Wie geht es dir?

Das ist die Standardfrage mit der man ein Gespräch beginnt. In der heutigen Zeit bekommt sie neues Gewicht. Mir geht es jetzt wieder besser. Zwei Tage Fieber, Geschmack hatte ich noch nie, zumindest nicht wenn mich mein „Lichen Ruber“ im Mundraum plagt. Lag mit zwei Zudecken 24 Stunden im Bett und habe darüber nachgedacht was ich mir wo eingefangen habe. Auf der einen Seite ist man weg von allem, auf der anderen Seite bekommt der Körper keine Kleinigkeiten um mit ihnen zu üben. Ist dann eine blöde Sache, geschwächt zu Arzt zu gehen um sich den Rest im Wartezimmer abzuholen. Nein, dann muss meine (Kräuter-) Hexe all ihre Macht demonstrieren und tief in die Trickkiste greifen. Wir haben einiges durchprobiert und glücklicherweise in der Hausapotheke ein Mittelchen gefunden. Es ist toll wenn einem das Frühstück nicht mehr die Tränen in die Augen treibt und man ohne Schmerzen sprechen kann.
Also keinen Grund mehr um zu klagen, aber nachdenklich wird man schon. Die „Einsamkeit“, bei uns wohl Zweisamkeit, drückt mächtig auf das Gemüt. Vor allem wenn es draußen so wüst ist. Kein Sonnenstrahl der herein blitzt, der mit der Markise abgewehrt werden will.
Es fehlen die Freunde und „sinnlosen“ Diskussionen um Weltfrieden und Backrezepte, Tee mit Milch oder Zitrone, Benziner oder Diesel, Süßstoff und Kondome. Man sagt so:“Das holen wir nach.“ Nein, das werden wir nicht. Wir werden uns erst wieder aneinander gewöhnen müssen. Lernen den Umgang mit Anderen. Die Bedürfnisse und Freiräume zu achten.
Genug Trübsal geblasen, gehen wir weiter mit erhobenem Kopf. Heute nur die kleine Runde gegangen. Mülleimer, Wohnmobil, Briefkasten und zurück. Mist, Keller ausgelassen. Gut, morgen ist auch noch ein Tag.
Die Batterie hat heute 12,46 Volt auf die Waage gebracht. Jeden Tag ein 1/10 Volt? Sind in 10 Tagen 1 Volt und in 30 Tagen der Batterietod.
Klingt ungemein spannend und muss beobachtet werden.

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FFP2-Masken

Diese wurden mir schon vor geraumer Zeit zur Verfügung gestellt und „müssen“ nun eingesetzt werden. Da ich seit über 40 Jahren auf Wunsch meiner Prinzessin Bartträger bin und das bei den Masken ein großes Problem darstellt, würde das auf Regierungsebene geklärt. Der Bart wurde in einem ersten Durchgang mit der Maschine an den Wangen und am Hals extrem zurück geschnitten. Dann würde die Maske ausgepackt und probeweise aufgesetzt. Mir ging es genauso wie meinem Sohn. Die Maske an der Nase dicht zubekommen ist schwierig und zeitaufwendig. Ein beiseitelegen und wegpacken macht die Anpassung zunichte. Der Gedanke, wegen 10 Minuten in der Poststation, 10 Minuten mit der Maske zu fummeln, löste bei mir leichtes Kopfschütteln aus. Zumindest dichtet die Maske sich beim einatmen sehr gut ab. Auch an der bärtigen Wange und unterm Kinn. Damit war klar, der Bart bleibt! Selbst beim ausatmen dichtet die Maske auf dem Bart gut ab. Wenn ich stärker schnaufen muss, ist der Schwachpunkt immer die Nase. Sollte ich welche kaufen müssen, werde ich auf eine gute Polsterung im Bereich der Nase achten. Letztlich traue ich den von Dagmar genähten Masken mit dem Innenfutter mehr zu, wie einer schlampig aufgesetzten FFP2-MASKE.
Mit dieser Erkenntnis habe ich mich unter Leute begeben. Der Postschalter in einem Lebensmittelmarkt war mein Ziel. Vor dem Markt geparkt und bei geöffnetem Kofferraum die FFP2-Maske aufgesetzt. Die drei Pakete gepackt und an der Brille schon die erste Undichtigkeit der Maske bemerkt. Auf halbem Weg die Pakete in den Dreck gestellt. Das Große ist hochkant 1m hoch, die zwei kleinen obendrauf. Maske nachgearbeitet und weiter ging es. Im Markt angekommen war ich zufrieden das alle entweder FFP2-Masken oder die blauen, medizinischen Masken auf haben und ich nicht als Exoten aus der Reihe falle. Wobei die Blauen in der Überzahl sind und ich diese den nichtgefährdet empfehle. Sie sind sicher schneller im Einsatz und nicht so schwierig zum anpassen. Wer FFP2-Masken für sich nutzen möchte, soll welche kaufen die an der Nase gut gepolstert sind. Nur wenn die da dicht sitzen können sie den gewünschten Schutz bieten. Die Zeiten der einfachen Stoffmasken ist abgelaufen und selbst die gefütterten, aufwendig genähten Masken, wie man sie noch vor einem halben Jahr nach Anleitung für medizinische Mitarbeiter gefertigt wurden, sind leider nicht mehr zulässig.
Heute möchte ich unsere Regierung auch mal kritisieren. Es ist wie damals bei der Euro-Einführung. Andere Länder hatten mit großem Vorlauf Werbung für den Euro gemacht und es war normal das an den Supermarktregalen der Preis in Landeswährung und Euro stand. An jeder Tankstelle stand eine Kreidetafel mit dem Europreis. Nur in Deutschland hat man erst mit der Einführung für 50 Millionen eine Werbekampagne gestartet.
Jetzt mit Corona ist es ähnlich, nur umgekehrt. Die Werbung für die Impfung läuft auf vollen Touren, aber Impftermine gibt es nicht.
Zum Schluss noch was technisches. Die Starterbatterie hatte gestern nach dem laden 12,87 Volt und heute, 24 Stunden später, noch 12,53 Volt. Weiter Messungen sind geplant.

