Steyr

Wir fahren nach Steyr. Statutarstadt in Oberösterreich, bekannt für ihre historische Altstadt am Zusammenfluss der Flüsse Enns und Steyr, das Bummerlhaus und Schloss Lamberg.
Das Bummerlhaus haben wir, wie viele andere Sehenswürdigkeiten, nicht besucht.
Unser Weg führte von der Schlossgarage durch den Werndlpark hin zum Schloss Lamberg.

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Besser

Besser als gestern, wobei da nicht viel dazugehört. Prinzessin nimmt tapfer die Tilidin und ist auf dem Wege der Besserung.
Rainer muss heute in der Früh noch etwas für das Bruttosozialprodukt tun und hat ein Meeting.
Wir gehen in den Energiesparmodus und nehmen eine Kühlbox außer Betrieb. In der Theorie reicht der Solarertrag, möchte aber am Ende der doch recht langen Standzeit nicht auf die Schnauze fallen. Ist mehr eine Angewohnheit wie ein müssen. Adrian hat mir Strom aus dem Meierhof angeboten und wenn alle Stricke reißen gibt es noch den Generator. Ich denke das eine Woche autark, bei vernünfigen planen, kein Problem ist.
Rainer hat jetzt (11:00) seinen Dienst getan und er kommt mit Sabine zu uns.
Wir frühstücken und die Zwei trinken einen Kaffee mit.
Wir gehen auf Achse. Preisgünstig tanken und das gesparte Geld in der Trachten Wichtlstube in Edt ausgeben.

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Der Tag beginnt (sau)doof.

An und für sich gut geschlafen, aber…
Prinzessin hat lähmende Nervenschmerzen im Genick. Jede Bewegung bereitet Schmerzen und ich bin da hilflos. Wir rufen in einer laut Google dienshabenden Praxis an und bekommen vom Band eine Notfallnummer.
Der Anruf dort brachte Klarheit. Dienst hat Frau Dr. med. Katharina Balla in Steinerkirchen.
Während Dagmar versucht sich ein bisschen zu waschen und anzuziehen, mache ich die Betten und bringe das Mobil in einen fahrbaren Zustand.
Kurt wählt die Strecke über Edt, die für diese Fahrt gut geeignet ist.
Nur die letzten Meter falsch abgebogen und standen vor dem falschen Haus. Fehler erkannt und korrigiert.
Kortison als Injektion soll helfen. Ein Nerv ist eingeklemmt und ich bezweifle das Kortison hier etwas ausrichten kann.
Sollte keine Besserung eintreten, ist eine Fahrt zum Krankenhaus erforderlich. Konnte Dagmar zu einer Tilidin überreden.
Stehen jetzt hinterm Meierhof und harren der Dinge die da kommen.

Ich bin nervlich am Ende. Sie hat große Schmerzen bei jeder Bewegung und ich stehe hilflos daneben. Rege mich auf, wenn Dago Fleißarbeit macht und vor Schmerzen schreit, anstatt sich zu schonen und mich das machen lässt. Ich kann Tassen wegräumen, ich kann Handtücher aufhängen, ich kann das Sitzfell beiseite legen, aber sie drängelt sich vor.
Die Tilidin nimmt die Spitzen. Habe Frühstück zubereitet und Prinzessin hat eine Kleinigkeit gegessen. Bin mit dem Reisemobil sehr zufrieden. Dago liegt oben und ich kann mich unten ohne Einschränkungen aufhalten. Wäre beim Transit nicht gegangen.
Entweder die Spritze, oder die Tilidin zeigen Wirkung. Sie kann sich ohne Schreie bewegen. Nachher soll sie eine zweite Tilidin nehmen, vielleicht verklingen nicht nur die Schreie, sondern auch die Schmerzen.
Rainer und Sabine sind angekommen. Sie checken erst mal ein und kommen dann wieder.
Die zweite Tilidin ist drin und Besserung naht. Das fürs Abendessen ausgesuchte Lokal ist am Sonntagabend geschlossen. 😡
Ersatz musste gefunden werden. Die örtliche Pizzeria hat den Zuschlag erhalten. Wir holen Pizza und lassen Dago nicht alleine. Für den Nachtisch bei Jöchtl Kuchen kaufen wollen, aber der ist fast ausverkauft. Eis ist noch in rauen Mengen da, aber für unseren Zweck untauglich. Wir kaufen den Rest Kuchen und holen die zuvor bestellten Pizzen ab.
Abendessen im Reisemobil.
Anschließend den Kuchen vom Jöchtl mit Kaffee genossen.
Rainer und ich haben eine Abendspaziergang ins Dorf unternommen. Heimlich noch ein Eis beim Jöchtl gegessen.

Ausklang im Reisemobil.

