Zu heiß

Zu heiß für alles! Heute früh die Kabel am neuen Umschalter des Boilers anständig befestigt. Eine Lötstelle war gebrochen. Das kann jetzt nicht mehr passieren, da ich Stecker montiert habe. Der Schalter hatte nur Lötösen, und die Kabel waren zu störrisch dafür.
Mehr ging heute nicht. Habe den Ventilator vom Dachboden geholt und der drehte die Luft in der Bude um. Erst am Abend mit einsetzendem Regen könnte man die Rolläden hochziehen und die Fenster zum lüften öffnen.
Temperatursturz! Gestern 34° und heute nur 26°. Ich glaube die Heiz-Saison beginnt. Morgens im Keller Schrauben sortiert und vor dem Frühstück Mailkontakt vom/zum Batterieverkäufer gehabt. Nichts neues, nur Blabla. Bin langsam echt sauer.
Donnerstag, Mailkontakt und nachdem ich mit dem Rechtsanwalt gedroht habe, für morgen einen Termin beim Batterieverkäufer bekommen. Werden wohl die Einladung zum Spanferkel-Essen beim Doc absagen, den ohne Batterien kein Wohnmobil. Zum hin und herfahren ist mir das zu kompliziert.
Dagmar irrt von einem Arzttermin zum anderen. Überall war sie bisher an der falschen Adresse. Viele Fachärzte sind nicht mehr übrig.
Leider ist der nächste wichtige Termin am 28. August und direkt nach der Gorm. Dadurch sind fast alle Pläne dahin.

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Hirsau

Gestern Abend kam noch ein Wohnmobil, ein Kastenwagen. Wir haben ihm signalisiert, dass er sich neben uns stellen kann. Was er zum Ärgernis des Nachbarn, der musste seine Markise etwas zurück kurbeln, auch tat.
Nach Einbruch der Dunkelheit fährt ein Einsatzfahrzeug mit Blaulicht und dezentem Martinshorn, ich vermute ein Rettungswagen, über die Brücke. Kurz danach die Feuerwehr mit allem was Krach macht. Ich glaube die wollen ein Feuer von weitem mit den Kompressorfanfaren ausblasen. Auch ein Hubschrauber war zu hören. Der Stand lange Zeit unbeweglich am nächtlichen Himmel. Mal sehen ob ich eine offizielle Meldung darüber finde.
Heut in der Früh haben wir die Klosterruine von Hirsau besichtigt. Hier ein paar Eindrücke.

Hier noch ein Schnappschuss „Kimme und Korn“

Dagmar hat sicher noch ein paar Bilder im Status (gehabt).
Jetzt sitzen wir die Zeit bis zum Frühstück ab und dann tingeln wir Richtung Heimat.
Heute ist Stammtisch bei Antonella und darauf freuen wir uns schon.

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Nordenwärts

Gut geschlafen und da wir uns schon am Abend verabschiedet haben, könnten wir einfach losfahren. Habe Kurz verboten die Autobahn zu benutzen um unterwegs etwas zu sehen. Grobe Richtung heimwärts mit ein paar Punkten zum anfahren. Einige Baustellen und Sperrungen machten die Hälfte des Plans zu nichte. Trotzdem viele nette Dinge gesehen. Schöne Gehöfte, tolle Rathäuser, Dorfbrunnen und was sonst noch so rumsteht. Stellplatz in Glatten angefahren und waren sehr enttäuscht. Dafür eine gute Eisdiele gefunden. Der Preis war zur mächtig, aber das Eis sehr lecker. Man gönnt sich ja sonst auch alles.
Jetzt stehen wir in Hirschau auf einem neuen Stellplatz. Nette Anlage, aber direkt neben der B463.

Die Wiese zur Nagold ist durch eine Schwanenfamilie blockiert.

