Wir sind in der Boxengasse.

Es gilt alle Vorräte aufzufüllen und die Wäsche und Ausrüstung zu tauschen. Noch spontan einen Arzttermin besorgt und da sitze ich nun. Mein rechtes Knie macht Probleme und meine Lendenwirbel zwicken und zwacken das es nicht zum aushalten ist. Selbst meine „Egal-Tabletten“ helfen nicht mehr. Das läuft auf eine Überweisung zum Radiologen und dann zum Orthopäden hinaus.
Dago richtet derweil den Rest Zuhause, sodass nachher mit einem Gang im Treppenhaus der Wechsel abgeschossen ist. Dann geht es zum Einkaufen und Tanken. Gegen Mittag werden wir auf der Autobahn sein. Wir werden irgendwo unterwegs einmal übernachtet und dann hinter Hof auf der A72 den Konvoi am Dienstag um 10 Uhr treffen.

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Schöne Veranstaltung

So im Rückblick gesehen war das megatoll. Danke an Chris und Constanze, das sie uns dazu eingeladen haben. Nun ist es bei uns so: Nach der Veranstaltung ist vor der Veranstaltung.
Es geht auf den Heimweg. Zuhause gilt es die wenigen Stunden optimal nutzen. Wäsche richten, Post abwickeln, Ausrüstung tauschen usw.
Jetzt gibt es unterwegs ein Frühstück mit echtem Baguette und frischem Kaffee.

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Das Rennen

Die Fahrerbesprechung habe ich verschlafen. So früh, 8:15, bin ich noch nicht zu haben.
Der Zeitnehmer ist gekommen und hat das kurzzeitige Stromproblem mit unzähligen Verlängerungskabel gelöst. Dann kam der Bahnbetreiber und hat den entsprechenden Schalter umgelegt, damit auf der Start- und Zielgeraden an der Säule Strom ist.
8:45, der deutsche Rettungswagen, mit verstärkter Mannschaft, und die Notärztin sind eingetroffen. Das Streckensicherungspersonal bezieht seine Posten.
Pünktlich um 9:00 gehen die ersten Trainingsrunden los.
Um 11:35 ist das Training beendet. Dann gibt es einen Probelauf des Startprozedere. Die Boxengasse ist dann exakt 2 Minuten geöffnet. In diesem Zeitfenster müssen alle Teilnehmer es auf die Strecke schaffen und eine Runde zum Startplatz fahren. Er das Zeitfenster verpasst, muss hinter dem Feld her, aus der Boxengasse starten. Zu allem fehlt dann eine Runde, da er nicht über die Startlinie fährt. Der Rennstart ist dann um 14:00.


Der Start hat ohne Probleme geklappt. Nun wird Runde um Runde abgespult und die ersten Boxenstopps und Fahrerwechsel werden vorbereitet.
Eine Stunde läuft jetzt das Rennen schön und außer ein paar Ausrutscher ist nichts ernstes passiert. Es ziehen dunkle Wolken auf, aber mit etwas Glück bleibt es trocken.
Die letzte halbe Stunde steht an. Nichts gravierendes passiert. Keine Stürze oder sonstige Vorkommnisse haben das schwenken der gelben Fahnen erfordert. Jetzt kommen die letzten Wechsel und Tankstopps. Das Feld hat sich sortiert, aber noch ist nichts entschieden.
Spannung pur. 5 Runden vor Schluss bleibt der Führende liegen. Das Serviceauto pickt ihn auf und bringt ihn in die Box. Ein Wechsel, aber das Team fällt auf Platz 2 zurück.

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Zwischenbericht II

Gestern Mittag ist es wieder unangenehm warm geworden. So auch heute. In der Früh leichter Regen. Vormittags bedeckt, aber trocken. Die Umstände sind jedoch besser wie in den Vortagen.
Heute gibt es im Prinzip nur zwei Gruppen beim Training, schnelle und ganz schnelle Fahrer. Es geht wie gestern im 15 Minutentakt auf die Strecke. Es ist nicht erlaubt 2x 15 Minuten am Stück zu fahren.
Habe Mal aus Maps die Strecke geholt:

Das weiße Oval, bzw das querliegende Q, müßt ihr euch wegdenken. Der blaue Punkt ist mein Standplatz im Fahrerlager, welches sich auf und neben den Betonpisten befindet.
Das Wetter sollte stabil bleiben, mit Glück geht das Rennen ohne Regen über die Bühne.

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Zwischenbericht

Gestern zum sterben heiß und heute deutlich kühler. Mal was zum Ablauf der Veranstaltung. Es steht sowas wie freies Training auf dem Plan. Eingeteilt in 4 verschiedene Leistungsgruppen, die Fahrer und nicht die Maschinen, geht es immer für 15 Minuten auf den Kurs.
Der wird gegen den Uhrzeigersinn gefahren. In kleinen Gruppen zu maximal 5 Motorräder, um einen Pulk zu vermeiden, werden die Klassen von Chris auf die Strecke gelassen.


