Schränke ausmisten.

Alles raus und genau begutachten. Der vordere schräge Schank gab etliches frei was nicht (mehr) benötigt wird. Da sind etliche Kabel doppelt und manche werden nicht mehr gebraucht. Im Wäscheschrank habe ich in Sache „Wassertropfen“ aus Sicherheitsgründen eine Folie montiert. Wenn der Schrank eingeräumt ist, kann man die Folie über die Wäsche gezogen werden. Im Falle eines Falles bleibt ein erneuter Wassereintritt nicht unerkannt.
Die Stofftaschen an den Türen haben neue Bodenplatten erhalten. Die Alten aus Karton haben nachgegeben.
Im Kleiderschrank wurde der ausschwenkbare Teil minimal umgebaut. Der Stab zum aus- und einklappen der Seitenteile wurde abmontiert und die jetzt freie Fläche nimmt meine Krawatten auf.

Wenn man die „alten“ Krawatten etwas zusammenschiebt reicht der Platz auch für die Neuen.
Es ist Mittwoch und endlich ist die Abdeckplane für das E-Bike gekommen. GLS hatte sie verlegt nachdem wir angeblich nicht da waren. So wurde der Fahrradhalter komplettiert und mein Bike testweise aufgeladen und die neue Plane übergeworfen. Bin nicht sehr überzeugt. Vorher haben sich die zwei E-Bike, mit Gurten verbunden, gegenseitig gestürzt und eine massive Einheit gebildet. Nun steht ein Bike alleine auf der Bühne. Mal sehen ob ich zwei Gurte quer über das Bike spanne und das Rad gegen die Rückwand ziehe. Ein eingelegter Schaumstoffblock, der noch zu besorgen währe, soll dann Beschädigungen und Klappergeräusche vermeiden.
Die sechs kleinen Holzkistchen, in denen unsere Vorräte gelagert sind, aus der rechten Sitzbank entnommen und im Wohnzimmer aufgestellt. Die bisher mitgeführten Luxuskonserven bleiben in der Burg. Dago macht einen Speiseplan für Marokko und schaut ob sie das in den sechs Kisten unterbringt. Um Gewicht zu sparen wird soviel wie möglich in trockener Form mitgenommen. Ist nur so daher gesagt, letztlich muss das mit, was mir schon in Spanien und Portugal vermisst haben. Egal wie schwer.
Morgen muss ich das Wohnmobil fahrfertig machen, Dago’s Feierwehr geht am Freitag in die Werkstatt, die erste Inspektion ist fällig.

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Die stillen Tage sind vorbei,

und so langsam kehrt wieder Ruhe ein.
Der Weihnachtsbaum bekam ein paar Stunden Gnadenfrist. An Dreikönig keine Lust und am Samstag spontan einen Arbeitseinsatz bei Philipp und Sonja. Bisschen Steckdosen und Lichtschalter montieren. Natürlich auch Kaffee trinken und eine Butterbrezeln gegessen. Dann kam die Ablösung, Basti und Sanja und wir sind heimgegondelt. Sonntag eine Einladung zum Nachmittagskaffee bei Lars und Ines in Stuttgart. Die wohnen recht nett mitten in Feuerbach.
So ging es dem Baum erst heute (Montag 9.01) an den Kragen. Schnell abdekoriert und zur Seite geworfen. Die Fichte hat sich kräftig gewehrt und einiges an Federn gelassen. Sie wurde mit dem Netz der Anlieferung gefesselt und kurzerhand aus dem Fenster geworfen. Weil immer noch Nadeln am Baum waren, diese aber das sinkende Schiff verlassen wollten, wurde die Fichte aufs Dach der Feierwehr geschnallt. Jetzt ruht der Baum bei vielen Kollegen auf dem Hechselplatz in Asperg.
Dago hat den Kobold durch die Stube gejagt und letzte Spuren beseitigt. Endlich wieder Normalität.
Normalität bedeutet: Montag in der geraden Woche = Stammtisch
War eine kleine Runde, nur vier Besucher. So könnte man sich aber mit allen unterhalten.
Am Rückweg ein Kontrollgang durchs Wohnmobil. Dago meint, der Lappen, welcher zur Kontrolle im Schrank liegt, ist trocken.
Man soll den Tag nicht vor dem Abendessen loben, aber vielleicht „Dach dicht“!?
Weihnachtsdekoration, mein Bäumchen mit den LED-Lichtern, im Womo abgebaut und mit der Regierung den einzurichtenden Krawattenplatz besprochen.
Jetzt noch ein Montagsritual, Inspector Barnaby, dann geht es ins Bett.