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Neuer Plan, neues Glück

Es ist traumhaft. Die Pfanne hat den Qualitätstest bestanden und auch der neu ausgerichtete Kocher konnte punkten.
Der Umbau vom Boileranschluss hat der Dame des Hauses sehr gut gefallen und der Tag beginnt positiv.
Neue Routenplanung muss erfolgen. Es hat sich der Start- und Zielort geändert. Das neue Ziel heißt Traunfall, wobei es unklar ist, wo der Tag endet.
Öffne in der Früh den Vorhang und sehe viele geparkte Fahrzeuge und Leute laufen. Ist da was auf dem nahegelegenen Festplatz? Da waren gestern Trassierbänder gespannt und Halteverbotschilder aufgestellt.
Hey Google, was ist hier los?
Ein Flohmarkt, und Prinzessin ist hocherfreut. Alle nachfolgenden Termine verschieben sich auf unbestimmte Zeit!
Leichte Panik steigt in mir auf. Mit prall gefüllter Reisekasse über einen Flohmarkt laufen. Nein, keine Angst vor Taschendieben. Wir werden die Kohle auch ohne Straftat los.

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Es geht nach Österreich

Am Morgen das „alte“ Trinkwasser abgelassen und die große Medizinkiste verladen. Dann für Michael ein paar Sachen eingeladen und zu Otto gebracht. Dort kann Michael die Dinge in unserer Abwesenheit abholen. Kurzer Schwatz und dann weiter nach BiBi gefahren. Frisches Wasser aufgenommen und zurück zur Burg gefahren.
Prinzessin bringt mich immerwieder zum kopfschütteln nachdenken. Wir fahren mindestens drei Wochen weg und sie saugt die Wohnung. Egal, dann bekommt Lisa beim betreten keine Staublunge.
Natürlich später wie geplant weggekommen. Schnell noch bei Rewe ein paar frische Dinge gekauft und in der Apotheke ein neues E-Rezept eingelöst.
Trotz dickem Freitagsverkehr „gut“ durchgekommen. Rund 80 km vor München ein klopfendes Geräusch am Heck lokalisiert und einen Parkplatz angesteuert. Ein Spanngurt, der das Flattern der Pferdedecke verhindern soll, war los. Den Stopp für eine Pinkelpause genutzt. Dago räumt die Kühlbox und den Kleiderschrank ein und für den Fahrer gab es eine Stulle in die Hand.
Nach einer starken halben Stunde ging es weiter. Plötzlich meldet Kurt einen Stau am Anfang der Nordumfahrung München und die Ankunft in Winhöring, unser geplanter Nachtplatz, verschiebt sich auf weit nach 20 Uhr.
Irgendwie war ich darauf vorbereitet und hatte ein Ass im Ärmel. Kurz vor München, in Olching, habe ich einen offiziellen Stellplatz schon in Magic Earth hinterlegt und diesen Kurt zum anfahren übergeben. Der Platz liegt sehr ruhig und ich teile ihn mit einen anderen Wohnmobil.

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Gartenarbeit

Ich solle drei Rosenstöcke, welche einem Pilz zum Opfer gefallen sind, ausgraben. Das mache ich schon den zweiten Vormittag. Am Nachmittag im Garten zu arbeiten ist für unsereins unmöglich und ein Ende der Arbeiten ist nicht in Sicht.
Das vor vielen Jahren wegen Girsch versiegelte Gartenbeet wird vorsichtig reanimiert. Aus den Gartenabfällen, mit denen die über dem Girschbeet ausgelegte Teichfolie beschwert wurde, ist teilweise „gute“ Erde geworden. Cirka 40cm von dem schmalen Beet wurde aufgedeckt und der Boden darunter bearbeitet. Die sogenannte Bahndamm-Lilie, im großen Beet zur Plage geworden, soll diese 40cm vom Girsch zurück erobern und verteidigen. Ob die Lilie erfolgreich ist, werden wir mit Argusaugen beobachten. Der Girsch hat den Kampf nämlich nie aufgegeben und findet immer neue Wege zum Licht. Auf unserer Seite des Zauns wird er dann mit der chemischen Keule bekämpft, aber er gibt nicht auf.

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Putzen, shoppen, basteln, feiern.

Viele Aktivitäten in und um die Burg. Die Waschmaschine läuft und der Wäscheberg schmilzt langsam dahin. Etliche Kleinigkeiten am Reisemobil werden optimiert. Habe mir den Luxus einer elektronischen Wasserwaage geleistet.

