Philippi, Chalkidike und Sithonia

Gut geschlafen und erholt erwacht. Mit kleinem Frühstück ging es Richtung Kavala und haben dort in der Nähe „alte Steine“ angeschaut. Unter dem Suchbegriff: „Philippi, Ausgrabungen bei Kavala“ wird Freund Google sicher genügend Informationen euch zur Verfügung stellen. Dann ging es quer durch Richtung Thesaloniki. Mein Navi hat mich ohne Vorwarnung auf die Autobahn, welche nicht in meiner Karte ist, gelotst. Nicht so schlimm, denke ich, denn die Autobahn von der Grenze weg war frei. Doch nun kommt das Schild, das sie Maut beziehen wollen. Was soll´s, 6 Euro berappt und dafür auf dem Parkplatz Ver- und Entsorgt. Bei Stauros die Bahn verlassen und gen Süden gefahren. Quer über Chalkidike und dann begonnen Sithonia im Uhrzeiger zu umrunden. Die Qual der Wahl beim Stellplatz ging dann los. An vielem vorbei gefahren und den zweiten angefahrenen Platz genommen. Sehr schöne Tapete haben wir hier! Leider kein vernünftiges Netz. Reicht nur um Herbert per SMS mitzuteilen das wir da sind. Nun beginnt der Urlaubsstress. Sitzen, lesen, fotografieren, essen, trinken, Musik hören, sitzen, lesen, essen……

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Transit mit dem Transit

Hallo Leute,

Sind erst am Sonntag gegen 13 in die Halle gefahren um dort noch was für Uwe zu deponieren und Wasser zu bunkern. Dann ging es ab nach Österreich, Braunau war das Ziel. Sind dort am Abend bei einem Jugendfreund von Dagmar zum Hallo sagen eingefallen und haben vor dessen Villa in ruhiger Lage geschlafen.
Am Morgen ging es zum Shoppen in den dortigen Supermarkt und haben das frische Gebäck gleich der angedachten Bestimmung zugeführt. Auto getankt und Vignette gekauft ging es dann auf die Bahn Richtung Wels und dann nach Graz. Lief alles recht gut und ohne Probleme, zumindest mit dem Verkehr. Leider habe ich zur Vorbereitung des Blauen dieses Jahr wenig Zeit investiert, was sich nun bei vielen Kleinigkeiten bemerkbar macht. Der Boiler zum Beispiel. Er wurde geprüft und für schlecht empfunden. Wiedermal die Steckverbindung zum Heizstab. Ich habe an einem der wenigen schönen Tage in D den Kofferraum zerlegt um an den Boiler zu kommen und die Kontakte zu putzen. Hat nicht lange gehalten. Schon beim ersten Duschen war das Wasser kalt. Zwischenzeitlich komme ich an den Boiler ohne den Kofferraum zu zerlegen. Auch das Eine oder Andere klappert ein bisschen, aber ich werde das die nächsten Wochen schon richten. Slowenien rein, durch, raus und trotzdem eine Monats-Vignette gekauft. Nächstes Land, Kroatien. Maut geht hier nach Fahrstrecke und weiter nach Serbien. Sind bis hinter Belgrad gekommen und haben in einer Tankstelle übernachtet. Trotz des 24 Stundenbetriebs recht ruhig gewesen. Haben per SMS mit Herbert kontakt aufgenommen und erfahren das er erst am Donnerstag bei Chalkidike bzw. bei Sithonia ankommt.
Darauf hin haben wir den Bremsfallschirm geöffnet, spontan die Route geändert und die Liste der Reiseländer um Bulgarien erweitert. Haben bei Vladicin Han den klassischen Auto-Put nach Osten verlassen. In Surdulica haben wir in zwei kleinen Geschäften Brot und Obst gekauft. Am Ortsende war dann eine Polizeikontrolle. Der Beamte war sich nicht sicher ob wir wissen was wir tun. Er machte uns darauf aufmerksam, das die Straße schmal, steil und schwierig zu befahren sei. Ich fragte ihn ob die Grenzstation Serbien/Bulgarien bei Ribarci offen sei. Er nickte zur Antwort und gab uns mit leichtem Kopfschütteln die Ausweiße wieder. Schönes Tal, steil hinauf mit vielen Kurven und Kehren. Leider spielte der Wettergott wieder mal verrückt. Trübe, regnerisch mit stürmischem Wind. Es reichte nur für zwei schlechte Fotos, welche ich später nachreiche. In Ribarci mussten wir feststellen das die Grenze offen ist, nur nicht um diese Uhrzeit. So standen wir hinter drei anderen Autos und warteten rund 20 Minuten bis es gegen 15:30 weiter ging. Sorgen bereitete mir die Ausschilderung das eine Vignette benötigt wird, aber nirgends kann man sie kaufen. Unterwegs bei einer Polizeikontrolle auf der Gegenseite die Beamten gefragt, ob ich die Vignette benötige und wo ich sie bekomme. Die Auskunft lautete ich brauche sie und an einer Tankstelle bekäme ich sie. Also weiter in Richtung Stadt. An der ersten Tankstelle bekomme ich bessere Infos. Nur LUK oder Shell verkaufen Vignetten. Quer durch die Stadt und LUK gefunden. Gleich getankt und dann ging es entspannt weiter nach Kulta, Grenze nach Griechenland. Von den grellroten Fingernägeln der Grenzbeamtin abgesehen war die Einreise nach Griechenland ohne Probleme. Noch ein kurzes Stück Richtung Kabal gefahren und wieder im Schutze einer Tankstelle das Nachtlager aufgebaut. Mit dem Handy eine EU-Flat für den Lap-Top gebucht, aber es nicht geschafft eine Gesellschaft zu finden, die diese Flat akzeptiert. Der Wind war so Stürmisch, dass ich die elektrischen Stützen in Betrieb genommen habe. So steht der Wagen doch ruhiger.

