Blog aufgeräumt

Habe die Tage etwas Ordnung im Blog gemacht. Das ellenlange Archiv, sind halt über 10 Jahre, zusammengefasst und nichtmehr funktionierende Dinge gelöscht, oder ersetzt.
Ein neues Plugin zum besseren darstellen und einbinden von Land- und Straßenkarten installiert.
Ich überlege das Reisetagebuch von der Startseite zu entfernen und die Reise(n) einzeln abzulegen. Dann könnte man später die Sache besser organisieren und ist leichter zu finden.
Gerne würde ich im Blog ab und zu eine Diashow von Sehenswürdigkeiten präsentieren, aber da ich die Bilder bei meinem Freund Google hinterlege, finde ich kein gescheites Plugin mit einer guten Import-Funktion. Doppelt, im Blog und bei Google, möchte ich die Bilder nicht hinterlegen. Irgendwann blickt man nichtmehr durch.
Mal meinen Blog-Admin fragen ob er eine Lösung hat, oder wie groß die Speichermöglichkeit im Blog ist.
Zwischenzeitlich habe ich wieder einen Zähler installiert und kann die Zugriffszahlen ermitteln. Die sind, durch die Umstellung und Installationen, recht hoch. Ich vermute das ich damit ein paar Schuchmaschinen aufgeschreckt habe. Ich schaue ob ich die aussperren kann.

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Wohnmobil umgemeldet

Heute, Dienstag, hatte ich einen Termin auf dem Landratsamt um das Wohnmobil ab- und gleich wieder anzumelden, gehabt. War „nötig“, nachdem ein Versicherungswechsel zum Jahreswechsel von meiner alten Versicherung abgelehnt wurde. Der Vertrag würde bis September laufen. Die alte Versicherung deckt Marokko nicht ab. Die Neue ist zwar 80€ teurer, aber erspart mir in irgendeiner Bude im Hafen von Tanger, oder an der Grenze bei Ceuta, eine dubiose Versicherungspolice zu erstehen. Zudem soll laut einem Reiseführer die empfohlene Versicherung rund 250€ für 4 Wochen kosten. Da sind die 80€ Mehrpreis und die 20,30€ Ummeldegebühr eine gute Investition.
Also Wecker gestellt und nach kurzer Nacht um 8:50 aufgestanden. Kurz? Ja, wir sind erst um kurz vor 3 ins Bett gegangen, „Präsenile Bettflucht“. Kennzeichen abgebaut und die alten vom Transit montiert, damit der Wagen nicht nackt dasteht. Dago’s Feierwehr gesattelt und in die Stadt geritten. War bisschen blöd, das Parkhaus und der dortige Eingang waren gesperrt. Das Gebäude einmal zu Fuß umrundet und trotzdem rechtzeitig vor Ort gewesen. Ging in einem Abwasch. Neuen Schein und Klebe-Siegel erhalten.
Schnell Heim gefahren und die richtigen Kennzeichen montiert. Nun steht der Fahrt nach Marokko fast nichts mehr im Wege.
Am Nachmittag noch einen Termin beim Hausarzt gehabt. Der dringend benötigte Termin beim Facharzt währe erst im März und in diesem Fall viel zu spät. Nach einem längeren Gespräch wurde mir das von Constanze empfohlene Medikament verschrieben. In meinem Fall müssen die Blutwerte regelmäßig überprüft werden. Verdient der Facharzt halt nichts und die Kasse spart dieses Geld und kann es für die Ermittlung der Blutwerte ausgeben.
Am Abend war Nüsse knacken angesagt.

Die Nüsse werden von Gabi mit einer speziellen Maschine fein gerieben und von Dago in schmackhaftes Gebäck verwandelt.

