Kurz entschlossen

haben wir gestern Abend den Plan geändert. Ich habe am späten Nachmittag die Stützen vom Wohnmobil abgelassen, damit der Wagen ruhiger steht. Nach dem Abendessen, mit einsetzen der Dämmerung, drehte der Wind und frische auf. Zudem wurde er böhig. Da fiel mir die Nacht am Leuchtturm vor zwei Jahren ein. Komisch wie die Dinge sich gleichen, auch hier steht ein Leuchtturm hinter uns. Haben uns angeschaut und ruckzuck zusammengepackt. Stützen hoch, Dach runter, Sitz gedreht, Tisch in Position gebracht. Zu dieser Zeit musst ein „sicherer“ Platz gefunden werden, nicht das nach dem aufbauen die „Guten“ kommen und einen wegschicken. Park4night gibt für Sines keine Parkplätze aus, aber einen kostenlosen Stellplatz beim Franzosen im Nachbarort. So ungern ich sowas anfahren, heute musste es sein. Die Fahrt war nach 25 Minuten zu Ende, aber die vorgesehenen Plätze belegt. Einfach daneben hingestellt und den Rest des Abends genossen. Erst gegen Morgen (6:00) dachte ich die Russen kommen. Der Spruch ist jetzt nicht auf die Ukraine bezogen, sondern auf „Werner“.
Mit Getöse kam ein Großgerät auf den Platz oder unten auf der Straße?? Es dauerte eine Weile dann stieg der Lärmpegel an und das Ungetüm verschwand.
Jetzt machen wir uns für den Tag fertig und dann geht es nochmal nach Sines.
Sines, hoch das Castelo besucht und eine Kirche angeschaut.

Unten wieder angekommen war Frühstückszeit.

Blick aus dem Esszimmer


Dann ging es wieder auf den gestrigen Parkplatz. Wollte bisschen auf der Dachterrasse sitzen, ist aber zu windig. Die Sonne strahlt und da sein der Wind verziehen.
Die Solaranlage arbeitet unter diesen Bedingungen hervorragend. Die Batterie würde vollgeladen obwohl der Wechselrichter nebenbei 230Volt für Kleingeräte erzeugt hat und der Boiler wurde auch aufgeheizt.
Werden aber zum schlafen den windigen Platz verlassen. Entspannter Schlaf ist wichtig. Entweder runter in die Stadt, oder wieder zum Franzosen auf den Parkplatz.

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Kurzer Weg nach Sines

Als ich gestern auf den Parkplatz der römischen Ausgrabungen gefahren bin, sagte ich zu Dago:“Hier war ich schon einmal“
Dagmar meinte ich müsse mich irren. Gut, die Ausgrabungen waren mir unbekannt, aber…..
Diese haben wir dann in den frühen Morgenstunden besichtigt. Extra den Wecker gestellt, um das regenfreie Zeitfenster meiner App zu treffen. Hat fast geklappt. Ganz leichter Nieselregen und nur einen kurzen Moment.
Die haben hier,Ruinas De Miróbriga, eine ganze Stadt gefunden. Teilweise sogar Steinzeit-Funde. Schönes kleines Museum und (fast) einen Rundweg um den Hügel. Die Brücke aus der Römerzeit steht noch, der Rest ist baufällig. Den Ebenen Parkplatz noch kurz zum Tee kochen genutzt und dann ging es zum Castelo. Wie ich wieder in meine Wanderschuhe schlüpfe, beginnt der 20%ige Regen des Tages niederzugehen. Raus aus den Schuhen und den Besuch auf nächstes Jahr verschoben. Es geht zum Einkaufen. Noch vor dem einbiegen auf den Parkplatz von Aldi wiederhole ich meine Aussage mit Nachdruck. Wir waren hier schon! In dem Markt haben wir schon 2020 eingekauft und wollten auch die Ausgrabungen besichtigen. Bestimmt an einem Montag.😂
Der Einkauf war, obwohl nur Brot auf dem Zettel stand, reichlich. Dann haben wir Santiago do Cacém den Rücken gekehrt. Es geht nach Sines, den Geburtsort eines berühmten Seefahrer. Vasco da Gama, Entdecker des Seewegs um das Kap der Guten Hoffnung nach Indien, das er im Mai 1498 erstmals erreichte. Das machen wir für den Seebär in unserer Familie, Herbert wir denken oft an dich/euch. Noch im Ort müsste ich für ein paar Fotos wenden und zum Bahnhof zurück fahren. Die Bilder, hier nur eines, sprechen für sich.
Jetzt stehen wir bei Sines an der Küste und haben das Frühstück mit Meerblick eingenommen.
Jetzt stehen wir (immernoch) bei Sines an der Küste und haben den Nachmittagstee mit einer Waffel zu uns genommen.
Jetzt stehen wir (immernoch) bei Sines an der Küste und werden auch bis morgen hier bleiben.
37,9621427, -8,8844824
Google gibt wieder nur Müll aus. Schätze 60km und 1+h Fahrzeit

