Oh ja, die letzten Tage haben Spuren hinterlassen und mein Körper beschwert sich. Ich möchte mit diesen Sätzen Kai und Heike kein schlechtes Gewissen einreden, der Arbeitseinsatz hat Spaß gemacht und es war ein tolles Gefühl wie die 8cm komplett lagen und ich freue mich auf das nächste Mal wenn wir die 10cm verlegen.
Man(n) ist halt keine zwanzig mehr.
Am Sonntag ging es gemütlich los. Otto und Karin kamen zum späten Frühstück zu uns und darauf haben wir uns im Vorfeld schon sehr gefreut. Ein reichlich gedeckter Tisch, guten Kaffee und die Welt ist in Ordnung. Es gab viel zum erzählen und die Zeit floß dahin. Leider hat so jeder seine Verbindlichkeiten und alles hat ein Ende.
Konnte mich anschließend kurze Zeit auf mein Sofa zurückziehen, bis am frühen Abend es an der Türe klingelt.
Basti ist da und groß die Freude über das Wiedersehen. Dagmar hat gegen später ein Abendessen gezaubert und Basti blieb lange und man konnte sich sehr gut austauschen.
Die Woche startet mit bescheidenem Wetter. Da mag man niemaden raus schicken. Lisa ist zum Frühstück vorbei gekommen und hat uns mit Neuigkeiten versorgt. Sie hat einen neuen Job und freut sich schon darauf.
So richtig etwas gemacht, wurde nicht wirklich etwas. Innendienst mit tausend Kleinigkeiten die aufzulisten zu mühsam ist. Mit Inspektor Barnaby liesen wir den Montag ausklingen.
Die lange Arbeitsliste übte einen gewissen Druck aus, dem ich am Dienstag etwas nach gegeben habe. Auf der linken Seite den Innenrahmen von Fenster entfernt. Die versteinerten Fliegen aus den Ritzen gekratzt und eine Bürstendichtung eingeklebt. Natürlich läuft das Rollo nichtmehr und die Haarschneidemaschine kam wieder zum Einsatz.
Die neuen Körbe wurden auf der linken Seite angebracht, das Bücherregal geputzt und montiert.
Die IT-Abteilung war/ist fleißig. Der Arduino, der von Anfang an zuverlässig die elektrischen Verbraucher gesteuert hat, wird die nächsten Tage ersetzt. Die neue Platine, ESP DEVKIT V1, hat die selben Funktionen, aber zusätzlich können alle Verbraucher über WLAN mit dem Handy bedient werden. Wenn die Software störungsfrei funktioniert, kann die Backup-Platine, 8-Kanal Relais Modul mit, WiFi & Bluetooth BLE, DC 5-30V Entwicklungsplatine für IoT, Smart Home, für kleines Geld in den Vertrieb gehen. Bei Interesse einfach bei mir melden.
Am Mittwoch heißt es aufräumen und Kleinigkeiten richten. Den neuen Luftfilter für den Duc, den ich geraume Zeit schon im Wagen umher fahre, sucht einen Platz. Warum eigentlich? Lass ihn mich schnell einbauen, sage ich kurz vor dem Abendessen. Damit ich schnell fertig bin, den Akkuschrauber mit Bithalter und Bit bestückt. Erste Schaube los, macht es klack und das Bohrfutter ist leer. Oh, wo ist er hin gefallen? Von oben nicht zu sehen. Ich schraube den Unterfahrschutz los und……, da liegt er auch nicht. Mit der Endoskopcamera entdecke ich ihn in einem Schlitz liegen. Mit der Hand unerreichbar. Was tun??? Aber hallo, zur Endoskopcamera gibt es einen Magnetaufsatz und die Haltekraft reicht für das Werkzeug. Neuen Filter eingebaut und hoch konzentriert die vier Schräublein angezogen.
