Die Nacht war okay. Tausend Nachtfalter, in den unterschiedlichsten Größen, waren der Grund für das Moskitonetz. Unseren Fliegenfänger, der elektrische Tennisschläger, sorgte für reichliche Röstaromen. Um nicht von dem vielen geknister aufgeweckt zu werden, haben wir den Schläger abgestellt.
Unsere Nachbarin ist früh weggefahren. Sie hatte ein Problem mit einer nicht richtig geschlossenen Türe und hat alle Türen geprüft. Ich war schon wach und sass auf dem Beifahrersitz und hatte großes Kino.
Gemütlich in den Tag gestartet. Den genauen Platz für den Nachmittagsevent bei Micha erfragt. Da bekam ich den Auftrag die Getränke mit an den See zu nehmen. Noch schnell bisschen einkaufen. Butter und noch zwei Kleinigkeiten haben sich auf 35 Euro summiert. Bei Micha die Getränke eingeladen und an den „Kleiner Opfinger See“ gefahren. Am Parkplatz ein Tagesticket gezogen. Kostet am WE in der Hauptsaison einen Zehner. Der Parkplatz ist für Wohnmobile gesperrt, aber Michael hat viel telefoniert, sogar mit dem Forstamt, und grünes Licht bekommen.
Wir haben uns ein schattiges Plätzchen gesucht und häuslich eingerichtet. Hier herrscht ein reges Treiben.
Nach und nach trudeln weitere Gäste ein. Schwimmen, sitzen, reden, bloggen, jeder was er mag.
Die Runde ist jetzt vollzählig und Dagmar versucht für acht Leute Kaffee zu kochen. Dazu reichen wir Nuss- oder Hefezopf.
Es kommt wie immer. Die Zeit ist verronnen und unser Tester, Jonathan, möchte heim. Ist natürlich nicht richtig. Papa und Mama haben das für den Zwerg entschieden. Und so löst sich die Seegesellschaft auf. Wir waschen im Womo vor Ort noch das Geschirr und die Jugend verabredet sich für den Abend. Da klinken wir uns aus und fahren wieder zum Trinkwasserbrunnen. Dort machen wir uns eine schöne Brotzeit und lassen den Tag ausklingen.
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