Wieder ist ein Tag vollbracht

und wieder ist nichts geschafft. Den Sonntag richtig vertrödelt. Mit den Hunden Gassi gehen, Fische füttern, Terrasse sitzen, Erdbeeren essen, Kaffee trinken und nix tun. Über Gott und die Welt reden, wobei Gott etwas zu kurz gekommen ist.
Der Montag wurde mit Fahrrädern gefüllt. Chris sammelt die für ein Hilfsprojekt in Gambia. Alle Reifen prüfen und füllen, Pedale abmontieren, Lenker drehen sowie Bremsen und Schaltung prüfen stand auf dem Arbeitsplan. Wir haben 19 Fahrräder versandfertig gemacht. Zum Feierabend sitzen wir auf der Terrasse und erholen uns von den Strapazen. Das Klingeln des Eiswagen brachte Bewegung in unser müde Gesellschaft. Später gibt es Kaiserschmarrn zum Abendessen und der Abend wird wie angekündigt vor dem Fernseher enden. Wir sind alle Anhänger der Fernsehserie „Inspektor Barnaby“ und heute sitzen wir in gemeinsam in einem Zimmer.

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Es ist Sonntag.

Fangen wir mit dem Wetter an. Das war heute früh doch sehr zurückhaltend. Aus der Wetterbericht redet nur von maximal 16°. Die Solaranlage, nach Süden ausgerichtet, könnte den Morgenstunden trotzdem ein paar Watt abringen. Jetzt zur Mittagszeit ist die Batterie voll und der Boiler wird aufgeheizt. Alles im grünen Bereich.
Gestern Abend das Schlafzimmerlicht anmachen wollen, aber keine Reaktion auf den Tastendruck. Ratlosigkeit breitete sich aus. Heute der Früh ging das Licht von Zauberhand an als ich duschen wollte. Dago saß plötzlich im hellen und kam ins nachdenken. Nachdem Frühstück mit dem Messgerät ein paar Pins auf der Steuerplatine des Adruino abgetastet und festgestellt das auf einem Pin, der von der Wasserpumpe, drei Kabel angeschlossen sind. Masse für Pumpe und die LED und weiter…????
Tja, da hat jemand das Schlafzimmerlicht auf die Wasserpumpe geklemmt. Ist beim Umbau nicht aufgefallen, da das Schlafzimmerlicht in der Fahrstellung nur den Dachgepäckträger beleuchtet. Erst mit Aufstellen des Alkoven kommt das Licht ins Wageninnere.
Nachdem der Bragi-Nachfolger, Timo, mich ignoriert, verbünde ich mich mit Henri.
Das Fell harmoniert toll mit den Möbeln im Wohnmobil. Da liegt der „Don Cavallo“, wie Constanze ihn ab und zu nennt, friedlich im Türbereich und ist der liebste Hund.

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Sind unterwegs.

Heute ging es endlich los. Vor lauter Aufregung vor dem Wecker aufgewacht. Duschen, anziehen und die letzten Gänge zum Wohnmobil gemacht. Thermoskannen hoch gebracht und den restlichen Kühlschrankinhalt auf sie zwei Kühlboxen verteilt. Medizin und Ladekabel, sowie die Präsente für Kai und Herbert, verstaut. Dann ging es los, B27 Richtung Heilbronn und in Bietigheim Brezeln beim Baumann gekauft. Weiter nach Brackenheim um Kai meine Kabelkiste auf die Terrasse gestellt. Keiner da, aber er wird es finden und zuordnen können. Nächster Halt, Heilbronn Nähe Europaplatz. Dort liegt „Tukan 2“ vor Anker, im BUGA-Gelände. Herbert hat seine Rotex zurück bekommen und Zeit für einen Kaffeeklatsch war auch. Der „schnelle“ Kaffee hat dann doch eine Stunde gedauert. Einerseits viel zu kurz, andererseits fehlte die Mehrzeit auf dem Weg nach Oberbrummberg.
Haben die Route über Würzburg, Schweinfurt, Coburg und Kronach gewählt. Gegen 17 Uhr waren wir dann da. Schön sich nach so langer Zeit wieder in den Arm nehmen zu können. Der Empfang war herzlich und die neuen Hunde haben uns akzeptiert. Nach dem Begrüßungsritual und einer Runde Smalltalk habe ich im Womo ein ausgerissenes Kabel neu angeschlossen. Muss beim montieren der Schlauchbänder passiert sein. Damit das nicht nochmal passiert, habe ich das Relais 5cm tiefer gesetzt. Der Kabelgewinn kann hilfreich sein.
Dann ist mir ein Denkfehler aufgefallen. Die Lipo4 wird zur Zeit nur über Solar geladen. Während der Fahrt bekommt aber die Anlage das Signal,“Motor läuft“ und der Boiler heizt auf. Mit Batterie-Strom, ohne von der Lima unterstützt zu werden. Das muss ich umklemmen, weiß nur nicht wie und wo.
Dann hab ich Chris geholfen die Plane am seinem Anhänger zu richten und mir damit ein Abendessen verdient. Das haben wir gemeinsam eingenommen und über alles mögliche gequatscht. Der werktätige Teil der Abendgesellschaft hat dann den Wunsch geäußert, sich zurück zu ziehen. Daraufhin haben wir unsere eigene Burg bezogen und uns eingeigelt, nicht ohne uns zum Frühstück zu verabreden.

