in die Berge, welcher in unserem Reiseführer beschrieben ist, zu machen. Da ich den beschriebenen Ort Razma nicht auf meiner Karte gefunden entdecken konnte, habe ich die komplette Wegbeschreibung durchgelesen und den unter anderem beschriebenen Ort Thetit auf der Karte gefunden. Anschließend war ich so auf Thetit fixiert, das ich den Abzweig nach Razma ignoriert habe. Erst als nach vielen Kilometern der Asphalt endete und auch nach einer Ortsdurchfahrt nicht mehr auftauchte, habe ich den Reiseführer nochmal durchgelesen und meinen Fehler entdeckt. Ich beschloss umzudrehen und die Almwiese mit dem Brunnen in Razma, statt Thetit anzusteuern. Das kann man nur fahren wenn man hin muss, oder wenn man sein Auto hast. In Razma angekommen waren wir enttäuscht und sind nicht geblieben. Dagmar hatte auf dem Wege hier hoch einen schattenspendenden Baum neben der Straße entdeckt. Dort haben wir die Nacht verbracht. Eine beeindruckender Ausblick auf Berg und Tal glich den Verkehr und freilaufende Tiere aus. Die Kontaktaufnahme mit den hier wohnenden Leuten gelang trotz beiderseitigen Bemühungen nicht. Die Leute sind sehr freundlich, aber die Sprachbarriere ist zu groß. Klar können die Jungen etwas Englisch, aber die Alten leider nicht. Oft geht Italienisch etwas besser, für eine Unterhaltung reicht es aber von meiner Seite aus dann nicht. Schulterzuckend, aber mit einem lächeln und einer freundlichen Geste wird der Versucht beendet. Wir gehen zu Bett und der „Alte“ sucht und findet seine Kühe ohne einen Tipp von uns.

