Was gibt es Neues?

werde ich oft gefragt. Ja ich habe nicht viel geschrieben, aber viel gearbeitet. Am Womo wurde versucht die Dachluke abzudichten. Raus schneiden, putzen, neue Dichtmasse und…… viel schlechte wie zuvor 🙁
Die Servopumpe wurde gewechselt und endlich markiert er nicht mehr sein Revier. Nachdem die Hände schon schmutzig waren, haben wir gleich am Rover weiter gemacht. Ein Ölkühler wurde der Servolenkung spendiert. Ja, richtig gelesen. Die Reifen und die Sperren zerren an der Lenkung und innen wird dagegen gehalten. Da kocht das Öl schon mal. Sicherheitshalber wurde gleich die Servopumpe und das Öl gewechselt. So steht dem Trail am Wochenende (fast) nicht im Wege.
Heute ist der Wärmesensor T4 für den Kocher gekommen. Lustigerweise ist der in Italien bestellt worden und mit dem Aufdruck „Wallas, Made in Finnland“ geliefert worden.
Einiges wurde an der Galerie gemacht. Bilderauswahl der ersten 15 Tage stehen online. Weitere werden folgen.

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Der Alltag hat uns wieder

Die Hochzeit in London war ein riesen Fest und die Heimfahrt hat auch funktioniert. Leider streikte am letzten Urlaubstag unser Dieselkocher, aber der Fehler wurde schon entdeckt, Thermoelement T4, und ein E-Teil bestellt. Zwischenzeitlich hat sich ein Ölverlust an der Lenkpumpe eingestellt, aber auch da bin ich schon am werkeln.
Erfreulicher Weise hat sich gestern mein Bruder und seine Frau zurück gemeldet. Auch da hat soweit alles geklappt. Das Boot steht trocken in der Türkei. Am Montag treffen wir uns zum Frühstück. Wir haben sicher einiges zu erzählen.
Werde nachher zu Uwe in die Werkstatt fahren und ein bisschen basteln. Es gilt auch den Rover fertig zu machen, am 15. Oktober ist Trail in Hermeskeil und da wollen wir dabei sein.
Info: http://www.allradfreunde-eifel.de/html/free-style-trial.html

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Schottland Ade

Mittwoch 14. September 11

Fahrerisch haben wir nur ein kleines Stück geplant, aber inhaltlich ist es kräftig: Melrose, Dryburgh-Abbey und Jedburgh. Alle drei waren Grenzlandabteien wobei wir in Melrose und Jedburgh einen elektrischen Führer um den Hals bekamen, der deutsch konnte. Das war sehr gut und man konnte einiges lernen. Ich habe viele Bilder gemacht, den es schien die Sonne! Werde damit zuhause die Galerie füllen. Sind dann bei Carter Bar über die Grenze nach England gefahren. Das Wetter war genau wie bei der Einreise, schön!
Dann gestaltete sich das finden eines Nachtplatzes als schwierig. Ich wollte erst auf dem Pass stehen bleiben, aber dicht an der Strasse und leicht schräg? Man ist verwöhnt und weiter gefahren. Aber alles was an Parkplätzen folgte, war noch schlechter. Im Redesdale Forest waren die Plätze zwar toll, aber das Übernacht stehen war verboten. Ich bin da zu gut für diese Welt und weiter gefahren. Irgendwie kam nichts mehr und der Sprit wurde auch immer weniger. Plötzlich sagte mein TomTom das er einen Nachtplatz voraus hat. Es war unser erster Picknickparkplatz. Den haben wir dann genommen und haben Schluss gemacht.

Donnerstag 15. Sep. 2011

Ein bisschen zurück nach Consett zum tanken und einkaufen gefahren. Sind dann ohne Programm SSW in ein Dorf Namens Market Rasen gefahren und haben im angrenzenden Wald einen freundlichen, offenen Parkplatz gefunden. Ich schreibe kurz diese Zeilen und werde dann versuchen das noch hochzuladen. Morgen fahren wir nach London. Dort laufen die Vorbereitungen für die Hochzeit auf vollen Touren. Wenn ich es richtig weiß kommt heute der Grossteil der amerikanischen Gäste mit dem Flieger an. Wir müssen erst am Freitag Nachmittag vor ort sein und haben nur noch 300 Meilen zum fahren. Das müsste ohne Stress hinhauen. Ich weiß nicht wie das dann alles abläuft und ob ich mich noch mal melde.

