Anta do Tapadão, II

In der Nacht hat es geregnet und der Wind hat das Wohnmobil kräftig durchgeschüttelt. Erst gegen 4 Uhr, laut meiner Prinzessin, hat der Wind nachgelassen. Jetzt ziehen Wolken vorbei und die Sonne blitzt dazwischen durch. Ich werde nachher unter den Wagen kriechen und mich um die Bühne kümmern. Habe gestern schon den Motor an der Bühne abgeschraubt und versucht sie von Hand zu bewegen. Ist mit ein Rätsel, wie beim aufsitzen die Bühne rausgezogen würde. Bin hinten rechts aufgesessen, auch mit der Kiste. Darunter ist der Tritt versteckt. Irgendwie, ohne den Motor/die Spindel zu zerreißen ist die Bühne ca. 30cm rausgestanden. Klar, bin nicht mit dem ersten Kratzgeräusch gestanden. War ja erst am Anfahrten, leicht bergauf, zumindest vorn. Hinten ist das Rad dann in die Fahrspur gekommen und ratsch……..
Aber das gehen wir nicht mit leeren Magen an. Erst Mal ne Pause machen.

Also eine Katze ist sie nicht, aber ich konnte sie reanimieren! Rechte Seite Auszüge verbogen, linke Seite ein Auszug aus der Spur. Stoßstange, Tritt, Aluplatte abgebaut. Linken Auszug unter die Abstützung gelegt und mit sanfter Gewalt eingespurt. Links läuft recht gut. Rechts versucht die Schienen zurückzubiegen, mit mäßigen Erfolg. Zusammengebaut und wenn man dem Motor hilft, geht das schon ein paar Tage. Zuhause werden es wohl neue Auszüge werden. Jetzt geht ich Mal die Steine bewundern.
Zuerst Mal wieder ein Blick aus dem Wohnzimmerfenster


Die Software meiner Drohne weißt auf einen weiteren Fund hin, mit dem Auge macht die Steinansammlung nichts her.
Nach diesem kleinen Ausflug haben wir uns einen Kaffee verdient.
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Anta do Tapadão

Dago geht es wieder gut. Richtig ausgeschlafen gönnen wir uns ein Frühstück. Heute bekomme ich die zweite Tasse Kaffee, Dago verzichtet aus Vernunftgründen. Franz und Kurt haben bei diesem Wetter beide Probleme. Kurt kommt Anfangs besser zurecht, Franz holt auf. Stehen in „Flor da Rosa“, 39.305626,-7.648261 , und überlegen was wir bei diesem Regenwetter machen. Beschließen zu einem der schönsten Dolmengräbern zu fahren um uns dort einzuigeln. Irgendwann wird es wieder schön. Kurt rechnet sich mit den Koordinaten aus unserem Reiseführer den Arsch weg und Franz schläft. Aber wir haben eine gute Wegbeschreibung und nutze den eingebauten Trip-B zum navigieren. Präzise Meterangaben führen uns rund 6,2 Kilometer vor ein Tor. Ich öffne es zu durchfahren. Stehen auf einer rießigen Weide und fahren den besseren Fahrspuren nach. Stehen vor einem kleinen Gehöft und beschließen zu drehen, müssen weiter links fahren. Dieses drehen hat es in sich. Schlagartig sitze ich auf. Die Mulde beim Hinterrad ist tiefer als gedacht. Rückwärtsgang, scharf einschlagen, ein Ruck und ich bin frei.
Diese Aktion hat die Fahrradbühne das Leben gekostet. Ich hoffe die Bühne hat was von einer Katze. Nicht bei dem Regen zu überprüfen.
Wir finden das Grab und parken das Wohnmobil direkt davor.
Klick mich, ich bin Wikipedia
Warten auf besseres Wetter.
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Parque de Merendas

