Lohnarbeit übernommen.

Das steht, während ich an meinem Wohnmobil bastle, ein älterer Mann mit Fahrrad vor mir. Er findet mein Mobil toll und erzählt daß er, wird im September 80 Jahre alt und auch mit Wohnmobil unterwegs ist.
Das macht mir persönlich Hoffnung.
Anton heißt er und führt die Fahrräder auf einem Anhänger mit. Der Anhänger ist leider schmäler wie sein Bürstner und er sieht ihn im Spiegel nicht, oder erst wenn es zu spät ist. Eine Rückfahrkamera ist sein Träum, aber ein Kostenvorschlag von 1000€ hat diesen bisher verhindert.
Ich habe ihm meine Anlage gezeigt und den Einkaufspreis gesagt.
Nach einigem Hin und Her und der Suche im Internet hat ihm sein Sohn eine Anlage gekauft und ich helfe beim Einbau. Den arbeitsintensiven Anteil, Kabel ziehen und Monitorhalter fertigen, hat Anton übernommen. Gemeinsam haben wir dann den Anschluss und die Montage gemacht. Rund 2 Stunden haben wir gestern am Spätnachmittag gearbeitet. Leider haben wir erst beim Einstellen der Kameras bemerkt das die Langlöcher im Halter um 90° falsch sitzen und weder Kamera 1, Weitblick als Rückspiegel, noch Kamera 2, Nahbereich Rangieren, optimal eingestellt werden kann.
Da es kurz vor 8 war, haben wir bisschen frustriert Feierabend gemacht.
Montag geht es weiter

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Blöde Idee

Ich bin ja täglich 2-3 Stunden im Wohnmobil zu Gange, aufräumen, umbauen, Ecken putzen.
Heute unter anderem zwei PVC-Streifen angeklebt. Um den Klebstoff flächig zu verteilen habe ich kurzerhand den Zeigefinger genommen. Keinen Lappen gefunden um den Finger abzuwischen. Ein Stück Küchenrolle müsste reichen. Gegen später, ein Griff zum Handy und den, genau den, Zeigefinger auf den Scanner gehalten. Tja, war wohl nix. Auch jetzt nach einer normalen Handwäsche, nix. Echt blöde Idee. Nächstes Mal werde ich die andere Hand nehmen.
Das Mobil ist soweit aufgeräumt, dass wir morgen eine Spritztour machen können. Powershopping ist angesagt. Maske, Handschuhe und Desinfektionsmittel liegen bereit.

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Bastelarbeiten gehen gut voran.

Muss mich Mal wieder melden. Sitzen Zuhause und genießen die Wohnung. Raus geht es nur alle 10-14 Tage zum Einkaufen und täglich ab 10:30 ins Womo zum basteln. Die Wassertanks wurden gereinigt und die Filter gewechselt. Tanksensoren, Ampere- und Voltmeter eingebaut und die Kabel dafür verlegt. Das ist nachträglich eine echter Mist.
Der Klappalkoven würde zusätzlich abgedichtet und eine „automatische“ Nachführung der Seitenteile wurde auch eingebaut.

So langsam sehe ich Licht am Ende des Tunnels. Nebenbei wird das Werkzeug und die diversen Ersatzteile auf ihren Sinn überprüft und ausgesondert. Man muss nicht alles dabei haben, wenn man in Europa unterwegs ist.

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Baumarktbesuch

Hey da hab ich mir was angetan. Heute, kurz vor dem langen Wochenende zwangsläufig einen Baumarktbesuch angetreten. Mit allem ausgerüstet, Maske, EC-Karte und Einkaufszettel, in meinen Lieblingsbaumarkt gefahren und….
das erste Mal das ich auf dem Gelände keinen Parkplatz ergattern konnte. Und das nicht nur weil ich mangels Alternative mit dem Womo gefahren bin. Zumindest auf der Zufahrt könnte ich im absoluten Halteverbot hinter einem Übernacht abgestellten Lkw parken.
Dann ging es los, quer über den Parkplatz und da war auch schon wieder Ende. Ein freundlicher Herr der Security bat mich vor dem Eingang zu warten. Nach kurzer Zeit ging es endlich los. Raus aus der Quarantäne, rein ins Gewühl.
Alles in ausreichenden Mengen vorhanden. (Kein Klopapier) Immer wieder kommt man an Spendern mit Desinfektionsmittel vorbei, bei den Waagen für Schrauben und Co der Hinweis den Bildschirm mit der Plastiktüte zu bedienen und alle tragen Masken. Fast alle. Die nette Dame an der Kasse nicht, dafür sitzt sie hinter einer Plexiglas-Scheibe. Die haben ja alles zum Selbermachen.
Trotzdem bin ich nun total erschöpft und ziehe mich auf mein Sofa zurück. Nicht ohne mir vorher gründlich die Hände zu waschen. Morgen oder Übermorgen geht es weiter mit den Bastelarbeiten.

