Slowakei – Polen

Wunderbar geschlafen, trotz der nahen Straße. In der Nacht Besuch von einem Fischer bekommen, der war aber sehr leise. Bisschen rumgetrödelt nach dem Aufstehen, aber der nächste See ruft. Habe kurz nachgedacht den Platz noch 24h zu verteidigen, aber es gibt sicher noch bessere Plätze. Man muß sie nur finden.
Dagmar sagt immer das wir im Wohnmobil leben. Ich habe mich da immer bedeckt gehalten, da wir doch sehr oft in Ludwigsburg sind. Habe meine Meinung jetzt geändert. Wir leben im Wohnmobil. Warum der Sinneswandel? Einfach erklärt. Meine Armbanduhr schwächelt. Hat sie schon Zuhause gemacht. Aber ich stehe mit dem Verkäufer der letzten Batterie auf Kriegsfuß und kannte auf die schnelle keine andere günstige Quelle. Ist oft viel billiger die Batterie im Internet zu bestellen, aber die Lieferzeit ließ das nicht zu. Dachte das ich irgendwo über so eine kleine Batterie stolpere. Jetzt war es so, das irgendein Gerät im Wohnmobil in unregelmäßigen Abständen gepiept hat. Das Fernthermometer der Kühlboxen würde jetzt als der Störer entlarvt. Laut meiner Batterieliste 2x CR2032. Meine Batteriekiste durchwühlt und eine CR927 gefunden. Ihr ahnt es schon. Die CR927 passt in meine Armbanduhr. Zuhause habe ich auch eine Batteriekiste, aber da war keine CR927 drin. Komisch?!
Sind heute durch die gefühlt längste Ortschaft gefahren. Sehr schmal und wahnsinnig lang. Ich ordentlich mit 50zig gefahren und einige zum überholen „gezwungen“😎.
Vor dem Frühstück haben mich wahnsinnige Kopfschmerzen überfallen, schlagartig! Dazu kam ein übler Brechreiz. So wurde an einem zweitklassigem Rastplatz angehalten um schlimmeres zu vermeiden.

Ein kleiner Spaziergang und etwas Ruhe führten zu einer leichten Besserung. Vorsichtig würde die Nahrungsaufnahme begonnen und könnte ohne störenden Zwischenfall beendet werden. Dagmar sagt, wir fahren erst weiter wenn es mir besser geht. Gut, es geht wieder.
Bald haben wir den See bei Zabrzeg erreicht. Der Platz liegt sehr ruhig, aber unterhalb der Staumauer.


Haben eine Schweizer Familie mit zwei Hunden als Nachbarn bekommen. Das Wetter ist prächtig und nach einer Sitzung auf der Dachterrasse geht es nun ans Essen kochen. Wie die letzten Male übernimmt der Wechselrichter und die Batteie diese Arbeit.
Während des Abendessens füllt sich der Parkplatz. Viel kommen nach der Arbeit hierher um etwas auszuspannen. Kinder spielen Federball oder laufen mit Inlinern auf dem Damm.
Wir stehen optimal in Sache Solarenergie. Die Abendsonne hat während des Kochens die Spannung stabil gehalten und die Batterie hat sich schon wieder erholt und zeigt 13,3 Volt an. Morgen früh sammeln wir die Morgensonne ein und werden damit das Duschwasser bei Bedarf etwas aufheizen.
Freund Google meint 88km, was ich wieder anzweifle, bei 2:15h Fahrzeit.

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Wasser hat gereicht.