Trotz der nahen Straße gut geschlafen. Brechen ohne Frühstück auf und fahren ein paar Kilometer zurück. Erstens ist es kürzer und besser zum fahren für unser nächstes Ziel und zweitens gibt es auf diesem Weg einen großen französischen Supermarkt in „Ponte der Sor“. Hier nehmen wir die N119 in östliche Richtung. Auf der Suche nach einem Frühstücksplatz sehe in im Tal eine alte Römerbrücke. 39.215178,-7.784182
Kurz nach der neuen Talbrücke kommt das Hinweisschild „Parque de Merendas“. Am Ende der Straße ein Parkplatz. Wir wollen vor der Besichtigung erst Frühstücken. Das mit dem Frühstück war so eine Sache die sich Dago nochmal durch den Kopf gehen ließ. Erschöpft bittet sie das ich ihr das Bett aufbaue. Dago liegt und nachdem ich heute vor dem Losfahren Franz auf Werkseinstellung zurück gesetzt habe, ist jetzt die Pumpe dran. Einige Ventile umgestellt das die Pumpe drucklos und aus dem Wasserkreis heraus ist. Ich nehme den Druckschalter an der Stirnseite der Pumpe ab und zerlege ihn. Nichts auffälliges entdeckt und alles mit gutem Hochleistungsfett eingesprüht. Da darf jetzt nichts mehr hängenbleiben. Dann Spaziergang zur Brücke gemacht. Gute Substanz, aus der Zeit als die Italiener noch Brücken bauen konnten.


Wer mehr über die Brücke erfahren möchte klickt mich an

Jetzt warte ich darauf daß Dago sich erholt und dann geht es weiter.

Es ist schön später Nachmittag und Dago liegt noch immer. Werden wohl hier bleiben. Nicht gerade erste Wahl, aber wir standen schon viel schlechter.

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Templerburg Almourol

Drohne fliegen, das war ein Luftkampf und ich habe zurück gezogen.
Die Drohne wurde angegriffen. Der Gegner war etwa gleich groß, aber der bessere Flieger. Kann auf die Entfernung den Gegner garnicht genau erkennen. Gegen die Sonne, groß, schwarz, mit Federn.
Habe die Drohne mit maximaler Sinkgeschwindigkeit aus dem Gefahrenfeld gebracht und um weitere Kämpfe zu vermeiden, gelandet.
Aber zu heute. Durch Constância nach Tancos gefahren. Unterwegs die auf einer Insel gelegene Templerburg, Almourol, besichtigt.

Waren garnicht vorbereitet. Sind vom Parkplatz aus, mit der Kamera in der Hand, über den Platz gelaufen. Dann erklärte uns ein anderer Besucher, das der Fährmann nur noch eine Fahrt macht. Griff zur Gesäßtasche, Geldbeutel am Mann, spontan in das Boot gestiegen und übergesetzt.

Der Fährmann gab uns 20 Minuten, das sollte reichen. Es stehen eh „nur“ die vollständigen Wände. Schnaufend erreichen wir die Burg. Rießige Kakteen säumen den Weg.

Rein in die Burg, rauf auf die Mauer, rein in den Turm. Foto links und Foto rechts, dann geht es schon an den Abstieg.


Der Fährmann setzte uns über und ist mit dem Boot zum Essen gefahren.

Wir schauen uns in Tancos einen Stellplatz an und stellen fest, kein Geheimtipp. Beschließen weiter zu fahren. Franz und Kurt, beide heute nicht gut drauf. Da wir eh ein Stück zurück fahren müssen, hilft mein Kurzzeitgedächtnis den Zweien auf den ersten Kilometern. Fahren die N2 gen Süden, bis Linkerhand der Stausee auftaucht. Auf einem Schotterweg verlassen wir die N2 und fahren unter die Bäume.
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Ein Tag am See

