Ein Donnerstag in Chambley

Heute sind wieder Übungs- und Lehrfahrten angesagt.

In Gruppen anstellen und fahren mit Instrucktor

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Circuit de Chambley

Sehr früh klingelt der Wecker. Es ist, trotzdem ich die Heizung um ½6 gestartet habe, noch frisch im Wagen. Bei 14° gestartet ist sie erst auf 16,8° gestiegen. Aber der Fußboden ist schön warm, sogar die Duschwanne ist schon enteist.
Die Zusatzlüfter laufen jetzt um die „Hitze“ vom Fußboden in den Raum zu bringen.
Mehr oder weniger bereiten alle drei Mopeds Probleme. Die Ducati hat eine neue Batterie bekommen und läuft. Constanze ist aber mit der Maschine nicht zufrieden. Der Teufel steckt im Detail. Auch bei Chris seine 125er schwächelt die Batterie. Hängt jetzt mal am Ladegerät und Chris muss zu Fuß gehen.
Die Honda zickt weiterhin. Wir haben sie zwar zum laufen gebracht, aber sie geht aus, wenn man vom Gas geht. Ist auf der Rennstrecke beim scharfen Anbremsen auf eine Kurve, Hinterrad hat wenig Druck, mehr wie supoptimal. Sie steht jetzt mal an einem Zelt und wartet ob ein Mechaniker Zeit hat.

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Zum Ausgleich sehr leise.

Extrem ruhig hier am Ortsrand. Nur die leise Unterhaltung am Morgen einiger frühen Spaziergänger auf dem Weg in den Park war zu hören. Schlafziel zu 100% erreicht.
Es regnet leicht und wir trödeln herum. Zum Mittag soll die Sonne herauskommen. Wir werden sehen.
Nachher Wasser bunkern. Bin neugierig ob ich den Hahn anzapfen kann.

Ich habe noch 10 Liter Diesel in der Staubox und kann damit deutschen Boden erreichen. Sind fast 20 Cent Unterschied zu Frankreich. Bei über 100 Liter denkt der Schwabe über so etwas nach.
Es gilt auch die Vorräte gut aufzufüllen, der Circuit Chambley liegt weit ab. Weiterlesen

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Doch sehr laut hier.

Hat man den Tag über nicht so wahr genommen, war ja auch Sonntag. Die Aussage, das die Züge laut einer positiven Platzbewertung Nachts nicht fahren, ist falsch. Trotzdem ist es ein netter Platz mit Picknick-Tisch unter Bäumen.
Da werden wir unser Reisemobil, aus verschiedenen Gründen, auf einen anderen Platz versetzen. Es gibt ja eine Unmenge davon in Frankreich. Wer aufmerksam fährt sieht oft Hinweisschilder auf Stellplätze die P4N unbekannt sind.
Es ist natürlich einfacher und bequemer einen registrierten und bewerteten Platz anzufahren, wie unzählige Fehlfahrten.

Oh, dieser P4N-Platz ist nett. Ein gesplitteter Parkplatz mit drei extra Parkbuchten.

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Ups, Schild nicht gelesen.

Hatten den Platz für uns alleine. Nachdem in der Nähe eine Hochzeitsgesellschaft kräftig feierte, sind wir einfach länger aufgeblieben. Dagmar meinte, wenn wir hier bleiben, würde sie gerne die Waschmaschine anwerfen. Hätte ich das vorher gewußt, hätte ich bei der Ankunft Wasser gebunkert. Egal, die Versorgungssäule ist in erreichbarer Nähe und dann werde ich nach dem Aufstehen einen Schlauch legen. So der Plan.
Trotz später Nachtruhe klingelt der Wecker, wenn auch nicht ganz so früh. Ich ignoriere ihn einfach und warte mit dem Aufstehen bis mein Schlaflevel zumindest auf 85% ist.
Duschen anziehen und Leitung legen. Prüfen ob die Steckdose Steom führt. So die Arbeitsfolge. Warum nehme ich mein Händy mit raus? Ein kleines Schild erweckt mein Interesse.

WOHNMOBIL-EMPFANGSBEREICH

Gemeinderatsbesprechung vom 23. September 2021

Parken und Zugang zum Wasser-/Strom-/Abflusspunkt:

Pro 6-Monats-Zeitraum:

KOSTENLOS für das Parken für weniger als 24 Stunden –

über 24 Stunden hinaus 15 €/Tag Parken.

Die Toiletten des Campingplatzes sind für Wohnmobilbesitzer im Rezeptionsbereich Weiterlesen

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Cathédrale Notre-Dame de Reims

Eine kleine Wanderung zur Kathedrale von Reims ist angesagt. Das Wetter von den Temperaturen optimal, nur die Wolken sind nicht ganz dicht.
Die Kathedrale trockenen Fußes erreicht. Beeindruckendes Bauwerk.

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Zickzack

Wäsche ist Geschichte und Prinzessin voller Tatendrang. Die Cathédrale Notre-Dame de Reims ist ihr Wunsch und mein Befehl. Hätte man eleganter lösen können, aber wir sind ja flexibel. Zum Ausgleich wähle ich das Musée Automobile Reims Champagne.
Als diese Pläne bekannt werden, rät uns eine gute Freundin die Kathedrale früh morgens zu besuchen.
Man überlegt bei fast zwei Stunden Fahrzeit den Wecker recht früh zu stellen. Dagegen lege ich ein Veto ein und biete an, zuerst das Museum, dann schlafen und zum Abschluss die Kathedrale.
Der Vorschlag wird einstimmig angenommen.