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Wir sind auf Achse

So, wir fahren los.
Ich muss nochmal in Dürrenzimmern unser Baby streicheln, dafür darf Dagmar einen Jugendfreund in Braunau besuchen. Danach geht es zu meinem Bruder, der mit seinem Boot irgendwo zwischen Thesaloniki und Kavala kreuzt.

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Mehr von unterwegs, immer wenn wir guten Netzzugang haben.
In 4 Wochen sind wir wieder da.

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Was macht der Proto?

Das fragen viel, und ich muss leider sagen: nichts.
Hermeskeil muss leider ausfallen. Ich war eine Woche krank und kämpfte mit dem Fieber. Uwe hat derweil fleißig gearbeitet, konnte das jedoch nicht auffangen.
So sieht die Liste jetzt so aus:

  • Lichter und ein paar Schalter anschließen
  • Verteilergetriebe tauschen
  • Vorder- und Hinterachse Innereien einbauen
  • Auspuff basteln
  • Schlauch vom Automatikgetriebe am Kühler anschließen
  • Betriebsmittel auffüllen
  • alle Leitungen nachziehen
  • Bremsanlage entlüften
  • Beifahrersitz und Gurt einbauen
  • Batterie und Kompressor einbauen
  • Heckscheibe montieren
  • Fahrzeug lackieren
  • Kardanwelle für Hinterachse anfertigen
  • Bodengruppe von unten nachschweißen
  • Spurstangen einbauen/festziehen/einstellen
  • was sonst noch vergessen wurde

Im Blog geht es nun mit einer Urlaubsreise weiter. Ich werde am Samstag in die Halle fahren und mir live den Proto anschauen. Nebenbei werde ich dann den Bus durchschauen ob er fit für eine Fahrt nach Griechenland ist und dann geht es ab in den Süden.
Demnächst mehr davon auf diesen Seiten.

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Nix arbeiten, feiern war angesagt