Guten Morgen. Nach der Reparatur des Überdruckventil war die Wassertemperatur nicht optimal eingestellt. Mein Duschwasser war, nein, nicht kalt, aber auch nicht warm. Wollte dann für meine Prinzessin das Wasser mit dem Aggregat aufwärmen. Aggregat springt nicht an. Gestern wurde es vollgetankt. Rein in die Klamotten und raus aus dem Wagen. Ein Startversuch mit Seilstarter, fehlgeschlagen. Nun alles ist irgendwie dran und scheint in Ordnung. Da spendiere ich dem Aggregat Mal eine neue Zündkerze. Gesagt, getan, es läuft.
Dafür zickt die Wasserpumpe. Der Druckschalter, schon bei der ersten Pumpe das Problem, bleibt im geöffnetem Zustand hängen und die Pumpe läuft nicht an. Ein leichter Schlag mit dem Kehrwisch, steht direkt daneben, und die Pumpe läuft an. Hab jetzt wieder den Druck etwas höher gedreht, keine Besserung.
Bin am Überlegen, die Pumpe anders anzuschließen. Die grundsätzliche Einschaltung erfolgt bei mir über ein Relais, aber der Druckschalter steuert die Pumpe direkt. Das ist serienmäßig so vorgesehen. Ich überlege das Relais so Anti-Klemmen, dass der Druckschalter das Relais ansteuert und somit nur Steuerstrom schalten muss. Der Arbeitsstrom geht dann voll über das preisgünstige Relais, so wie das normalerweise immer ist. Werde nach dem Frühstück schauen ob alles an Bord ist.
Ja, alles da. Während des Einbaus denke ich darüber nach, wenn das Relais so flattert wie die die Pumpe ein/aus geht, bekommt dann meine Steuerplatine Probleme? Sicherheitshalber verbaue ich eine Diode, welche eventuellen Störstrom elemeniert. Erster Testlauf erfolgreich absolviert. Der Alltag wird zeigen ob es so gut ist. Die erste Pumpe ist auch mit einem offenhängendem Schalter ausgefallen.
Was mache ich nun?
Drohe fliegen.
Chips essen.
Kaffee trinken.
Kuchen essen.
Was ein Stress.

Luftbild


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Tomar

Haben den CP verlassen und sind zurück nach Tomar gefahren, Convento de Cristo ist einfach Pflicht.


Ich muss sagen das hat sich gelohnt. Man kann gar nicht soviele Bilder machen, wie Eindrücke auf einen einwirken.
Beim Betreten der Kirche müsste ich mich erst Mal setzten. Aber auch der Rundgang durch das Kloster ist beeindruckend.
Leider gibt es keinen Audioguide, so sind wir natürlich beim Verlassen genauso dumm wie vorher, nur mit mehr Bilder im Kopf.
Wir Frühstücken unterhalb der Wehranlage auf einem Parkplatz und überlegen wie es weiter geht. Mindestens 4 Plätze wollen von uns angefahren werden. Aber zuerst heißt es Geld fassen und gleich wieder verteilen. Wähle einen Geldautomaten gegenüber des Supermarktes.
Nun, Supermarkt eingekauft, Aggregat getankt, Geld abgegriffen und ab an den See.
Franz zuckt nach der Eingabe zwar, fällt aber nach wenigen Metern in einen Dämmerzustand. Gutes zureden half nicht, Kurt muss her. Holla was wählt der den für Wege. Zweimal verweigere ich mich und entscheide anders. Er gibt dann nach und wir einigen uns. Franz meldet sich zu Wort, aber keiner hört auf ihn. Nun stehen wir am Ende der Straße, dicht am See. Da die Badesaison noch nicht eröffnet ist, stehen wir optimal mit toller Aussicht.

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Die heutige Zeitachse hat Google verloren.
Ah, jetzt kommt sie. Fahren kann man das nicht!

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Die vierte Nacht auf dem Campingplatz

Ich entscheide „dicht“. An der Pumpe wurde abermals der Abschaltdruck reduziert. Speziell beim Duschen hatte ich das Gefühl, dass die Pumpe, mit dem Abschalten, das Sicherheitsventil leicht aufstößt. Das über einen gewissen Zeitraum führt sicher zum Verschleiß der Dichtmembrane.
Nun ist das auch erledigt und Zuhause wird, damit das sicher nie mehr passiert, ein Ersatz bestellt. Der Testlauf wurde mit einer 7. oder 8. Waschmaschinenladung gemacht. Nun sind die Transportsicherungen für die Waschtrommel eingesetzt und die Maschine hat ein paar Tage frei.
Dago backt, Brot und Buchteln. Ich lese, nachdem alle Wartungsarbeiten gemacht sind. Morgen geht es dann wieder auf Achse. Mal sehen ob sich Franz erholt hat, oder ob Kurt die Richtung vorgibt.
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Und noch ein Tag.

