Immenhausen, 15km nördlich von Kassel

Ich habe es gestern nachdem das Unwetter bei uns durch war schon im gestrigen Bericht nachgetragen. Kassel und Co hat es mächtig erwischt. Sicher habt ihr das in den Nachrichten gehört. Wir haben nichts abbekommen. Etwas Wassereintritt bedingt durch Starkregen und Sturmböen am linken Fenster. Mein Sorgenkind, das undichte Dach, ließ sich nicht beeindrucken und hat dichtgehalten. Der Wagen steht hier auch optimal ausgerichtet.
Es hat die ganze Nacht, mehr oder weniger, geregnet. Immerwieder hat es für eine Weile aufgehört um dann nach kurzer Zeit erneut anzufangen. Auch mit Anbruch des Tages geht es regnerisch weiter. Werde nachher das Stromkabel anschließen und ein paar Münzen ist die Säule werfen. Ist seit dem Stresstest der Batterien und dem Wechselrichter der Batteriekabel das erste Mal das der Wagen ans Netz geht.
Am Nachmittag soll der Regen nachlassen.
Kurz vor dem Frühstück habe ich die linke (Not-)Heizung in Betrieb genommen. Die rechte Hauptheizung liegt Zuhause im Keller und wartet auf eine Reparatur. Dago sitzt eingewickelt mit dicker Strickjacke da. Das finde ich blöd. Blöd ist auch, das ich die neuen Lüfter der Fußbodenheizung noch nicht angeschlossen habe. Wer denkt auch bei der Wetterlage an heizen? Ein Universalkabel mit 12-Volt-Stecker und etwas Isolierband weckt die Lüfter zu leben.
So langsam taut Dago auf und das Frühstück rückt näher.
Am Nachmittag ist die Sonne raus gekommen und Dago hat die Ärmel hoch gekrempelt. Der Wagen hängt am Netz und die Sonne kümmert sich um die LiFePo4.
Die Kinder sind da und Dago bereitet das Abendessen vor. Es gibt Chinafutter, Huhn mit Reis und obendrauf Palatschinken.
Die Fressnarkose zwingt mich dazu, den Sitz zwei Rasten zurück zu klappen. Alle sind irgendwie müde und bald kehrt Ruhe ein.

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Sontra – Immenhausen

Es hat geregnet in der Nacht, mehrmals sogar. Gut erholt mit den morgendlichen Waschung begonnen und das Fahrzeug für die Abreise vorbereitet. Noch schnell zwei Fotos für euch gemacht.

Jetzt gibt es ein gemeinsames Frühstück und dann hoppeln wir los. Beim programmieren vom Kurt festgestellt, dass wir rund 20 km nördlich schoneinmal auf einem Stellplatz übernachtet haben. So sieht der Plan für heute aus:

Angenehm in Richtung Immenhausen gefahren. Unterwegs über das Abendessen diskutiert. So kurz nach einem vorgezogenen Frühstück ist das nicht das optimale Thema. Sind kurz vor dem Stellplatz noch zu Edeka gefahren und haben die Lücken in den Vorräten aufgefüllt. Etwas süßes zum Kaffee ist auch dabei.
Auf dem Stellplatz zuerst das restliche Trinkwasser zum spülen der Abwassertanks genutzt. Dann für 1€ Frischwasser aufgefüllt.
Anne ist zum Kaffee vorbeigekommen und wir lassen es uns gutgehen.
Zum Abendessen gibt es vielleicht Huhn, oder morgen.

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Danke der zahlreichen Nachfrage. Wir haben das Unwetter unbeschadet überstanden.

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Twisteden – Sontra

Schweren Herzens haben wir uns verabschiedet. Kurz vor 10 sind wir los gekommen.

Es ging wieder quer durch den Ruhrpott.