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Albanien

Das ging alles einfacher wie gedacht. Sind ohne weiteren Halt zur Albanischen Grenze gefahren und nach kurzer Einreiseformalität konnten wir Albanien unter die Räder nehmen. Die Straßen sind hier sehr gut ausgebaut und im Navi schwebt mein „Auto“ im grünen Nirvana. Alles ist wie früher, so mit Schilder- und Kartelesen. Wobei Schilderlesen…..???? Welche Schilder??? Korca war leicht zu finden, aber dann wollten wir westlich in die Berge um ein paar sehr alte Kirchen zu besichtigen. Rundfahrt durch Korca und das Navi hat mir trotz fehlender Straßen geholfen. Denn Korca wurde ohne Straßen als Punkt angezeigt und ich konnte das Teil als Kompass benutzen um auf dem Display zu sehen ob ich die richtige Richtung treffe. Schlagartig waren die Straßen hundsmiserabel. Ein Flickenteppich aus Dreck und Steinen zwang mich öfter in den 1ten Gang. Die albanischen Autofahrer teilen sich in zwei Lager. Die einen bleiben bei den durchschnittlich vorgelegten 30km/h hinter einem und die anderen preschen von ganz hinten, trotz mangelnder Sicht oder Gegenverkehr nach vorn. Lustig wird das erst, wenn uns eine ähnliche Kombination entgegen kommt. Plötzlich nagelneuer Asphalt unter den Rädern, schön. Wir müssen uns an der Baukolonne vorbei quetschen. Endlich erreichen wir den Ort. Hier wird um die Wette gebuddelt. Alle Straßen sind gleichzeitig aufgerissen, aber nichts ist gesperrt. Man muss halt schauen wie man durchkommt. Die Kirchen sind verschlossen und erst an der letzten sehen wir einen Zettel, wen man anrufen kann damit aufgeschlossen wird. Nicht nur wir haben das am Anfang übersehen. Nach kurzer Rast im Dorf geht es zurück nach Korca um dann den Ohrid-See anzusteuern. Der Spagat zwischen gutem Asphalt und schlechtem Irgendwas ist groß und gelingt nicht immer. Echt geschafft steuern wir einen Campingplatz direkt am See an. Leider ist auch die Straße direkt am See. Viel Schwerlastverkehr quält sich auch am Abend hier durch. Zudem wurde zu später Stunde das Froschkonzert durch den Lärm einer motorgetriebenen Pumpe gestört. Wenn wir frei gestanden wären, hätte ich mich über die Platzwahl geärgert, so aber haben wir zwei nette Paar kennen gelernt. Natürlich aus Deutschland wie alle hier auf den CP. Nein, nicht alle. Ein Niederländer war noch da, aber es stand 8 gegen 1.
Frühmorgens hat dann das Pumpengeräusch verhindert, das ich all zu lange schlafe. Raus aus den Federn und der Erste auf dem Platz gewesen, aber die Anderen haben im Laufe des Morgens aufgeholt. Wir waren dann die Letzten bei der Abreise, konnten so aber in aller Ruhe die Ver- und Entsorgung vornehmen. Ist nicht so einfach auf diesem Platz. Man nimmt zwar von den Womo-Fahrern 10 €, stellt aber die benötigte Station nicht zur Verfügung. So musste einerseits der Wasserhahn am Waschbecken und andererseits das normale WC herhalten.
Noch ein Stück am See entlang gefahren und dann die neu gemachte Passstraße hinauf. Oben kurz die Karte studiert und dann ging es bergab. Natürlich unten erst im Rückspiegel das verdrehte Hinweisschild auf die Römergräber gesehen. Gewendet und nochmal durch die Schar an auf Kundschaft lauernde Autowäscher gefahren. Dann der Mix an Straßen. Neuer Asphalt, wo plötzlich und nur mit ein paar Steinen auf der Fahrbahn abgesicherte, Baugruben sich auftun. Das zieht wilde Manöver nach sich und plötzlich steht man in der Engstelle sich gegenüber. Dann wieder eine Straße aus nichts die abermals den 1ten Gang fordert und zur Belohnung war das letzte Stück, im Gegensatz zum eigentlichen Hauptweg, aus feinstem Asphalt.
Wir haben dann beim Besichtigen der Gräber die Mittagshitze etwas unterschätz. Es waren nur ein paar hundert Meter den Hügel hoch. Alle mitgeführten Getränkevorräte wurden aufgebraucht und Dago hat etwas Rot auf den Schultern aufgelegt. Schattenplätze für das Auto gibt es nicht und so quälen wir uns in der Hitze weiter. In einem Dorf entdecke ich Schatten und parke unser Womo für eine Mittagspause auf dem Gehweg unter Bäumen. Das war höchste Zeit, länger hätte ich das nicht gepackt. Reichlich getrunken ging es dann zum letzten Angriff, für heute. Tirana haben wir genau im Berufsverkehr durchquert. Auf der neuen Stadtautobahn kommt das wovon alle Autofahrer träumen. Zuerst einen Streifenwagen mit Blaulicht vorbei gelassen und dann kam, trotz Polizei, ein Geisterfahrer. Gut, der Verkehr ist nicht so dicht, aber manche Albaner fahren wie der Henker. Vom Schreck nur ganz kurz erholt, kommt der zweite Geisterfahrer. Was soll ich sagen, ich bin dann weiterhin auf der rechten Spur gefahren und bin so dem dritten Geisterfahrer nicht in die Quere gekommen. Ich weiß jetzt nicht ob der vierte oder der fünfte Geisterfahrer die Fahrschule war, werde das aber auf der immer mitlaufenden Kamera nachsehen. Sind nun auf der Höhe von LAC ans Meer gefahren. Stehen mitten in der Lagune, zumindest laut Navi, auf dem Parkplatz eines Restaurants und haben den glutroten Sonnenuntergang genossen.