Die weißen Flecken sind die Eltern. Die Jungen sind noch graubraun und fast nicht zu sehen. Näher wollte ich nicht heran um nichts zu provozieren.
Wenig Schatten für die Fahrzeuge, aber Sitzgelegenheiten unter Bäumen.
Werden hier bleiben und uns unter die „normalen“ Campern mischen.
Ich muss ja nicht wie die Anderen die Markise rauskurbeln und Tisch und Stuhl aufstellen um die Stellplätze noch mehr zu minimieren.
Die haben alle einen Vogel. Etliche Wohnmobil fahren weiter, weil kein Platz mehr ist.

48,7362595, 8,7355233

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Es geht los, kleine Runde.

Aber zuerst noch zum Zahnarzt. Der möchte nachher zwei (2) kaputte Zähne richten. Das möchte er machen, bevor wir eine neue Brücke bauen.
Dann geht es an den Bodensee. Der Erstgeborene wird heute vierzig. Mein Gott sind wir alt geworden! Das Wohnmobil ist bis auf die Batterien in gutem Zustand. TÜV neu und viele Kleinigkeiten sind gerichtet. Sogar die Krawattenhalter (ja, Mehrzahl) sind erneut worden.
Wenn wir dann im Wohnmobil sind, werde ich ein paar Fotos von den Neuigkeiten machen. Beim arbeiten denke ich nicht daran und abends wenn ich den Blog schreibe habe ich nichts zum vorzeigen.
Das mit dem Zahnarzt war so eine Sache. Pünktlich um kurz nach 11 ging die Prozedur los. Über eine Stunde sass ich auf dem bequemen Stuhl und ich dachte das es eine blöde Idee war mit den zwei Zähnen. Als endlich alle Werkzeuge aus meinem Mund genommen wurde und ich ausspucken durfte, sagte der Zahnarzt zu mir: „Den zweiten Zahn machen wir beim nächsten Mal.“
Kleiner Umweg zum Bäcker Baumann und frisches Gebäck gekauft. Nach essen war es mir nicht zu Mute, aber vorsorgen ist wichtig.
Zuhause angekommen müsste ich mich erstmal erholen. Der ganze Mundraum und das Gesicht total verspannt. Ein halbes Stündchen auf dem Sofa, aufgeschreckt durch das Klingeln vom Packetboten, gepennt. Dann zwei Gänge zum Fahrzeug und wir waren abfahrbereit. Freitagnachmittag, was soll ich dazu sagen. Engelberg, Kreuz Stuttgart bis Kreuz Gärtringen sowie diverse Baustellen. Zwischen 17 und 18 Uhr haben wir Hilzingen erreicht und waren die ersten Gäste. Nach und nach sind alle eingetroffen und kurz vor 19 Uhr sind wir zum wunderschönen Garten der Tante von Desiree gelaufen. Ich durfte die kleine Ella führen.

Das ist ein Samojede-Schäferhund-Mischling. Sie (Ella) ist jetzt 16 Wochen alt.


Ein gelungenes Gartenfest bei dem ich einige alte Freunde unserer Kinder wiedersehen und neue kennenlernen dürfte.
Der Garten ist Luftlinie rund 400 Meter entfernt, aber deutlich oberhalb gelegen. Daher habe ich das Wohnmobil nachgeholt und einige Leute gebeten umzuparken, damit ich einen fast ebenen Platz bekomme. Dadurch hatte Dago gewohnte Infrastruktur zur Verfügung. Zum schlafen war der Platz nicht geeignet und so sind wir um 02:30 wieder hinter das Haus von Michael und Desiree gefahren.
Gut geschlafen und nach 10 Uhr den Hund und die Wohnungsschlüssel übernommen. Die „Kinder“ wandern auf den „Hohen Twiel“ und das ist für Babys und alte Leute zu anstrengend 😎.
So sitzen wir nun in der Wohnung und hüten Ella. Eine kleine Runde Gassi gehen und nun sitzen wir Wohnmobil. Der Regen ist zu Ende und die Sonne kocht auf mittlerer Stufe.
Das Frühstück haben wir hinter uns und warten auf die Rückkehr der Kinder.
Habe am Bike die neuen Satteltaschen montiert und bei der Gelegenheit ein paar Fotos für euch gemacht.
Zuerst die neuen Krawattenhalter. Alustreifen bis ums Eck gebogen. Da kann man jetzt an der Schmalseite auch noch etwas aufhängen.

