Angeleint

Es ist soweit, Leinenpflicht für das Reisemobil. Nachtfrost ist angesagt und da heißt es handeln.
Das orange Stromkabel vom Balkon, über die Dachkante, zum Reisemobil gespannt und den Ölradiator aus dem Keller geholt.

Im gleichen Atemzug wurde Inventur in der Sitzbank, Lagerort der Vorräte, gemacht. Die von mir seit langem, auf dem Tablet geführte Tabelle war dabei sehr hilfreich. Damit kann der Verbrauch genau ermittelt werden. Schnell ist ein Einkaufsliste mit fehlenden Produkten zusammengestellt.
Der Camembert in der Dose und verschiedene Fleisch- und Wurstwaren, die wir hir nicht im regionalen Handel bekommen, sind schnell im Internet bestellt.

Der Blog ist, wie ihr sicher bemerkt habt, umgezogen. Vielen Dank nochmals an meine IT-Abteilung, die wiedereinmal mehr Arbeit als gedacht hatte. Der Blog ist mit der Zeit doch sehr umfangreich geworden und der alte Server wäre sehr bald an seine Grenzen gekommen. Wenn der Blog weiter so anwächst wie bisher, reicht der neue Server nur die nächsten 40 Jahre. Dann steht ein erneuter Umzug an.

Es ist arschkalt und ich will hier weg. Leider hindern mich noch einige wichtige Termine daran. Dann wünsche ich mir zu Weihnachten einfach einen baldigen Abfahrtstermin.
Unsere Reisepartner, Andrea und Michael, fahren morgen, 20. November, los.
Wünsche euch auf diesem Weg eine gute und unfallfreie Fahrt und freue mich schon riesig auf ein Wiedersehen.

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Minimale Optimierungen

Das gute Wetter lockt mich aus der Burg und ein paar Kleinigkeiten werden optimiert. Die Fußbodenheizung hat bei gemischten Temperaturen ab und zu Schwierigkeit die Raumtemperatur auf die von Prinzessin gewünschte Wohlfühltemperatur anzuheben. Die Idee, einen Warmluftaustritt in die Wartungsklappe einzubauen, wurde umgesetzt.

Wenn der Fußboden zu warm wird, kann man das Lüftungsgitter öffnen und mehr Heizluft kann direkt in den Raum strömen.
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Fotobuch „Tunesien 2025“ ist fertig.

Das Erstellen des Fotobuches hat ähnlich lange gedauert, wie die Winterreise 2024/25.
Unzählige Fotos wurden gesichtet. Es gab auf dieser Reise einzelne Tage, die ein ganzes Fotobuch füllen könnten, aber dieses Fotobuch soll nur Eckdaten aufzeigen und zum Schmökern im Blog animieren. Darin ist ein QR-Code mit einem Link zu dem unbearbeiteten online Album mit fast 2000 Fotos enthalten. Ebenso wird mit QR-Code auf Internetseiten mit zusätzlichen Informationen hingewiesen. Am 19.11. so es geliefert werden.

Einband Pixum-Fotobuch

Hier eine Übersicht mit den einzelnen Tagesendzielen. Zu den Tagesberichten kommt man durch Anklicken des jeweiligen Pins.

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Wochenende geht zu Ende

Ein angenehmes Wochenende mit vielen netten Eindrücken geht zu Ende. Wir sind gestern sehr, wirklich sehr, früh ins Bettchen gegangen und haben fast 12 Stunden darin verbracht. Familie Wächter wollte uns zum Frühstück einladen, aber das angebotene Zeitfenster war mit unserem nicht kompatibel. Da merkt man, das der Stammhalter noch nicht durchschläft und die Eltern dadurch einen gewissen Schlafmangel haben.
Unser Michael hat sich nach durch gefeierter Nacht auf sein Bike geschwungen und ist zu uns an den Tröpflesbrunnen geradelt. Nett miteinander gefrühstückt und wollten uns dann von Wächter’s verabschieden. Das ist ausgefallen, da der Kronprinz in einem unbeaufsichtigten Moment ein Magnet verschluckt hat. Ich habe vorsichtig gefragt, ob man ihn nun an die Kühlschranktür pinnen kann. Kurzum, die Eltern sind unterwegs zum Ärztlichen Notdienst.