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Für Mike’s Frühstückspause

Die persönliche Stimmung ist im Keller, aber das Leben und die Arbeit geht weiter. Habe leider einige private Termine abgesagt, aber das Dach am Wohnmobil zwingt mich zur Disziplin.
Freitag:
Wecker gestellt und pünktlich am Freitag um 8:30 bei Thomas aufgeschlagen. Ich fahre auf den Hof und das Hallentor öffnet sich wie „automatisch“. Thomas stellt ein Kundenfahrzeug raus, damit ich genügend Platz habe und ich fahre ohne Stopp in die Halle. Die Halle passt optimal, oben mit aufgestellten Dach noch 5cm Platz.
Kurzeinweisung in die Technik wie Licht, Luft und Heizung, dann bin ich alleine.
Altes Fugenmaterial entfernen, Stellen reinigen und abschleifen nimmt viel Zeit in Anspruch.
Den Primer aufgetragen und dann habe ich etwas Zeit zum verschnaufen. Der Primer muss 60 Minuten ablüften. Zu spät lese ich im Datenblatt das ich das Abklebeband sofort entfernen soll. Dachte ich könnte das nach dem Verfugen entfernen. Nützt nichts, Kreppband abgezogen und bisschen geflucht. Das Krepp ist unterwandert. Egal, ein paar Millimetern daneben erneut abgeklebt.
Das Erfolgserlebnis mit dem Silikon sauer erkämpft. Sieht eigentlich ordentlich aus und ist hoffentlich dicht. Langsam aufgeräumt und meinen Dreck weggemacht. Das Silikon bildet nach 40 Minuten eine Haut und sollte die Heimfahrt überstehen. Blöd, es ist kalt und leichter Nieselregen lauert unterwegs. Die Dachterrasse ist ja abgedeckt. Der hintere Teil durch die Dachschublade und vorne durch das Schleppdach. Trotzdem mache ich mir Sorgen.
Leider ist mein Stammplatz vor dem Haus belegt.
Die Arbeit hat Spuren an mir hinterlassen und ich habe noch am Abend eine Schmerztablette genommen. Lange geschlafen und spät gefrühstückt.
Samstag:
Erst heute könnte ich meinen Platz erkämpfen.
Nun hängt das Mobil an der langen Leine und der elektrische Ölradiator hält ihn frostfrei. Habe einen Zwischenzähler montiert um die Kosten zu ermitteln. Werkzeug aufräumen und kurz der neuen Nachbarin geholfen. Wollte mich in meinen Bau zurückziehen, aber die „Kinder“, Basti und Sanja, haben uns eingeladen über den Weihnachtsmarkt in Maulbronn zu gehen. Eine weitere Schmerztablette ermöglichte das und im Nachhinein bin ich sehr froh darüber.

Tapetenwechsel tut mir gut, ich wehre mich nur ab und zu dagegen.
Sonntag:
Sonja und Philipp in Böblingen besucht. Die haben sich eine Wohnung gekauft und wir haben die Baustelle besichtigt. Probleme und Lösungen diskutiert und nebenbei den mitgebrachten Kaffee getrunken und die von Dago gebackenen Minischnecken aufgegessen. Viel zu spät weg gekommen. Waren mit Rainer und Sabine um 18 Uhr bei Antonella verabredet. Sind leider 10 Minuten verspätet eingetrudelt. Haben gemeinsam zu Abend gegessen und noch einen Kaffee getrunken.
Sitzen nun zu Hause vor dem elektronischen Lagerfeuer und essen Kekse.

Danke für das schöne Wochenende.

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Alljählicher Weihnachtswahn

Das Aufrüsten beginnt. Ob im Vorhaus, oder im Wohnzimmer, überall wird mit allerlei Dekoration auf das kommende Fest hingewiesen.

Ich selbst war beim Friseur um bei all dem Glanz nicht negativ aufzufallen. Der kleine Panda wollte ans Ladegerät um voll funktionsfertig zu sein. Die Start-Stopp-Automatik verlangt nach einer vollen Batterie. Wenn er nur gelangweilt herum steht, geht der Batterie die Puste aus.
Wir sind jetzt einige Tage und Wochen in der Burg. Lokale Freunde werden wir die nächsten Tage kontaktieren und versuchen alle zu treffen.
Das Wohnmobil wird für diese Zeit „eingemottet“. Betten wurden frisch bezogen und dann in große Vakuumbeutel verpackt. Das haben wir auch mit diversen anderen Textilien gemacht. Soll die Sachen vor Feuchtigkeit schützen. Auf dem Arbeitsplan steht die Wasseranlage leeren und die Wasserfilter tauschen. Ebenso werde ich einen Tag bei Thomas in der Halle verbringen, um die Kanten der Dachterrasse nachzuarbeiten. An einer Stelle habe ich innen „Feuchtigkeit“ am Dach. Da Wasser einen dünnen Kopf hat, ist die Stelle des Eindringens nicht gleich die des Austritts. Daher werden sicherheitshalber alle drei Seiten, und nicht nur eine, überarbeitet. Da die warme Zeit zu Ende ist, habe ich bei Thomas um Asyl gebeten.