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Wasser marsch.

Bin da heute nach Bietigheim gefahren. Zuerst ein falsch ausgestelltes Rezept bei meiner Ärztin tauschen und dann auf den Stellplatz zum Wasser bunkern. Der Stellplatz wurde vor einiger Zeit verlegt. War er früher neben der B27, ist er jetzt in der Farbstraße, neben der Metter. Ist jetzt wesentlich ruhiger.
In Ruhe alle Ventile umgestellt und den theoretischen Wasserverlauf überprüft. Dann die Schlauchtrommel mit der Säule verbunden und einen Euro eingeworfen. Zuerst einige Liter durch die Trommel zum spülen geschickt. Dann das Hauptventil geöffnet und mit schnellem Schritt das Wohnmobil betreten. Der Vorfilter war etwas undicht, könnte aber mit einem kräftigen Ruck an der Überwurfmutter zum dichten überredet werden. Während das Wasser in den Tank sprudelte, überlegt warum aus den offenen Wasserhähnen nichts raus kommt. Das verantwortliche 3-Wegeventil entdeckt und umgestellt, aber nur ganz kurz!!!
Schlagartig zwei Schläuche, von und zu der Pumpeneinheit, entdeckt, die ohne Schlauchbänder nur aufgesteckt waren.
Da nur ein Tank mit etwa 90 Liter gefüllt werden sollte, das Befüllen überwacht und bei Erreichen des Füllstandes den Hahn an der Säule geschlossen. Glücklicherweise noch vier passende Schlauchbänder an Bord gehabt und die Schläuche fixiert. Boiler gefüllt und die internen Leitungen gespült. Der Aktivkohlefilter hat es dem Vorfilter nachgemacht und das Badezimmer eingenässt. Konnte aber auch mit fester Hand überzeugt werden. Jetzt noch die neuen Pumpen kritisch betrachtet und die Schlauchbänder mit dem kleinen Rätschchen nachgezogen. Aus dem Schrank einen Fetzen gegriffen und Boden und Armaturen trocken gewischt.
Der nächste Schritt war das Einschalten der 12-Volt-Heizung im Boiler. Der hat einen 200 Watt Heizstab, welcher entweder bei laufendem Motor, oder mit Solarüberschuss, betrieben wird.
Damit ist die Wasseranlage im Betrieb und wird die ersten Tage mit Argusaugen bewacht bis ein zuverlässiger Betrieb bestätigt wird.
Auf dem Heimweg noch ein paar Brezeln eingekauft und dann heim zum Frühstück.
Jetzt laufen viele Dinge parallel, aber nicht alle rund. Dago leidet etwas unter der Impfung und Ruhepausen sind angesagt. Dadurch verzögert sich unsere Abreise etwas, aber es treibt uns ja nichts. Die Gesundheit und das Wohlbefinden sind letztlich wichtiger wie irgendwo ein paar Stunden früher anzukommen.

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Es geht los.