Das neue Bike auf der Bühne befestigt.

Noch zwei Detailbilder von der Befestigung der Streben.
Von der „hinteren/linken Seite“ eine Schraube M5 durch die Nabe gesteckt und daran den Halter geschraubt.


Ein Schraube vom Gepäckträger verlängert und daran den Halter geschraubt. Das Bike steht wie festgeschraubt auf der Bühne. Die Gurte halten die Pläne und sichern das Bike.
Es ist heiß. Der Hund liegt und pennt und wir schmoren im eigenen Saft.
Die Kinder sind zurück. Nachher noch eine Runde gemeinsam Gassi gehen und dann ins Bettchen.

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Fahrrad ist fix

Es hat ein bisschen gedauert, aber nun bin ich sehr zufrieden. Das neue Bike steht mit den Reifen je in einem Rahmen aus 20×20 Boschprofilen. Mal stand das Bike nach links, dann nach rechts. Jetzt schaut es nach links wie sein Vorgänger. So werde ich beim runterheben nicht von der Kette angegriffen. Zwei diagonal geführte Streben in Fahrtrichtung halten Brems- und Beschleunigungskräfte stand. Diese Streben sind mit einer M5 Schraube am Bike verschraubt. Zum abladen wird nun für die zwei Muttern ein 8er Schlüssel benötigt. Die Pläne wird mit zwei Gurten, die auch das Bike halten, gesichert.
Heute früh (Mi) hat sich der Batterieverkäufer gemeldet. Zwei sinnlose E-Mails und dann wieder Funkstille. Den Nachmittag etwas die sozialen Kontakte gepflegt. Karin, meine Computer-Tante, hat sich um Dago’s Tablet gekümmert und nebenbei haben wir uns nett unterhalten. War mir wichtiger als am Wohnmobil ein paar Schrauben zu bewegen. Kaffee und Butterbrezeln gab’s außerdem. Am späteren Nachmittag meinen Bruder und seine Frau Brigitte auf dem Hausboot besucht. Die sind wiedereinmal in Benningen.
Nach dem der Draht nach Freiberg kalt blieb, bin ich heute (Do) nach dem Frühstück zum Batterium gefahren und gescheitert. Der Mann hinterm Ladentisch erklärte mir das sie Konversation nur per Mail geht. Daraufhin habe ich meinem Unmut freien Lauf gelassen und erklärt das wir kurz vor einem Rechtsstreit stehen. Man hat mich mit dummen Sprüchen versucht zu beruhigen, dass hat nur bedingt geklappt. Seit dem 23. Mai sind 27 E-Mails verschickt worden und in der letzten Mail steht: „Da die Batterien dahingehend geprüft worden sind bin ich nun doch auch ein wenig ratlos.“
Morgen geht es zum Zahnarzt.