Gruß Peter

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Edinburgh

Dienstag 13. Sep. 2011

Die Nacht haben wir gut verbracht. Das abstützen des Wagens war dem Schlaf zuträglich. Sind direkt nach Edinburgh gefahren und haben sehr zentral geparkt. Sind dann den Touristentrampelpfad trotz sehr stürmischem Wind gelaufen. Auf dem Calton-Hill waren die Böen so stark, das ich mich nicht nach vorne an die Kante getraut habe. Mit dem wegfahren noch eine kleine Rundfahrt und gut war es. Edinburgh ist eine sehr interessante Stadt, die ich sicher noch mal gezielt anfahren werde. Das nächste Ziel war die Rosslyn Chapel, die trotz 7,20 Pfund/Person Eintritt als empfehlenswert gilt. Sehr klein, aber mit so vielen Details, hautnah zum anfassen, und einem sehr sympathischen Führer. Stehen nun in einem kleinen Dorf auf dem Parkplatz und machen Pläne für morgen.

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Sturmpause

Montag 12. Sep. 2011

Haben gestern nichts mehr unternommen. Wetter ist sehr gemischt. Normaler Regen wird vom Nieselregen abgelöst, dann wieder mal ein Wolkenbruch und plötzlich……..
Was ist das??? Blauer Himmel. Trauen dem Wetter aus gemachter Erfahrung keine 5 Minuten. Wollten erst die Sehenswürdigkeiten von St. Andrews zu Fuß erkunden, haben aber das Auto benutzt. Das war eine kluge Entscheidung. Beim Stadtbummel in einen unscheinbaren kleinen Gemischtwarenladen mit Geschirr, Elektrogeräten, Werkzeug und und und……
Das kleine Lädchen ist nach hinten rissig und wir lassen unser gesamtes Geld dort liegen. Irres Zeug was man bei uns nicht mal kennt gibt es hier zu kaufen. Kleines Beispiel: Eine ½“ Gelenk-Ratsche die im stabilen, nicht überlangen Griff die Nüssen 10,11, 13, 14, 16, 17, 19 oder so hat, Teekannenwärmer in verschiedenen Designs, Farbigen Gabel-Ringschlüssel-Satz, Küchengeräte, Farben, aber Tapeten muss man bestellen.
Nachdem wir am nächsten Geldautomaten unsere Mittel wieder aufgestockt haben sind wir an der Küste entlang gefahren. Wollten in Anstruther eigentlich essen gehen, hat aber nicht geklappt. Der Wind wird stärker und es liegen viele Aste auf der Strasse. Die sind nicht das Problem, sondern die Aste welche noch an den Bäumen sind. Weiß nicht ob ich in einem aktuellen Fall ein Ausweichmanöver gefahrlos hin kriege. Das Risiko ist mir zu hoch. Wir igeln uns in Kirkton of Larg ein. Ein Parkplatz in der Ortsmitte mit Blick aufs Meer ist meines Erachtens geeignet. Die Baume sind nicht zu groß und stehen weit genug weg. Dachziegel können uns auch nicht treffen.