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Keller aufgeräumt.

Die Arbeiten sind fast abgeschlossen. Endlich ist der Keller, ohne die große Angst verschüttet zu werden, begehbar. Alle Möbel wurden gegen Regale getauscht. Es stand ein Kleiderschrank von meiner Großmutter im Keller. Dachte erst, gut der kann einiges aufnehmen, aber spät stellte sich heraus, er nimmt nur Platz weg.
Diesen in einem voll geräumten Keller abzubauen ist schwierig. Er hat zwar Metallschlösser für unzähliges Auf- und Abbauen, aber auch eine verschraubte Rückwand. Man muss das Möbel von der Wand abrücken und versuchen hinter es zu kommen. Schwierig, sehr schwierig! Entweder ist der teilweise ausgeräumte Keller zu klein, oder mein Bauch zu groß. Ja, ich weiß was ihr denkt 😡, aber auch der Akkuschrauber sollte angesetzt werden können. Irgendwann war es soweit. Der Schrank lehnte zerlegt im Kellergang an der Wand und die ersten drei Ikea-Regale könnten aufgebaut werden. Dann wurden diese Regale wahllos eingeräumt um den Gang frei zu bekommen. Der zerlegte Schrank wurde ins Wohnmobil gepackt und auf den Wertstoffhof transportiert.
Bei dem Versuch das Chaos zu ordnen wurde beschlossen noch zwei Regale zu kaufen und die zwei billigen Vitrinen, welche meine zweihundert Spraydosen und unzähligen Krimskrams beherbergte, gleichfalls zu entsorgen. Dafür reichte Dago’s Feierwehr aus.
Jetzt stehen links drei und rechts zwei Regale im Keller. Rechts nur zwei, den die Türe ist auf der rechten Seite und man braucht Platz zum eintreten. Hinten an der Wand wurde zwischen die Regale der Rest der Arbeitsplatte vom Wohnmobil montiert. Kann dort Kleinigkeiten basteln und entlaste damit unseren Esstisch. Was fehlt ist eine gewisse Ordnung in den Regalen. Das wird noch Zeit benötigen bis ein System gefunden ist. Maschinen rechts in Griffhöhe, Kleinteile links in Augenhöhe, Aluboxen vom Wohnmobil unter der Arbeitsplatte usw.
Der Keller ist aber schon so ordentlich das ich ihn abschließen muss. Vorher hätte kein Dieb ohne umräumen etwas brauchbares gefunden. Jetzt liegt alles im Regal wie im Baumarkt, aber noch unsortiert. Theoretisch können jetzt sogar die E-Bike von Ölkeller hierher umziehen.