Mit den knappen 100 Liter Wasser sind wir bis heute früh, mit täglichem Duschen, ausgekommen. Mit füllen des Telekessels schnappte die Pumpe nach Luft. Immerhin eine Woche, das ist nicht schlecht. Braucht manch anderer an einem Tag. Laut Statistik verbraucht jeder Bürger im Schnitt 127 Liter am Tag! Wir sind da weit drunter und sind trotzdem sauber.
So haben wir das Wohnmobil innen und außen das Kabel aufgeräumt. Haben uns von einigen Leuten verabschiedet und sind dann quer durchs Fahrerlager gefahren. In der hintersten Ecke stehen neben einer Reihe Dixie’s zwei Duschcontainer. Dahinter sind zwei Wasserhähne mit Trinkwasser beschriftet. Warum die Leute an diesen Hähnen ihre Toilettenkassette spülen ist mir unklar. Hab alles Mal gereinigt und eine passende Verschraubung gesucht. In der Größe habe ich nichts. So musste eine Universalkupplung herhalten. Mein Schlauch passt gerade so in der Länge. Es dauerte trotz des großen Anschluss Recht lange bis ein Tank (100L) gefüllt war. In der Zwischenzeit Müll und Toilette zum Entsorgen hergerichtet. Neben der Ausfahrt wird der Müll gesammelt.
Dann waren wir wieder auf der Straße. Es geht nördlich Richtung Polen. Zwei schöne Passstraßen mit netten Ortsdurchfahrten die echt sehenswert sind. Hier siehst du alles. Den renovierungsbedürftigen klassischen Plattenbau bis runter zum alten, aber schönen Holzhaus, dazwischen ein paar misslungene, moderne Bauten mit Flachdach.
Brot fehlt und es ist Frühstückszeit. In den kleinen Dorfen gab es keine Läden, die größeren haben eine Umgehungsstraße. Stadt voraus und der Lidl wird angekündigt.
Oh, nicht nur Brot und Milch, nein auch Wurst, Käse, Erdnüsse, und und und ..
Alles verstaut und einen Parkplatz gesucht. Vergeblich, eine Buswendeschleife am Ortsende muss einmal reichen. Der Hunger ist groß.
Nach dem Frühstück haben wir noch 50 km bis zu dem ausgesuchten See.
Platz entdeckt, geprüft und für gut befunden.

Am Ende der Straße steht mein Auto am See


Blick aus dem Wohnzimmerfenster


Google meint 130 km. Möchte das heute nicht nachrechnen. Fahrzeit 3:40h

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Besseres Wetter

gab es heute. In der früh hat es nochmal geregnet und so gegen 7 Uhr kam der Showtruck und hat den Regen verblassen! Hat den ganzen Tag gehalten. Sind vor dem Frühstück eine Runde durch das Gelände gelaufen und haben schöne Fahrmanöver gesehen. Doch irgendwann tun die Füße weh und der Magen knurrt. Abstieg und Kaffee gekocht. Bin doch zu früh geweckt worden und mein Körper verlangte nach einem Mittagsschlaf. Danach haben wir uns mit zwei Wasserflaschen bewaffnet und sind nochmals aufgestiegen. Einige Sektionen waren schon beendet, aber man kann eh nicht alles ansehen. Man muss sich auf eine Sektion oder Team konzentrieren. Fotos können das nicht so richtig rüberbringen. Man muß es selbst gesehen haben. Da das Internet hier so gut wie nicht vorhanden ist, quäle ich mich nicht mehr mit dem Bilder hochladen. Ist zu mühsam.
Es ist 18 Uhr und die Veranstaltung ist zu Ende. Der Showtruck hat nochmals kräftig Lärm gemacht und ich habe mir einen Farbbeutel zum werfen gewünscht. Ist echt bescheuert der Typ.
Habe im trockenen die E-Bike verstaut und die Dachterrasse aufgeräumt.
Jetzt muß nur noch das Wasser bis morgen nach dem Duschen reichen, dann ist alles gut.

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Schlechtes Wetter

gibt es nicht, nur schlechte Kleidung. Der Wettergott meinte es nicht gut mit den Teilnehmern. Starker Regen in der Nacht hat uns aufgeweckt. Der ging dann über in normalen Regen. So um 7, gefühlt um 5, ist der Showtruck mit seiner Hupe durchs Dorf gefahren und hat den Beginn der Spiele angekündigt. Wir haben eine Regenpause abgewartet und sind dann in den Steinbruch gewandert. Fast alle Sektionen sind auf der unteren Ebene zwischen Felsbrocken. Nur drei sind eine Ebene höher auf erdigen Grund. Die Sektionen sind nicht sehr lang und oft nur 4 Tore. Immernoch genügend Spielraum zum Taktieren, aber Sieg und Niederlage liegen dicht beieinander.
Zum Frühstück sind wir ins Wohnmobil zurück. Frisch gestärkt ging es wieder den Berg hinauf. Die Veranstaltung hat etwas von einem Volksfest. Zuckerwatte, Maiskolben, Hotdogs und afrikanischer Kaffee (to go) wurden an vielen Ständen angeboten. Ein Sprecher moderierte eine Sektion und stellte alle Fahrer vor, dazwischen lief aktuelle slowakische Musik. Am späten Nachmittag habe ich aufgegeben. Regen und dann wieder die pralle Sonne haben mich geschafft. Eine Mischung von durchgeschwitzt und und regennass ließ die Kleidung unangenehm sein. Wir haben die Regenhosen zwar ausgezogen, aber irgendwie das viele Laufen und keine Möglichkeit sich zu setzen haben meine Hüftgelenke brennen lassen.
Haben es uns für einen späten Nachmittagskaffee im Wohnmobil gemütlich gemacht und bis zum Abendessen ausgehart.