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Santiago do Cacém

Sehr gut geschlafen, trotz einigem Hundegebell. Es gibt hier scheinbar eine unkontrollierte Hundezucht. Zumindest Laufe einige Vierbeiner herum und in der Nacht haben sie sich lautstark unterhalten. Besser wie laute Autoradios allemal. Dann ging es etwas verspätet nach Santiago do Cacém. Unterwegs nichts, was einem Stopp benötigt, gesehen. Tolle Landschaft, schöne Korkeichen, Judasbäume und Lupinen.
Der empfohlene Parkplatz in Santiago do Cacém erweist sich in meinen Augen als ungeeignet für Wohnmobile. Über Park4night den offiziellen Stellplatz im Dorf gefunden. Der direkte Weg dorthin ist von hieraus für Wohnmobile gesperrt, was ich einfach ignoriere (habe das Schild nicht gleich übersetzt.) und das Castelo auf einer neuen Straße/Weg umrundet. Leider fordert der offizielle Stellplatz mehr Auffahrkeile als ich mitführe. Eine echte Alternative gibt es nicht. Zurück und in den neuen Weg eingefahren und das Schild übersetzt. Gesperrt für schwere PKWS und Wohnmobile. Hindert mich nicht auf den ersten ebenen Parkplatz zu fahren und dort gerade zu frühstücken. Das hat alles länger gedauert wie ich hier schreibe und als wir den Tisch abgeräumt haben und aus dem Weg heraus gefahren sind um das Wohnmobil auf dem schrägen Parkplatz abzustellen, tröpfelt es. Habe keinen Bock im Regen das Castelo zu erkunden. Plan B wird aufgerufen. Es gibt eine römische Ausgrabung, Ruinas De Miróbriga, mit ebenem Parkplatz. Dorthin hat es uns nun verschlagen. Die Ausgrabungen sind, da Montag, geschlossen. Meine Wetterapp gibt ein trockenes Zeitfenster morgen nach dem Aufstehen aus.
So wurde alles auf morgen verschoben und wir sitzen in unserer Burg. Der Regen prasselt auf das Dach und wir hören Musik, welche von unseren Freunden zusammengestellt wurde, spielen mit dem Handy herum und lesen, freuen uns auf einen Videoabend mit erstklassigen Filmen. Ist schon schwer, dieses Leben.
Google ist heute mit der Zeitachse überfordert und gibt nur Müll aus. Wir stehen bei den Ausgrabungen. 38,0106788, -8,6857596
Die Fahrt hierher nach Santiago so Cacém hat etwas über 1½h gedauert und durften so 70-80km gewesen sein.