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Prosit Neujahr

Na, seit ihr gut rein gekommen in das neue Jahr? Wir haben es ruhig angegangen. Eine angekündigte „Veranstaltung“ hat nicht stattgefunden und so waren wir alleine in unserer Burg. Die Nachbarn haben uns Essen vorbeigebracht und Dago hat noch einen Nachtisch fabriziert. Ungestört haben wir unser Programm durchgezogen. Einmal „Dinner for One“ angeschaut und kurz vor Mitternacht auf den Balkon gegangen. Tolles Feuerwerk genossen und mit Tee auf das neue Jahr angestoßen. Drei Häuser weiter hat einer echt viel Geld investiert und eine grandiose Show abgezogen. Die Glückwünsche für das neue Jahr haben uns auf unzähligen Wegen erreicht, besten Dank dafür. Natürlich euch allen auch nur das Beste, denke da an Zufriedenheit, Gesundheit und wer es braucht, auch ein bisschen Geld. Es ist jetzt 0:50 und so langsam lässt das Feuerwerk nach. Ich habe das Wohnmobil sicherheitshalber Außerorts bei der Gärtnerei geparkt. Sicher ist sicher.
Gute Vorsätze habe ich nicht gefasst. Wozu auch? Es ist alles Top und es gibt keinen Grund zum klagen. Besser wird es sowieso nicht, nur anders.
Beide Kurzausfüge, England und Österreich, finden/fanden aus verschiedenen Gründen nicht statt. So konzentrieren sich unser Aktivitäten nun auf unsere Marokko-Reise. Es bleiben noch vier Wochen für diverse Einkäufe und Vorbereitungen. So richtig fehlen tut ja nichts. Das Mobil kann man ja als Langzeiterprobt ansehen und Reiseerfahrung ist auch genügend vorhanden. Habe noch ein paar Krawatten und eine neue Krawattennadel bestellt. Nicht das meine Leser denken ich hätte nur neun Krawatten und könne nicht wechseln.
Der Speiseplan macht uns mit den verschiedenen Wehwehchen noch ein wenig Kopfzerbrechen. Die letzte Marokko-Reise liegt schon 10 Jahre zurück und ich habe die aktuelle Versorgungslage nicht auf dem Schirm. Deshalb muss aus Sicherheitsgründen eine Grundversorgung gewährleistet sein. Verschiedenes haben wir schon in Spanien und Portugal vermisst, Marokko wird da nicht besser sein. Nudeln, Reis und Co gibt es ja (fast) überall. Auch die berühmten Ölsardinen gibt es weltweit, aber wer isst so etwas?
Sollte es nennenswerte Neuigkeiten geben, werde ich sie hier breittreten.

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Immernoch ein Tropfen

Bin am verzweifeln. Wollte letzthin melden, daß das Dach dicht ist. Leider hing abermals ein Wassertropfen im Wäscheschrank. Das obwohl das Dach geschlossen und in Fahrstellung ist, und das Schleppdach mit den Solarzellen die Terrasse abdeckt. Es ist nur ein Tropfen, aber steter Tropfen höhlt den Stein. Dachte wenn ich das Dach einen Spalt öffne und den Kopf raus strecke, das auf der Dachterrasse das Wasser in der Ecke steht und den Weg ins Wageninnere sucht, aber die Dachterrasse ist trocken! Sass dann im Wagen und war am verzweifeln. Das hat mich tief in mein dunkles Loch fallen lassen. Stimmung am Tiefpunkt und Ratlosigkeit macht sich breit. Frustriert die Arbeit eingestellt und mich auf den Weg in die Burg gemacht. Habe mich nochmals umgedreht und bemerkt das die Entwässerungsbohrung der Dachschublade das Wasser genau auf die hintere Kofferecke tropfen lässt. Tropfen ist untertrieben, es rinnt. Sollte die Kofferecke das Problem sein und das Wasser zirka 1,20m, leicht bergauf, bis zum Wäscheschrank kriechen? Ist die letzte Möglichkeit.
Hatte noch einen dünnen Streifen Alublech, so 120x1000x0,5mm. Den habe ich in drei 40mm Streifen mit einer scharfen Schere geschnitten. Je ein Streifen wurde mit dem Rest Silikon von der letzten Aktion in die Kante, halb auf die neue Fuge, unter der Dachschublade geklebt und deckt auch die Rundung zur Rückwand ab. Nun tropft das Regenwasser aus der Dachschublade auf das Blech. Den dritten Streifen habe ich in der Mitte geteilt und als zwei 500mm lange Gleitbleche für die Dachschublade auf das Dach geklebt. Nun scheuert das Riffelblech der Schublade hoffentlich nicht mehr auf dem Dach. Die Schublade hat nämlich schon einen Abdruck auf dem Dach gemacht.
In der Stunde die der Primer zum trocknen bräuchte, habe ich einen (1) Fahrradhalter auf der Bühne montiert. Solle nach dem beladen des Wohnmobils noch 30kg frei sein, wird ein E-Bike mitgenommen. Das entscheidet dann ein Wiegeprozess vor dem Haus. Eine Radlastwaage liegt schon bereit.
Wenn ich nicht am Mobil schraube, haben wir Gäste, oder sind zu gast. Philipp und Sonja hatten uns am 2. Weihnachtstag zum Abendessen eingeladen, war ein schöner Abend. Davor war Jutta bei uns zum Frühstück. Ich liebe diese Runden, da viele gute Gespräche geführt werden. Morgen Heute geht es zu Nicole und Markus. Aus dem geplanten Frühstück ist ein Mittagessen geworden. Auch nicht schlecht. Dann besorgen wir noch etwas zum Nachmittagskaffee und der Tag ist gerettet.

