Tag 51 – Der chinesische Zwilling ist tot

Stress und Hektik am frühen Morgen. Dagmar wacht auf und stellt mit einem Blick auf ihre Armbanduhr fest: „Wir haben verschlafen.“
Warum hat das Handy nicht geklingelt? Normalerweise wird die Weckfunktion nicht benötigt, wir wachen immer kurz vor dem Klingeln auf. Heute nicht. Dagmar nestelt schlaftrunken mit dem Handy und kann sich die Fehlfunktion nicht erklären.
Somit muss alles ein bisschen schneller gehen. Ich raus auf den Thron und……
Mein Körper signalisiert das er noch nicht soweit ist. Ich denke, wer nicht will, der hat schon, und beendete den Vorgang vorzeitig.
Thron beiseite gedreht und wollte duschen. Automatisch öffne ich den Badezimmerschrank und drehe am (230V) Regler des Boilers um die ungefähre Temperatur des Duschwassers zu ermitteln. Den gestern hat am Nachmittag mehrmals die Kontrollleuchte orange geleuchtet und angezeigt das Solarüberschuss in den Boiler wandert. Wenn man dann nicht aufpasst, kann man sich unter Umständen brühen. Weiterlesen

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Tag 50 – Wieder am Atlantik

Heute durch Hundegebell aufgewacht. Lohnt nicht mehr für einen Einschlafversuch. Gemütlich alles fertig gemacht und wollte die Stützen, gestern viel Wind, hochziehen. Runter geht sie, aber nicht hoch. Fluchen und WD40 brachte keinen Erfolg. Steht der Wagenheber doch auf dem einzigen massiven Stein und Versuche die Stütze freizubuddeln sind gescheitert. Wagenheber raus und bisschen angehoben, zwei Muttern abgemacht, Stecker getrennt und Stütze in den Staukasten gelegt. Michael ist vom bezahlen zurück, oh ich habe noch Schulden, und hilft mir.

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Tag 49 – 458km durch’s Nichts

So ist der Plan. Nochmals Wüste pur, ohne Sehenswürdigkeiten oder andere Dinge die ablenken. „Kurt“ meint 5 Std 57 Min (🤣🤣🤣), werden wir aber auf mindestens 2 Tage aufteilen. Einzig „Esmara“ steht in der Karte bei Magic Earth. Das liegt im Tal und davor und dahinter Berge mit über 350m Höhe zum überqueren. Mit den Satellitenbildern noch eine Tankstelle entdeckt, wobei wir mit vollem Tank abfahren.
Notiz an mich selbst: Shampoo-Seife ist zu Ende.

Blick aus dem Wohnzimmerfenster


Solche Dinge muss man sich aufschreiben um den Bedarf genau zu ermitteln. Auf so einer Reise wird manches gewohnte Produkt zur Mangelware und andere hat man im Überfluss. Weiterlesen

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Tag 48 – Möwen und Flamingos

Neben einigen Weltenbummler mit ihren mächtigen 4×4-Lkw’s und geführten Gruppen kann man hier Möwen, begnadete Gleiter, und Flamingos entdecken. Für letztere ist ein gutes Fernglas von nöten. So richtig in Fotoposition hat sich von den zwei Flamingos keiner geworfen. So wurde ich auf meiner Dachterrasse öfter abgelichtet, wie die Vögel. Wobei die Reisenden sich immer in den Vordergrund stellen und auf den Bildern die ganze Schönheit der Natur verdecken. Wie kann man sich nur so wichtig nehmen?
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Tag 47 – weiter in den Süden

Aufbruchstimmung. Zwei Tage am Campingplatz sind genug. Gestern Abend mit Michael eine neue Strecke für den Rückweg diskutiert. Mit Maps und Satellitenaufnahmen versucht den Zustand der Straße herauszufinden. Mein Kurt war, trotz verschärfter Einstellung (keine unbefestigten Wege), sehr kreativ. Als ich den Schriftzug „bande transporteuse“ auf dem Satellitenbild entdeckte, habe ich ihn mündlich verwarnt und ihm diese Strecke untersagt.
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Tag 46 – Ein Tag am Meer

Aufgrund der „niederen“ Temperaturen sehr gut geschlafen. Der Einstieg in die Nacht war jedoch schwierig. Zwei Autos weiter hat einer einen mächtig großen Hund. Der bellte mit seiner tiefen Stimme den ganzen Abend. So gegen 11 dachte ich, jetzt ziehe ich eine Hose an und werfe mit Hundekuchen oder Steinen nach dem Kläffer. Wenn ich den Hund nicht treffe, dann vielleicht das Wohnmobil der Halter. Zum Glück war das gekläffe dann beendet. Weiterlesen