Im Vordergrund der Tröpflesbrunnen.
Bester Trinkwasserqualität


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Workshop „Bremsen belegen“

Ruhige Nacht vor dem Bäsakammertheater verbracht. So um 9 Uhr vom Platz gerollt und über Land nach Pforzheim gefahren. Mit ein, zwei Idioten um mich herum nach Freiburg unterwegs. Zum Ausgleich einige gute Autofahrer getroffen.
Unterwegs schnell gefrühstückt damit wir keine Arbeitszeit vor Ort verlieren. Noch schnell Kraftstoff auffüllen. Ist hier mit 1,549€ wesentlich billiger wie die teuerste Tanke mit 1,759 bei uns. Der Kraftstoff ist wichtig, den ohne Diesel keine Heizung.
Dann begann der Workshop bei Leo vor dem Haus. Der Skoda vom Leo bekommt, wie der Dacia von Hannes, neue Beläge und Scheiben. Die Jungs sind geschickt und arbeiten fast selbstständig. Ich greife nur im „Notfall“ ein, um einige angelernte Kniffe zum Lösen des Problems zu zeigen.


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Was geht?

Nichts! Es sind die Arzttermine welche uns takten. Dazu gehören auch Labortermine und lange Anfahrtswege, die unsere Zeit auffressen. Kleine Arbeiten in der Burg und am Reisemobil gehören auch zum Alltag.
Das füllen der Lücken in den Reisevorräten hat begonnen. Was der regionale Handel nicht hat, oder wir nicht finden, wird im Internet bestellt. Die Paketboten haben ein gutes Auskommen mit uns.
Einerseits werden Lebensmittel und Konserven mit spezieller Zusammensetzungen gesucht, gefunden und bestellt. Auch der wenig fehlende technische Schnickschnack wird besorgt. Das Auffüllen der Medizinkiste steht noch aus, aber die Liste wird schon geschrieben.

Hallo Frank. Die Silikonfugen im Bad wird erneuert. Dazu wird am Freitag nach den rituellen Waschungen die alte Fuge entfernt und die Stellen mit dem Schimmelbefall werden mit Alkohol gereinigt. Nach dem abtrocknen wird die Fuge neu gemacht und diese kann dann bis Montag aushärten, den wir sind unterwegs.

Eine weitere Probefahrt für „Kurt“ steht an. Er soll navigieren und notieren um „Rolf“ den Ruhestand zu ermöglichen. Eine erste Testfahrt brachte zwar ein Ergebnis, aber die gelieferte Datei war augenscheinlich tief vergraben und mega groß. Konnte die Datei.gpx nun zwar finden, aber mit keiner mir bekannten Software bearbeiten. Letztlich gibt es immer eine Lösung. Eine App gefunden, welche die Datei von unnötigen Wegpunkten befreit. Die so reduzierte Datei kann dann mit meiner Software bearbeiten und in den Blog hochladen werden.
So hoffe ich, das ich auch künftig die Fahrstrecke wie gewohnt im Blog für euch zur Verfügung stellen kann.
Wenn Rolf in Rente geht, steht das komplette 12″ Display für die Navigation zur Verfügung. Bisher bleiben Kurt nur ⅔ der Fläche, da Rolf mit im Vordergrund laufen muss. Wenn ich ihn im Hintergrund laufen lassen, schläft er leider ein.

