Tankuhr geht!!!

Und ich kann wieder die gewünschte Menge an Diesel tanken. Ist zwar noch nicht überprüft, aber ich bin sicher das es jetzt tut.
Eigentlich ist es peinlich und ich möchte nicht darüber reden, aber das hier liest ja keiner. Ist sowas wie eine Beichtstuhl. Niemand darf darüber lachen oder es weitererzählen.
Die geplante Tour und die vielleicht schlechte Treibstoffversorgung, oder ein Land mit extrem hohen Preisen, hat mich umgetrieben. Klar sind 95 Liter Sprit und eine theoretische Reichweite von 900km nicht schlecht, aber dafür hat man den großen Tank nicht gekauft.
Bin ich am Anfang von einer falschen Tankanzeige ausgegangen, so wusste ich nach der letzten Aktion den genauen Tankinhalt und es war klar die Anzeige ist korrekt. Zweimal habe ich versucht den Wagen mit wenige Erfolg voll zu tanken.
Es gibt nur eine Kraftstofffördereinheit für den Ducato, aber angeblich 3 Tanks mit 60, 90 und 120 Liter. In Wirklichkeit gibt es nur zwei Tanks. Nämlich 90 und 120 Liter. Der 60 Liter Tank wir künstlich erzeugten indem auf das Tankentlüftungsrohr ein Stutzen aufgesteckt wird, der die Zapfpistole rund 30 Liter früher auslöst. Ihr ahnt was passiert ist und mir nicht aufgefallen ist. Die neuen Kraftstofffördereinheit hatte diesen Stutzen aufgesteckt und die letzten, doch so wichtigen Liter, nicht zugelassen. Es ist mir schleierhaft wie ich das übersehen könnte, da mir die Sache mit dem 60/90 Liter bekannt war.
Heute habe ich, während Dago einkaufen war, die Einheit überprüft. Von oben den Schlauch der Entlüftung abgemacht und wollte mit der Endoskopkamera in den Tank fahren. Aber schon mit bloßen Auge sah ich die Hülse. Also die große Überwurfmutter nochmal aufgeschraubt und die Tankeinheit leicht angehoben. So geht es nicht, also alle Anschlüsse weg und die Einheit rausgezogen. Müsste die Plastiknasen abbrechen um den Stutzen abziehen zu können. Egal, ich will das eh nie mehr einbauen.
Noch bevor Dagmar zurück war, könnte ich nach getaner Tat mich entspannt zurücklehnen und werde bald wieder so eine Anzeige haben:
Alles wird gut

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Vorbereitung laufen an.

Die Liste der zu besuchenden Leute wird kurzer. Natürlich haben wir nicht alle geschafft, ist leider so und ich entschuldige mich bei den Leuten welche wir versetzt haben.
Jetzt laufen die Vorbereitungen für die nächste Reise. Die geht über Österreich nach Červená Skala, 976 71 Šumiac-Červená Skala, Slowakei.
Dort besuchen wir am 30.07. die Veranstaltung Euro-Trial 2022. Geländewagenmeisterschaft auf sehr hohem Niveau. Natürlich auf dem Weg dorthin ein zwei Leute besuchen, an deren Türe ich nicht einfach vorbei fahren kann. Mit Ende der Veranstaltung haben wir über 2 Wochen Zeit nach Polen zur GORM-24h am 19.-20.08. zu fahren. Sind wir beim Trail nur Zuschauer, so helfen wir bei der GORM-24h aktiv mit.
Nach der GORM gibt es zu früheren Planungen eine Änderung. Wir stürzen direkt nach Wimsbach, den Dago’s Freundin Flicky ist für ein paar Tage in Österreich. Das wollen wir ausnutzen. Bleibt noch die Buchpräsentation am 26. August in Salzburg, die wir nicht verpassen wollen.
Das sind rund 2400km, ohne Ausflüge.

Jetzt gilt es das Fahrzeug fit zu machen. Den Duschablauf gilt es zu prüfen und den Kabelsalat in der Dachkonsole neu verlegen. Muss dort Platz für weitere Kabel und einen Umschalter schaffen. Habe in den rechten Außenspiegel eine Kamera für oder gegen den Totenwinkel eingebaut. Der Monitor kann nur 4 Kameras verwalten. Ein externer Umschalter hilft die Zusatzkameras anzusteuern. Ja, Mehrzahl da links auchnoch nachgerüstet wird. Aber das dauert noch, den die Hitze schafft mich total.