Wir hatten anscheinend große Abweichungen im Fahrzeugboden vorn zu hinten. Hat man das Mobil nach der Küchenarbeitplatte ausgerichtet und dann versucht etwas in der Pfanne zu braten, war wieder eine Differenz. All dem wurde bei dem Einbau der elektronischen Wasserwaage genau auf den Grund gegangen.
Bin dazu auf meinem Stammplatz vor der Burg gefahren. Da steht das Mobil vorne rechts auf dem Gehweg und vorne links auf einem großen Keil. In dieser Stellung den Sensor auf die Arbeitsplatte gelegt. Was so pi mal Daumen immer gemacht wurde, erweist sich als opitmal. Dann den Sensor auf die Kochplatte gelegt. Uff, so schräg?? Die zweite Platte in die andere Richtung genauso krumm. Der Kocher ist krumm zum davonlaufen. Es muss ein Kompromiss gefunden werden. Die Bratpfanne steht in aller Regel auf der großen Platte. Da die Arbeitsplatte waagerecht ist, die Füße des Kochers unterlegt. Auf die zweite, kleine Platte, kann ich nicht eingehen. Stört beim kochen zum Glück nicht wirklich.
Ein paar Sachen nachziehen, das eine oder andere festkleben, dann war der Vormittag vorbei und viel zu heiß um weiterzuarbeiten. Weiterlesen

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Circuit Chambley, ade.

Sind früh ins Bett gegangen. Sind beide irgendwie angeschlagen, hatten aber eine erholsame Nacht. Die letzte Nacht auf einem Trip bedeutet Betten ab- bzw. neubeziehen.
Das war alles zügig erledigt und es ging ans verabschieden. Chris und Constanze umarmen und die Hunde nochmals kraulen und mit Leckerlis verwöhnen.
Wir reiten los, nicht ohne den Betriebsmittelvorrat kritisch zu kontrollieren. Wir mussten morgens bei 12-15° heizen und das geht von dem knapp gerechneten Dieselvorrat ab. Zur Sicherheit eine Tanke auf dem Weg nach D markiert.
Nachdem die Reichweitenanzeige mir eine „ausreichenden“ Menge signalisiert, bin ich leichtsinnig an der Tanke vorbeigefahren.
Wollte dann die gewählte deutsche Tankstelle sicherheitshalber kürzer anfahren wie Kurt das vorgeschlagen hat. Doofe Idee, der Grenzübergang auf der Landstraße ist wegen Straßenarbeiten gesperrt. Zurück auf die Bahn und Kurt seinen Willen gelassen.
Schon vor geraumer Zeit erlosch die Reichweitenanzeige und wurde durch die Meldung Achtung, wenig Kraftstoff, mit einem lauten Warnton ersetzt.
Tanke erreicht und 118,8 Liter getankt. Waren da nur noch 1,2 Liter drin?
Nächster Halt ein Autobahnparkplatz. Die Blase ist voll und der Magen leer. Beides muss schnellstens geändert werden.
Leichte Panik steigt auf, zwei gesperrte Parkplätze bringen mich zum verzweifeln.
Doch man hat ein Einsehen und der Dritte ist offen. Hässlich, aber offen!

Das Frühstück besteht aus Resten. Wohlgemerkt guten Resten. Das „alte“ Brot wird mit dem Toaster aufgefrischt und ordentlich belegt. Satt geht es weiter.
Habe Kurt mehrmals widersprochen um etwas Überland zu fahren. Hat mich eine Sperrung der Bundesstraße bei Bretten hart getroffen und für Bonus-Meilen gesorgt.
So gegen ½4 in Tamm bei Freunden aufgeschlagen und englischen Tee, sowie Grüße aus dem Königreich überreicht.
Bisschen Kaffee und lecker Kuchen gegessen und regen Austausch gehabt.
Heim in die Burg und mit dem Kran die Schmutzwäsche und den Kühlschrank Inhalt hochgezogen.
Erste Sommerreise 2025 beendet. Feierabend.

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Langstreckenrennen Classic Endurance

Guten Morgen. Die Zeitnahme ist aufgebaut und das zweite Rettungsteam ist da. Pünktlich um 9 Uhr begann das Training für das Rennen.

Heute sind nicht die unterschiedlichen Aufkleber, welche die vergangenen Tage die die Einfahrt zu bestimmten Zeiten erlaubte wichtig, sondern ob alle Teilnehmer einen Transponter, für die Zeitnahme, montiert haben. Weiterlesen

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Circuit de Chambley, tolles Gelände.

Nicht nur das Gelände, auch das Personal ist super. Routiniert wird die Veranstaltung durchgeführt. Alle sind alte Hasen und kennen ihren Job.
Ich halte mich heute etwas zurück und relaxe im und ums Womo. Smalltalk mit den Nachbarn, bisschen einkaufen im Internet und versuche mein Inneres zu ordnen.
Speziell letzteres fällt mir im Augenblick sehr schwer.
Michael und Andrea haben angekündigt, morgen abzureisen. Sie haben hier ihren neuen Pössl 640 ausgetestet.

Das Dickschiff steht nun zum Verkauf. Trotz unserer augenblicklichen Situation, die Möglichkeit einer gemeisamen Winterreise angesprochen.
Die Zwei starten Ende November in den Südosten. Eines ihrer vielen Ziele ist Zypern. Wir überlegen wie wir die beiden mit einer schnellen Anreise bei dieser Etappe begleiten können. Das Ganze hat ja noch etwas Zeit. Erst muss sich unser Umfeld stabilisieren.

Daher gibt es heute von mir nicht zu berichten.

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