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Frohe Weihnachten

Ein besinnliches und friedliches Weihnachtsfest wünsche ich allen Besuchern auf diesem Weg. Dagmar hat wieder einen Baum bekommen. Es ist wieder eine Fichte geworden.

Nadelt ungemein, aber duftet fantastisch.
Wir sind am Heiligen Abend bei Michael und Dèsirėe. Freue mich auf die anderen Gäste.

Ich habe die Tage noch die Wasserfilter und die Pumpen ausgebaut. Sahen nicht so schlimm aus wie das letzte Mal.

Mit der Schlauchbürste habe ich die offenen Anschlüsse gereinigt. Die Verunreinigungen haben sich absolut in Grenzen gehalten. Das filtern des Wassers schon beim tanken hat sich bewährt. Die Anlage darf nun ein paar Tage austrocknen. Dann kommen die neuen Filter rein und somit ist wieder ein Schritt Richtung neue Saison gemacht.

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Das Wohnmobil hat frei.

Ich habe dem Wohnmobil über „die Tage“ freigegeben. Vielleicht kommt es zu einem Kurzausflug zum Jahreswechsel, abgrillen ’22 und sofortiges angrillen ’23 bei einem langjährigen Freund auf dem „Stückle“.
Der Boiler ist aus und belüftet damit er leer läuft, Wassertanks abgelassen und alle Ventile geöffnet. Morgen werden die Wasserfilter entfernt und das verpritschelte Wasser aufgewischt.
Die Bettwäsche lüftet in der Wohnung aus und wenn es sicher trocken ist, wird sie in Vakuumbeutel verpackt und dann im Wohnmobil verstaut.
Wir versuchen alle Freunde zu besuchen. Leider sind es mehr Freunde wie Tage und ein paar werden Glück haben und verschont bleiben.
Eine kleine Geschichte zur Technik beim Wintercamping. Die Heizung lief am Abend schon 14 Stunden und auch ein Kühlbox nuckelte an der Batterie. Besser gesagt an beiden, da seit ein paar Tagen 2 LiFePo4 mit je 200Ah ihren Dienst im Wagen tuen. Als Prinzessin signalisierte das sie sich niederlegen will, habe ich ihre Heizdecke eingesteckt und den Wechselrichter eingeschaltet. Der neue Wechselrichter hat ein Display in dem er allerlei Werte anzeigt. Ich war erstaunt das ein so höher Leistungswert angezeigt wird und die Volt-Anzeige auf 12,4 fiel. Habe dann die Heizdecke runtergeregelt und war enttäuscht das die Leistungsanzeige nicht darauf reagiert. Etwas ratlos habe ich die Heizdecke auf kleinster Stufe belassen und versucht den Stromverbrauch der Heizung im Kopf zu überschlagen. Ich nutzte die Zeit zum Zähneputzen und stand plötzlich im Dunkeln. Die Batterien gingen auf Unterspannung und haben abgeschaltet. Ich war ein bisschen entsetzt, da das Mobil vor der Abfahrt am Ladegerät hing. Die Heizung war beleidigt, aber das Licht ließ sich sofort wieder einschalten.
Alles Rätselraten nützte nichts, Prinzessin’s Bettchen bleibt kalt. Ich lag schon im Bett und habe, während Dago im Bad war, hin und her überlegt. Kurz bevor ich mich ins Traumland verabschiedete kam die Erleuchtung. Zuhause am Netz war nicht nur der Ölradiator, welcher die Karre frostfrei hält und das Ladegerät für die LiFePo4 am Netz, nein auch der Boiler mit 1000 Watt bediente sich am Strom. Ölradiator wurde in den Keller gestellt und das Ladegerät abgeklemmt, aber den Boiler habe ich vergessen. Man darf den Batterien bei der Belastung nicht böse sein. Etwas beruhigt bin ich eingeschlafen.

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Wintercamping beendet.