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Nochmal Beja

Der Nachtplatz ist nicht unbedingt zu empfehlen. Ich weiß nicht warum die Leute mit dem lautesten Autoradio den schlechtesten Musikgeschmack haben. Irgendwann musste die Poserszene sich Zuhause bei Mami melden und es war Ruhe, bis auf etwas Verkehr auf der nahen Straße.
Die Zeitumstellung hat uns eine Stunde gestohlen und wir mussten unseren Plan umdrehen, da das Castello von 12:30 bis 14:00 geschlossen ist. Der Baumarkt hat durchgehend geöffnet und die Tanke beim Intermarché auch. Für den Sprit in einer lange Reihe angestellt und für 1,82.9€ den Wagen vollgemacht. Vor mir hat tatsächlich jemand für 10€ getankt??? Das reicht zum Anlassen und den Wagen irgendwo zu parken. Der Baumarkt hat kein Geschäft mit uns gemacht, dafür hat der Franzose uns ein Baguette für 0,79€ verkauft.
Damit wollten wir das Frühstück, oben auf der Burg oder dem davor liegenden Parkplatz gestalten. Ich habe am Vortag einige Versionen mit dem Navi ausgetestet. Immer ist er komisch abgebogen oder über eine grauschattierte Straße gefahren. Die Version vom Baumarkt weg, machte einen fahrbaren Eindruck. Wenige Meter vor dem Ziel kommt in einer engen Straße ein Auto entgegen. Ich warte im Kreuzungsbereich, das er mir die Straße freimacht. Er signalisiert mir, das ich dort besser nicht rein fahre. Also wähle ich die andere Straße und folge dem Auto. Er führt mich über einen Platz und deutet auf eine gesperrte schmale Straße. Die zwei Alternativen sind eine Einbahnstraße gegen mich und die Straße welche der andere Autofahrer wählt, auf 2m Breite gesperrt. Ich ignoriere das runde weiße Schild mit dem roten Rand und rangieren in die schmale Straße. Der prüfende Blick checkt Balkone, Klimageräte und Markisen ab, das könnte klappen. Einige Händler nehmen ihren Aufsteller zurück in den Laden und dann sind wir vor unseren Museen. Wahlen den Parkplatz von gestern für das Frühstück aus. Wollen zu Fuß von hier zum Castello. Unterwegs dann die Anweisungen von „Kurt“ überprüft. War klug das Wohnmobil auf dem „unteren“ Parkplatz stehen zu lassen. Es gibt einen Weg auf den P, aber nicht der von Kurt.
Schöne Ausstellung im Castello besucht und 1€ Eintritt für den Turm bezahlt. Laut dem Reiseführer geht es mit 198 Stufen nach oben.

Zwischenetagen zum verschnaufen und dann sind wir oben. Bombastische Aussicht entschädigt für die Strapazen. Gemächlich schlendern wir durch die engen Gassen zurück zum Auto.
Ein Nachtplatz soll gefunden werden. Kurt zeigt einen kleinen Stausee rund 30 Minuten entfernt, den nur er kennt. Weder Franz noch die Michelin-Karte hat Ahnung davon. Also darf Kurt uns alleine führen. Beim wegfahren einen Blick in die Rettungsgasse bei der Herfahrt gemacht. Die Straße hat sich in ein Straßencafé verwandelt, ein durch kommen ist fast zu Fuß nicht möglich. Kurt führt uns gut, nur einmal bleibe ich auf dem größeren Weg, was Kurt sofort akzeptiert. Am See angekommen bin ich ein bisschen enttäuscht. Ja, ein Stausee aber nichts dazu. Ein P und etwas Betrieb. Vielleicht ein Kiosk weiter hinten. Ein Verbotsschild signalisiert uns, das Wohnmobile und Co unerwünscht sind. Ist eh hässlich hier!
Kurz Kurt nach einer Alternative gefragt und in einigen Kilometern Entfernung ein erprobter Platz. Standen hier schon 2020. Der augenblickliche Standpunkt ist eine nur Kurt bekannte Sackgasse. Wo führt der andere Weg hin? Mutig gegen die Anweisungen zurückzufahren gehandelt. Sind plötzlich auf einer schmalen, aber sehr guten Straße/Weg und fahren quer durch eine riesige Plantage. Es sind Olivenbäume, soweit das Auge reicht. Beeindruckend!!
Leider endet die Straße bei einem Gehöft und wir müssen wenden und rund 1 Kilometer zurück fahren. Dort geht es auf eine Rumpelpiste die uns zur 3,8km entfernten Hauptstraße bringt.
Der Rest war einfach und der erprobte Nachtplatz hat seine +++ verdient.
41km 2:30h

37,9360654, -8,0799210

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Beja

Nach gemütlicher Fahrt haben wir Beja erreicht. Sind erst einkaufen gegangen. Lidl hat unser Geld bekommen. Die weiteren Einkäufe sind dann erstmal verschoben. Einen Baumarkt und der Franzose muss noch warten. Haben dann nach dem Frühstück einen Parkplatz im Zentrum angefahren und zwei Museen besucht. Zuerst das Konvent von Beja