Bleibt gesund!

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Batterie dieses Mal schneller voll.

Übernacht aufladen hat gereicht und jetzt werde ich täglich messen was die Spannung so macht. Gut, der Wagen ist Baujahr 2017, dann hat die Batterie auch schon was hinter sich. Machte ihr das stehen im Zeit wochenlang nichts aus, zickt sie jetzt im Freien ganz schön rum.
Sicherheitshalber werde ich einen Schalter zum überbrücken des Trennrelais einbauen. Dann kann im Falle eines Falles die Lipo4 die Starterbatterie unterstützen. Hatte ich schon im Transit und hat mir ein paarmal geholfen.

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Irgendwas falsch angeschlossen?

Heute war die Batterie wieder am Boden. Ich muss da irgendwas falsch angeschossen haben. Denke seit dem Umbau des Trennrelais spinnt die Anlage. Werde da Mal mit dem Messgerät auf Spurensuche gehen, aber erst wenn es wärmer ist. Nun hängt das Ladegerät und reanimiert die Starterbatterie. Das kann ja erfahrungsgemäß dauern. Letztes Mal waren das 36 Stunden. Dann darf ich auf dem Bauch liegend unterm Fahrersitz mit den Kabeln spielen. Überlege den ganzen Sitz auszubauen um besser an das Chaos ranzukommen. Es sieht unterm Sitz ähnlich aus wie früher im Küchenschrank.

Zur Erinnerung

Habe aber keine Idee wie ich das verbessern könnte. Beschriften und dokumentieren könnte helfen, aber…..
Ist nicht die richtige Zeit um im freien am Auto zu arbeiten.

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Aktuell geplante Termine 2021 (Neu)

Nach vielem hin und her stehen jetzt einige Termine fest. Wobei fest in der heutigen Zeit ein relativer Begriff ist.

07.-09.Mai Forumstreffen in Bodenheim

14.-16.Mai Gorm 12h Offroadrennen in Polen

06.-08.August Gorm 24h Offroadrennen in Polen

18.-21.August Chambley 3h Motorradrennen

09.-11.September Gorm in Ungarn

Diese Veranstaltungen wollen wir beiwohnen. Natürlich muss man die aktuelle Lage vor jeder Reise im einzelnen betrachten und erneut bewerten. Dann möchten wir sowas wie Urlaub irgendwo machen. Das irgendwo hat Mal Rumänien und Schwarzes Meer geheißen. Es ist der Plan, wir werden sehen.

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Der erste Schritt ist getan

Habe mich heute durch gerungen und nach einem erfolgreichen Übungstest mich zur Prüfung angemeldet.
Hat soweit gut geklappt und darf nun offiziell mit meiner Drohne in Europa fliegen.