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Wassertanks aus- und eingebaut

Wieder Mal einige Kleinigkeiten am Wohnmobile gerichtet. Die Wassertanks wurden ausgebaut und die Tanksensoren eingebaut. Die Tanks waren innen sauber. Das Filtern des Frischwassers hat sich somit bewährt. Waren im Transit immer Rostablagerungen an den Wänden der Kunststofftanks, die mit Bürste und Spülmittel jährlich entfernt wurden, so ist jetzt keinerlei Ablagerungen zu entdecken. Mit zwei Einer Wasser wurden die ausgebauten Tanks gespült, damit Späne von bohren oder andere Verunreinigungen der Montage beseitigt sind.
Dann würden die Wasserfilter gewechselt.

Links Alt, rechts Neu

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Kleine Schritte

Heute bisschen Kabel gezogen. Ich habe nun hinter meinem Fahrersitz eine dreifach Steckdose um Tablet oder Handy aufzuladen. Dago hat eine indirekte Beleuchtung im Küchenblock bekommen, damit sie genau sieht wie sie sich schneidet.
Wasser aus den Tanks abgelassen und den Boiler ausgeschalten.
Der Briefträger hat die neue Zündkerze für das Aggregat in den Kasten gesteckt. Habe mich für eine hochwertige Kerze von Bosch entschieden. Hoffe das der morgendlichen Gang zum Kerzenwechsel damit nicht mehr nötig ist. Immer wenn es ein bisschen feucht war und das Aggregat nicht sofort angesprungen ist, war die Kerze nass.

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Chaos überall.

Hallo Freunde

Es gibt nicht viel Neues zu berichten. Ich miste das Wohnmobil aus und schau was wir unnötig mitschleppen. Denke über neue, etwas stabilere, Stauboxenschlösser nach und habe schon eine Idee. Muss noch ein bisschen reifen. Werkzeuge kommen auf den Prüfstand und mitgeführte Ersatzteile. Leider richte ich dabei ein großes Durcheinander an und blicke fast nicht mehr durch. Sind halt Reste meiner Krankheit, muss damit leben. Zum Glück gibt es keinerlei Zeitdruck, das ist das Gute an der Geschichte.
Leider sieht der Keller und Dachboden genauso aus. So richtig weiß ich nicht wo ich anfangen soll. Master of Desaster!
Tanksensoren, Schalttafel, Amperemeter, Kofferdichtungen, Duschablauf, Steckdosen, die Liste ist lang.
Werde Mal noch eine Nacht drüber schlafen und dann……

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Achsblockierung repariert

Die hintere Abstützung/Achsblockierung hat in Portugal irgendwann ihren Dienst nicht mehr aufgenommen. Heute habe ich den 12-Volt-Wagenheber ausgebaut und am Endschalter einen Kabelbruch gefunden. Lötkolben, ein kurzes Stück Kabel und ein Schrumpfschlauch waren von Nöten. Der Aus-und Einbau war ein gefrickel, aber nun geht alles wieder.
Fahrstellung:

Fahrstellung


Wohnstellung:

Wohnstellung

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Erste Arbeiten erledigt.