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Langweilig

Die Nacht auf den neuen Matratzen gut hinter uns gebracht. Es heißt ja, das die neue Matratze am ersten Tag so schlecht ist wie die Alte am letzten.
Das neue Gefühl ausgiebig genossen und sass dann im Schlafdress im Wohnzimmer auf dem Sofa. Lange überlegt ob ich einfach so bleibe, müsste mich dann am Abend nicht umziehen.
Habe mich aufgerafft und geduscht. Dann hätte ich die Wahl. Auf dem Sessel lagen zweierlei Klamotten. Der gute Alltagsdress, oder die Arbeitskluft. Hab mich für die Arbeitsklamotten entschieden um für einen Gang in den Keller gewappnet zu sein.
Was soll ich sagen? Es dämmert der Abend und ich hätte die guten Klamotten anziehen können.
Der Samstag wäre auch geschafft.
Frühstück mit Freunden, ein erstklassiger Sonntag. Von einer Kleinigkeit abgesehen. Habe beim überstülpen der Warmhaltehaube die Kaffeekanne umgeworfen und eine große Sauerei veranstaltet. Selbst die Wand hat einiges abbekommen. Hektisch die Schweinerei weggemacht und neues Kaffeewasser aufgesetzt. Um mich abzureagieren runter gegangen und das Wohnmobil umgeparkt. Sein Stammplatz vor dem Haus ist frei geworden.
Unsere Gäste auf der Straße empfangen und mich auf ein mittleres Level eingependelt.
Frühstück war fein. Gutes Essen und gute Gespräche.
Im Laufe des Nachmittags ein paar E-Mails in Sache neues E-Bike geschrieben und ein Date für eine Probefahrt am Montagabend ausgemacht.
Ferngesehen, nichts gemacht.
Montag und ich habe die defekte Standheizung labormäßig eingebaut. Musste dazu die Kraftstoffleitung etwas verlängern.

Erster Versuch und sie springt nicht an. Nein, sie glüht nicht, aber läuft??? Oh, sie ging auf Lüftermodus. Okay, neuer Versuch. Abgebrochen mit Störungscode 13, Kraftstoffmangel. Neu gestartet und sie springt an. Sie läuft einige Zeit und geht dann aus. Nicht aus, aber der Motor hört auf zu laufen und das Display bleibt an. Das wiederholt sich zweimal und es kommt wieder Fehler 13. Wunderlich, denn sie hat schon Warmluft gebracht. Warten bis das System den Vorgang beendet und in der Zwischenzeit Infos aus dem Netz gezogen. Nicht verzagen, nochmals starten.
Die provisorische Kraftstoffleitung war das Problem. Nachgebessert und nun läuft sie auf vollen Touren. Stinkt noch ein bisschen, den der Sprit ist auch an den Auspuff gekommen.
Nach 25 Minuten beende ich den Testlauf mit positivem Ergebnis. Keinen echten Fehler an der Heizung entdeckt. Sie lag ein paar Tage versandbereit im Keller. Nach einem Rückruf von Autoterm habe ich die Heizung nochmals „eingebaut“ und getestet.
Werde noch diese Woche eine Hebebühne mieten und das Teil wieder einbauen.
Alles aufgeräumt und den Wagen fahrfertig gemacht. Um 18 sollte ich in Fellbach sein, mein neues, gebrauchtes E-Bike probefahren.
Das neue, gebrauchte Bike hat ein Körbchen.

Da kann Beau oder Henry einmal mitfahren, so der Plan. Zuerst muss ich meinen Träger umbauen. Für den Alten ist das Teil zu fett.