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Manchmal geht es schnell

Am Freitag Abend erreichte mich die Information dass in der Waschküche Wasser rinnt. Ist in einer normalen Waschküche kein Problem, aber unser Haus steht tiefer als die Kanalisation. Das heißt, kein Ablauf, nirgends im Keller.
Hab mir das angeschaut und den Wasserfilter in der Zuleitung als Verursacher entdeckt. Habe einen 10er Schlüssel organisiert und die vier 6er Schrauben etwas nachgezogen.

Hat sie Sache jedoch verschlimmert. Habe dann eine kleine Wanne untergestellt und unsere Flachwasserpumpe zum Einsatz gebracht.
Mitten in der Nacht meinen Fehler selber bemerkt. Die Pumpe läuft automatisch an, wenn der flexible Sensor nass wird, und läuft wenn der Sensor trocken ist, 3 Minuten nach. Das hatte zur Folge daß die Pumpe lange Zeit trocken läuft und sie in der Wanne auf dem Betonboden mächtigen Radau macht. Habe dann eine große Wanne genommen und den Sensor an der Oberkante befestigt. Nun läuft die Pumpe kaum noch trocken. Ist fast 3 Liter in der Stunde aus dem Filter getropft, aber so war das WE save.
Montag früh die Hausverwaltung informiert und um 14 Uhr war der Handwerker schon fertig. Der Filter musste erneut werden. Bin neugierig was das gekostet hat.
Durch die Aktion haben wir uns etwas verspätet. Um 15 Uhr wollten wir Simone und Herbert in B. besuchen. Auch der Verkehr war gegen uns. Aber gegen 15:30 waren wir Vorort und konnten leckeren Zwetschgenkuchen zum Kaffee genießen. Leider war nur Zeit für das dringenste, aber man hat sich gesehen und sass an einem Tisch. Ist besser wie Telefon oder WhatsApp!
Da die Zwei noch dringende Schreibarbeiten haben, sind wir viel zu früh aufgestanden.
Nein, es ging nicht nach Hause, die Nagold war unser Ziel. Eine Sperrung der Bundesstraße zwang uns zu einer schönen Umleitung. Das Sperrschild mit 2,8to habe ich genauso ignoriert wie das Schild 3m Höhe. Beide Brücken wurden in kleinster Gangart passiert. Über die 2,8to und unter die 3m.
So stehen wir hier an der Nagold bei Bad Liebenzell ( 48,7976770, 8,7295064 )


Rund 65 km bei 1¾h

Morgen geht es mit Freunden zum Griechen nach Sindelfingen.

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Tankuhr stimmt,

aber es wäre zu einfach. Tanken gefahren und vollgetankt. Ups, es gingen nur 80 Liter rein. Kurz nachgetankt, aber ich sehe den Sprit im Tankrohr stehen. Nach dem bezahlen die Zündung angeschaltet und die Tankuhr ging nur auf knapp über ¾ voll. Das würde von der Anzeige her stimmen. Mit 120 Liter Nennvolumen und 80 Liter auf die 15 Liter obendrauf ergeben die 95 Liter etwas über ¾. Ich bin ratlos, da der Tank nicht verformt ist.
Was sonst noch war:
Über Umwege erreichte uns am Stammtisch eine Einladung für den Samstag zum Spanferkel-Essen. Leider deckte sich der Termin mit einem anderen Event, aber wir beschlossen nach Bretzfeld zum Bernhard zu fahren. Das Essen würde gegen 19 Uhr beginnen, wer will kann früher kommen. Wir wollten und konnten beim Aufbau noch etwas mithelfen.
In kleiner Runde und mit tollen Gesprächen hat man das Ferkel, welches ein regionalen Metzger zubereitet und zerlegt hat, verspeist. Die verschiedenen Gäste haben Salate und zum Nachtisch Kuchen mitgebracht.
Kurz vor Sonnenuntergang wurde das Lagerfeuer entzündet und brannte bis 2:00 Uhr.
Einige Gäste übernachteten wir wir vor dem Haus. Bei dem Mond überlegt man ob die Solarzelle damit etwas anfangen kann.
Man sprach von 9 Uhr und Aufräumen. Um kurz vor 10 gesellten wir uns zu Bernhard und Michael und führten die Gespräche weiter. Erst recht spät haben wir uns aufgerafft und das gröbste aufgeräumt, Geschirr gespült, Tische und Tischdecken gesäubert, Leergut weggeräumt.
Mit Bernhard im verabschieden noch sein neues Projekt, Sprinter 4×4, vertieft. Müsste mich echt losreißen, sonst würde ich immernoch dort sitzen.
Sind nach Sindringen an den Kocher gefahren und dort zu relaxen und die Eindrücke zu verarbeiten. Zudem war das Frühstück lange überfällig. Nach kurzer Rast sind wir heimgefahren und haben uns für die Woche vorbereitet.