War Recht angenehmes fahren, bis kurz vor Kassel. Kurt wollte durch Kassel und hat mir gleich dazu eine Verzögerung von 10 Minuten angekündigt. Dazu zeigte eine Hinweistafel etwas von einem Stau auf der Bundesstraße. So habe ich auf Franz gehört, der auf der Autobahn bleiben wollte. Blöd, den Kurz hat Verkehrsfunk gehört und von einem noch größerem Stau auf der Autobahn erfahren, in dem wir nun standen. Eine gewisse Zeit habe ich das mitgemacht, dann aber die Geduld verloren und habe mir einen Weg durch Kassel gebahnt. Sind aber von einem Dilemma ins nächste gefahren. Autobahn gesperrt, Ausfahrt gesperrt und Mega Verkehr!
Was lange währt wird endlich gut.
Haben das neue (alte) Haus von Hannes und Elke erreicht. Einfach schön solche bodenständige Leute zu kennen. An den Gesprächen erkannt, dass wir uns auch schon ein paar Tage kennen. Haben uns die Geschichte von dem Umzug und dessen Umstände erzählen lassen. Eine verrückte Welt.
Zum Abendessen haben wir uns getrennt und jeder ist in sein Wohnmobil gegangen. Auch Hannes hat neuen TÜV, wie es sich gehört ohne Mängel.
Nach dem Abendessen gab es noch eine weitere Gesprächsrunde von der ich mich leider bald verabschieden musste. Irgendwie ließ die Konzentration nach und ich habe den Gesprächen nicht mehr folgen können.
Habe dann das Wohnmobil für die Nacht hergerichtet. Vorhänge montiert, Sitze gedreht, Umgeräumt und noch kurz die Dashcam ausgelesen. Sah im Vorbeifahren besser aus, als auf dem Bild.

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Faulenzia

Sehr gut geschlafen. Es ist hier sehr ruhig. Leider hat die Müllabfuhr sehr früh begonnen das Altglas einzusammeln. Habe das Geräusch ignoriert und mich nochmals umgedreht.
Den lieben langen Tag nichts getan. Fast nichts. Mittags sind wir in die Werkstatt, in der Michaels LKW steht, gefahren. Rechtzeitig um die elektrische Anlage zu retten. Der Wagen steht in der Halle und die Solaranlage nützt da nichts. Haben ihn an das Stromnetz angeschlossen. Michael hat ein paar Dinge ausgemessen um Zuhause etwas vorzubereiten.
Dann wieder Terrasse sitzen und dem Wetter zusehen.
Es zieht zu und ich habe unser Wohnmobil für den Platzregen vorbereitet. Dach etwas zugefahren und die Fenster gesichert.
Lecker zu Abend gegessen und über alles mögliche geredet. Reisen, Freunde, Familie und Alltagsdinge.
Es ist angenehm mit Michael und Andrea nichts zu tun.

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Immenhausen – Kevelaer

Sehr früh aufgewacht. Keine Kunst, nachdem wir gestern sehr früh ins Bettchen gegangen sind. Der mit dem Wohnwagen auf der Entsorgungsstation ist auch schon weg. Duschen und die Post durchsehen. Dagmar nach ihre Turnübungen und bald schon sind wir unterwegs.
So ist der Plan:

Unterwegs noch ein kleiner Abstecher zum Tanken und Einkaufen. Meine App führt mich zu einer Säule mit 1,529€ und gegenüber ist ein Netto. Es fehlen eh nur Kleinigkeiten und schnell sind wir wieder auf der Autobahn.
Etwas früher als gewohnt fahren wir in einen Rasthof um zu frühstücken.
Nach dem Mittag war es zäh auf der Straße. Kurt hat ja seit neuestem eine SIM-Karte und bekommt daher aktuelle Verkehrsinformationen. Diese gibt er groß und deutlich am Display wieder. Langsam steigerte sich eine Verkehrsstörung von 2 Minuten zu einem Stau von über einer 1/2 Stunde. Hab dann nicht die kleine, empfohlene Umleitung gewählt, sondern weiträumig umfahren. Aber auf diesen Umfahrungen war auch die Hölle los. Zudem noch ein Unfall mit ausgelaufenen Öl. Feuerwehr und eine Spezialfirma zum Fahrbahn reinigen.
So gegen 16:20 sind wir dann bei Michael und Andrea eingetrudelt. Beau hat einen Augenblick gebraucht bis er mich erkannt hat.
Sitzen auf der Terrasse, trinken Kaffee und essen Muffins. Unterhalten uns ausgezeichnet und grillen am späten Nachmittag.
Lassen den Tag gemütlich ausklingen.