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Ein Schatten über der Veranstaltung

Heute Nacht, so gegen 4 Uhr, würde das deutschsprachige Fahrerlager ausgeraubt. Nach ersten Schätzungen betrug die Beute etwa 20.000€. Die Diebe kletterten in Fahrerhäuser, Dachzelte und Wohnmobile und nahmen Geld- und Brieftaschen an sich. Es spielten keine Rolle wo die Sachen deponiert waren. Ob unter dem Kopfkissen oder unterm Fahrersitz versteckt. Erst spät bemerkte ein Schweizer Teammitglied das Treiben und machte dem ein Ende.
Wir haben das komplett verschlafen und erst am Morgen mitbekommen als alle suchend über das Gelände gelaufen sind. Dachte erst das einer seinen Geldbeutel verloren hat und alle suchen helfen. Nein, die Diebe haben alle Geldbeutel, bis auf einen, geplündert und weggeworfen.
Sofort habe ich prüfend in meinen Geldbeutel geschaut und den Safe gecheckt. Alles noch da.
Habe mich dann in den Steinbruch bewegt, zu Fuß. Da muß in Zukunft das E-Bike herhalten.
Die Sektionen liegen dicht beieinander auf zwei Etagen. Einfache für die Kleinen und die Großen dürfen Treppen steigen.

Lego für Männer

Die Polizei und eine Dolmetscherin ist jetzt da und nimmt den Diebstahl auf. Man fragt sich wie das so unbemerkt von statten gegangen ist. Kein Hund hat angeschlagen, einige murmeln etwas von Betäubungsgas. Das zweifle ich immer an, den das kann man ja nicht am Automaten kaufen. Ob da der gesellige Abend geholfen hat?
Frühstück habe ich hinter mir und eingecheckt habe ich auch.
Nach dem Mittagsschlaf das Fahrrad abgeladen und zur Fahrervorstellung in den Ort gefahren. Eine Trachtengruppe sang einige Folklorelieder  und einige Reden wurden gehalten.


Leider war mein Akku leer und so konnte ich nur wenig Fotos machen.

So habe ich den Tag auch herum gebracht. Abendessen und ins Bett.

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Ebenthal – Červená Skala

Uff, ein hartes Stück Arbeit! Das größte Problem waren die großen Straßen. Die sind teilweise in einem echt schlechten Zustand. Die erlaubten 90 sind da Wunschdenken. 40 und eine schimpfende Beifahrerin sind da angesagt. Wenn die Straßen etwas besser werden, haben die Slowaken die zulässige Höchstgeschwindigkeit als zwingenden Richtwert im Kopf. Wenn du laut Tacho die 90 drauf hast werden die hinter dir schier verrückt. Links, rechts, links, Lücke und rausziehen, Gegenverkehr egal. Weiter wie 5km/h drüber trauen sie sich nachher eh nicht. Aber schön zum fahren jedenfalls ist das hier. Tolle Landschaft, interessante Architektur hier und da, farbenfrohe Hausfassaden.
Theoretisch hätte der Sprit von Ludwigsburg bis Červená Skala gereicht, aber dann stehst du hier in der Pampa mit fast leerem Tank. Daher sind unterwegs 70€ getankt worden (1,869€/L).
Jetzt stehen wir im Fahrerlager und haben schon einige Finnland-Fahrer getroffen. Es ist Essenszeit. Dagmar hat zum Kochen das Aggregat angeworfen, da alle Steckdosen besetzt sind. Das müssen die Nachbarn aushalten.