Donnerstag, es geht auf Reisen. Nur im Ländle, nichts besonderes. Oder doch, mein Bruderherz hat uns zum Mittagessen und Kaffee eingeladen. Das alleine ist nichts besonderes, aber der Anlass. Herbert und Brigitte sind 50 Jahre verheitatet und sie feiern „Goldene Hochzeit“. Nicht ganz so häufig in dieser kurzlebigen Zeit.
Es gilt nicht unbedingt mit leeren Händen, aber leerem Magen anzukommen. Die Wahl fiel auf einen Rosenstock, der für mich viel Symbolkraft hat.
Um 12:30 haben wir uns im Blockhaus Seeger in Abstatt getroffen. Nettes Ambiente und freungliches Personal waren die Bassis für ein tolles Mittagessen bei einem guten Gespräch. Brigitte hat noch Kuchen gekauft und uns zum Kaffeetrinken aufs Hausboot nach Heilbronn eingeladen. Der Nachmittag verbing im Fluge. Bei der Verabschiedung noch reiche Beute gemacht. Vom Umbau der Batterieanlage, wie die Probleme sicht gleichen, waren Kabel und Ringösen übrig.
Dann führte unser Weg ins nahegelegene Kaufland. Überlebensrationen für das lange Wochenende mit dem Womo organisieren. Nebenbei Kontakt zu Kai und Heike aufgenommen. Sie sind zuhause und ich kann im Hof stehen.
Irgendwann nach 20 Uhr eingetroffen und auf der Terrasse beim Haus unser Abendbrot gegessen. Bei Zeiten Feierabend gemacht, Kai muss morgen um 6 Uhr mit dem Homeoffice beginnen.
Freitag, wieder ein Arbeitstag. Da Kai bis 10 Uhr Homeoffice gemacht hat, haben wir in den Tag hinein getrödelt. Schlag 10 ging es los, mit einem kleinen Frühstück. Anschließend immer das gleiche. Platten hochtragen, auslegen, Lücken messen, Platten zusägen. Natürlich etliche Stellen die viel Zeit in Anspruch genommen haben. Dachstützen, Stromeingang, Antenne, Leitungen und Verteiler der Deckenheizung. Dazu die Hitze, das hat mächtig geschlaucht. Um 19 Uhr abgestempelt und geduscht. Mit frischen Kleidern auf der Terrasse bequem gemacht und tollen Service genossen.
Der Samstag beginnt um 9 mit einem Frühstück. Dann rauf auf den Dachboden und weiter mit den Dämmplatten. Die Sonne macht uns sehr zu schaffen. Ich habe 4 oder 5 Wasserflaschen leer getrunken, aber musste nicht einmal pinkeln gehen. Kurze Mittagspause, nur um zu essen, kein verschnaufen. Letztlich haben wir es fast geschafft. Nur der letzte Winkel unter dem flachen Dach ist noch übrig. Diese doch sehr anstrengende Arbeit haben wir übrig gelassen. Da kann sich Kai an einem kühlen Nachmittag oder Abend daran verbeißen.
Alle hatten wir noch weitere Termine. Kai und Heike um 17 Uhr und wir eine Einladung zum Griechen in Maichingen von Jutta und Armin gegen 18:30. Daher war um 16 Uhr Feierabend und duschen angesagt.
Mit frischen Kleidern am Leib ging es nach Maichingen. Etwas vor der Zeit angekommen und Otto und Karin getroffen. Gemeinsam haben wir den von Jutta bestellten Tisch belegt. Kaum gesessen sind Jutta und Armin aufgetaucht. Lange nicht gesehen und somit genügend Gesprächsstoff für den Abend gehabt. Wie immer haben wir sehr gut gegessen und haben den Abend genossen. Danke für die Einladung.
Kurz überlegt wo wir die Nacht verbringen. Sollen wir an den Rhein fahren oder zuhause die unzähligen, gelieferten Bestellung von Amazon und Co.
Die Freude über neue Dinge hat gesiegt.