am letzten Wochenende. Anne und Daniel haben zur Hochzeit nach Holzhausen bei Kassel eingeladen. Dagmar hatte im Vorfeld beim Brautkleid geholfen und so sind wir am Freitagabend mit unserem Bus und die Jugend mit einem Hymermobil nach Kassel gestartet. Später wie geplant weg gekommen und unterwegs lief es auch nicht so toll. So beschlossen wir, nicht weit nach Mitternacht dort einzufallen, sondern auf einem Parkplatz zu schlafen und erst zum Frühstück anzukommen. Gemeinsames Frühstück im Haus der Brauteltern war recht lustig. Die Vorbereitungen liefen so langsam an und dann ging es auch schon los.
Bei Sonnenschein ging es ab zur um 1150 erbauten Kirche. Anne saß dabei hinten oben auf dem Cabrio und die Ehrenrunde ging einmal durchs Dorf.
Nach der Trauung gab es einen kleinen Sektempfang und das Brautpaar lies einige Tauben aufsteigen und dann ging es im Cabrio zum Lokal.
IMG_5833
Die Gäste konnten die paar Meter zu Fuß gehen. Der Sonnenschein hielt bis die Braut das Lokal betrat. Ausgelassen feierte man bis in den frühen Morgen.
Mit einem Gemeinsamen Frühstück beendeten wir unseren Besuch in Holzhausen und sind im Konvoi bis Würzburg gefahren. Dort haben wir die Jugend sich selbst überlassen um einen Vorsprung her raus zu fahren für einen Abstecher in die Halle, mein Baby besuchen.
Kurz Uwe und Kai gesprochen und dann heim gefahren um uns mit guten Freunden beim Chinesen in Tamm zum Abendessen zu treffen. Gut gegessen und nett unterhalten, so ließen wir das WE ausklingen.

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Unser Baby ist umgezogen

und steht nun auf der Hebebühne. Das WE lief nun mal ganz anders als geplant. Geplant waren 3 Tage, 2 Leute. Ich/wir musste leider am Freitag nach der Arbeit nach Österreich fahren, da wir am Samstag früh an einer Beerdigung teilnehmen mussten. Dann Rücksturz zur Erde, aber der Tag war gelaufen. Sonntag musste Uwe und ich unsere Arbeitskraft teilen. Uwe hat sich hinter Gerhard’s Wagen gemacht. Bodenblech und Käfig sollen auch bis Hermeskeil fertig sein. Ich habe mich hinter unser Baby gemacht und den Umzug auf die Hebebühne vorbereitet. Nachdem Michael die Bühne geräumt hatte, durfte er gleich schieben helfen.
Rover auf Bühne
Das Verteilergetriebe galt es gegen eine manuell sperrbare Version zu tauschen. Viel rostige Schrauben haben sich lange Zeit gewehrt, aber am Ende war ich Sieger. Noch am Abend haben Uwe und ich das „neue“ Verteilergetriebe an seinen Platz gewuchtet.
Der Sonntagvormittag ging für den zwangsläufigen Umbau der Handbremse und Co. drauf und so reichte die Zeit nur noch zum Ausbau der Vorderachse. Da standen wir nun und haben gerechnet wie viel Zeit wir noch brauchen und wie viel wir noch haben.
ohne VA
Ja, alle haben es gewusst das es länger dauert wie geplant, aber was soll man machen? So haben wir beschlossen den alten Rover nicht anzutasten und alle anderen Arbeiten voran zu treiben das nur noch der Umbau der Achsen und Co. übrig ist.
Weitere Bilder siehe hier: Picasa-Album-Proto oder Hier auf dieser Seite

  • Lichter und ein paar Schalter anschließen
  • Verteilergetriebe tauschen
  • Vorder- und Hinterachse Innereien einbauen
  • Auspuff basteln
  • Schlauch vom Automatikgetriebe am Kühler anschließen
  • Betriebsmittel auffüllen
  • alle Leitungen nachziehen
  • Bremsanlage entlüften
  • Fahrersitz und Gurt einbauen
  • Batterie und Kompressor einbauen
  • Heckscheibe montieren
  • Fahrzeug lackieren

und noch ein paar Dinge:

  • Kardanwelle für Hinterachse anfertigen
  • Bodengruppe von unten nachschweißen
  • was sonst noch vergessen wurde

aber wir sehen Licht am Ende des Tunnels, oder hat da einer eine Lampe aufgehängt?

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Übersicht zum Stand des Proto

Mein Rückenleiden hat sich die ganze Woche hin gezogen und am WE konnte ich nur Handlangertätigkeiten durchführen, aber ich möchte euch den Stand der Dinge mitteilen und auflisten was noch ansteht.

  • Lichter und ein paar Schalter anschließen
  • Verteilergetriebe tauschen
  • Vorder- und Hinterachse Innereien einbauen
  • Auspuff basteln
  • Schlauch vom Automatikgetriebe am Kühler anschließen
  • Betriebsmittel auffüllen
  • alle Leitungen nachziehen
  • Bremsanlage entlüften
  • Fahrersitz und Gurt einbauen
  • Batterie und Kompressor einbauen
  • Heckscheibe montieren
  • Fahrzeug lackieren

Der Rest ist soweit fertig! Pfingsten stehen uns drei Tage zur Verfügung, das müsste zu schaffen sein. Neue Bilder habe ich leider keine für euch.