Diese Lizenz reicht um mit meiner Drohne Flüge der Kategorie OPEN A3 zu absolvieren. Reicht mir im ersten Moment aus. Den „großen“ Schein, EU-Fernpiloten-Zeugnis, werde ich dann später nachmachen um auch Flüge der Unterkategorie A2 der Kategorie OFFEN durchführen zu können. Dieses Zeugnis erfordert eine schriftliche Prüfung und kostet um die 300€.
Der Unterschied liegt in der Annäherung an Gebiete, Gebäude und Personen. Ich muss, da meine Drohne mit 907gr, wegen 7gr, 150 Meter Abstand einhalten. Mit dem Zeugnis kann ich dann auf 50 Meter ran fliegen.
Jetzt warte ich die Erteilung der eID (Drohnen-Betreiber ID) ab, dann bekommt die Drohne ein neues Nummernschild und dann ist alles legal.

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Was geht?

Heute kam von Google der Rückblick auf 2020. Sieht so im Überblick nicht schlecht aus, ist aber geballt im Frühjahr abgegangen. Dann noch ein Hopser nach Frankreich und einer nach Polen und Österreich. Dann ist es ruhig geworden.

Für die aktuelleren Ausflüge reicht ein Stadtplan mit Umfeld.
Es nützt nichts, die Zahlen steigen auf einen neuer Rekord, Dank diverser Silvesterfeiern. Da hilft es nur, noch vorsichtiger zu sein. Ich warte bis das Kreisimpfzentrum in Ludwigsburg öffnet und werde mich dann um einen Impftermin bemühen.
Heute werde ich dem Heizlüfter im Wohnmobil Verstärkung schicken. Im Keller steht ein Ölradiator mit höherer Betriebssicherheit, der muss jetzt herhalten. Die kommenden Nächte sollen klirrend kalt werden. Mit dem Radiator ist Frostsicherheit gewährt.
Das Wohnzimmer wird wieder zurückgebaut und der Weihnachtsbaum entsorgt. Diverse Deko wird in den Kartons verschwinden, diese auf dem Dachboden, und dann werde ich eBay mit neuen Waren versorgen. Was ich nicht verkaufen kann wird weggeworfen. Soweit der Plan.

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Normalität stellt sich ein.

Pppfffhhhh….
Da fällt jetzt einiges von einem ab. Wir sind dankbar für das Geleistete der „Marbacher“. Die Zeit der sprunghaften Veränderungen und damit verbundenen, nicht immer guten, Neuigkeiten ist vorbei. Jetzt wird der Haushalt aufgelöst und bei uns fällt immer öfter der Satz: „Nix ist das was übrig bleibt“. Dagmar zieht Bilanz und überlegt was sie vom Vater gehabt hat und was davon bleibend ist. In langen Telefonaten mit Freunden ist ihre Kindheit und das aufwachsen bei den Großeltern ein großes Thema. Mich belasten diese halben Gespräche ungemein, da ich ja nur Dagmar höre. Je nach Tiefe des Gesprächs ist sie hinterher recht „komisch“ und der Lagerkoller kommt dann nicht nur bei mir durch. Mit der ganzen Sache ist das absetzen meines Medikamentes in weite Ferne gerückt.
Heute bisschen unter Leute gegangen. Einkaufen in Asperg um das tägliche Leben am laufen zu halten. Waren nicht allzu erfolgreich, so muss dann doch wieder das Internet her halten. Es ist nicht die Zeit suchend von einem Laden zum anderen zu gehen. Wollte das mit dem Fahrrad machen, aber die dicken Schneeflocken haben dazu beigetragen das die Wahl auf unseren „Herrn Mayer“ gefallen ist. Bewegungsfährt für den Opel Meriva, die gut geklappt hat.

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Unglaublich

Wenn die letzte Stunde so dicht beieinander liegt. Zwar räumlich von einander getrennt, aber im Geiste sich nah und nun wieder beieinander. Der eine um 11:25 und der andere 11:35. Eine Generation weniger unter uns.
Und da ist es egal ob an oder mit……
Wir sind traurig.

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Es gibt nichts neues.

Nein, keine Veränderungen zu vermelden. Ich sitze faul im Wohnzimmer, sehe fern, spiele mit dem Handy herum und träume von verreisen. Heute meine Mutter besucht und festgestellt, dass ist auch schon 10 Jahre her.
Doch, es gibt was neues. Die Katharinenkirche strahlt im neuen Glanz und ist ohne Gerüst.

Da werde ich mit den ersten grünen Blättern einen Rundflug machen.
Nun sitzen wir wieder Zuhause und trinken Kaffee und überlegen was und wie wir unser Wohnmobil noch verbessern können. Tücherkiste, Handyhalter und Innenbeleuchtung sind schon gemacht. Jetzt habe ich, hier so in dieser Endzeitstimmung, einen flexiblen Dieseltank für 40 Liter und einen 225 Liter Wassersack entdeckt. Klein im Transport, groß im Einsatz. Nein, soweit kommt es sicher nicht, aber man kann es Mal andenken.

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