Es war warm in der Nacht. Wir lassen die Betten nach dem aufstehen noch in der Nachtposition, damit die Matratzen ablĂŒften können. DrauĂen geht schon der normale Campingwahn. Tisch, Stuhl, FrĂŒhstĂŒckszeit. Eine fĂŒnfköpfige Familie hat mit einem VW-Bus hier ĂŒbernachtet. Nasszelle? Toilette? Na ja.
So gegen œ11 kommt Aufbruchstimmung auf. Die anderen Nachbarn, neues Wohnmobil auf Jungfernfahrt, versuchen alle Dinge wieder im Fahrzeug zu verstauen. Etliches war beim ausladen noch originalverpackt. Kleine Diskusion ĂŒber die Reihenfolge des Verstauens und der Abfahrt steht nichts mehr im Wege.
Es ist ruhig auf dem Platz, welchen wir nur noch unter drei Fahrzeugen aufteilen. Auch Christopher und Angelika machen Ordnung im Fahrzeug fĂŒr die Heimfahrt.
Es ist œ12 und wir sind (fast) alleine auf dem Platz.
HĂ€ngen nach dem FrĂŒhstĂŒck noch eine Weile auf dem Platz herum und bereiten die Heimfahrt vor. Dagmar möchte noch den ersten Platz in Frankreich besichtigen und wir machen uns auf den Weg. Der neue Franz fĂŒhrt uns einen netten Umweg durch Lauterborg. Am Platz angekommen, haben wir uns aufgestellt und noch einige Zeit dem Treiben zugesehen.
Eine starke Windböe fegte unseren Alu-Rolltisch von der Terrasse. Der sturzerprobte Tisch hat es fast unbeschĂ€digt ĂŒberstanden.
Nach einiger Zeit haben wir uns auf den Heimweg gemacht. Auf der B10 in Karlsruhe melderte der neue Franz eine Verkehrsstörung bei Pforzheim auf der A8. Deswegen sind wir ĂŒber Land gefahren. Eine weitere Meldung zum Leonberger Dreieck bestĂ€digte unser Handeln. Zwischen 18 und 19 Uhr haben wir die Burg erreicht und oh Wunder, mein Stammplatz war frei. Schnell die paar Sachen zusammen gerafft und in die Burg geschleift.