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In der Burg

Wir gehen es gemütlich an. Die neuen Matratzen sind, während wir in Immenhausen waren, geliefert worden. Dachte ja das sie früher kommen, dann hätten die Matratzen genügend Platz und Zeit gehabt, sich zu entspannen. Dafür sind 72h vorgesehen. Jetzt müssen wir uns den Platz im Wohnzimmer teilen.
Nebenbei bastle ich am Wohnmobil. Nur Kleinigkeiten, aber auch die wollen gemacht sein. Die größte Aktion war den Kühlboxen mehr Luft zu verschaffen. Der Walzenlüfter schafft die Warmluft zwar aus der Schublade, aber zuerst muss die Warmluft von der Kühlbox staufrei abziehen. Dazu würde mit der Schwingsäge im Bereich des Kühlaggregat die Seitenwand des Schranks entfernt. Jetzt kann die Luft auch hinter den Waschtrockner sich ausbreiten. Vorher hat der integrierte Lüfter gegen die Wand geblasen. Der nächste Einsatz wird zeigen ob der Plan aufgeht. Bei dem Vorgang wurden auch die Schubladenauszüge gerade gebogen, gereinigt und neu gefettet. Flackernde Lichter wurden beruhigt und die Kontrollleuchte vom Boiler versetzt das man sie sieht.
Ich habe per E-Mail den Verkäufer des Wechselrichters (WR) angeschrieben. Der möchte ein Video von der Anlage und dem „Defekt“.
Das habe ich heute (Mi) gemacht und dabei das Display des WR genau beobachtet. Bei 12,2 Volt schaltet der WR ab. Nein, ich sehe das Display der Standheizung darüber und beobachte wie sie Heizung neu bootet. Das heißt, der komplette Strom war für einen Bruchteil unterbrochen. Somit richtet sich mein Augenmerk wieder auf die getesteten Batterien.
Kurze E-Mail an den Batterieverkäufer mit meinen neuen Erkenntnissen geschrieben und warte auf Antwort.
Am Donnerstag wollte ich Dagmar’s E-Bike verkaufen. Das Bike war dem Käufer zu klein, dann habe ich ihm meines verkauft. Morgen vielleicht das von Dagmar, es steht bei eBay Kleinanzeigen und einige gute Anfragen sind schon eingegangen. Nebenbei der Schublade mit den Kühlboxen zusätzliche Riegel eingebaut. Die Lade ist schon ein- zweimal ungefragt während der Fahrt aufgegangen. Bisher war ein einfaches Pushlock mit Schließzunge verbaut. Das kann man mit Stangenschloß erweitern. Normalerweise für hohe Schranktüren. Quer eingebaut sind das drei Verriegelungen auf 55cm. Das muss halten!
Morgen, Freitag, volles Programm. Die alten Matratzen irgendwie klein machen und für den Transport zum Wertstoffhof vorbereiten. Die neue Matratzen im Bett platzieren. Den Käufer für Dago’s Rad empfangen und das Bike anpreisen. Wertstoffhof anfahren und Matratzen sowie ein paar Kleinigkeiten entsorgen. Nach Bietigheim zum Einkaufen fahren. Mein E-Bike dem Käufer nach Freiberg bringen. Mit Rainer und Sabine in Murr zum Abendessen treffen.

Hat alles geklappt, beiden E-Bike sind verkauft und ich kann mich neu orientieren. Das Abendessen mit Rainer und Sabine war echt gut. Nett unterhalten und sehr gut gegessen. Das wir mit dem Womo unterwegs waren hatte zwei Vorteile.
1. Direkt am Lokal ein Womostellplatz und der letzte freie Parkplatz.
2. Beim Ausparken, so ein Arsch von SUV-Fahrer hat sich quer hinter meinem Wohnmobil gestellt, Jens und Juli kennengelernt.
Die standen mit ihrem Wohnmobil auch auf dem Platz und wir sind ins (nette) Gespräch gekommen. Kleine Schlossführung gemacht und sogar noch ihren Hund begrüßen können.
Nun wieder in der Burg, etwas ins elektronische Feuer geschaut und werden nachher die neuen Matratzen testen.

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Immenhausen Ludwigsburg

Der Kurztrip geht zu Ende und Zuhause erwartet uns wieder etliche Dinge die gemacht werden wollen. In der Nacht war es zum Glück nicht so heiß und es gab eine angenehme Nacht. Bin sehr früh aufgewacht und lasse Prinzessin noch ein bisschen dössen.

Sind dann irgendwann nach 9 losgefahren. War jetzt hier auch schon ein paarmal, aber Franz hat wieder eine neue Strecke durch Kassel entdeckt.
Auf der Bahn ging es unspektakulär bis ca 90km vor Würzburg. Da hat Kurt einen Stau angekündigt. Ohne Frühstück, keine Chance. Letzter Parkplatz vor dem Stau angefahren. Draußen staut es sich kurz, dann pfeifen sie wieder volles Rohr. Beim Stau, kürzen viele die Fahrzeit, in dem sie durch den Parkplatz fahren.
Gestärkt geht es weiter nach Würzburg. Dort ist ein Tankstopp geplant. In der Stuttgarter Straße 1,529 und daneben auf der Bahn 2,029.
Werden sehen ob das so bleibt bis wir da sind.
Es blieb natürlich nicht so und daher habe ich den Tankstopp ausfallen lassen.
Der Stau von dem Frühstücksplatz hatte sich aufgelöst, man traf sich in Würzburg. Hat nur 5 Minuten gekostet. Der Rest war einfach. Letzter Parkplatz zum Entsorgen genutzt und 15:30 vor dem Haus geparkt. Der Panda hat freundlicherweise meinen Stammplatz reserviert.
Zwei Gänge zum Womo und alle wichtigen Dinge sind in der Burg. Dago füttert die Waschmaschine und nachher geht es zum Stammtisch.