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Tag 45 – Guelmim – Tan-Tan

Guelmim ist eigentlich die Stadt, in der sich unsere Wege trennen sollten. Michael und Andrea wollten in den Süden und wir ab hier in den Norden. Die Zwei haben fast drei Monate für Marokko reserviert, wir nur zwei.
Das ganze Leben ist ein Kompromiss, und so kürzt unsere Reiseleitung die Südroute etwas ein, und wir fahren einfach mit.
Wichtige Erkenntnis, Freund Google weiß nicht alles. Da die Geldautomaten nur 2000DH, rund 190€, auswerfen, muss dieser Vorgang regelmäßig wiederholt werden. Anfrage gestellt und kein Automat im weiteren Umkreis. Im Geiste ein „Notprogramm“ gestartet und überlegt wie und wo man Euros umwechseln kann. (Überall, aber zu welchem Kurs?)
Gleich im nächsten Dorf ein Geldautomat direkt an der Straße! Und kurz darauf noch einer.
Marjane Standorte genau das selbe. Laut Google erst wieder im Bereich Agadir, aber in Guelmim ist auch eine Marjane.
Mein Vertrauen in den großen Freund sinkt auf niederes Niveau. Kein Verlass auf Niemand, um alles muss man sich selber kümmern.
Alles Luxusprobleme, alles. Weiterlesen

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Tag 44 – Morgenstund hat Gold im Mund

Obwohl der Campingplatz weit außerhalb liegt, habe ich den Muezzin in der früh gehört:

Allahu akbar – Allahu akbar – Allahu akbar – Allahu akbar,

Allah ist der Allergrößte – Allah ist der Allergrößte – Allah ist der Allergrößte – Allah ist der Allergrößte,

aschhadu an la ilaha ha llah, aschhadu an la ilaha ha llah,

Ich bezeuge, dass es keine Gottheit außer Allah gibt – Ich bezeuge, dass es keine Gottheit außer Allah gibt

aschhadu anna muhammadar-rasulu-llah – aschhadu anna muhammadar-rasulu-llah

Ich bezeuge, dass Mohammed der Gesandte Allahs ist – Ich bezeuge, dass Mohammed der Gesandte Allahs ist

hayya ‘ala-salah – hayya ‘ala-salah

auf zum Gebet – auf zum Gebet

hajja ‘ala-l-falah – hajja ‘ala-l-falah

Auf zum Erfolg! – Auf zum Erfolg!

as-salatu chairu-mina-naum – as-salatu chairu-mina-naum

Gebet ist besser als Schlaf – Gebet ist besser als Schlaf

Allahu akbar – Allahu akbar

Allah ist der Allergrößte – Allah ist der Allergrößte

la ilaha illa llah

Es gibt keine Gottheit außer Allah

Ein echtes Goldkehlchen. Ich denke das der Muezzin mit der schlechtesten Stimme das höchste Minarett bekommt. Weiterlesen

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Tag 43 – Willkommen in der Sahara

So wurden wir am Erg Chebbi begrüßt. Ich habe laut aufgelacht und gesagt: „Willkommen im Sand“.
Durch die Sahara fahren wir genau genommen seit Tag 28 ohne Pause rund 1400 km bis hierher. Die Sahara hat da einen Zipfel bei Nador bis ans Mittelmeer. Die Vielfalt der Wüste begeistert mich. Auch der schnelle Wechsel von Stein zu Sand und wieder zurück. Weite, leere Wildnis, dann der Trubel in den Städten. Manchmal trostlos und plötzlich bildschön. Nirgends auf der Welt sind die Pflanzen so intensiv grün wie hier in einer Oase oder einem bewässerten Feld. Oder kommt das einem nur so vor. Gestern am Abend, bevor der Mond hochkam, Sterne angeschaut. Klarer Himmel ohne jegliches Fremdlicht, gigantisch!
Jetzt sitzen wir im Schatten von Michael’s Wohnmobil und essen Eis. Michael hat ein Gefrierfach an Board! Ich warte auf Fluglärm, den der Flughafen von Tata ist hinter dem Wall, auf der anderen Seite der N17. Dieser Umstand beschert und gutes Internet.
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Tag 42 – Tata

Wunderbar geschlafen mit offenem Dach. Erst gegen morgen die Flügel geschlossen.

Blick aus dem Wohnzimmerfenster

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