Der Wetterbericht hat zwar gemeint: Sonnig und trocken, aber die Realität heißt bewölkt und allzeit bereit zum regnen. War kein Problem, da die Museen direkt nebeneinander liegen.
Und dann Museum Center of Sembrano Street

Ein noch ins Programm aufgenommener Punkt, eine Kirche, war geschlossen. Ob nur jetzt, heute oder für immer ist unklar. So machen wir eine Stadtrundfahrt und klappern Park4night-Platze ab. Nehmen dann aber den Parkplatz, wo wir vor zwei Jahren so toll Wasser gebunkert haben. Bisschen laut durch die Straße daneben, aber eben und weit weg vom Schuss.
Für die 33 Kilometer haben wir uns 1½ Stunden Zeit gelassen.

38,0182385, -7,8767570

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Aufbruchstimmung

Heute hat es (fast) nicht geregnet. Die Temperaturen lassen bisschen zu wünschen übrig, aber man wird bescheiden. In der früh lief die letzte Waschmaschine mit ein paar Kleinigkeiten die im freien getrocknet werden konnten. Der Wäscheschrank ist wieder prall gefüllt mit sauberen Kleidern. Dago hat Buchteln gebacken und ich verschiedenes aufgeräumt und die Waschmaschine für die Fahrt gesichert. Wasser ist aufgefüllt und morgen geht es nach Beja. Dort gibt es volles Programm. Zwei Museen und zwei Supermärkte stehen auf dem Programm. Je nachdem wie sich die Parkplätze ergeben, stehen wir frei, oder gehen in Beja auf den städtischen Campingplatz.
Jetzt tragen wir Informationen zusammen und machen einen Plan. (Damit wir etwas zum ändern haben)
Das auffüllen des Onlinealbum war schwierig. Habe es nicht geschafft das der Laptop sich erneut mit dem Internet verbindet. Alle möglichen Einstellungen versucht und dann aufgegeben. Habe die Bilder dann auf einen USB-Stick gespielt und den am Handy eingesteckt. Das war der Weg für die Bilder ins Netz. Da Besucher des Onlinealbum nicht den Aufnahmepunkt sehen können, habe ich begonnen die Bilder zu beschriften. Wenn ihr die Informationen des Bilder aufruft, seht bei den neuen Bildern Platz oder Motiv.

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Dauerregen

Das haben wir gestern richtig gemacht. Heute stimmt die Regenvorhersage das erste Mal. Oft haben wir vergeblich auf die 100% Regen gewartet, heute ist er da. Nur kurze Augenblicke in denen es nicht regnet. Ich habe mir den kurzen Gang zum Franzosen verkniffen und wir sind über unsere Brotvorräte hergefallen. Toastbrot waren noch 10 Scheiben da. Für morgen sind noch Aufbackbrötchen da und dann müsste der Regen auch aufhören. Mag nicht schimpfen, das Land braucht den Regen dringend. Am Freitag sind es noch 40% Regenrisiko, das ist zu vernachlässigen. So sitzen wir in unserer Burg und lesen, spielen mit dem Handy herum oder bohren in der Nase. Nebenbei immer den Waschtrockner füttern und versuchen nicht auf dumme Gedanken zu kommen.
Ja, es ist schwer, so ein Rentnerleben.

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Immernoch Serpa

Der Tag beginnt gut. Sonne scheint und es ist freundlich. Bin wieder zum Franzosen gelaufen.

Heute gibt es „frische“ Supermarktbrötchen zum Frühstück. Der Campingplatz liegt super. Alles ist ohne Probleme zu Fuß zu erreichen. Leider hatten wir für Alles noch keine Zeit. Wollen die Waschmaschine nicht ohne Aufsicht laufen lassen. Daher muss vieles warten. Die Wäsche hat Vorrang.
Der Spritpreis in Portugal normalisiert sich langsam.Ist zwar noch Recht hoch, aber man kriegt den Herzinfarkt nicht sofort beim einfahren in die Tankstelle, sondern erst beim bezahlen.😀
Thema Wohnmobil. Leute bauen ihr Wohnmobil sehr robust mit dem Hinweis dass sie viel Offroad fahren. Ich Frage mich immer wo und wann? Das bisschen Feldweg steckt jedes Mobil weg, sogar mein Leichtbau. Aber seit ihr schon einmal in einem Leichtbauwohnmobil gesessen wenn die Waschmaschine zu schleudern ansetzt und meint die kleine Unwucht sei okay und dann die 1400 U/min erreicht…….😰😰😰
Das sind Belastungen!!!!
Wir unterbrechen das aktuelle (Wasch-) Programm für einen wichtigen Spaziergang.
Es ist ein lichter Moment und wir lassen Wäsche Wäsche sein. Die guten Schuhe angezogen und ab geht es durch das Dorf zum Castello. Nicht ohne die Regenjacken mitzunehmen.