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Letzter Tag Immenhausen

Das Ende der Reise naht. Gestern Abend den ersten Nachtflug mit der Drohne gemacht. Die Stadt Immenhausen hat zu ihrer 900 Jahrfeier ein Feuerwerk auf ihrer (schlechten) Internetseite angekündigt. Es gibt da verschiedene Seiten zu dem Programm und auf einer stand dieses:

Screenshot gestern Abend


Wollte schon immer ein Feuerwerk von oben sehen. Habe dann kurz vor 23 Uhr die Drohne fertig gemacht. Die App hat mich darauf hingewiesen, dass die rückwärtigen Sensoren bei den Lichtverhältnissen keine Funktion haben. Häckchen gesetzt und Testflug begonnen. Der Akku der Steuereinheit hat rapide abgenommen. Da von dem Feuerwerk nichts zu sehen war und die Musik weiterspielte, gelandet und die Steuerung ans Ladegerät angeschlossen und den Akku der Drohne gewechselt.
Bei der Landung jedoch das Problem der Sensorik bemerkt. Die Drohne kehrt zu ihrem gespeicherten Startplatz zurück, kann jedoch den Landeanflug nicht beenden. Sie driftet dann 30cm über dem Boden, welchen sie nicht erkennt, ab. Beim Versuch gegenzusteuern meine Stoßstange angegriffen. Jetzt wo ich das schreibe fällt mir auf, die Drohne müsste einen Beleuchtung für diesen Fall haben. Da muss ich nachschauen.
Jedenfalls kein Feuerwerk.
In der früh war viel los auf dem Platz. Etliche Fahrzeuge parkten links und rechts von unserem Wohnmobil. Dann um 9 eine weibliche Lautsprecherstimme rief alle auf zur Morgengymnastik. „Hoch das Bein und nieder“
Schnell geduscht und dann neugierig geschaut. Da liegen die Hühner auf der Wiese und werden animiert sich zu bewegen. Was sagt Chris in so einem Fall: „Verbiegen für Ziegen“
Nach einer guten Stunde war der Zauber vorbei und die Hühner sind wild gaggernd abgezogen. Schau Mal da, mittendrin eine Hahn.
Ich kratze ein paar Eurostücke für die Stromsäule zusammen und Dago kümmer sich um das Sonntagsessen. Es gibt Rindsschnitzel. Sieht aus wie der berühmte schwäbische Rostbraten, kann aber im durch gegarrten Zustand mit der Gabel „geschnitten“ werden. Dieses halb rohe Zeug, wie die Leute den Rostbraten machen, damit er nicht zäh ist, kann essen wer will.
Am Nachmittag sind wir mit Anne und Wolfgang zusammen ins Dorf gelaufen. Die Eisdiele war unser Ziel. Außenplätze Mangelware, so sind wir ins Lokal gegangen. Warm, aber besser als in der Sonne. Da Abhängen im Wohnmobil. Die Hitze lässt nicht allzuviel Aktivität zu. Sowie das Eis verdaut ist, werden die Rindsschnitzel hinterher geschoben. Dazwischen viel trinken.
Nach dem Abendessen kam Stress auf. Beim Abwasch hat Prinzessin auf den Wasserstandsanzeiger getippt und er zeigte weniger wie 10%. Hab es erst nicht glauben wollen, aber Dagmar meinte viel abgespült zu haben. Okay, abbauen und zur Säule fahren, oder alle Schläuche raus und stehen bleiben. Habe mich für stehen bleiben entschieden. Ventile umgestellt und Wasser Marsch. Zuerst Scläuche durchgespült und dann umgestellt in Richtung Wassertank. Routinefrage: Kommt das Wasser? Würde verneint. Taschenlampe und den Wasserfilter prüfend angeschaut. „Läuft!“ Dago erwiderte das die Anzeige nicht steigt. Okay, den Schalter nochmals gedrückt und die Anzeige springt auf über 50%, was etwas 100 Liter entspricht. Haben wir halt einen Euro verblödelt.
Die Sonne neigt sich und wir stehen jetzt im Schatten eines Baumes. Die Kinder verabschieden sich und es kehr Ruhe ein. Noch einmal kurz die Teppiche ausschütteln und etwas aufkehren und entspannt abhängen.

