🇸🇯 Trælvikodden, 65.475364,12.264341
🛳 Vennesund – Holm
🛳 Hofles – Lund
🇸🇯 Spillum, 64.448232,11.514712
🚍 214km, ⏱️ 4:10h Fahrzeit
🌡 13°- 9°, ⛅️ ☁️
Wollten gestern noch versuchen Polarlichter zu erspähen. Laut App gab eine Chance von 33% auf schwache Polarlichter. Leider war der Mond viel zu hell und wir haben es dann aufgegeben. In der Früh entdeckte ich die stumm geschaltene Nachricht von 40% Wahrscheinlichkeit. Es gibt Leute die spielen bei viel, viel schlechteren Chancen Lotto.
Heute klingelte der Wecker noch dazu eine Stunde früher. Michael hat gestern noch den Fahrplan der ersten Fähre gecheckt. Die fährt stündlich, aber die für uns ideale um 10:10 fällt anscheinend aus, oder es gibt sie einfach nicht. Die danach ist für den Tagesplan echt zu spät und so heißt es eine Stunde früher aus den Federn. Eine halbe würde unter Umständen auch reichen, aber Stress am Morgen bringt Kummer und Sorgen.
So geht es ganz gemütlich in den Tag. Zeit um den Morgenhimmel zu beobachten, Prinzessin kann turnen und ich die ersten Zeilen tippen. Der Anfang ist immer „viel“ Arbeit. Ich habe kein Formblatt eingerichtet, geht das überhaupt, und möchte aber das eine gewisse Ordnung herrscht. Das mache ich für die Form über „copy/paste“ und muss dann das Kopierte auf den aktuellen Stand bringen. Da schleichen sich ab und zu Fehler ein.
Wir machen uns auf den Weg und die Sonne begeitet uns. Für einen kurzen Augenblick greife ich zur Sonnenbrille, da ich genau gegen die tiefstehende Sonne fahre. Aber gleich darauf schützten mich die Berge und im Schatten war die doch sehr dunkle Brille hinderlich.
Sehr früh, oder etwas zu spät erreichen wir die erste Fähre. Ich habe auf Spur 1 die Poleposition. Wir legen die Füße hoch und tun nichts. Ella darf die Gegend erkunden, Dago beantwortet ein paar WhatsApp und ich tippen weiter am Tagesbericht.
Fähre kommt und trotz der „kurzen“ Strecke, ist es eine geschlossene Fähre und man muss das Fahrzeug verlassen. Der Salon ist sauber und die Sitze einmal nicht durchgesessen. Smalltalk mit anderen Reisenden, den an solchen Punkten trifft man immer die Selben.
Auch hier geht es nicht nach „first-in, first-out“, sondern zuerst die Spur 2 und dann wir von Spur 1. Wurde überholt im Servicebereich.
Egal, nicht ganz so viele hinter einem lässt entspanntes fahren zu. Da klingelt Dago’s Handy und Michael informiert über die Abfahrtszeit der nächsten Fähre. Wenn wir nicht trödeln, erreichen wir die „erste“ Fähre sicher. So legen wir eine Schippe Kohlen nach. Wir verlassen die 17er nach ein paar Kilometern und wechseln auf die 802. Wir nutzen kleinere Straßen, da wir Tromsø auf der Seeseite umfahren wollen.
Wir erreichen bei Hofles das „Ende“ der 769 und reihen uns im Wartebereich der Fähre auf und harren der Dinge die da kommen. Die Fähre kommt und das verladen geht wie immer recht flott. Wie man auf dem Foto sehen konnte, eine „Diesel-Fähre“. Schnell eine Jacke anziehen und nach oben gehen. Jacke ist wichtig, da auf/in den Fähren die unterschiedlichsten Temperaturen herschen, auf die man vorbereitet sein muß.
In Lund angekommen geht es auf der 769 weiter.
Strecke heute mit stellenweiser genialer Lage. Etliche kleine und größere Brücken und in den Fels gehauene Trasse. Der Bewuchs der Berge ist viel stärker. Fichten und Birken bedecken die Hänge.
Dann taucht Namsos vor uns auf. Schon lange keine so große Stadt mehr gehabt. Es gibt etliche Kreisverkehre und dann erreichen wir den Schotterparkplatz neben dem geschlossenen Norwegisches Sägewerkmuseum und positionieren uns um den Tag ausklingen zu lassen.
Wir nehmen ein etwas verspätetes Frühstück ein und ich lege mich etwas nieder bis Michael zum Meeting kommt. Er hat eine Strecke ausgearbeitet die auf dem selben Platz endet wie mein Plan. Nur mit dem Unterschied das ich an der „Küste“ fahre und er eine „einfachere“ Strecke hat. Wir überprüfen unsere Einstellungen bei OsmAnd und nur ist bei mir „mautpflichtig meiden“ aktiv. Ich lasse Maut zu und bekomme die selbe Strecke wie Michael empfohlen. Noch schnell eine „günstige“ Tankstelle und eine VE-Station eingepflegt. Dann ist der offizielle Teil beendet und Dagmar ist neugierig wie es die nächsten Tage weiter geht.
Den Tag über war das Wetter echt okay, aber jetzt tut Donar seinen Job. Das nächste Regengebiet zieht in der Nacht durch. Die ersten Wolken verdunkeln schon den Himmel.