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Highlandgames

Samstag 10. Sep. 2011

Wecker auf 7:30 gestellt und zügig aufgestanden. Hier in der Stadt ist es um rund 4° wärmer, so das man ohne zu heizen ins Bad konnte. Angezogen und raus ein Parkticket gezogen. Dann zum Bäcker und frische Brötchen (falsch! Teigige, nicht fertiggebackene, essbare Teile) besorgt. Diese frischen Brötchen dann aufgeschnitten und durch rösten auf dem Kochfeld genießbar gemacht. Sind dann bei leichtem Nieselregen Richtung Stadion gelaufen, um uns nach wenigen Metern in einem Geschäft unterzustellen. Folgten dann dem Eröffnungszug ins Stadion. Der Wolkenbruch hatte sich in einen Landregen und das Stadion in einen Sumpf verwandelt. Rund um die Rasenarena standen die üblichen Fress- und Souvenirstände aufgebaut. Dudelsackgruppen aus verschiedenen Schulen der Gegend marschierten und spielten um die Wette. Klick hier für kleines Video mit Ton
Die Mädchen tanzten in verschiedenen Gruppen und die starken Jungs warfen mit Steinen und Baumstämmen. Läufer, Radfahrer und Hochspringer absolvierten dazwischen ihre Wettkämpfe, so das immer etwas los war. Im Laufe der Zeit störte der Regen fast nicht mehr. Man hatte sich daran gewöhnt. Ab und zu konnte man die Kaputze abnehmen oder den Schirm schließen, aber die Sonne kam erst kurz vor Ende der Veranstaltung heraus. Diese Spiele waren ins Wasser gefallen, aber weder die Akteure, noch die Zuschauer hat das von ihrem tun abgehalten. Es hätten heute zwar einige neue Rekorde aufgestellt werden sollen, die Sportler waren in Höchstform, aber der Regen lies das nicht zu. Jeder von uns sitzt in seinem Womo und regeneriert sich ein bisschen. Nach dem Abendessen gehen wir vielleicht einen Pup unsicher machen.

Sonntag 11. September 2011

Wir sind gestern nach dem Abendessen ins Dorf gegangen, es war brechend voll. Die Leute stehen vor den Pup’s auf der Straße trinken und unterhalten sich. Wir haben dann eine Kneipe mit Live-Musik entdeckt und dort unsern Schlummertrunk eingenommen.
Heute morgen nach dem Aufstehen haben wir einen Plan gemacht. Ich noch einkaufen ins Dorf und Jörn fährt zum WPP um dort Wasser zu bunkern und Toilette leeren. Unser Einkauf ging recht schnell und so konnte ich mit Jörn’s Schlauch meine Anlage spülen und neufüllen.
Dann ging es im Konvoi am den Loch Tummel vorbei und bei Tummel Bridge nach Süden in das kleines Dorf Fortingall, dort steht ganz unscheinbar, in einen extra(kleinen) Garten, neben der Kirche, der älteste Baum Europas. Man ist sich nicht sicher ob er 3.000 oder 5.000 Jahre alt ist. Danach noch gemeinsam Castle Menzies innen und außen besichtigt um dann wieder eigene Wege zu gehen(fahren). Jörn und Brita stürzen von hier nach Süden und wir weiter über kleinste Straßen durch Dundee nach St. Andrews, wo wir nun am Ortsrand auf einem Langzeitparkplatz stehen und noch etwas relaxen.

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Die Welt ist ein Dorf

Dienstag 6. September 2011

Haben gut geschlafen und sind nach dem Frühstück weiter gen Süden gefahren. Haben am Loch Lochy unseren Übernachtungsplatz vom (weißnichtwann), heute stand da ein Imbisswagen und beim nächsten mal…?, passiert und sind dann nach Osten abgebogen. Habe dann bei Kingussie ein Schoss ignoriert, irgendwie bin ich falsch abgebogen, um mich dann tierisch über das beschissene Wetter aufzuregen. Im Zorn dann bei Aviemore an der historischen Eisenbahn vorbei gefahren. Irgendwie hat mich der Regenkoller überfallen.
Nachdem ich mich ein bisschen beruhigt habe, ging es weiter. Schöne Brücke entdeckt und trotz Behinderung durch das Navigationsgerät (Das Teil hat sich strickt geweigert die gewünschte Str. zu fahren) die Straße (B 9103) 2 Meilen östlich von Mulben Richtung Fochabers verlassen und Straße ohne Namen gefahren. Laut unserer Karte solle sich rechts vom River Spey dort ein Parkplatz befinden. Wusste dann warum mein Navi nicht wollte. Da ging es irgendwann auf dieser sehr schmalen Straße in Kehren hinunter auf Flussniveau und gleich wieder hinauf. Da steht der Asphalt wie eine senkrechte Wand in der Innenkurve vor dir. Aber mein Wägelchen hat sich keine Blöße gegeben. Brav hat er das wohldosierte Gas (Quatsch-Diesel) angenommen und ohne zu Hilfenahme irgendwelcher elektronischen Hilfsmittel in Vorschub umgesetzt. Haben den P auch gefunden, aber ich hatte mir das anders vorgestellt. Sind dann den zweiten Platz in der Karte angefahren, super Platz, und haben Schluss gemacht. Lauschen dem Regen wenn er direkt, oder vom Winde verweht von den Blättern der Bäume, auf das Wagendach prasselt.