Es wird sehr auf Disziplin geachtet. Wer überholt hat die Verantwortung, um nur eine der wenigen Regeln zu nennen. Leider halten sich nicht alle daran und so werden hier und da Verwarnungen ausgesprochen. Wer sich nicht daran hält, wird nach Hause geschickt.
Gestern gab es leider einen Sturz. Die vom Veranstalter angemieteten Sanitäter leisteten Erste Hilfe. Da der Verdacht auf eine Rückenverletzung bestand, wurde die französische Rettung alarmiert. Schnell war sie vor Ort und hat den Verletzten in Krankenhaus transportiert. Solche Zwischenfälle sind glücklicher Weise selten.
Alles in allem läuft das sehr professionell ab.
Heute ist es fast 10° kühler und somit kommen die Reifen nicht so schnell an ihre Grenzen wie gestern.

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Circuit Francis Maillet Compétition

Sind heute in F-54470 St Julien Les Gorze angekommen. Die Reparatur des Daches war heute früh eine Sache von Minuten. Die Kunststoffabdeckung der Schalter war verbogen und hat den Schalter gedrückt. Das Ganze zeitgleich an zwei Schaltern???
So könnte die Fahrt hierher ohne weitere Bedenken angetreten werden. Chris und Constanze waren schon vor Ort und haben uns herzlich empfangen. Habe den Akku der Drohne Mal geladen dann aber alles wieder aufgeräumt. Flugverbotszone.

Wollte euch das von oben zeigen, nun halt nicht.
Nach und nach treffen die Teilnehmer ein. Dann heißt er alle Arbeit einstellen und schauen. Lustige Fahrversuche mit Anhängergespann, oder die besondere Art ein Zelt aufzubauen. Alle leiden unter der Hitze. Vorhin ein einziger, extrem stärker Windstoß, ein echter Markisenkiller ging über den Platz, hat aber keine Opfer gefunden.
Soweit heute von einem heißen Tag.

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Neuer Plan

Chris hat mich gestern angerufen und mir mitgeteilt das er schon in Bodenheim ist. Ups, so schnell kann ich nicht. Jetzt wurden neue Pläne geschmiedet. Ich habe mich davor gefürchtet im Fahrerlager in der prallen Sonne zu stehen und habe schnell einen Anker ausgeworfen. Der landete in Hauenstein. Werden spontan Jennifer und Udo besuchen. Sind so oft, mit schlechtem Gewissen, an deren Haustür vorbei gefahren. Jetzt haben sie Pech, wir kommen.
Haben auf deren Terrasse nett gegrillt und uns über alles mögliche unterhalten. Als der Abend zu Ende ging, wollte ich noch mein Wohnmobil vorführen, aber das Dach ging nicht auf. Ratlosigkeit verbreitete sich in meinem Kopf. Kurz nach dem Belegungsplan der Klemmleiste im Handschuhfach gesucht und dann die Endschalter abgeklemmt. Dann ging das Dach. Jetzt war soviel Zeit verplempert, dass an eine Fahrt in den Wald, den Platz haben wir vorher erkundet, nicht zu denken war. So sind wir bei Udo hinters Haus gefahren und haben sehr gut geschlafen. Jetzt, frisch geduscht, geht es aufs Dach und die Endschalter werden gewechselt.

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Die Morgensonne hat uns aufgeweckt

Unbarmherzig taucht sie auf und der Schweiß fließt in Strömen, die Sonne. Hätte gestern Abend den Wagen weiter unter die Bäume stellen sollen, aber ich war zu faul. Jetzt, so gegen 11 Uhr spenden die Bäume den ersten Schatten.
Der Platz ist zwar sehr unruhig, aber viele nette Leute kommen vorbei. Hundebesitzer trifft man rund um die Uhr, egal ob kurz vor Mitternacht, oder mit dem ersten Morgengrauen.
Gestern Abend saßen wir auf der Terrasse. Die Reaktionen der vorbei fahrenden Autos ist krass. Die einen bremsen in der Kurve bis zum Stillstand, manche kommen mehrmals im Schritttempo vorbei. Jetzt am Tag ist das nicht anders.
Muss nachher mal Chris anfunken wo er ist und wo wir uns treffen.

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Sind dann Mal weg.

So, hat bisschen gedauert, aber wir sind unterwegs. Haben in aller Ruhe das Wohnmobil beladen und nochmal ins Klo gegriffen. Mit dem letzten Handgriff ging das Schloss der Staubox zu Bruch. Nun würde kurzerhand eine Gärtnerlösung gewählt und eine Klemmschraube montiert. Der Asphalt war so heiß das man sich nicht niederknien könnte!!!
Nach einem Tankstopp und Griff in die Kühltheke nach einem Eis sind wir nun in Altrip gelandet. So wie ich es in Maps gesehen habe, Parkplatz unter Bäumen direkt am Rhein.

Natürlich haben wir eigenen Zugang zum Wasser

49.433800, 8.506602

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Härtetest für die kleine Wasserpumpe

Gestern Abend die Ablasshähne der Wassertanks geöffnet damit die Tanks leer laufen können. Heute früh ins Wohnmobil eingestiegen und brummendes Geräusch vernommen.
Der Verursacher war schnell ermittelt. Gestern die Wasserpumpe nicht abgeschaltet. Durch das leeren der Tanks hat sie wohl Luft gesaugt und dann natürlich keinen Druck zum Abschalten aufbauen können.
Jetzt waren wir Reisevorräte einkaufen und Wasser auffüllen. Nach dem die Leitungen gespült waren habe ich die Tanks einzeln gefüllt und die Tankanzeige exakt auf voll geeicht.
Dann kam der großen Moment für die Pumpe.
Sie läuft und fördert, was will man mehr.

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