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Immenhausen

Muss euch noch etwas berichten, das mit gestern passiert ist. Kurz bevor wir zum Italiener gefahren sind, wir standen schon vor dem Wohnmobil, ist ein PKW auf den Platz gefahren. Der Eingeborene öffnete das Wagenfenster und sagte: „Es ist schön das ihr uns besuchen kommt.“
War im ersten Moment etwas verblüfft und dachte es seinen die Eltern von Wolfgangs Freundin, könnte aber in meinem Kopf das (fremde) Gesicht nicht zuordnen.
Nein, es waren tatsächlich fremde Leute die uns so begrüßt haben.
Heute in der früh laufen die ersten Tests in Sache Batteriekapazität. Habe bewusst keinen Landstrom angeschlossen und Dago kocht den zweiten Kessel Wasser. Nach dem Einschalten fällt die Spannung bis zum Ende des Kochvorgangs nur um 0,2 Volt von 12,8 auf 12,6 Volt. Ist jetzt nur die kleine Platte mit 1000 Watt.
Es gab zum Frühstück nur eine kleine Schale Cornflakes. Habe ich standesgemäß auf der Dachterrasse eingenommen. Nach dem Mittag war es zu heiß für die Terrasse und wir haben uns unten eingerichtet.
Die Kinder sind da und wir gehen Eis essen. Dago hütet das Bett Wohnmobil in der Zeit. Ist ein schönes Dorf.

Faulen Nachmittag gehabt und überlegt was wir mit dem Abendessen machen. Ich bin noch voll von der Pizza gestern und dem Eis. Überlege nur ein Brot zu essen. Dago ist mit ihrem Bauch raus aus der Nummer und die Kinder bestellen beim Schnitzelhaus.
Essen ist rum und die Kinder sind heimgefahren. Wir sitzen da und tun nichts.
Morgen geht es nach Kevelaer.

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Wir sind auf der Straße.

Wir sitzen nicht auf der Straße und leben nicht unter der Brücke, aber wir sind wieder unterwegs.
Sehr früh aufgewacht und gelassen an die Sache herangegangen. War ja alles gut vorbereitet.
So sieht der Plan aus:

Endlich wieder eine gute Sitzgelegenheit unterm Hintern. Mein Fahrersitz ist wesentlich besser wie das durch gesessene Sofa. Der Film vor der Windschutzscheibe besser als das Programm im Fernseher.
Der Magen ist etwas vorgegangen und daher das Frühstück 1/2h früher angetreten.
Zuhause sind die neuen Matratzen angeliefert worden.

„Die Matratze wird in 24 Stunden von Zahlungsdatum versendet. Lieferung dauert 2-3 Werktage“
Am 02.06 bestellt und erst am 09.06 bezahlt, da der Shop suboptimal arbeitet.
Dachte das die neuen Matratzen „ausspannen“ können, solange wir unterwegs sind.
Der Nachmittag war zäher. Die A7 ist gesperrt und ich habe nach der Ausleitung „Kurt“ ignoriert. Der wollte links abbiegen, aber seine Strecke war 12km länger als die Route von „Franz“. Blöd das alle die kurze Strecke gewählt haben. So sind wir rund 1 Stunde mit den Anderen über Land gefahren.