Haben noch einen Tag, der leider schlecht anfing, dran gehängt. Wollten uns von dem Wäsche-Marathon erholen. Aber der Fehlerteufel sorgt dafür, daß ich nicht zu Ruhe komme. Wasserpumpe stellt nicht mehr ab. Liegt daran das daß Überströmventil des Boilers aufgeht. Pumpendruck zurück gedreht, kein Erfolg. Reinigungsmechanik bedient, keinen Erfolg. Ausgebaut und zerlegt, kein Erfolg. Zwischenzeitlich, zweimal Boiler entleert, stehen wir in einer Pfütze.
Nach dem Mittag ziehe ich die Stützen hoch und fahre zum entleeren. Die Mittagspause zum hochladen der Bilder genutzt. Rund 700 Fotos sind nun im Oline-Album gesichert. Muss ich Zuhause am großen Bildschirm anschauen und aussortieren. Wenn ich nachher eh schon mich bewege, schau ich ob im Dorf es Ersatz für das Ventil gibt.
Man sagte mir etwa 700m im Ort sei ein Laden. Vielleicht! Ich denke erst darüber nach, ob ich das kurz zu Fuß mache, entschließen mich aber doch das Womo zu nehmen. Eine extra Runde, weil Einbahnstraßen und Franz im Dämmerzustand ist. Ein freundlicher junger Mann bedient uns, besser gesagt er schüttelt freundlich den Kopf. Ausschweifend erklärt er mir den Weg in die Stadt. Ich schaue ihn an und lege mein Smartphone auf den Tisch. Flux ist die Adresse an Maps übergeben und die kurze Fahrt in den Nachbarort verläuft erfolgreich. Das Ventil, ein Doppelnippel und ein Schlauchanschluss kommt noch dazu, da ich Aussengewinde hatte und jetzt Innengewinde bekommen habe. Man darf nicht wählerisch sein und nach bezahlen von knapp 13€ geht es zurück.
Eingebaut und Funktionstest gemacht, wenn die Sache dicht ist bin ich zufrieden.

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Noch ein Tag Campingplatz

So, die ersten drei Maschinen sind gewaschen und teilweise über Nacht getrocknet. Drei weitere stehen auf dem Plan. Das ist natürlich auf dem kleinen Raum immer etwas stressig. Wir haben aber ein gutes System gefunden, was wo wie zum trocknen aufgehängt wird.
Nun gibt es nicht nur Hausarbeit, der Campingplatz ist direkt an das Dorf angebunden. Vorbei an der Feuerwehr steht man schon auf dem Kirchplatz. Die Kirche, Igreja Matriz da Golegã ou Igreja de Nossa Sra. da Conceição, deren Altarraum mit Azulejos gefliest ist, ist wunderschön. Wer bei Google-Maps schaut, findet schöne Bilder.
Ich habe die Zeit genützt um die Lüftung der Trenntoilette zu verbessen und 13 Löcher a 10mm in die Aluriffelbox gebohrt. Es nützt nichts, wenn man mit einem Lüftungsrohr mit 70mm in eine Box geht und nicht eine ähnlich große Öffnung zum ausströmen schafft. Nebenbei die Mechanik des Daches geschmiert und ein bisschen Werkzeug sortiert. Das reicht für einen Sonntag.
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Golegā, Campingplatz

Kein Plan den man nicht ändern kann. Wollten eigentlich in Tomar die Convento de Cristo besichtigen, aber Dagos Bauch spielte heute früh nicht mit. Somit haben wir den nötigen Campingplatzbesuch vorgezogen. In den letzten Tagen war die Auswahl an frischer Kleidung etwas eingeschränkt.
Viel brauch man jetzt bei Sonne und 23° nicht, aber der Berg an getragener Unterwäsche ist schon beachtlich. Meine Spürsinn hat uns nach Golegã hinter die Feuerwehr geführt. Hier gibt es einen Campingplatz der für arme Rentner, welche unter einer Brücke schlafen (Facebook), ein Herz übrig hat. Ich bezahle hier für 2 Nächte komplett mit allem 10,12€. Also nicht jeder und pro Nacht, nein komplett.
Somit gibt es wenig zu berichten. Dago isst und trinkt, der Bauch hat sich glücklicherweise gebessert. Mit etwas Zeit werde ich das online-Album füllen. Dort gibt es aber nur unsortierte Bilder.
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