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Ölofen in Betrieb genommen.

Bei 35° im Schatten habe ich heute den Ölofen in Betrieb genommen. Oma hat immer gesagt: „Was gut ist gegen Kalte ist auch gut gegen Hitze“
Gar nicht so einfach. Pumpe im Keller in Betrieb genommen und den Brennereinsatz gereinigt. Stecker rein und….
….das Gebläse läuft an. Ein kurzer Augenblick später erfolgt die Zündung. Der Brenner nimmt im ersten Anlauf den Betrieb auf. Ich bin begeistert.
Nein, wir kühlen nicht die Dachwohnung mit dem Ölofen, aber der Schornsteinfeger möchte sein Geld verdienen. Am Jahresanfang, als der Schornsteinfeger prüfen wollte, waren wir in Südspanien. Meine Schwägerin wollte der Schornsteinfeger zwar den Zugang ermöglichen, aber die Anlage war komplett heruntergefahren. So habe ich den Schornsteinfeger vertröstet, aber jetzt hat er sein kommen angekündigt.
Morgen zwischen 10 und 12 ist das Zeitfenster.

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Justierung des Schwimmers erfolgreich (?)

Mutig den Arm des Schwimmers einfach etwas gebogen. Die Tankeinheit in den Tank gestellt und ohne die interne Pumpe anzuschließen abgeklemmt. Zündung ein und Tankuhr und Display beobachtet. Mit einer externen Ölwechselpumpe den Diesel zurück in den Tank gepumpt. Mit zirka 5-6 Liter erste Reichweitenberechnung, 50km, abgelesen. Mit 8-9 Liter ging die Warnleuchte aus. Die gesamte, beim Ausbau abgepumte Restmenge Diesel, zirka 15-16 Liter eingefüllt und nun zeigt die Restreichweite 135km an. Deutlich genauer wie die 65km vor der Korrektur.
Nun steht der Test beim volltanken an. Zuerst wird aber noch der elektrische Türriegel der hinteren Eingangstür getauscht. Der bisherige Riegel klemmte ab und zu und verwehrte uns den Zugang. Ein Spritzer WD40 konnte das Problem immer beheben, dazu muss man aber reinkommen.
Ein neuer, etwas größer Riegel aus meinem gut sortierten Ersatzteillager soll den etwas filigranen Riegel ersetzen.
Der wird auf der rechten Seite montiert. Ist dann nicht so vandalensicher, aber was ist das schon. Mit roher Gewalt kommt man überall rein.

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Arbeitseinsatz unter erschwerten Bedingungen

Der Arbeitseinsatz ist klar, Tankanzeige.
Steht ganz oben auf der kleinen Liste.
Die erschwerten Bedingungen sind die Hitze und fehlende Motivation.
Angefangen habe ich schon. Der Tank ist leer. Rund 18 Liter Diesel waren noch drin. Die Warnlampe leuchtete schon einige Zeit und die Restreichweite wurde mit 65km angegeben. Das passt so nicht zusammen. Tank ist nicht deformiert und der Druck den ich beim verschrauben der Tankeinheit aufbringen muss ist normal. Zwar sind im Tankboden Erhöhungen die den Kraftstofffluss zur Pumpe hin leiten, aber die Tankeinheit sitzt korrekt. Werde nun den Schwimmer etwas korrigieren, damit die Anzeige der Restmenge etwas höher ist. Muss da einmal rechnen wie weit ich den Schwimmer biegen muss.

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Noch ein Tag am Rhein.