War eine schöne Erfahrung. Sind heute den ganzen Tag mit Clemens und Nicole unterwegs gewesen. Zuerst ein gemütliches Frühstück mit netten Gespräch.

Dann ein kleiner Abstecher zum „Hohen Asperg“. Zu Fuß den Berg erklimmt und die Aussicht genossen. Der Wettergott war gnädig und wir können von oben die dichte Besiedlung beobachten. Der Kaffeedurst trieb uns nach Bietigheim in die Altstadt. Dann war der Tag auch schon zu Ende und es galt Abschied zu nehmen.
Nun sind wir wieder in der Burg und genießen die gesammelten Eindrücke nochmals.
War ein tolles Wochenende, danke an alle beteiligten.

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Weihnachtsmarktbesuch(e)

Unsere „Gäste“ für den Weihnachtsmarktbesuch haben sich auf das ganze Wochenende verteilt. Michael und Dèsirėe sind am Samstag mit der Bahn angereist. Sie haben Freunde in Tamm besucht. Dort habe ich sie mit der Feierwehr abgeholt und sie bei uns zum Tee eingeladen. Am frühen Abend, bzw. späten Nachmittag, sind wir nach Ludwigsburg gefahren. Im Parkhaus am Asperger Buckel einen Parkplatz bekommen. Sind dann gemütlich über den barocken Weihnachtsmarkt geschlendert.

Bisschen shoppen, etwas essen und ein Glühwein stand auf dem Programm und würde Punkt um Punkt abgearbeitet.
Die Kinder sind dann zum Bahnhof gelaufen und wir sind heimgefahren.
Am Sonntag geht es anders. In der früh im Wohnmobil die Heizung und den Boiler eingeschaltet. Die Batterien wurden ans Ladegerät gehängt um sicher voll zu sein. Auch gilt es einen kleinen Vorrat an Nahrungs- und Genußmittel einzuladen. Medizin nicht vergessen, die wir immer mehr.
Der Boden ist jetzt (13:30) schon 30° warm und der Innenraum zieht langsam nach. Der Wagen wurde vom Netz getrennt und muss sich selbst am Leben erhalten.
Sind etwas später wie geplant weggekommen, aber rechtzeitig um Clemens und Nicole in Empfang zu nehmen. Kleine Runde Tee und Kaffee, dann ist es schon Zeit aufzubrechen. Familie Grüber kommt direkt auf den Weihnachtsmarkt. Mein Parkhaus in der Asperger Straße blinkt mir schon aufgeregt „frei“ entgegen. Die paar Meter zum Platz sind schnell zurück gelegt und wir sind im Trubel mittendrin. Eine Runde Bratwurst und Glühwein für die anderen. Da steht Mike und Co hinter mir. Das übermitteln des Live-Sandort machte das möglich. Noch eine Bratwurst-Runde und dann ein bisschen einkaufen. Die einen Handschuhe, die anderen Hausschuhe, dort etwas Holzkunst, da etwas Handarbeit. Nebenbei Ilona und Tommi, Uwe und Bärbel, Sabine und Klaus getroffen.

Alle sind zufrieden mit dem Ausflug und wir brechen den Besuch hier ab und fahren zu Antonella. Dort treffen wir wieder die Familie Grüber. Was soll ich sagen. Alle waren mit dem Essen bei Antonella zufrieden.

Die hat sich an diesem Abend als Erste verabschiedet, sie ist erkältet. Dann ist Mike mit der arbeitenden Bevölkerung auf den Heimweg gegangen. Nach einer weiteren Gesprächsrunde habe ich neben Dagmar auch Clemens und Nicole eingeladen und sind zum Monrepos gefahren.

Haben beim Verlassen des Wohnmobils die Heizung etwas zu weit zurück gedreht und es war nicht wirklich warm. Doch, es war schön warm, aber ich hatte mehr erwartet. Hochgedreht und kurze Zeit später kamen unsere Nachbarn mit einer Flasche Wein und wie unter Campern üblich, mit eigenen Gläsern. Dago öffnete eine Schatztruhe und gab köstliches Weihnachtsgebäck zum Genuß frei. So saßen wir bis in den Montag hinein ohne das uns langweilig wurde. Doch alles geht zu Ende, auch dieser Abend. Unsere Nachbarn haben sich verabschiedet und wir haben unser Bett aufgebaut. Natürlich habe ich der Prinzessin die Heizdecke in ihrem Bettchen eingeschaltet und habe mich nach kurzer Zeit über meine Volt-Anzeige gewundert. Die Spannung fiel in den Keller und ich begann zu rechnen wie viel die Heizung und die Lüftung in 14 Stunden verbracht haben. Noch etwas Licht dazu und eine Kühlbox und Zack war der Wagen dunkel.