Gegen 16 Uhr den Stellplatz erreicht. Siehe da, ein Wohnwagen steht im Entsorgungsbereich. Gibt schon doofe Leute. Mir reicht es gerade auf den Schacht. Das alte Wasser in den Abwassertanks gepumpt und die Anlage frisch gefüllt.
Habe nur einen Euro investiert, da ich den Vorgang der kompletten Entleerung nochmal wiederholen möchte. Das kommt aber erst später.
Jetzt relaxen wir uns warten auf die Kinder.
Sind mit den Kindern zum Italiener gefahren. Alle vier im Wohnmobil. Kleine Pizza (40cm) und ein Beilagensalat. Der Bauch spannt und ich sehne mein Bett herbei.
Ach, das steht ja von der Kneipe. Nein, wir fahren zurück auf den Stellplatz, den die Kinder sind ja mit uns gekommen.
Plötzlich, nein langsam, wird es laut im Lokal. Es ist proppevoll und die Leute unterhalten sich angeregt. Als noch von irgendwoher Musik kommt, klappt bei mir der Rollladen runter. Ich sehe das Wolfgang oder die anderen mit mir sprechen, höre sie aber überhaupt nicht. Nur ein großes Rauschen. Ich gebe Dago den Geldbeutel und flüchte. Draußen wir es besser. Die Vögel zwitschern und weit weg hämmert dumpf einen eintönige „Musik“. Sitze auf einer Parkbank am Parkplatz und warte bis alle da sind.
Zurück am Stellplatz eine nette Gesprächsrunde geführt. Job, Jugend, gute und schlechte Erfahrungen.
Es wird langsam Zeit für das Bett.

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Wir haben neuen TÜV

Habe mich entschieden ohne Termin einfach vorzufahren und etwas Wartezeit in Kauf zu nehmen. Ein Stündchen hat es dann gedauert. Corona ist vorbei und man kann das Schätzchen begleiten. Daumendrücken beim Bremsentest, Luft anhalten beim Gang durch die Grube. Vorne hoch, alles gut und hinten hoch, ebenso.

Ohne Mängel, mit Plakette das Gelände verlassen. Es ging gleich nach Freiberg, die erste Batterie vom erfolgreichen Stresstest abholen und die Zweite abgeben. Vor Ort einfach getauscht.
Heim zum Frühstück und dann den Umbau der Batteriekabel durchgeführt. Kabelquerschnitt einfach verdoppelt, bzw vervierfacht und Verschraubungen im Messing ausgeführt.
Am frühen Abend zu Antonella gefahren. Jeden Montag in einer geraden Woche ist Stammtisch. Nette Gesprächsrunden geführt und einige Aktivitäten besprochen.
Am Abend dann den Tag mit Inspektor Barnaby ausklingen lassen.

Am Dienstag nur Kleinigkeiten gemacht. Die Beleuchtung vom TÜV-Modus in Alltag gewechselt. Als es zu warm wurde, im Keller daran gearbeitet ihn begehbar zu halten. Kartons entsorgt und Regale umgeräumt.

Mittwoch den grünen Daumen Fuß zum Einsatz gebracht. Mit dem Spaten Rosenstöcke versetzen war der Auftrag. Dago’s Dschungel gelichtet und vor dem Haus das Ödland verschönert.
Als das erledigt war, ging es an den Backofen. Der/die Auszüge haben sich beim letzten Aus-und Einhängen gewehrt. Eine Feder hat sich gelöst und sich im Schrank festgehalten. Mit roher Gewalt in die „Fahrstellung“ geschoben und festgestellt das man den Backofen nicht mehr ganz herausziehen kann. Somit tut keine Verriegelung in der Backstellung (diese wird nicht erreicht) und man kommt auch nicht an die Befestigungsschrauben heran. Kein Dauerzustand und so habe ich neue Auszüge bestellt und heute montiert. Zum Glück sind alle Fachbretter des schrägen Schrankes nur eingelegt, auch der unterste. Somit bin ich von oben hinter den Backofen gekommen. Mit dem Multitool (Schwingsäge) die unerreichbaren Schrauben abgesägt. Die Montage der neuen Auszüge war ein Klacks und die vier Löcher für die Ofenbefestigung waren schnell gebohrt.
Um 12:43 Email erhalten das die zweite Batterie den Stresstest bestanden hat. Um 15:00 steht sie schon in meiner Sitzbank. Nochmals das Landstromkabel verlegt und das Ladegerät angeschlossen. Möchte beide Batterien auf das gleiche Level bringen, bevor ich sie parallel anklemme. In der Zwischenzeit das Dingi verladen, gesichert und die Plane drüber gezogen. Leider ist ein Kabel ein paar Millimeter zu kurz und reicht nicht zu Batteriepolitik. Eine Messing-Langmutter erhöht den Anschlusspunkt und das Kabel muss nicht um eine Ecke geführt werden.