Mittwoch 7. September 2011

Heute war das Wetter gut (kein Regen, fast kein Regen). Sind an die Mündung des River Spey (Spay Bay).gefahren und dort am Ufer spazieren gegangen. Danach haben wir uns an der Küste entlang gehangelt und sind bis Whitehills gekommen. Vorher noch eine Rast in Cullen, die haben riesige Bahnviadukte im Ort, aber keine Bahn mehr. Der Wettergott hat sogar ab und zu die Sonne scheinen lassen, damit ich ein paar Fotos schießen konnte. Werde morgen ein paar Bilder vorbereiten und wenn ich die letzte Internet-Flat buche auch gleich hochladen. Stehen heute wieder direkt am Meer. Fünf Meter und man hat nasse Füße.

Donnerstag 8. September 2011

Haben uns vom Meer erst mal verabschiedet und sind gen Süden über Turrif nach Fyvie gefahren. Dort ein schönes Schloss mit tollem Park besichtigt um dann über kleinste Strassen zum Loanhead Stone Circle (SSW) zu gelangen. Haben dann versucht einen weiteren Steinkreis im Bereich Bennachie zu „entdecken“. Das ist uns leider nicht geglückt. Trotz anfahren mehrer Wanderparkplätze und dem lesen der dort ausgestellten Karten und Tafeln haben wir keinen weiteren Hinweis aus den ominösen Steinkreis gefunden. Sind dann auf dem letzten WPP mit WC einfach stehen geblieben und haben die Nachmittagsonne genossen.

Freitag 9. September 2011

Ein verrückter Tag. Morgens einen kleinen Steinkreis bei Tarland besucht um dann auf den Touristentrampelpfad Richtung Ballater, Braemar einzuschwenken. Jetzt wird es lustig. Unterwegs nicht die gewünschte Einkaufsquelle gefunden und daher nach Pitlocky, nächst größere, im Reiseführer als langweilige Stadt beschrieben, gefahren. Habe den Ort einmal rauf und runter befahren und bin dann auf der Umgehungsstrasse (A9) außen rum gefahren um noch mal die Hauptstrasse komplett abzufahren. Mitten im Ort, Jörn und Brita mit ihrem 4×4-Transit entdeckt. Wir hatten uns im Forum (www.womobox.de) zwanglos in Schottland „verabredet“, nachdem wir bemerkten das sich unsere Reisezeit deckt. Irgendwie war nicht mehr Zeit oder Gelegenheit zum genaueren absprechen, bzw. zum Austausch der Handynummern. Nun einfach so bei einer Ehrenrunde durchs Dorf aufeinander getroffen. Haben dann gemeinsam einen CP gesucht, uns aber auf einen P mitten in der Stadt geeinigt. Hier sind nämlich am WE Highlandgames, die letzten in diesem Jahr. Gemeinsam einen Stadtbummel gemacht und dann das Abendbrot geteilt. Das haben wir bei uns eingenommen, den Schlummertrunk bei Jörn und Brita. Noch am Abend meinen Wagen umgestellt, da die Hecke sich als Bahndamm entpuppte und ich die Strasse vorzog.