 

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Er steht auf den Rädern und ich liege

Das waren zwei schöne Tage. Uwe und ich haben wieder ein bisschen gebastelt und sind sehr zufrieden mit uns. Von der Liste konnte einiges gestrichen werden.

  • alle Kühler, Lüfter und Schäuche einbauen und anschließen
  • (Padalerie für Einzelradbremse umbauen und Einzelradbremse)
  • Mechanisches Verteilergetriebe ist fertig zum Einbau
  • Hydraulische Hinterachslenkung ist fertig bis auf Beschlauchung
  • Batterie, Kompressor
  • Heckklappe
  • und ganz zum Schluss die Sperren und Achsteile vom derzeitigen Trialauto

Klar steht nicht alles auf der Liste was noch gemacht werden muss. Sie wäre sonst viel zu lang. Immer wieder taucht das eine oder andere Problem auf und die Suche nach Lösungen sind sehr zeitintensiv. Oft verrennen wir uns in eine bestimmte Richtung bis man die Nerven hat und einen Schritt zurück geht. Aber das gehört bei so einem Projekt dazu.
Farbe für den Kofferraum
Gestern wurde noch der „Kofferraum“ und Teile der Achsaufhängung lackiert, nachdem Federn und Stoßdämpfer montiert waren. Am späten Nachmittag stand der Proto dann auf eigenen Füßen.
Er steht auf eigenen Füßen

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1. Mai – Tag der Arbeit

Heute morgen bei meinem Bruder und seiner Frau gefrühstückt. Nachdem er ab Samstag wieder für einige Monate mit seinem Boot, dieses Jahr in Griechenland, unterwegs sein wird, haben wir einiges besprochen.
Danach habe ich Dago nach Hause gefahren und bin auf meine Baustelle gefahren. War alleine zum Arbeiten, da Uwe mit dem LKW in Italien ist. Ventil für die Hinterachslenkung eingebaut und bei verlegen der Schläuche festgestellt das eine Verschraubung nicht passt.
Ventil
Dann habe ich mich an die Bremsleitungen gemacht. Hinterm Fahrersitz zwei Verschraubungen in den Wagenboden montiert und Leitungen für hinten links angefertigt.
Bremsleitungen
Da das Auffinden weiterer Verschraubungen nicht gelungen ist, habe ich dann gegen 19 Uhr abgestempelt.

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Wieder mal ein Wochenende in der Halle verbracht

und dabei einiges weg geschafft. Zuerst war am Freitag mein Bus an der Reihe. Das vor zwei Jahren beim TÜV festgestellte, festgerostete Handbremsseil wurde erneuert. Beläge und Trommel hat er auch gleich bekommen. Dann ging es wieder an den Proto. Frontbügel festgeschweißt und auch noch mit Grundierung gestrichen. Unterfahrschutz angefertigt und von oben befestigt. Muss dann noch auf der Bühne von unten nachgeschweißt werden. Ich habe einen Tankstutzen gemacht, der dann in die hintere linke Seitenscheibe eingelassen wird. Öltank und Ventilhalter für die Hinterachslenkung gefertigt und (fast) eingebaut. Die original Kabel an den angedachten Platz gelegt und vieles mehr. Als Krönung wurden heute dann die Zierleisten, von Uwe schon vorgefertigt, auf den Türen befestigt.
Zierleiste
Dann haben wir den Tag ausklingen lassen und einen Plan für den 1. Mai gemacht. Uwe ist da auf Achse und ich habe mir einiges vorbereitet, obwohl ich am 1. Mai auch nur einen 1/2 Tag habe.

Ach ja, die Liste sieht jetzt so aus:

  • alle Kühler, Lüfter und Schäuche einbauen und anschließen
  • (Padalerie für Einzelradbremse umbauen und Einzelradbremse)
  • Mechanisches Verteilergetriebe ist fertig zum Einbau
  • Hydraulische Hinterachslenkung ist fertig bis auf Beschlauchung
  • Batterie, Kompressor
  • Heckklappe
  • und ganz zum Schluss die Sperren und Achsteile vom derzeitigen Trialauto
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