Am Donnerstag ist putzen und aufräumen angesagt, den ich muss zum Ende kommen.

Freitag heißt es einräumen vom Wohnmobil. Mehrere Gänge mit großen Taschen voll mit Kleidern von der Burg ins Mobil. Zum verschnaufen das Armaturenbrett nachgearbeitet. Es glänzt jetzt wie ein Affenarsch!
Kühlboxen eingeschaltet und kurz zum Einkaufen gefahren. Die Beute gleich im Wohnmobil verstaut. Schränke eingeräumt und Alkoven in Fahrstellung gebracht.
Ihr merkt, es geht bald los!!!
Morgen bin der Früh geht es nach Immenhausen. Wir besuchen unseren Zweitgeborenen und seine Freundin. Von dort aus geht es nach ……?

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Neues Sofa gekauft

Nachdem letzte Woche schon eine Runde durch zwei Möbelgeschäfte gemacht wurde, kam es heute (Mo) zum Abschluss. Gleich nach meinem (2ten) Zahnarzttermin, der um 9 Uhr war, ging es zu Roller. Eine Änderung im Bezug und etwas mehr Zubehör und die Sache war fast perfekt. Noch kurz die App runtergeladen und 2% Rabatt bekommen. Nach kurzer Verhandlung gab es noch eine kostenlos Lieferung obendrauf. Liefertermin in ca 10 Wochen.
Dann nach Hause, die Pumpe im Keller hat mich nochmals herausgefordert. Das Anlaufdrehmoment verdrehte die Pumpe und der Schwimmerschalter blieb an der Schachtwand hängen. Schlauchband gelöst und Pumpe zurückgedreht. Morgen früh bin ich schlauer.
Am Nachmittag bisschen im Wohnmobil gebastelt. Die Lüfter zur Unterstützung der Fußbodenheizung sind eingebaut. Leider weigern sich die Lüfter auf der rechten Seite auf halber Stufe, in Reihe geschaltet, anzulaufen. Egal, dieses System wird nur zum Anheizen gewünscht.
Am Dienstag etwas für die Hausgemeinschaft getan. Im Rahmen der schwäbischen Kehrwoche den Dachboden gesaugt. Macht außer mir niemand und ist genauso wichtig wie die Waschküche feucht zu wischen 😵‍💫.
Mittwoch unser Wohnmobil grob gereinigt. Der Cleanparkbetreiber ist nun um 20€ reicher und hat dafür einen versandeten Waschplatz bekommen. Das war Schwerstarbeit vor dem Frühstück. Danach in eine Schraubenwerkstatt gefahren und das Wohnmobil mit einer Hebebühne angehoben. Die Standheizungen ausgebaut. War eine größere Aktion, da die Heizungen eingebaut wurden bevor der Kabinenboden aufgelegt wurde.

Archivbild vom Bau


Die Wartungsklappe wurde schon einmal auf ihre Funktion geprüft. Damals als die zweite Heizung, wegen der Reise nach Skandinavien in Sache der Polarlichter, eingebaut wurde.