Parc fermé gut gefüllt


Nach dem Essen eine freie Steckdose entdeckt. Habe sogar ein passenden Stecker. Ist wie in Polen und Frankreich. Der Schutzleiter ist in der Dose ein vorstehender Pin und im Stecker brauchst du ein Loch dafür. Jetzt ist Ruhe, bis die Sicherung fliegt. Bin im Gegenzug bereit Eintritt zu bezahlen.😄
Google und Navi sind sich nicht einig. Google sagt 288km bei 6:37h Fahrzeit. Die Fahrzeit ist okay, aber km sind laut Navi 354! Zieht da Google die Erddrehung ab?

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Quer durch Österreich

Gestern am Abend haben wir uns mit Adrian, der kam von Wien, in Gunzkirchen getroffen. Es wollte Abendessen und wir hatten noch einen Cappuccino und eine Cremeschitte. Nach der Rückkehr haben wir die Dirndlkleider im Schloss abgeladen und haben uns eine „gute Nacht“ gewünscht.
Früh aufgewacht. Haben die ganze Nacht mit offenem Alkoven (beide Seitenflügel) geschlafen. Gemütlich aufgestanden und das Fahrzeug fahrfertig gemacht. Wollten uns von Adrian verabschieden, aber der ruhte noch.
Aufgesessen und los ging es. Über Steyr, Amstetten nach Melk. Wunderschöne Kulisse!

Endlich war Frühstückszeit. Einer der wenigen Parkplätze entlang der Strecke musste reichen.

Da können die von den Franzosen einiges lernen. LKW möchte ich hier nicht fahren!
Es geht ein Stück an der Donau entlang und ist so ganz anders. Kann das nicht beschreiben, muss man sehen. Kleine Häuser entlang der Straße, die Rückseite in den Hang gebaut. Dann die fossile und die Windenergie nebeneinander. Unten am Boden die Ölpumpen und oben die Windräder.
Unser heutiges Ziel heißt Ebenthal. In der Sportgasse gibt es einen kostenlosen Stellplatz von der Gemeinde. Ein Anruf und ich habe den Code für den Stromanschluss. Auch der kostet nichts. Es gibt sie auch noch in Österreich, Gemeinden die Wohnmobile willkommen heißen. Vielen Dank dafür!!!
Auch Danke an Oliver für die neue Musik. Mein Autoradio hat in den Tälern Probleme die Sender sauber wiederzugeben und „AF“ arbeitet nicht sauber. Da kommt der neue Chip genau richtig.
Die knappen 300km haben wir nach 6 1/2h hinter uns. Fahrzeit laut Navi 4:25h.

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Erstes Zwischenziel erreicht.

Sind heute Nachmittag in Bad Wimsbach angekommen. Geschlafen haben wir in Amstetten auf dem kostenlosen Stellplatz der Gemeinde, ohne die Seitenflügel von Alkoven zu schließen. Ein frischer Wind wehte durch unser Schlafzimmer und ließ uns entspannt schlafen. Erst gegen morgen würde ein Flügel geschlossen.
Das Duschwasser war Dank des Stromanschluss wohl temperiert. Nach anlegen der Uniform ging es auf die Straße.
Wir hatten einen Zwischenstopp in Braunau eingeplant und uns mit Ulli und Peter beim Griechen verabredet. So gab es heute zum Frühstück Lammkeule mit grünen Bohnen. Haben uns prächtig unterhalten und das Neueste erfahren. War schön die Zwei wiederzusehen. Jetzt stehen wir im Schlosspark und trinken Kaffee. Der Schlossherr ist noch außer Haus und so gehört das Gelände uns.😄
Der neue Löschteich passt sich gut ein.
Unser Stammplatz im Park:
Mal sehen was der Tag noch bringt. Der Grund für den Stopp im Schloss ist ein übervoller Kleiderschrank mit einigen Dirndl die Dagmar bekommen hat. Gibt unter anderem eine Kleiderspende nach England, damit Gabi und Tanya nicht immer das Dirndl hin und her schicken müssen.
Wir waren für die 333km 4:44h unterwegs.

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Vollgetankt und Los geht es.