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Der Plan steht, Albanien

Nachdem uns ein aktueller Reiseführer von Volker Grundmann, Autor des „Reisehandbuch Albanien“, in die Hand gefallen ist und klar war das wir so schnell nicht mehr in diese Ecke Europas kommen, wurde der Plan geschmiedet einen Abstecher nach Albanien zu machen.
Vieles wurde gelesen und mit Leute die Ahnung haben diskutiert. Da ich nicht genau weis wie ich dort mit meiner Simyo-Karte ins Internet komme, berichte ich mal vorab wo es uns wahrscheinlich die ersten Tage hin treibt. Die Grundvorräte wie Wasser, Diesel und Brot werden noch auf griechischer Seite vervollständigt, so das wir uns frei bewegen können und dass alles in gewohnter Qualität und ausreichender Menge zur Verfügung steht.
Wir werden unsere augenblickliche Richtung beibehalten und bei Kapshtica nach Albanien einreisen um dann die nähere Umgebung von Korca zu erkunden. Danach geht es dann nördlich zum Ohrid-See. Anschließend schwenken wir nach Westen ab, um über Librazhd und Elbasan nach Tirana zu kommen. Sollte das alles so klappen wie gedacht, zieht es uns an die Küste, der wir in Richtung Heimat folgen möchten. Ich werde versuchen viele Bilder zu machen um die Reiseeindrücke fest zu halten. Einige werden Zeitnahe online gestellt, den Rest an Bildern werde ich zuhause sortieren und in meine Alben einpflegen.

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Kufos am Schiff und weiter

Herberts Handy ist defekt. Er sendet SMS und kann telefonieren, aber nicht empfangen. So standen wir einen Tag an unserem schönen PlatzIMG_5961
und haben auf Nachricht gewartet und Herbert und Brigitte lagen in Kufos im Hafen.IMG_5971
Aber wir haben uns gefunden. Am ersten Abend sind wir in ein Lokal am Strand zum gemeinsamen Essen gegangen. Gestern hingen wir faul auf dem Schiff rum und haben dort gegrillt. Heute wollen wir, Herbert und ich, segeln gehen.
Waren segeln, ein „Alt-Herren-Torn“. Haben auf das Groß-Segel zugunsten eines Sonnenschutzes verzichtet und sind nur mit der Genua gesegelt. Raus aus den geschützten Naturhafen und dann die Küste hoch. In der nächsten großen Bucht geankert und eine Runde geschwommen. Auf dem Rückweg uns ein kleines Rennen mit einem anderen Boot geliefert. War klar das mit der Besegelung nicht viel drin war, aber immerhin haben wir den zweiten Platz erreicht. Der Gegner wurde Vorletzter. Unter Segel in den Hafen, dass war Ehrensache und hat gut geklappt. Zur Belohnung gab es Maultaschen mit Kartoffelsalat.
Gestern, am Sonntag war ein fauler Tag. Nichts, gar nichts getan. Oh doch, sind am Abend wieder gemeinsam, in ein anderes Lokal, Essen gegangen. War besser, aber auch etwas teurer. Wie schon am Vorabend sind wir zum schlafen auf die andere Seite der Bucht gefahren. Leider in der Dunkelheit einen Stein im hohen Gras übersehen, aber die „neuen“ Federn und der Kuhfänger haben schlimmeres verhindert.
Heute morgen uns zum letzten mal auf dem Schiff zum Frühstück getroffen. Haben noch die Souvenirs von Herbert und Brigitte, Kaffee, Essig und Honig, übernommen, damit das Fluggepäck nicht so schwer ist. Dann ging es los, erst Richtung Thessaloniki. Wollten im Hafen noch Wasser bunkern, aber der Hahn war noch belegt. So ging es dann die Küste hoch. Wollten noch schwimmen gehen, aber plötzlich war das Meer weg und Thessaloniki da. Na gut, das Meer bekommen wir sicher noch mal zu sehen. Um Thessaloniki herum um dann Kurs West einzuschlagen. Wetter ist fast zu toll, 39° im Schatten, aber wo ist Schatten?
Vor uns tun sich Berge und ganz leichte Bewölkung auf. Nach einer Einkaufsrunde im klimatisierten Supermarkt hat uns die Hitze voll getroffen. Mit einer kleinen Mittagspause im Schatten einiger Bäume erreichen wir unser Tagesziel. Zwischen Edesa und Florina liegen zwei große Seen. Der größere wird nach kurzem Suchen eines geeigneten Platzes unser Nachtplatz. Ich erkunde die nähere Umgebung zu Fuß und Dago leistet sich eine Haarwäsche. Langsam wird die Hitze erträglich und die Schatten etwas länger. Werde versuchen ein neues Internet-Paket zu buchen und diese Zeilen ins Netz stellen.

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