Hallo Freunde
Nur mit einem Smartphone bewaffnet habe ich das Internet abgesucht und fast alle Teile zum optimieren des Wohnmobils und zum beseitigen der Ausfälle gefunden. Zwischenzeitlich sind alle benötigten Sachen des täglichen Lebens aus dem Wohnmobil in die Wohnung transportiert worden. Das war nicht wenig, aber notwendig. Wir werden länger als geplant in dieser Wohnung sitzen.
Wann und wohin die nächste Reise geht mag in den Sternen stehen. Ich habe keinen Schimmer wie das ausgeht.
Bis ich über arbeiten am Wohnmobil berichten kann, werde ich euch zeigen wo und wie wir hier leben. Die Freunde und Familie kennt das alles, aber die vielen Leute, welche wir unterwegs kennengelernt haben aber nicht.
Unser Wohnsitz ist eine 3 Zimmer Dachwohnung in einem 6 Parteienhaus.
Fernsehen, Telefon und Internet sind abbestellt. Wasser und Strom laufen laufen ganz normal weiter. Geheizt wird mit einem ölbefeuertem Kachelofen. Damit das mit der Wohnung weiterläuft, werden monatlich rund 400€ aufgewendet.
Angst um unsere Wertsachen während unserer Reisen haben wir aus mehreren Gründen nicht. Der wichtigste Grund ist, wir haben keine Wertsachen. Die Wohnung ist mit einer stabilen Türe geschützt und elektronisch Überwacht. Die wichtigen Dokumente sind in einem feuerfestem Tresor eingeschlossen.
Freunde und Nachbarn schauen wenn wir weg sind nach dem Rechten.
Heute, 14.04., klingelte es während ich unter der Dusche stand. Der Kaminfeger, er hatte sich für den 17.03. angemeldet und niemand war da. Ihn von unserer Rückkehr zu informieren stand weit unten auf dem Zettel. Dago hat es erklärt und ihn weggeschickt. So habe ich gleich heute den Ofen wieder in Betrieb genommen. Heizölzufuhr eingeschaltet, Brennraum gereinigt und er zündete aufs erste Mal. Jetzt heize ich dem krank daliegenden Prinzeschen bisschen das Wohnzimmer. Sie glaubte alles essen zu können und windet sich nun auf der Sofa.
Die Genesungswünsche haben geholfen, Dago ist wieder fit. Ich haben noch das Eine oder Andere im Netz gefunden und nun heißt es warten bis der Bote von DHL es bringt, oder das Schiff von China im Hamburger Hafen anlegt.
Mittwoch, die für Donnerstag angekündigten Pakete sind heute schon gekommen. Ein Morgen voller Action, der Kaminfeger war auch schon dann. Leider habe ich gestern vergessen die Akkus der Drohne zu laden. Dann fliegen wir halt morgen.
Tee, Wasserfilter und die neuen Auszüge für die Fahrradbühne sind angekommen. Ich habe mich entschlossen die Bühne wieder optimal herzurichten. Habe Mal kurz darüber nachgedacht nur ein paar Auszüge, 220kg belastbar, zu verbauen. Das war mir letztes Jahr Zuwenig und dann habe ich nochmal ein paar Auszüge dazugebaut. Theoretisch sind das 440kg Nutzlast. Es war halt die Frage ob man den Fahrfehler mit 160 oder 320€ repariert. Michael hat gemeint das 320€ für einen Fahrfehler recht günstig ist. Recht hat er, wenn du beim tiefergelegten Golf GTI die Heckschürze zerlegst, kostet das mehr.
Daher kommen wieder vier Auszüge zum Einsatz.
Heute, Samstag 18.04., habe ich die Auszüge der Fahrradbühne gewechselt. Die Motoraufnahme bisschen nachgearbeitet und nun läuft die Bühne wieder.

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Habe meine Mutter besucht

Hallo Freunde
Viele Leute treibt die Neugier oder die Langeweile auf meine Seite. Blöd wenn da nichts Neues steht. Daher will ich Mal meinen faulen Hintern heben und euch bisschen von unserem Zuhause zeigen.
Heute habe ich meine Mutter besucht. Ich war lange nicht mehr bei ihr. Sie ruht schon einige Zeit zusammen mit meiner Oma in einem sehr kleinen Zimmer in diesem Wohnblock.

Die Ruhe auf den Bildern trügt, die Bundesstraße 27 läuft direkt vor der Haustür. Aber der Garten hintenraus gefällt mir zur Zeit gut.
Bisschen verwildert an manchen Ecken macht es freude hier spazieren zu gehen. Man liest die Namen und zum Glück kennt man kaum einen.
Der Grund für meinen Spaziergang, ich wollte euch die Kirche zeigen, aber ein Gerüst verdeckt die Schönheit. Trotzdem habe ich ein Foto gemacht.

Hier sieht man die Kirche besser.

Katharinenkirche

Dann habe ich Dagmar einen Teil meines Schulweges gezeigt. Entlang der Friedhofsmauer geht die „Abkürzung“ auf der so manche Schachtel Zigaretten geraucht wurde.
In meiner Jugend musste man das mitmachen, wenn man dazugehören wollte. Ich wollte unbedingt und hatte es als Zugezogener recht schwer. Es war auch eine wilde Gegend in einer wilden Zeit.
Aber das würde zu weit führen.
Knie und Fersensporn lassen für heute leider nicht mehr zu, aber der Anfang ist gemacht.

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