Heute war eine Shopping-Runde angesagt. Sehr früh auf Tour gegangen. Einige Rücksendungen zur Post und Co gebracht und dann eine komplette Grundausstattung im Kaufland für das Wohnmobil gekauft. Dann ging es für Dago zu unserer Hausärztin um die zweite Corona-Impfung abzuholen. Bis jetzt ohne Probleme. Die allgemeinen Nebenwirkungen, wie starke Müdigkeit, habe ich ohne Spritze. Der Nachmittag wird mit unzähligen Gängen zum Wohnmobil vergehen um das ganze Equipment aus dem Winterlager an seinen angedachten Platz zu bringen. Beide Kühlboxen in Betrieb genommen und eine für Gemüse und Salat etwas höher gedreht. Morgen werde ich von den Keilen fahren und die Wassertanks füllen gehen. Dann kann ich die neuen Wasserpumpen auf Funktion und Dichtheit prüfen und den Boiler in Betrieb nehmen.
Wer hier regelmäßig ließt, kennt „Franz“, unser TomTom-Navi, und „Kurt“, unser 10″-Tablet mit Windows-Karten. Franz hat ja mächtige Zicken gemacht und alles bitten und betteln hat nicht geholfen. Update und ein komplettes Neuaufsetzen hat nicht geholfen. Erst als ich ein Neues bestellt habe, hat Franz es sich überlegt und arbeitet seither störungsfrei. Kurt hat sich ungefragt ein Windows-Update geholt und hat sich damit zum zweiten Mal übernommen. Irgendwie kann er das Update nicht beenden und ein Rücksetzen ist mir nicht möglich. Da habe ich mir kurzerhand ein 8″-Tablet von Dell mit Windows-Betriebssytem gekauft und das alte 10″ meiner Computer-Tante geschenkt. Die kriegt das wieder hin und kann damit jemanden eine Freude machen. „Klein-Kurt“ habe ich ein Programm aufgespielt mit dem ich meine private Stellplatzsammlung unterwegs direkt erweitern und die Plätze Windows-Karten zum navigieren übergeben kann.
So denke ich das die Tage alles klappen wird. Zum Wochenende beginnt der Test.

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Zwei Schritt vor

und einen zurück. So geht es mit meiner Liste. Heute ist die Waschmaschine dazu gekommen. Dago moniert schon lange das ich das Fusselsieb reinigen soll, aber heute hat sie beim Schleudern furchtbar vibriert und hässliche Geräusche gemacht. Dachte das sich was zwischen Bottich und Trommel geschlichen hat und das Teil mit einem Knall blockiert. Das bewegte mich den Vorfall ganz nach oben zu schreiben. Während ich als Automechaniker unter der leicht aufgebockten Maschine lag und leise vor mich hin fluchte, hat Dago schon mal im Internet nach einer Neuen gesucht. Jetzt weiß ich wieweit man so einen Frontlader zerlegen kann. Die Trommel kriegt man nicht aus dem Bottich. Durch die Öffnung des abmontierten Ablassschlauch konnte ich mit den Fingerspitzen etwas ertasten, aber nicht greifen. Wäre das Teil nicht so schwer, würde ich die Maschine hochheben und schütteln bis der Fremdkörper herausfällt. So aber habe ich den Heizstab ausgebaut und gehofft das ich durch diese Öffnung mehr sehe oder sogar etwas greifen kann. Aber außer einer Handvoll Kalk war das nichts.
So habe ich, getreu dem Motto: „Zusammenbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge“ alles wieder zusammengebaut. Nix übrig gehabt und Testlauf absolviert. Dicht und leise, zumindest mit dem Sparprogramm und den Putzlappen.
Leider habe ich, bedingt durch meine langsame Arbeitsweise, dadurch den Anfang des montäglichen Rituals, mit Freunden im Wohnzimmer sitzen und Inspektor Barnaby anschauen, verpasst.
So wie es aussieht wird nächsten Montag das in echt klappen, also reell in einem Wohnzimmer zu viert und mit zwei Hunden. Darauf freue ich mich schon.

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Liste wird kleiner.