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Loch Ness

Sonntag 4. September 2011

Heute stand Helmsdale auf dem Programm. Überall wird das dortige Besucherzentrum Timespan angepriesen und so wollen auch wir es besuchen. Haben vor der Öffnung noch Zeit für einen kleinen Stadtbummel. Jedoch alles ist still und ruhig. Nach einer kleinen Runde durchs Dorf und hie und da auf einem Bänkchen die SONNE genossen, sind wir dies ersten Besucher. Schön gemacht ist der Eingang zum Museum. Es beginnt mit der Erdentstehung und geht bis in die Neuzeit. Bilder zeigen die „Weltgeschichte“ und drunter was in der gleichen Zeit in Schottland und auch in Helmsdale geschehen ist. Als der ersten Mensch den Mond betrat, wurde in Schottland das Fernsehen eingeführt und in Helmsdale Wasser und Strom verlegt. In verschiedenen Räumen wird das Leben der Leute zu den unterschiedlichen Zeiten anhand von alltäglichen Werkzeugen und Möbeln gezeigt. Man darf auch einen Blick in das Stadtarchiv werfen und ortsbezogene Film junger Künstler betrachten.
Anschließend sind wir weiter Richtung Inverness gefahren und haben unterwegs noch ein bisschen Eingekauft und das Womo ver- und Entsorgt. Passieren auf der A9 das Dunrobin Castle, der Sitz derer von Sutherland. Nach einer Besichtigung des Prachtbaus ist mir nicht, ich habe schon zuviel Schottische Geschichte in den letzten Tagen gelernt. Dann am Dornoch Firth haben wir einen Abstecher nach Edderton gemacht. Leider ist die Kirche nur zwei mal im Monat zur Besichtigung offen, und das war beides mal nicht heute. Schlagen uns quer über Land und finden im Wald einen Platz zum übernachten.
Die Ostseite von Schottlang ist ganz anders als die Westseite. Hier gibt es viel mehr Büsche und Bäume, aber die Flüsse sind immer noch moorig-braun. Viele Felder und Gärten prägen die Landschaft.
Wurde Zuhause der 200.000er Kundendienst am Transit noch vorgezogen, zeigt die Uhr nun schon 203060km. Das geht hier ratz-fatz, man fährt einfach ein paar Meilen zum nächsten Naturdenkmal oder Castle oder Leuchtturm oder oder oder…..
Plätze zum anschauen gibt es genug. Da wir bis heute keinen Campingplatz gebraucht haben, können wir das Geld anders verjubeln.

Montag 5. September 2011

Sind heute sehr früh fit gewesen. Sind nach Inverness gefahren und haben das Schlachtfeld von Culloden besichtigt. Ist schon ein trauriges Stück Geschichte, wird aber gut vermarktet. Sind einmal quer durch die Stadt gegondelt und dann Die A82 am Loch Ness entlang gefahren. Eine prächtige Straße mit Blick auf Loch Ness. Nein, auch wir haben Nessie nicht gesehen. Unterwegs bei Invermoriston eine schöne Steinbrücke gesehen und dann zur Drehbrücke und der 5-Kammer-Kaskaden-Schleuse des Caledonian Canal bei Fort Augustus besichtigt. Das reicht uns für heute. Haben vor ein paar Meilen einen wunderschönen Parkplatz entdeckt, zu dem wir nun zurück fahren.

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Sind schon bei Wick angekommen

Donnerstag 1. September

Heute war alles anders. Plötzlich vor einem WC mit Wasserhahn gestanden. Laptop hochgefahren und einen Internetzugang bekommen. Schnell die versprochenen Bilder hochgeladen, Wassertanks abgelassen, Toilette geleert, Mails abgerufen, Wassertanks frisch gefüllt und weiter ging es. Jedoch nicht sehr weit, Dago hatte Bauchschmerzen. Außerhalb auf einem P das Bett runter gelassen und eine extralange Pause gemacht. Dago erholt sich und die Medizin wirkt gut. Schöne Brotzeit und dann wieder auf die Straße zurück. Von Thurso überrascht, ist größer als erwartet. Leider sind wir spät dran und die Stellplätze vor Ort gefallen uns nicht. Kurz bei Lidl einkaufen gewesen, dachte die hätte anständiges Brot. Falsch gedacht und noch schnell bei Tesco ein Baguette mitgenommen, dass kennen wir schon. Haben dann am Abend noch, auf der Suche nach einem Schlafplatz, den nördlichsten Punkt unserer Reise erreicht, Dunnet Head.
Wahrscheinlich fahren wir morgen früh nach Thurso für einen Stadtbummel zurück. Stehen heute Abend auf „freiem Feld“, aber unser Nachbar von der vergangenen Nacht steht wieder in Sichtweite. Schottland ist ein Dorf. Apropos Dorf, hier in dieser Ecke von Schottland die ersten Felder entdeckt. Bisher nur an „Weideland“ vorbei gekommen. Schafe, Schafe, Schafe und dann… Rinder. Aber meistens Schafe.

