Ronda, es ist kurz nach 5 Uhr und die Nacht ist zu Ende. Der extremen Windböen schüttel das Wohnmobil kräftig durch. Laut meinen Informationen ist der Fährverkehr von und nach Marokko seit gestern eingestellt. Dagmar ist zweimal aus dem (Tief) Schlaf gerissen worden und wollte jetzt unten schlafen. Ja, ich hätte gestern Abend die Stützen ausfahren sollen, aber mehrere Umstände haben das leider verhindert. Ein Umbau der Betten ist zwar möglich, aber dann doch sehr umständlich. Der Wind wird deswegen auch nicht weniger.
Dagmar hat eine Weile unten gesessen und gelesen, während ich oben versucht habe, weiter zu schlafen. Meine Nase geht im liegen zu und ich möchte kein Nasenspray mehr benutzen. Ein harmloses Meerwasserspray ist dem Problem aber nicht gewachsen. Im sitzen geht es uns so haben wir Plätze getauscht. Prinzessin liegt jetzt wieder oben und ich sitze und kann wieder atmen. Es herrschen im Augenblick Bedingungen bei denen ich meinen Klappalkoven verfluche. Die Silikondichtungen sind überfordert und die Eisbären versuchen durch die Ritzen einzudringen. Um es trotz querhängenden Vorhängen einigermaßen angenehm zu haben, stelle ich die Heizungleistung höher ein und mache mir Gedanken, wie ich auf eine Verschlechterung der Bedingungen reagiere.
Den Alkoven geschlossen lassen, aber das Bett ausziehen und das „Schlupfloch“ mit einer Decke „verschließen“ und unten schlafen.
Aber dieses Sch***Wetter wird ja irgendwann aufhören. Weiterlesen
-
Neueste Beiträge
Neueste Kommentare
- Arno Buchheister bei Tag 120 – wir gehen in Quarantäne
- Peter Trunner bei Tag 120 – wir gehen in Quarantäne
- Arno Buchheister bei Tag 120 – wir gehen in Quarantäne
- chris bei Tag 118 – letzter Tag in Wimsbach
- Peter Trunner bei Tag 104 – Raus aus dem Wetterchaos
Blogroll
Archiv
Kategorien
Meta