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Rücksturz zur Erde…

Sind wieder in der Burg. Habe erst nach der Abfahrt erfahren, dass unsere Gärtnerin uns versetzt hat. Da hätten wir noch ein paar Stunden bleiben können.
Nun ist es aber so und man weiß nicht wofür es gut ist. Das Wetter machte uns den Abschied leicht. O-berg grau in grau und mit Annäherung an Landesgrenze scheinte die Sonne. Die Heimfahrt ging ohne irgendwas ganz locker über die Bühne. In Marktleugast haben wir für 185,9 getankt. Dort springt der Preis nicht 10x am Tag, den der Tankwart muss bei einer Preisänderungen mit der Leiter die altmodische Preistafel aktualisieren. Schon lange nicht mehr gesehen.
Rund 320km haben wir hinter uns gebracht.

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Es ist milder geworden

Der Schnee hat sich zurück gezogen und es ist spürbar wärmer. Obwohl wenn ich den Status von Klaus und Renate anschaue, die sind auf Kreta bei Temperaturen über 20°, denke ich nicht das es wärmer ist. Die Heizung im Wohnmobil läuft im Dauereinsatz und macht es pudelwarm. Der Boden hat so 35-40° und die Raumtemperatur liegt bei 20°. Dazu läuft die Heizung auf kleiner Flamme. Die Hunde machen mir viel Freude bei Gassigehen.

Wenn die Zwei ihre Nasen in ein Erdloch stecken um Witterung aufzunehmen, zum totlachen.
Wir verbringen wunderschöne Stunden bei Chris und Constanze. Sitzen in der Küche und reden über alles mögliche. Schmieden Pläne und gleichen Termine an.
Das nächste Treffen ist leider erst im Mai ’23 in Bodenheim. Dazwischen gehen wir getrennte Wege.
So langsam wird unsere Abreise das Hauptthema. Schmerzlich aber wahr.

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Frostnacht in O-berg

Gestern Abend auf dem Weg vom Haus zum Wohnmobil hat der Boden unter den Füßen geknirscht. Väterchen Frost hat das Tal fest im Griff. In der früh mit dem Nachbarn schräg gegenüber geredet. Sie haben oft um diese Zeit einen halben Meter Schnee, sagte er mir. Ich erklärte das wir gestern bei 13° und Sonnenschein am Rhein gestanden haben.
In der Früh eine Runde mit den Hunden gelaufen. Nebenbei mit ADAC telefoniert. Geht nur oben auf dem „Berg“. Die wollen Bilder vom Auto, da ich Aufbauhersteller bin und die das irgendwie nicht glauben. Leider war die übermittelte Mail-Adresse unvollständig. Die Mail kam immerwieder als unzustellbar zurück. Der Versuch die Adresse selber zu kommen komplettieren ist gescheitert.
Habe im Internet eine weitere Mailadresse gefunden und soeben die Bestätigungsmail erhalten. Bilder sind nun übermittelt.
Am Nachmittag mit den Hunden eine größere Runde gelaufen.

Es ist milder geworden und angenehm zum laufen.
Jetzt sitzen wir in der Küche und reden über allerlei Themen. Im Fernsehen laufen Nachrichten und langsam wird es Zeit für das Abendessen.
Constanze hat lecker gekocht und wir brav alles aufgegessen. Noch bisschen ferngesehen und uns dann zurück gezogen. Noch ein kleiner Schluck Tee und dann ist es Zeit zum Zähneputzen.