Ich liebe es, wenn ein Plan nicht funktioniert. Wollten hier nur eine Nacht bleiben und beim heimfahren noch einige ausstehende Besuche abarbeiten. Man ist ja Schwabe und will nicht unnötig durch die Gegend fahren. Aber alle sind beschäftigt, weg oder haben einfach keine Zeit.
Dagmar hat dann gestern Abend gemeint das sie in der früh die Betten neu bezieht und wir direkt Heim fahren. In der früh habe ich gefragt ob noch was an Besuchen noch ansteht, oder wir einfach hier bleiben.
So schlecht ist es hier nicht. Die Kleiderordnung meiner Nachbarn gefällt mir so wenig wie das Techno-Gedudel von gegenüber, aber es ist immer etwas los.
Bin dann mit Prinzessin in der früh mit dem E-Bike nach Frankreich gefahren. Haben auf dem Rückweg ein Erinnerungsfoto gemacht. Wir waren am östlichtsten Punkt von Frankreich.
Genau genommen waren wir 288 Meter davon weg.
48,9681725, 8,2302266

Am späten Nachmittag ist die Dorfjugend gegangen und es wurde ruhig am Strand. Es ist ein kommen und gehen an diesem Platz. Rechts stehen 3 Wohnmobile aus LB und links 6 andere Mobile. Hobbyangler schleppen ihre Ausrüstung an uns vorbei, Radfahrer fahren hier zu hauf.
Die Berufsschifffahrt ist der Hauptunterhalter, wird jedoch von einigen Sportbooten unterstützt. Jetski sind extrem selten.

Wir stehen immernoch 48,9727777, 8,2428370

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Wieder in D

Sind heute früh einfach stehen geblieben und haben den Vormittag damit verbracht Pflanzen zu bestimmen. Was unsere Nachschlagewerke nicht kannte, oder wir darin nicht gefunden haben, hat Freund Google für uns ermittelt.
Der Platz ist schön gelegen.

Nach dem Frühstück wurde der Mittagsschlaf auf den Abend verschoben und wir sind gemütlich weitergefahren. Kurt durfte die etwas längere Strecke wählen, die bin ich noch nicht so oft gefahren. Einige Kilometer vor Straßburg haben wir dann die Autobahn benützt. Nicht ohne vorher noch drei Kleinigkeiten einzukaufen und 35 Liter für den Heimweg zu tanken.
So erreichten wir kurz vor 18 Uhr Neuburg am Rhein. Einige Meter von der Fähre entfernt auf der Pfälzer Seite ist unser Stammplatz zum Schiffe schauen. Da freut sich Prinzessin immer sehr darauf.
Ganz nach dem Motto: Happy Wife, Happy Live.
Das Abendessen samt Nachtisch würde auf der Terrasse eingenommen. Zum Kochen wurde wieder die Lipo4 und der Wechselrichter eingesetzt. Durch das lange fahren ist das Duschwasser für morgen bestimmt gut temperiert und in der früh gibt es Sonne für die Solaranlage.
Lange wir es diesen Platz nichtmehr geben. Die Leute kümmern sich einen Scheiß um Recht und Gesetz. Mit Wohnwagen stehen die hier, Markise und Stühle draußen. Heute geht noch!
Laut Google heute rund 250km bei 4h Fahrzeit

48,9728490, 8,2429651

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Es geht in den Norden

Wir lassen den Ain hinter uns und tingeln gen Norden. Hier noch ein paar Eindrücke vom Ain.


Sind sicher nicht das letzte Mal hier gewesen. Jetzt geht es doch Richtung Heimat. Die kleine Exkursion am oberen Teil des Sees und des Zulauf haben keine neuen Plätze ergeben. Balken oder Schilder verwehren Wohnmobilen die Zufahrt. Aber unsere Liste reicht für diese Art von Ausflügen voll aus. Sind ohne CP oder SP ausgekommen und waren autark. Kurt hat mir drei Routen ohne Maut angeboten. Ich habe mich für die längere entschieden, die Gegend ist Neuland für mich.
Ein, zwei vergebliche Versuche einen akzeptablen Platz für die Nacht zu finden verliefen im Sande.
Aber schon kurz vor 16 Uhr war er da. Zunächst unerreichbar, da ich vorher die D9 hatte verlassen müssen, aber einen kleinen Umweg und wir stehen hier n dem P mit Blick auf den kleinen See.

Der Tageslärm war uns zu groß. Ein kleiner Spaziergang und der bessere Platz würde gefunden. Zwar verdeckt eine Baum- und Buschreihe den freien Blick auf den See, aber wir sind trotzdem sehr zufrieden. Hier der Blick aus der Eingangstür:
Ab und zu fährt ein Traktor vorbei, das stört weder uns noch den Traktor.
Laut Google 135km bei guten 6h Fahrzeit.

47,5319875, 6,4202877

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