Es gibt weitere Fotos, aber mit der großen Kamera. Die werde ich im Laufe des Tages der Woche auslesen und hochladen.

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Wasch-Marathon bei Regen

Der dringend benötige Regen ist jetzt da, mit Blitz und Donner. Wenn ich einmal gedacht habe, Waschtrockner muss nicht, Waschmaschine reicht, dann habe ich mich geirrt. Wenn du draußen nichts aufhängen kannst, sieht das so aus:
Die Wäsche hängt im Dachboden und der Trockner läuft auf vollen Touren. Häufiges lüften verhindert das Sturzbäche an der Windschutzscheibe runter laufen.
Bin heute in der früh zum Franzosen um ein Baguette gelaufen. Habe den gelben Ostfriesennerz angezogen und dachte beim Einkaufen: „Pffff…. eine normale Jacke wäre angenehmer“. Beim Verlassen des Marktes regnete es so stark, das ich die Einkäufe unter die Regenjacke genommen habe. Wiedereinmal alles richtig gemacht. Leider habe ich beim Einchecken vergessen zu fragen, wie hoch die Steckdose abgesichert ist. Sicherheitshalber nehmen wir die Geräte, Boiler, Kocher, Backofen, Heizlüfter, nacheinander in Betrieb. Kleine Geräte, wie der Lüfter können an bleiben, aber bei den Großen habe ich bedenken. So gibt es Kaffee erst in einer Waschpause.
Der Waschtrockner ist wieder direkt am Wasser angeschlossen und die Entsorgung geht bei dem Regen über einen langen Schlauch in den Rinnstein. Soweit alles perfekt.
Es ist schwierig den Tag zu planen. Immer wenn man denkt: „Es reist auf“ und man macht sich Stadtfein, dann pratzelt es plötzlich auf dem Dach und ein Regenschauer geht nieder. Oder man spannt eine Wäscheleine und denkt das die Leintücher dort gut trocknen und hechtet dann ins freie um die halbtrockenen Tücher vor dem ertrinken zu retten.
Aber mit jeder Stund wird der Wäscheberg kleiner und die schönen Tage rücken näher.
Morgen ist auch noch ein Tag an dem nichts gearbeitet ist.

Das Online-Album ist auf neuem Stand!
Entweder rechts „Iberische Halbinsel“ anklicken, oder HIER KLICKEN

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Serpa – Campingplatz

Wir sind in Serpa gut angekommen. Unterwegs, in Moura 38,1415553, -7,4533113 , noch kurz einen Abstecher ins Matadouro Municpal gemacht. Ein Museum in dem Ausgrabungsschätze etlicher Epochen der Region ausgestellt sind. Schon gemacht, im alten Schlachthaus.


Dann ging es über eine kleine Nebenstraße nach Serpa zum Lidl. Der Großeinkauf grob im Wagen verstaut und dann die paar Meter zum Campingplatz. Die liegt „mitten“ in der Stadt und alles ist gut zu erreichen.
Sandplatz ausgewählt und noch vor dem Frühstück dem Anschluss des Fahrzeugs erledigt. Nun läuft schon die zweite Waschmaschine und ich werde nachher den Abwasserschlauch in Einsatz bringen um ohne zum Entsorgungsplatz zu fahren waschen zu können. Werden wahrscheinlich den Trockner in Betrieb nehmen, da es in regelmäßigen Abständen leicht regnet. Nicht viel, die Straße wird kaum nass, aber stört beim Wäschetrocknen.
52 Kilometer bei 2:10h Fahrzeit

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