Archivbild vom Bau


Da der Ausbau innerhalb einer Stunde geschah, hat die Klappe ausreichende Abmessungen. Geflucht habe ich schon ein bisschen!
Heizung geöffnet und nichts gesehen. Hab Kontakt zum Verkäufer aufgenommen und warte nun auf Antwort. Einschicken und reparieren, oder eine Neue kaufen?
Kurzcheck der Bodengruppe wurde auch gleich auf der Bühne gemacht. Handbremse etwas nachgestellt und ein loses Kabel, Verschleißkontakt Bremsbeläge, entdeckt. Der Rest schaut gut aus und dürfte dem Onkel vom TÜV gefallen.
Der Besuch steht nächste Woche auf dem Plan.
Am Feiertag (Fronleichnam) leise und unauffällige Arbeiten durchgeführt. Wartungsklappe und Wärmeleitblech eingebaut, damit das Zeug nicht im Wagen herum liegt und keiner in das Loch fällt. Die Dreifachsteckdosen hinter meinem Sitz, die versorgt auch die Dose bei Dago’s Sitz und Franz, neu angeschlossen und den großen Wackelkontakt beseitigt.
Dann die Dreifach mit USB neben dem Backofen erneuert. Dort war einer der zwei USB-Anschlüsse ausgebrochen. Testweise eine verhältnismäßig teure Dose (20€ + Versand) eing baut. Die macht einen sehr guten Eindruck. Sie kann sogar einen Zigarettenanzünder aufnehmen und hat vier USB-Anschlüsse. Etwas Schnickschnack wie, jede 12-V Dose einzeln schaltbar, Hauptschalter und Voltanzeige.
Sollte die Dose sich im Einsatz bewähren, werde ich die anderen austauschen.
Den Nachmittag zum pflegen der sozialen Kontakte genutzt. Bei Otto und Karin zum Kaffee gewesen. Anschließend mit Karin eine Runde Curling auf dem Esstisch gespielt. Hat richtig Spaß gemacht!
Am Freitag habe ich das E-Bike geschnappt und bin in meinen Lieblingsbaumarkt gefahren.

Allerlei für den Garten gekauft und teilweise gleich angewendet. Am Wohnmobil den Schnauzer entfernt, da der Onkel vom TÜV das nicht sehen mag. Beleuchtung geprüft und nicht geprüfte/zugelassene Lampen abgeklebt. Sonnenblende baue ich auch noch ab.
Samstags die große Kehrwoche angetreten. Da auch die Müllabfuhr da war und die Restmülltonne leer ist, diese gleich gereinigt.
Völlig außer Atem mich aufs Sofa geschleppt.

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Einen Tag ausgefallen, aber wieder fit.

Es begann nach einem Tag am Meer Neckar. Habe mir beim liegenden montieren der Bilgenpumpe die Rippen verärgert. Schon beim Heimfahren ging es mir nicht so gut. Das Wendemanöver wegen einer vergessenen Thermoskanne habe ich abgesagt und Zuhause nach einem Fieberthermometer verlangt. Tilidin wurde zum dämpfen der Schmerzen eingenommen. Mein „Lichen ruber“ im Mund machte sich bemerkbar. Dann kamen Schluckbeschwerden dazu. Dachte erst an einen grippalen Infekt, aber der Verdacht konnte nicht erhärtet werden. War eher die Kaubeschwerden mit meiner angegriffenen Zunge die Ursache. Wenig kauen = wenig Schmerzen. Was bleibt sind große Brocken zum schlucken. Das wiederum bringt Schluckbeschwerden mit sich.
Also wurde nach einem Ruhetag im Bett, mit viel Medizin und etwas schwitzen, Entwarnung gegeben.
Nun bin ich wieder ein Jahr älter. Bin 68 und viele Leute haben das zur Kenntnis genommen und auf verschiedenen Wegen mir ihre Glückwünsche zukommen lassen. Brav habe ich mich bei allen bedankt und hoffe das ich niemanden übersehen habe. Wäre mir peinlich!
So startet die Woche mit leicht angezogenen Handbremse. Der Dienstag ist der Montag. Langsam ans Wohnmobil gegangen. An der Wartungsklappe weiter gearbeitet und nebenbei das neue Lüftungsrohr der Trenntoilette montiert. Läuft ohne Schmierung wie geschmiert. Mal sehen wie lange das hält.
Die Wartungsklappe der Fußbodenheizung ist auch fertig, passt aber nicht 100%. Die Alubleche tragen, wenn auch nur minimal, auf und dadurch kippelt der Deckel etwas. Vielleicht setzt sich das ganz noch.
Im vorderen Bereich bei den Drehsitzen sind im Fußboden Öffnungen für den Warmluftaustritt der Fußbodenheizung. Die linke habe ich heute (Di) optimiert. Unter dem Edelstahlgitter sind jetzt zwei 60mm Lüfter nebeneinander montiert. Ein Kippschalter, zur Zeit noch Laborverdrahtung, schaltet sie entweder in Reihe, gleich halbe Leistung, oder parallel, gleich volle Leistung. Damit soll der Warmluftstrom optimiert werden. Für die rechte Seite habe ich zwei neue Lüfter bestellt.
Am Mittwoch haben wir in der Burg gearbeitet. Die Pumpe, welche im Keller das Grundwasser ins Freie fördert, hat den Geist aufgegeben. Der Schacht war zu 2/3 gefüllt.