Tausend Dinge stehen auf der „Arbeitsliste“ und täglich wird sie kleiner. Türstock der Küche hat Kantenschutz aus Kunststoff bekommen. Die abgewetzten Tapetenkante ist nun verdeckt. Das Brett für Dago’s Kleiderschrank hat auch 3cm abgenommen und ist schon eingezogen. Der Halter der Sonnenblende ist entrostet. Die „blanken“ Stellen wurden mit einem Rostumwandler vorbehandelt und mit guter Grundierung großzügig abgedeckt. Vielleicht gibt es nachher noch einen Deckanstrich in Schwarz. Dann könnte morgen die Montage beginnen. Einige Kabel wurden an den Schlitten der alten Dachmechanik neu fixiert und die Anschläge der Endschalter „Alkoven-Fahrstellung“ entfernt. Beim Schließen des Daches muss ich nun selbst die Abschaltung überwachen. Hat jedoch den Vorteil das beim öffnen des Alkovens ich ohne Umbau auf Maximalöffnung fahren kann. Die Praxis wird zeigen ob der Umbau sinnvoll war.

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Kein altersgerechter Arbeitsplatz

bei der GORM 12h am 19.06 in Polen für uns. Sind am überlegen „nur“ als Zuschauer vor Ort zu sein und von Rand aus Kommentar abgeben. Unser Besuch in Oberbrummberg bleibt natürlich auf der Liste. Ein Abstecher nach 59-830 Olszyna, Polen wäre dann nur 340km. Man(n) ist schon weiter für weniger gefahren.

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Baumarkt-Besuch

Nicht nur die Gastronomie hat aufgemacht, auch die Baumärkte sind ohne Aufwand für den Bürger zugänglich. So wurde am Mittwoch das Fahrrad gesattelt und ein Gang durch den Palast der Männerträume gemacht. Der verlorene Senker wurde ersetzt, etwas Tönungsfarbe für die Schlafzimmerwand ergattert, Leisten für den Türstock in die Küche gekauft. Andere Dinge hatte ich in der Hand, könnte aber dem Konsumrausch widerstehen.
Am Nachmittag wurden die Aluboxen auf/in der Dachschublade verstaut. Vier Stück stehen nun den langen Weg, mit einem Stück Lkw-Plane abgedeckt und mit fünf Gurten gesichert, als Stauraumerweiterung zur Verfügung.
Die Haltestange der großen Sonnenblende wurde mit Lamellenschleifern vom Rost befreit. Keine zwei Jahre im Einsatz, löst sich die Beschichtung an den Kanten ab. Bevor ich die wieder anbaue, wird das gleich in Ordnung gebracht.
Heute sind Innenarbeiten angedacht. Ob es schon die Schlafzimmerwand wird ist noch nicht klar.

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Die Zahlen fallen

und die Gastronomie macht wieder auf. Ein Blick in meinen Kalender signalisierte eine gerade Woche. Daraufhin habe ich über Facebook unseren Stammtisch wachgerüttelt und Antonella angerufen. Für die spontane Aktion mit wenig Vorlauf haben sich acht/zehn Leute bei Antonella eingefunden. Es war schön nach so langer Zeit mit den Leuten an einem (3) Tisch(en) zu sitzen. Wir wurden separat mitten auf der Wiese platziert. Das Essen war große Klasse. Das schönste für mich war, dass ich meine Prinzessin überreden konnte, mit dem Fahrrad zu fahren. Nur einige hundert Meter, aber der Anfang ist gemacht. Das war der Montag. Heute haben wir den umgesägten Pfirsichbaum in den „Herr Mayer“ geladen und zu Uwe auf Stückle gefahren. Dort mit dem Platzherren mitgebrachten Kaffee getrunken und über Gott und die Welt gesprochen. Dieses Corona bremst uns alle noch etwas ein, aber Pläne schmieden geht immer. Nach diesen Strapazen habe ich den Baumarktbesuch verschoben und sind direkt heim gefahren.
Jetzt gilt es das Wohnmobil langsam fertig zu kriegen und die lange aufgeschobenen Einkäufe im regionalen Einzelhandel zu tätigen. Dann können wir beruhigt auf Tour gehen. Dago ist in kürze durchgeimpft und auch bei mir ist ein Ende absehbar.

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