Es ist Samstag und ich bin dran mit der Kehrwoche, da ich mit Lisa getauscht habe. Leider hat es in der früh geregnet und ich wollte das deswegen auf den Montag verschieben. Wir wollten einkaufen und dann frühstücken. Kurz nach 11 abermals umgeplant. Dago backt Brötchen auf und ich mache die Kehrwoche. Eine halbe Mülltonne nur mit Blüten der Manna-Esche habe ich zusammen gekratzt. Die Allee zur Burg sieht gut aus, macht aber auch viel Dreck. Die Manna-Eschen sind wegen der Trockenheit in eine Notblüte gegangen und das bescherte jede Menge zum kehren. Bin da gleich zu Anfang auf eine Schaufel umgestiegen, da die kleine, handbetriebene Kehrmaschine damit überfordert war.
Anschließend, nach einer kurzen Erholungspause und einer Dusche, gab es Frühstück. Die letzten Vorräte wurden dafür zusammen getragen. Butter war alle, kleine Zwiebeln gab’s auch nicht mehr, die Wurst kam aus der Dose. Zum satt werden hat es gereicht.
Habe dann das Notdürftigste ins Wohnmobil geschleppt und die Karre fahrfertig gemacht. Die Kühlboxen liefen schon und haben die Reste aufgenommen. Prinzessin duscht noch schnell und kommt mit den letzten Klamotten überm Arm herunter.
Abfahrt, links, rechts, Rewe. Die Lücken und den Vorräten fürs Wochenende aufgefüllt.
Dann geht es los, wir fahren nach Sindringen an den Kocher. Wegen einer Baustelle müssen wir eine Umleitung fahren.
Waren hier schon Mal mit dem Transit, aber der Platz von damals ist teilweise abgesperrt und voll gestellt. Das war gut, den die Alternative erweist sich als Perle. Schatten, Badeleiter, Bänke, Feuerstelle und viel nette Leute.
Wir richten uns auf der Dachterrasse ein und sind mit ein paar Leuten ins Gespräch gekommen. Dago hat eine Schlossführung gemacht und ich habe von oben die technischen Dingen erklärt. Am frühen Abend sind wir alleine auf dem Gelände. Kai und Heike stoßen dazu.
Wir laufen die paar Meter zum Gasthof Krone und trinken eine Kleinigkeit.
In der Dunkelheit laufen wir zurück. Ganz dunkel ist es nicht, der Fußweg ist beleuchtet. Vor den Wohnmobilen trennen wir uns und jeder geht zu sich nach Hause. Morgen machen wir etwas zusammen.