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Hannoversch Münden

Die hessische Dreiflüssestadt, selbständige Gemeinde im Landkreis Göttingen, Südniedersachsen, an der Grenze zu Hessen sowie unweit von Thüringen, ist immer einen Besuch wert. So auch heute, anlässlich des Handwerksmarkt. Doch der Reihe nach.
Morgens das Wohnmobil fahrfertig gemacht. Zuerst auf die Entsorgungsstation gefahren. Tanks geleert und frisches Wasser gefasst. Sind dann zu Edeka gefahren und haben für das Wochenende eingekauft. Wieder zurück auf dem Stellplatz hat Dagmar die Kartoffeln, die für das Abendessen geplant sind, abgekocht. Dann gab es Frühstück und da die Brotfachverkäuferin im Mathe nicht ganz so gut war, haben wir statt der 5 Brötchen im Angebot, sechs in der Tüte. Wolfgang, der etwas früher als geplant gekommen ist, hat sich der Sache angenommen. Kann auch sein das wir länger gebraucht haben. Jedenfalls der Überschuss ist weg.
Als wir gestern beschlossen haben auf den Handwerkermarkt zu fahren, war nicht klar mit welchem Auto. Wolfi müsste nach eigenen Angaben erst den Müll festtreten, das Geschäftsauto von Anne hat nur drei Sitze und ich nur zwei offizielle Sitzplätze. Bis kurz vor Abfahrt sind wir von zwei Autos, Wolfi und ich, ausgegangen. Da in Hann.Münden zwei Veranstaltungen sind, sind wir von einer gewissen Parkplatznot ausgegangen. Das wiederum veranlaßte Wolfgang den Müll in Tüten zu packen und derweil im Kofferraum zu lagern. Auch die zahlreichen anderen Dinge wanderten dorthin. So konnten wir mit einem Auto fahren. Ist wesentlich angenehmer und wirtschaftlicher. Sogar eine kostenlosen Parkplatz unweit des Marktes ergattert. Dann ging es über den Markt, kleine Runde durch die Stadt, an der Eisdiele vorbei. Hier ein paar Bilder von dem Ausflug.

Jeder hat etwas auf dem Markt oder der Eisdiele für sich persönlich oder als Geschenk gefunden. Ich hatte einen Strohhut im Auge. Geflochten, flexibel und schön luftig. Alle meinten er steht mir, aber der Preis hat mich von einem Kauf abgehalten. Mein Alter, schon etwas aus der Form geratene, hat 9,95€ gekostet und für den hier wurden 170€ aufgerufen. Für mich und meine Zwecke einfach mehrfach zu teuer!
Sind zum Wohnmobil zurück gefahren und haben Kaffee und Tee getrunken und uns zum Abendessen verabredet.
Dagmar ist in der Küche aktiv. Kartoffeln schälen, Salat putzen, mich zum Kartoffel schälen einteilen, Frikadellen raus braten und gleichzeitig das angerichtete Chaos aufräumen.
Erwarten die Kinder so gegen 19:30 zum großen Fressen. Anders kann ich das bei dem Berg Frikadellen nicht nennen. Werden sehen ob etwas übrig bleibt.

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