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Kleiner Umweg über Oberbrumberg

Gestern für unsere Verhältnisse früh ins Bett gegangen. Am Morgen ist es Mega-Laut hier am Rhein. Ein Zug pfeift mehrmals, Hunde bellen, Leute reden laut, Schiffsdiesel stampfen vorbei. Prinzessin ignoriert das komplett und so wachen „wir“ erst um 9 Uhr auf. Hatte ich anders geplant. Alles aufgeräumt und Prinzessin hatte noch ein paar Turnübungen gemacht, dann ging es los. Navi war schon programmiert, müsste es nur auf eine andere Strecke führen. Möchte nicht immer die selbe Route fahren.
Der Rasthof Spessart Süd wurde zum frühstücken angefahren. Die zwei Navi’s bieten unterschiedliche Varianten an und ich überlege wem ich folgen soll.
Das Wetter meint es gut mit uns. Viel Laub liegt schon am Boden, der verbliebene Rest glänzt im Sonnenlicht golden.
Das ändert sich mit Annäherung an das Ziel. Es wird dunkler und kälter. In Helmbrechts liegen auf der Brücke echte Schneebrocken und Oberbrumberg ist eingezuckert.
Riesiges Hallo bei den Hunden als sie mich entdecken. Auch bei den Haltern ist die Freude groß. Kurze Plauschrunde, dann geht es mit den Hunden über die Felder.
Chris und Constanze sind zu einer Sitzung und Haus und Hunde gehören uns.
Haben gemütlich zu Abend gegessen und sitzen jetzt in der Küche und lassen den Tag zu Ende gehen.
Freund Google meint 277km bei 4:20h Bewegung

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Geburtstagsfeier von Tina

Heute war die Geburtstagsfeier von Tina auf dem Plan. Begann um 14 Uhr in Ludwigshafen mit Schnitzel-Buffet los und ging bis über 20 Uhr.

Wir waren bei den letzen Gästen. Wir haben uns den Nachmittag über glänzend unterhalten und Kontakte für die nahe Zukunft geknüpft.
Natürlich auch Leute wiedergetroffen die ich nur bei Mike und Tina sehe und herzlich in der Runde aufgenommen worden.

Ganz was anderes. Gestern Abend, es war schon lange dunkel und wir hatten die Vorhänge drin und die Rollos geschlossen, klopft es außen ans Wohnmobil. Vorsichtig das Fenster geöffnet und mit der Polizei oder ähnlichem gerechnet. Es waren die Nachbarn, welche mit ihren Hunden eine Runde gedreht haben. Die Neugier hat sie dazu getrieben. Kurzes Gespräch am Fenster und auf heute in der früh vertröstet.
Sie kamen auch und es gab eine Runde Kaffee. Nettes Gespräch während der Vorführung gehabt und über alles mögliche geredet.

Jetzt stehen wir wieder an der Nato-Rampe hinter der BASF und unsere Nachbarn haben uns in der Dunkelheit erkannt und zugewunken.
Morgen geht es nach Oberbrumberg, liegt fast auf dem Heimweg.

Heute 13 Kilometer hin und 13 Kilometer zurück.

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Überraschungsbesuch

Mike wollte uns als Überraschungsgäste zu Tina’s Geburtstag einladen. Heimlich auf WhatsApp korrospondiert und den Termin klar gemacht. Plötzlich haben wir von Tina eine offizielle Einladung erhalten und die Überraschung war dahin.
Aber Mike’s Firma, Twin Busch in Bensheim, hat zum Tag der offenen Tür, drei Stunden, eingeladen. Rennwurst und Getränke frei. Da kommt der Schwabe, aber ohne Mike zu informieren. Die Überraschung ist geglückt und man könnte einige Fahrzeug, die man sonst nur von weiten oder im Fernsehen sieht, hautnah bestaunen.

Mehrere Leute hatten die gleiche Idee und so habe ich einige Leute aus der Zeit der Orientierungsfahrten wiedergesehen und sogar erkannt. Die Freude war bei allen groß.
Schnell ist die Zeit verstrichen und das Zeitfenster begann sich zu schließen. Da haben wir uns verabschiedet und sind an den Rhein, nördlich von Ludwigshafen, gefahren. Zeit für Kaffee und Kuchen. Werden hier übernachten und morgen zu Tina’s Geburtstag gehen.
Ach ja, mit dem wegfahren kurz zu unserer Postfiliale gefahren und zwei Briefe aufgegeben. Einmal die Kündigung meiner Kfz-Versicherung vom Wohnmobil und einmal Neuantrag der Versicherung beim ADAC. Der ist zwar fast 90€ teurer, schließt aber Marokko mit ein. Somit muss im Frühjahr in Marokko keine extra Versicherung bei irgendjemand für 250€ abschließen.
Heute 155km bei 2:10h Bewegung.

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