Es ist Freitag. Die Fuge in der Dusche ist erneuert. Hat bisschen länger gedauert als gedacht. Nun aber strahlt die Duschwanne und es sieht einfach gut aus. Bin ja nicht der einzigste, der mit den Schimmelflecken kämpft. Denke über eine schwarze Duschwanne mit schwarzen Fugen nach.
Das Einbringen des Silikon ist eine maga Schweinerei. Hab da eine ganze Küchenrolle verbraucht und trotzdem alles eingesaut. Selbst die Socken sind von der Arbeit gezeichnet.
Das Schild „Kehrwoche“ hängt an unserer Tür. Die Arbeiten wurden vorgezogen. Besen, Schaufel, Eimer und Kehrmaschine gepackt und am neu gerichteten Mülleimerplatz angefangen. Tonnen weg und dem Platz gekehrt. Da nur unsere Fahrzeuge vor dem Haus standen, auch den Burggraben vom reichlich vorhandenen Laub befreit. Daszu die Fahrzeuge hin- und hergestellt. Die Kehrmaschine kommt bei dem Laub schnell an ihre Grenzen. Unzählige Eimer mit Laub und Kehrricht entsorgt.
Phuu… bin nassgeschwitzt und sollte eigentlich duschen, aber aus oben genannten Gründen gibt es nur eine Katzenwäsche.

Die Zeit verrinnt und es gilt das Wohnmobil zu bestücken. Arbeitskleider, Kühlschrankinhalt, Medikamente und Bremsenreiniger müssen mit.
Es gibt am Samstagmittag eine Workshop in Freiburg in Sache Bremsen neu belegen und neue Bremsscheiben einbauen.
Doch zuerst nach Gemmrigheim ins Bäsakammertheater.
Nicole hat heute Premiere mit dem Stück „Mit allen Wassern gewaschen!“. Bemüht euch nicht um Karten, alle Vorstellungen sind ausverkauft. Wir sind jedes Jahr dabei und reservieren unsere Karten rechtzeitig.

Nach der Vorstellung bleiben wir einfach übernacht auf dem Parkplatz stehen und schlafen.

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Es war ein nettes Fest!

Ausschlafen, aufstehen, weiter feiern. Ein gemeinsames Frühstück und den Rückzug dabei planen. Wer nimmt wen wohin mit, wer räumt was weg, wer macht wo sauber?
Gemeinsam wird die Hütte aufgeräumt und alles in Ordnung gebracht. Jeder steuert seinen Teil dazu und so ist es schnell geschafft. Man küsst sich zum Abschied und freut sich schon auf das nächste mal.
Die Heimfahrt verläuft ohne erwähnenswerte Zwischenfälle und um 14:30 rangiere ich auf meinen Stammplatz vor dem Haus.
Vielen Dank nochmal für die Einladung, wir waren sehr gerne dabei.

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Ein Tag auf der Hütte

Oh haben wir gut geschlafen. Absolute Ruhe und ein Stück intakte Natur. Leider habe ich mit dem Wohnmobil den exakten Platz vom „letzten“ Jahr getroffen. So schräg bin ich noch nie gestanden.

Ich hebe gestern am Abend sicherheitshalber eine Viagra genommen, damit ich nicht aus dem Bett rolle.


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Raus aus der Burg

Was geht ab? Unwetterwarnung, kalt, nass, stürmisch.
Wird Zeit die Winterreise zu planen. Geplant ist sie ja dank Michael schon zum Großteil. Genau genommen geht es an direkte Vorbereitungen. Der Medikamentenschrank muss aufgefüllt werden. Ohne geht es leider nicht. Sicher wird nicht jeder Inhalt benötigt, aber es beruhigt ungemein wenn man weiß, bis Blinddarm können wir alles selber machen. Irgendwo müsste noch das medizinische Handbuch von unserer Afrikareise 1984/85 mit der dafür benötigten Anleitung herumliegen.
Auch ein paar Lebensmittel müssen organisiert werden. Ich habe ja letztes Jahr schon in die Zukunft investiert, aber Lücken gibt es trotzdem.
Ansonsten fehlt fast nichts, da das Reisemobil doch laufend im Einsatz ist. Muss noch klären, ob der schwarze Hengst mit nach Zypern geht, geimpft wäre er. Das passiert nur, wenn Michael und Andrea ihre Pferde auch mitnehmen.
Am Wohnmobil kann man bei dem Wetter fast nicht tun. Die Betten sind wieder in den Vakuumbeuteln verstaut und die Kleiderschränke ausgeräumt.
Der Keller bekommt stundenweise Pflege, um die gewonnene Ordnung mit einem Streich zu vernichten.
Letzten Freitag war unser 70er Klassentreffen im SKV-Heim hier im Ort. Es war ein sehr angenehmer Abend in viel zu kleiner Runde.