Heute war ein schöner Tag. Morgens meinen Bruder und seine Frau in Pleidelsheim besucht. Ein gemeinsames Frühstück stand auf dem Plan. Haben trotz der Sperrung der Neckarbrücke einen Weg gefunden. Nach dem Frühstück haben wir das Hausboot ein paar Meter versetzt, damit die Berufsschifffahrt Platz hat und die Zwei noch einen Tag dort liegen können.
Sind dann nach Hause gefahren und haben uns etwas ausgeruht. Die Hitze macht uns zu schaffen. Dann wurden die letzten Dinge verladen und der Kühlschrankinhalt wurde im Wohnmobil verstaut. Es begann mit ein kleiner Abstecher zum SB-Waschplatz und den Vogeldreck von der Motorhaube gekärchert. Drei Wertmünzen waren noch in meinem Besitz. Nächster Halt Bietigheim, aber noch ein Zwischenstopp in der Riedstraße um vergessenes aufzunehmen.
Starker Regen in Bietigheim-Bissingen ließ uns kurz über eine Planänderung nachdenken, aber so schnell wie der Regen kam, so schnell war er zu Ende. Dago ging durch die Altstadt und ich habe Wasser gebunkert. Treffpunkt war das Kaufland wo wir unser Leergut in unnütze Vorräte umwandelten. Noch kurz zum Geldautomaten und Barschaft aufgefüllt, dann ging es zum Stammtisch.
Gut gegessen und nette Gespräche gehabt. Den Morokko-Tipp 2023 grob besprochen und dann ins Wohnmobil und ab Richtung Osten. In LB noch an meiner Stammsäule den Wagen voll getankt. Richtig voll.
Über die B27 und B10 bis Amstetten gefahren. Der kostenlose Wohnmobilstellplatz der Stadt ist unser Ziel. Hier gibt es sogar Strom für umme. Das gefällt dem Schwaben natürlich und nimmt dafür das Zuggeräusch der DB in Kauf.
Rund 84km bei knappen 3h Fahrzeit

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Tankuhr geht!!!

Und ich kann wieder die gewünschte Menge an Diesel tanken. Ist zwar noch nicht überprüft, aber ich bin sicher das es jetzt tut.
Eigentlich ist es peinlich und ich möchte nicht darüber reden, aber das hier liest ja keiner. Ist sowas wie eine Beichtstuhl. Niemand darf darüber lachen oder es weitererzählen.
Die geplante Tour und die vielleicht schlechte Treibstoffversorgung, oder ein Land mit extrem hohen Preisen, hat mich umgetrieben. Klar sind 95 Liter Sprit und eine theoretische Reichweite von 900km nicht schlecht, aber dafür hat man den großen Tank nicht gekauft.
Bin ich am Anfang von einer falschen Tankanzeige ausgegangen, so wusste ich nach der letzten Aktion den genauen Tankinhalt und es war klar die Anzeige ist korrekt. Zweimal habe ich versucht den Wagen mit wenige Erfolg voll zu tanken.
Es gibt nur eine Kraftstofffördereinheit für den Ducato, aber angeblich 3 Tanks mit 60, 90 und 120 Liter. In Wirklichkeit gibt es nur zwei Tanks. Nämlich 90 und 120 Liter. Der 60 Liter Tank wir künstlich erzeugten indem auf das Tankentlüftungsrohr ein Stutzen aufgesteckt wird, der die Zapfpistole rund 30 Liter früher auslöst. Ihr ahnt was passiert ist und mir nicht aufgefallen ist. Die neuen Kraftstofffördereinheit hatte diesen Stutzen aufgesteckt und die letzten, doch so wichtigen Liter, nicht zugelassen. Es ist mir schleierhaft wie ich das übersehen könnte, da mir die Sache mit dem 60/90 Liter bekannt war.
Heute habe ich, während Dago einkaufen war, die Einheit überprüft. Von oben den Schlauch der Entlüftung abgemacht und wollte mit der Endoskopkamera in den Tank fahren. Aber schon mit bloßen Auge sah ich die Hülse. Also die große Überwurfmutter nochmal aufgeschraubt und die Tankeinheit leicht angehoben. So geht es nicht, also alle Anschlüsse weg und die Einheit rausgezogen. Müsste die Plastiknasen abbrechen um den Stutzen abziehen zu können. Egal, ich will das eh nie mehr einbauen.
Noch bevor Dagmar zurück war, könnte ich nach getaner Tat mich entspannt zurücklehnen und werde bald wieder so eine Anzeige haben:
Alles wird gut

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