Ein Samstag am Rhein

Der Platz ist zwar direkt an einer Straße, aber in der Nacht doch sehr ruhig. Man hört wie die verrückten Angler Nachts leise über den Schotterplatz fahren und mal ein Auto im Hintergrund, aber einen Städter stört das nicht wirklich.
Als wir endlich unser Morgenritual zelebriert hatten, waren unsere Nachbarn schon ausgeflogen.
Den Tag über ist ein kommen und gehen zu verzeichnen. Neugierige Autofahrer, Spaziergänger und Radfahrer zählen dazu. Schiffe nur selten und wenn dann fast leer. Wenig Fracht wegen dem Niedrigwasser und hohe Kosten wegen der explodierten Kraftstoffpreisen machen es dem Gewerbe schwer.

Wir sitzen gemütlich vor dem Wohnmobil und lauschen am Nachmittag der Musik der Nachbarn. Uns ein wenig zu laut und zudem haben die einen schlechten Musikgeschmack. Können ihnen leider nicht sagen das sie zu laut sind, die sind auf der anderen Rheinseite!
Habe einen kleinen Trainingsflug mit der Drohne unternommen um nicht aus der Übung zu kommen. Ansonsten läuft nichts, außer Wasser den Rhein hinunter.

Unsere Nachbarn grillen am Nachmittag. Für uns zu früh, da erst der Nachmittagskaffee durch war.
Erst spät am Nachmittag können wir alle auf dieser Seite des Rhein’s aufatmen, die Musik gegenüber verstummt!!

Die Sonne geht unter,

und gegenüber, kaum erkennbar, taucht der Mond auf.

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