Waren gestern noch sehr lange wach. Sassen im Womo und haben das Wochenende nochmal Revue passieren lassen. Nette Leute kennengelernt, tollen See „entdeckt“, viele nette und auch sehr tiefgründige Gespräche geführt. Da war dann noch das Fertigstellen der ersten Transistorsteuerung, mit allen höhen und tiefen und der Gewissheit das es in die richtige Richtung geht. „Verdient“ ist an dieser Steuerung nichts, was wir auch garnicht wollen. Klar wollen wir unseren Einsatz zurück, das ist beim Ersten natürlich nicht möglich. Alle Arbeiten wurden umgerechnet weit unter dem Mindestlohn gemacht und hat mehr etwas von einem 1€-Job, natürlich ohne die Stütze.
Aber es ist ein tolles Gefühl, wenn man einen Gedankengang zu Ende denkt und es dann in die Tat umsetzt. Ein sehr gutes Gefühl!
Ein bisschen Bangen ist natülich auch dabei. Gefällt es dem „Kunden“? Werden die Anforderungen erfüllt? Klappt die Instalation und Inbetriebnahme?
Wir hatten zwei Nachbarn am Brunnen in der Nacht.
Egal, sehr lange geschlafen und uns dann auf den Weg gemacht.
Habe die Straße mit den meisten Umleitungen gefunden und erst um 16:20 beim „Peter“ eingetroffen. Unterwegs den Supergau gehabt. Nachmittags nasche ich beim fahren sehr gerne Weingummi Him- und Brombeeren. Diese liegen griffbereit im Handschuhfach. Grundsätzlich kein Problem, aber gestern stand der Wagen in der prallen Sonnen und die Beeren sind zu einer homogenen Masse verschmolzen und haben sich mit der Verpackung verschweißt. Im klimatisierten Handschuhfach hat sich die Masse in einen stahlharten Bollen verwandelt. Unmöglich davon mundgerechte Stücke abzubekommen. Man legte es zum auftauen in die nicht klimatisierte Ablage.
Kurze Begrüßung und dann auspacken. Peter hat ein USB-Steckernetzteil organisiert und wir versuchten den ESP32 zu Leben zu erwecken. Wir scheiterten zuerst bei geforderten Passwort. Ein Anruf bei Support löste dieses Problem. Weiter im Konzept und nächstes Problem. Das war ein Grundsätzliches und heißt Android-Handy. Die Software dieser Teile ist in mancher Hinsicht recht doof und tut einfach nicht. Abermals den Support angerufen. IPhone oder Windowsrechner war die Antwort. Als wir dieses uns zu Herzen nahmen, war es ein Klax und auf dem Android-Handy erscheint die Benutzeroberfläche für den ESP32. Total entspannt die letzten Handgriffe gemacht und die Kurzeinweißung zu Ende gebracht.
Noch schnell auf die Baustelle von Peter gefahren uns sein Wohnmobil angeschaut. Über den Rohbau hinaus, aber bis Einzugsfertig dauert es noch.
Ich hoffe einen zufriedenen „Kunden“ zurück zu lassen und wir fahren nach Weißenhorn auf den Stellplatz. Wir genießen unser Abendbrot und lassen den Tag ausklingen.
Habe mich um meine Him- und Brombeeren gekümmert. Versucht mit einem scharfen Messer mundgerechte Stücke abzuschneiden. Übel, das Zeug erinnert mich an Teerbatzen. Zäh, klebrig, aber wohlschmeckend. In dieser Version nimmt man beim naschen ab. Das ablösen eines kleinen Stückes ist Schwerarbeit und verbraucht sicher mehr Kalorien wie die gewonnene Portion. Überlege ob ich einfach abbeise, aber die Verpackung stört sehr. Schwierig, ich glaube ich haue das Zeug in die Tonne. Ist halt die Großpackung aus dem Werksverkauf. Ist schon schade drum.

