In Altötting setzt die Komune flüsterleise Entsorgungsfahrzeuge ein. Fast geräuschlos kommen die auf den Platz und beginnen ganz unbemerkt ihre Arbeit. Erst wenn er den Schieber betätigt, bekommst du schlagartig mit, das heute die Altglascontainer geleert werden. So tief wie die Flaschen fallen hebt dich der Schreck im Bett an.
Gut es war eine christliche Zeit um kurz vor acht, aber denke das bei solchen Fahrzeugen das investierte Geld verbrannt ist.
Davon abgesehen kann man diesen Stellplatz durchaus weiter empfehlen.
So beginnt der Tag ein paar Minuten früher. Die rituellen Waschungen werden nach gewohntem Muster zelebriert und das Fahrzeug Schritt für Schritt in Richtung fahren umgebaut. Dabei wird frischer Tee gekocht.
Die Aktion mit der Relaiskarte und der Fernsteuerung hat im Forum kleine Wellen geschlagen. Auch dort gibt es ein Sommerloch. In diesen Wellen hat sich ein Kontakt für ein weiteres Projekt ergeben. Diesesmal eine Haussteuerung, da bin ich raus und die Leute reden direkt mit der IT-Abteilung.
Weiter geht es. Nächster Halt, Braunau. Wir okupiern einen fremden Stammtisch. Wir treffen Ulli und Peter an ihrem Stammtisch im Goldstück.
Bedingt durch den Marktbetrieb auf dem Stadtplatz sind Parkplätze Mangelware. Ich werfe Prinzessin vor dem Lokal raus und suche alleine einen Platz für unser rollende Villa. Den finde ich hinter unserem Griechen außerhalb der Kurzparkzone und laufe das kurze Stück.
War das beim letzten Treffen nur 5 Leute, ist es heute eine Runde mit 9 Personen. Wir sitzen draußen und schauen dem treiben auf dem Marktplatz zu.
Es ist wie immer, wir müssen weiter. Schlendern gemütlich durch die Gassen zum Auto zurück. Da meldet sich der Magen und schreit nach Füllung. Da der Wagen unter Bäumen steht, suchen wir keine Alternative, sondern schreiten sofort zur Tat.
Es stehen die letzten Kilometer nach Wimsbach an. Ohne Autobahn, quer durchs Land.
In Wimsbach angekommen kurz ist Schloss gefahren. Die bestellten Rosen sind am Montag angeliefert worden und die gute Seele des Hauses, Frau Götzendorfer, hat sie ausgepackt und gegossen. Sie stehen abholbereit neben dem Amerikaner. Schnell sind die Pflanzen eingeladen und wir fahren zu Robert und Karin.
Drei der Rosen sind für diesen Garten. Wir sitzen und trinken Kaffee und reden über alles mögliche. Da man sich schon „immer“ kennt, sind die Gespräche sehr wertvoll. Vieles aus der Familie, über die Großeltern und deren Eltern. Natürlich auch über die neue Generation kann man sich vorzüglich unterhalten.
Wir freuen uns schon sehr auf das Familienfest am Samstag.
Wir klinken uns aus und beziehen unseren Notplatz hinterm Meierhof. Es gibt eine Kleinigkeit zum Abendessen und die Option auf ein Eis beim Jöchtl.