Freitag 2. September

Stadtbummel in Thurso war schön. Sind dann nach Duncansy Head zum Leuchtturm gefahren und haben unseren Nachbarn wieder getroffen. Haben beschlossen uns beim nächsten mal zusammen zu setzen. Aber was viel lustiger war, auf der Anfahrt war ein Österreicher vor uns mit Kennzeichen WL für Wels-Land. Habe sie angesprochen, woher sie den kommen. Sie meinten aus Österreich. Dagmar meinte im breitesten Österreichisch, no-na und siehe da sie sind aus Bad Wimsbach. Jetzt gibt es Kaffee und eine anständige Brotzeit. Ich hoffe das Dago den Käse bald aufgegessen hat, sonst schmeiße ich in aus dem Wagen!
Sind dann weiter und durch Wick, mit einen Stopp bei Tesco, gefahren. Haben einige Steinzeitüberresten gesucht und besichtigt. Die Plätze wurden vor über 5000 Jahren angelegt. Einige Grabhügel und eine Art „Wohnhaus“ sind hier mit Steinen aufgeschichtet. Haben außerhalb im Wald sehr lange geschlafen.

Samstag 3. September 2011

Spät aufgestanden. Noch mal nach Wick gefahren und einen Stadtbummel gemacht, es ist Markt. Auf der Weiterfahrt gezielt nach dem dritten Steinzeit-Überrest gesucht und gefunden.
Steine in Reih und Glied aufgestellt, den Grund oder die Bedeutung kennt niemand aber es gibt einige Geschichten zu den Steinen aus der neueren Zeit. Stehen heute auf der alten Strasse zum Übernachten mit Blick aufs Meer und Internetzugang.

Noch ein paar Bilder, das erste für Jutta als Nachtrag 🙂
Es steht noch, ist aber für eine Ruine in gutem Zustand:

Der Hafen von Lybster

Unsere Steinzeitfunde

Noch ein Bilck auf Wick

Bis zum nächsten mal

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Ullapool und weiter

Mittwoch 31. August

Leider haben wir vergessen in Ullapool unsere Geldvorräte zu ergänzen uns sind nun auf dem Wege nach Durness und auf der Suchen nach einer Bank. Haben hinter Ullapool auf einen schön angelegten Parkplatz in Gesellschaft anderer Womos und Zelte übernachtet. Morgens hatte es draußen 8° und im Wagen 13°. Habe beschlossen erst nachdem die Bude aufgetaut ist, aufzustehen. Der Diesel-Kocher braucht rund eine ¾ Stunde um das Womo auf echte 20° zu temperieren. .Wollte noch den Info-Pavillon besichtigen, aber die Midges (Kniezen) versuchen einen aufzufressen. Heute stand wieder einkleiner Ausflug/Besichtigung an, die Ruine des Ardvreck Castle auf einer grünen Landzunge gelegen. Habe einige Bilder als Überblick zum hochladen vorbereitet (verkleinert) die ich bei gutem Netzzugang euch hier zeigen werde.
In Durness konnten wir alle Vorräte auffüllen, Geld in Scheinen, Diesel zum Rekordpreis, Trinkwasser in Flaschen und Schinken in Scheiben. Sind dann weiter der wunderschönen und sehr abwechslungsreichen Küste entlang gefahren. Sandstrände und Felsen wechseln sich ab. Einsame Häuser und Gehöfte, Hie und da eine Ruine….
Haben dann auf einer kleinen Landzunge übernachtet und fahren weiter Richtung NO
Ein paar Bilder von unterwegs:
Bild einer typischen altenglischen Stadt
Typische altengliche Stadt

Landidylle

Diese bunten Häuser könnte auch am Mittelmeer stehen, aber es ist der Norden von Schottland

Die Küste ist beeindruckend und abwechslungsreich

Wenn wir Glück haben, dann finden wir solche Plätze.

Gruß Peter und Dago

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