Auf dieser Wasser haben die Bewohner sehnsüchtig erwartet, aber die Wasserfässer im Garten blieben leer. Nach einer Rundmail bekam ich grünes Licht zu Kauf einer neuen Pumpe. Mit unserer Notpumpe den Schacht leergepumpt und mit dem Wasser die Grünanlage gegossen. Mehrere hundert Liter Wasser mit Kannen im Garten verteilt. Das hat uns alte Leute so sehr geschlaucht, dass wir am Nachmittag brav das Sofa gehütet haben.
Der Donnerstag brachte uns eine Runde durch zwei Möbelgeschäfte. Eine neue Sitzgarnitur ist von nöten. War genauso anstrengend wie gestern das Wassertragen. Somit ähnelt auch das Nachmittagsprogramm.
Am Freitag wollten wir neue Matratzen besorgen. Die Diskussion über die Härte war schnell beendet, aber bei der Stärke gab es einen längeren Dialog. Als das alles geklärt war und man sich mit dem Wissen zum Einkaufen aufmachen könnte, habe ich online die Preise der einzelnen Geschäfte verglichen. Bei einem um 50% billigeren Onlineangebot des gewünschten Markenartikel bin ich schwach geworden und habe zwei Matratzen in den Warenkorb gelegt. Schnell zu Kasse gegangen und den Kauf perfekt gemacht. In der gewonnenen Zeit den Kellerschacht erneut ausgepumpt und den Garten gewässert.
Endlich Frühstückszeit und Lisa, die Nachmieterin in Stefans Wohnung schräg unter uns, sitzt mit am Tisch. Nette Gesprächsrunde gehabt und ich nutze versuchsweise ihr WLAN mit. Da ich kein Fan von Veränderungen bin, haben wir den Nachmittag wie gewohnt verbracht.
Der Postbote bringt so nach und nach meine Bestellungen und so türmt sich ein kleiner Berg an „Ersatz- und Bauteilen“ im Wohnzimmer. Werde doch mich wieder aufraffen müssen und das Zeug verbauen.
Dagmar Sitz im Wohnmobil zurück gebaut. Der war zum verschieben bis zum Fahrersitz, die Funktion wurde aber bisher nur einmal benutzt. Durch die Querschienen war der Sitz rund 1,5cm höher und wenn er nicht optimal eingestellt war, klemmte er beim Drehen. Die Nackenstütze streifte an der Galerie. Da die Sitze täglich gedreht werden, muss diese Funktion einfach perfekt funktionieren. Daher verzichten wir auf die Verschiebefunktion und sparen das Gewicht der doch sehr massiven Schienen.
Nach dem Frühstück hat der Paketbote die Pumpe für’s Haus gebracht. Somit war die Arbeit für den Nachmittag klar. Ein Kurzbesuch bei Hornbach für ein Stück 1¼“ Schlauch und ein paar Kleinteile wurden gebraucht. Damit die Pumpe nicht die Nachtruhe der unteren Wohnung stört, wurde eine Zeitschaltuhr eingebaut. Die Pumpe schläft von 20 bis 8 Uhr. In der restlichen Zeit kann sie mit dem Schwimmerschalter je nach Wasserstand arbeiten. Das Wasserniveau wurde so gelegt, dass die Pumpe immer unter Wasser bleibt und nicht trocken läuft. Der Trockenlauf macht nämlich mächtigen Lärm.
Der nächste Morgen wir zeigen ob alles wie geplant funktioniert.
Zur Belohnung gab es zum Abendessen das Allergrößte.

Für Nichtschwaben: Linsen, Spätzle und Saitenwürste.😋

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