Das kann doch nicht sein, ich habe die Heizdecke am Ende auf kleinster Stufe betrieben. Ich habe doch jetzt 2 LiFePo4 für viel Geld im Wagen??

Die Anlage ist nach dem Abschalten selbständig hochgefahren und ich habe die Heizung zu einem erneuten Einsatz überredet.

Ich lag schon einige Zeit im Bett und habe über diesen Blackout nachgedacht. Dann kam die Erleuchtung. Nicht die Heizdecke hat das verursacht, nicht die im Dauerbetrieb laufende Heizung. Nein, Zuhause am Netz war der Boiler eingeschaltet um das Duschwasser zu erwärmen. Ich habe nur das Anschlusskabel entfern und als ich den Wechselrichter einschaltete, ging der Boiler mit 1000 Watt mit an. Das bringen die Batterien unter den Bedingungen klarer Weise nicht. So könnte ich beruhigt einschlafen. Hat leider nicht lange gehalten. Meine Blase hat mich mehrmals aus dem Bett getrieben. Und plötzlich war er da, der wahnsinnige Schmerz im Rücken. Das machte den Toilettengang trotz starkem Schmerzmittel zur Qual. Aber irgendwann wirkte das Medikament und ich konnte entspannen.

Die Nacht überlebt und es beginnt ein neuer Tag.

 

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„Grüne Versicherungskarte“ ist nun weiß.

Heute sind die Unterlagen der neuen Versicherung gekommen. Dachte erst die haben die zur Bedingung gemachte „grüne Versicherungskarte, wird für Marokko benötigt, nicht mitgeschickt und wollte schon zum Telefon greifen, aber die neue grüne Versicherungskarte ist weiß. Eine einfache Kopie auf normalem Papier. Die alte Versicherung hat den Restbetrag auf mein Konto zurück überweisen. Beim prüfen des Kontoauszuges auch die von unserer Regierung versprochenen 300€ zweimal auf dem Konto entdeckt. Kein Buchungsfehler, den einmal für mich und einmal für Dago.
Die super aktuelle Michelin-Karte von Marocco ist auch schon da. War etwas verwirrt, da laut Amazon DPD den Versand durchführt. Der Götterbote hat sich für heute angekündigt und ich hatte keine Ahnung was der bringt. Der genannte Absender war mir unbekannt. Nun ist anscheinend der amerikanische DPD mit dem deutschen Götterboten verbandelt. Die Welt wird immer verrückter.
Das Campinwochenende am Monrepos wird in kleiner Runde stattfinden. Nur Clemens und Nicole mit ihrem Camper und wir werden von Sonntag auf Montag dort sein. Zum Ausklang des Weihnachtsmarktbesuch versuche ich bei Antonella am Sonntagabend einen Tisch für 8 Personen zu reservieren. Telefonisch sind wir nicht durchgekommen, aber per WhatsApp stehe ich im Kontakt und bekomme heute Abend Bescheid ob das klappt.
Noch bisschen internes aus meinem Keller. Der dort stehende Kleiderschrank meiner Großmutter wurde abgeschlagen und zum Wertstoffhof gebracht. War gleichzeitig eine Bewegungsfahrt für das Wohnmobil. Ein Ikea-Regal nimmt nun die Sachen übersichtlich auf. Dadurch ist mehr Freiraum im Keller und vielleicht bekomme ich einen kleinen Arbeitstisch für kleine Bastelarbeiten. Das schont den Esstisch ungemein. Die E-Bike können von Ölkeller in unseren Keller umgesiedelt werden.
Es gibt zu Weihnachten einen Baum. Habe wieder eine Fichte gekauft. Nadelt wahnsinnig, riecht aber fantastisch.
Nachtrag: Sprachnachricht von Antonella, Reservierung bestätigt.

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