So starten wir den Morgen „normal“, was immer das heißt. Vor dem verlassen des Stellplatz einmal entsorgen. Der Abwassertank ist rappelvoll. Die 1½ Stunden Fahrzeit beschehren allerlei Wetter, aber ansonsten nichts Nennenswertes. Weiterlesen

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Gestern Belgien, heute Frankreich.

Der Platz hinter dem Sportplatz ist gut besucht und wenn die regionalen weiblichen Teenager nicht die ganze Nacht mit quietschender Stimme bedarf bei der pubertierenden Landjugend erwecken würden, empfehlenswert.
Okay, ich habe das Gegacker vielleicht nur bei meinen nächtlichen Kontrollgängen zum Thronsaal registriert, da mein Unterbewusstsein ansonsten mir signalisiert, du bist nicht gemeint.
Wir rollen südlich und erreichen kurz vor der französischen Grenze den Ort Bouillon und entdecken einen Aldi neben der Hauptstraße.
Kurzer Stopp um einzukaufen. Bin von dem Aldi sehr enttäuscht. Blicke das Ordnungssystem nicht und suche mich tot. Hat etwas von einem 1€-Ramschladen. Mehr Wühltische wie Regale mit kunterbuntem Inhalt. Egal, fast alles bekommen und die Backwaren waren gut.

Eine abwechslungsreiche Landschaft bei bestem Reisewetter.
Bald den Stellplatz „Aire de camping-cars de Stenay“ erreicht. Eine Schranke mit Terminal verwehrt den Einlass. Der Automat ist mehrsprachig und nimmt per EC-Karte einen schrägen Betrag um die 11€.
Wasser bunkern und einen der vielen freien Plätze okupieren. Strom ist an jedem Platz, aber nur 6 Ampere, zuwenig für den Waschtrockner. Macht aber nichts, da mein System auf solche Fälle ausgerichtet ist. Mit Landstrom die LiPoFe4 laden und die Geräte über den 2kw Wechselrichter versorgen.
Zuerst den Waschgang vorbereiten, dann das Frühstück zubereiten.
Wir haben den Stellplatz nur wegen der Wäsche angefahren. Die Wetter-Prognosen sprechen gegen eine Trochnung auf der Leine und die Alternative ist Energiehungrig. Weiterlesen

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Gestern Frankreich, heute Belgien

Ohne Drang und Ziel. Einfach in den Tag hinein leben. Was heute nicht geht, geht morgen oder übermorgen (auch nicht).
So sassen wir am Abend im Womo. Draußen immerwieder Regen, drinnen mega gute Musik. Zur Zeit läuft der USB-Stick vom Herby. Wir haben bei Georg seine spezielle „Best-of“ bestellt und ich bin extrem neugierig darauf und hoffe auf einen guten Mix.
Melde den Verlust von einem halben Spritzlappen. Das Material war doch zu dünn. Egal, Technico in Ludwigsburg hat das auch in Stabil. Hoffe das der Linke überlebt und als Schablone benutzt werden kann.
Ein Akku der Drohne hat schlapp gemacht. Versuche den LiPo vorsichtig zu reanimieren. LiPo sind die, welche gerne in Flammen aufgehen. Daher ist äußerste Vorsicht angesagt.
Ansonsten tut alles und nichts bereitet Sorgen. Die Schmutzwäsche gewinnt so langsam die Oberhand und da werden wir zeitnahe etwas unternehmen. Weiterlesen

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Erste Nacht auf dem Kontinent

Die Nacht gut hinter uns gebracht. Der Stellplatz war am Abend rappelvoll. Selbst nach Einbruch der Dunkelheit sind noch welche gekommen. Der Platz ist auch toll angelegt.

Abschließend zu England. Sagte ich früher das es unter Umständen bei Tesco eine brotartige Substanz gibt, die aussieht wie Baguette, und genießbar ist, so haben die sich echt verbessert. Die Franzosen würden, wenn man es laut Baguette nennt, deswegen einen Krieg anfangen.
Gab es früher im Regal nur Toastbrot in soft, extrasoft bishin zu supersoft, so findet man heutzutage eine große Auswahl an Brotsorten.
London ist eine faszinierende Großstadt mit einer Unmenge an Grün. Außerhalb der City of London kaum hohe Häuser. Ist so wie ein Dorf am anderen, aber mit urbaner Struktur.
Allemal eine Reise wert.

Sind sehr spät weggekommen und wollen den „Tower of the Abbey of Watten“ besichtigen. Leider verhindert ein wunderschönes Tor den Zugang auf das Gelände. So bleiben nur ein paar Fotos von außen.

Es geht weiter auf kleinen Straßen und die Zeit verrinnt. Einsetzender Regen und schlechtes Zeitfenster für zwei weitere Besichtigungen. „Müssen“ deswegen unseren Plan ändern. Es soll doch stressfrei bleiben. Kurt hat mich vor einem Stau auf der Nordumgehung von Lille gewarnt und eine schnellere und kürzere Route durch die Stadt angeboten. Ich folge ihm und zum Dank lässt er mich mitten in der Stadt im Stich. Muss das Tablet neu starten und fahre aus Sicherheitsgründen einen Parkplatz neben der Straße an.
Ach was soll es, wir frühstücken auch gleich. Ist eh schon spät.

Beim Neustart des Tablet die zwei geplanten Besichtigungen storniert und eine Waldparkplatz als Endziel eingegeben.

Kurt führt mich wieder auf die langweilige Autobahn und kurz vor dem Ziel beschließe ich, nicht die Nordumfahrung von Mons, sondern durch die Stadt, zu fahren.
Stehen in dem Waldparkplatz und trinken Kaffee. Dazu gibt es Scones mit „classic cornish clotted cream“ und Hagebuttenkonfitüre.
Noch nicht fertig damit, gesellt sich ein weiteres Wohnmobil dazu.

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