Wir hatten schon einige Klassentreffen auf dem Friedhof, einige waren krank und andere haben leider kein Interesse. Den Kranken wünsche ich gute Besserung. Jörg hat leider seine Mutter zu Grabe getragen und ich weiß ganz genau wie hart einen so etwas trifft. Wenn ich so nachrechnen, hat seine Mutter ein gutes Alter erreicht, was mich für die Dame freut und mir etwas Mut und Zuversicht für mein Leben schafft. Das kann ich in der dunklen Jahreszeit gut gebrauchen. Weiterlesen

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Mission erfüllt, Rücksturz zur Erde.

Ganz so schnell doch nicht.
Gestern am Abend, wir sitzen zu dritt im Wohnmobil. Dagmar erklärt Adrian, das es in der alten Küche einen kleinen Lastenaufzug gegeben hat. Adrian hat daran keine Erinnerung. Liegt vielleicht daran das Dago das ganze Jahr in dem Haus gewohnt hat und Adrian nur in den Sommerferien. Wir sitzen und diskutieren wo der genau gewesen sein könnte.
Es ist müßig das in der Theorie zu erörtern. Ich greife nach meinem Lichtschwert und wir gehen auf die Suche. Schnell ist im Erdgeschoss ein möglicher Platz gefunden und wir messen ihn grob zur Treppe hin aus. Dann hoch und den Platz im ersten Stock gesucht. Dagmar muss sich irren, oben passt das nicht. Wir geben nicht auf und vermessen (π × 👍) weitere Wände. In der Sommerküche ist schon eine Probebohrung zu Veronika’s altem Zimmer. In diese Wand soll eine Durchgang  gebrochen werden. Und ja, die Wand ist über 1 Meter dick und könnte einen kleinen Schacht beinhalten. Es bleibt spannend.

Haben uns in der Früh von Adrian verabschiedet und uns auf den Weg nach Braunau gemacht. In Haag eine Boxenstopp beim Eurospar eingelegt und neben alltäglichen Produkten für uns auch essbare Souveniers in den Wagen gepackt.
So um ½12 sind wir in Braunau angekommen und trotz Marktbetrieb auf dem Stadtplatz vor den Cafe Goldstück eine Parkplatz ergattert.
Peter und Ulli halten dort Mittwochs ihren Stammtisch, an dem wir nun zum zweiten Mal beiwohnen, ab.
Nicht sehr lange, nur einen Tee und Cappuccino getrunken, haben wir uns aufgehalten. Es zieht uns doch heim. Es lief optimal, bis zum Engelbergtunnel. Schon am Stuttgarter Kreuz verdichtete sich der Verkehr und kam auch stellenweise zum erliegen.
Letztlich ging es aber doch weiter und im Parkplatz hinterm Tunnel haben wir unseren Müll entsorgt.
Hoch in die Burg wurde nur das Nötigste, wie frische Lebensmittel, Medizin und Tablet’s, getragen.
Lüften, Post sortieren, Heizung anwerfen, Paket aus China auspacken und eine Bank-App installiert und aktiviert. Ein altes Tagesgeldkonto, auf das ich seit Jahren keinen Zugriff mehr hatte, tut jetzt wieder. Das Abgeben des Firmenhandy und der gleichzeitige Wohnungswechsel machten es sehr schwer. Die Hotline war mit dem Problem überfordert und konnte nicht helfen. Ein Anschreiben ging als unzustellbar zurück zur Bank und dann hat jemand sich die Mühe gemacht und sich dem Problem angenommen und mich per Mail erreicht.
Ich dachte erst, das nicht sehr viel auf dem Konto liegt, aber es hat den Aufwand doch gelohnt.

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