Tag 45, wiedereinmal ein Waschtag

Nachtplatz bei Agdenes Lighthouse


🇸🇯 Spillum, 64.448232,11.514712
🧺 1x Buntwäsche
⛽️ St1 Namdalseid, 70,6L 26,66NOK
🚰 Bjugn, 160L
🛳 Brekstad-Valset
🇸🇯 Fyrstasjon, 63.641066,9.738597

🚍 213km, ⏱️ 3:50h Fahrzeit

🌡 15°- 8°, ⛅️ 🌤


Der Tag 45 ist wieder einmal ein trüber mit wenig Aussicht auf Sonne. Machen wir einen Arbeitstag daraus und beginnen den Tag mit Wäsche waschen. Als Prinzessin fertig war mit duschen und Haare waschen, haben wir die Waschmaschine angeworfen. Zwischendurch kam eine WhatsApp von Andrea, das sie ein bisschen verschlafen hat.
Passt doch alles zusammen und keiner hat Stress.
Stress, was ist das?

Stress: Stress ist die natürliche körperliche und psychische Reaktion des Körpers auf anspruchsvolle Situationen, Druck oder Gefahren.

 
Nein, haben wir nicht!

Gestern hat Kurt eine andere Strecke wie die von Michael gewählt. Da haben wir die Einstellungen verglichen. Einzigster Unterschied war, das ich „Maut vermeiden“ drin hatte. Heute vor der Abfahrt etwas Zeit gehabt und auch Franz den Fahrauftrag übermittelt. Auch der, mautfrei, wollte den „Umweg“ über die 715er fahren. Da schaue ich mir die 720 genau an und entdecke das diese ein Stück mautpflichtig ist. Da dwr Umweg nur 10 Kilometer sind und die Strecke toll aussieht, haben wir auf die 715 gewechselt. Aber zuerst haben wir die günstige Tankstelle (26,66NOK) angefahren. Man sieht hier auch 30NOK, ohne viel suchen Der Duc velangte fast 71 Liter und die Tanke bucht 1882,73NOK ab.

Dann ein paar Meter zurück und auf die 715 einbiegen. Gute Entscheidung, schon bei der Tanke Nebel und auf der neuen Strecke Sonne.

Unterwegs wieder die selben Leute, von der Fähre und Co, stehen sehen und ich habe im vorbeifahren gehupt.
Es wird Mittag und wir suchen einen Platz zum Frühstücken. Der erste, nette Aussicht ins Tal, aber nicht Ella geeignet. Damit die auch ein bisschen laufen kann, den nächsten Platz, mit fester Fahrbahndecke, angefahren.
Bis auf eine Bluse von Dago kann alle Wäsche trocken in den Schrank gelegt werden und wir haben Platz zum Frühstücken.
Nach einem guten Stündchen ging es weiter nach Bjugn, dort gibt es eine kostenlos VE-Station, an der wir Wasser aufnehmen.

Dauert alles ein bisschen und so haben wir die Fähre um 10 Minuten verpasst. Das gibt aber Gelegenheit für einen Kaffee und ein paar Kekse. Das Leben kann so hart sein.

Wiedereinmal eine Poleposition erkämpft.

Die Wartezeit geht schnell vorbei und schon kommt die Fähre angedampft. Die aber ohne Dampf.

Drüben sind es noch ein paar Kilometer und dann geht es links auf eine Naturstraße. Die geht bis zum Parkeringsplass Fyrstasjon, dem Parkplatz vom Leuchtturm.

Ich leihe mir Ella aus und laufe die 800 Meter zum Leuchtturm Agdenes. Ein paar Fotos gemacht und den Weg zurück gelaufen.
Der Duc steht zwar schon auf Keilen, aber ist noch nicht fertig umgebaut. Das wird nun nachgeholt.

Gegen später kommt Michael vorbei. Er hat wie ich den morgigen Tag geplant. Leider sind es zwei verschiedene Routen, nicht ohne guten Grund. Michael und Andrea sind auf dieser Reise ihrem Zeitplan voraus und wir in unserem leider zu spät. Wenn wir weiter miteinander fahren, kommt unsere Reiseleitung viel zu früh, und wir viel zu spät nach Hause. Das macht für alle keinen Sinn. Ich habe ja die von Michael ausgearbeitete Strecke auf dem Tablet und werde mir die Rosinen rauspicken und einige der Schleifen oder Sackgassen weglassen. Man braucht ja für eine weitere Reise auch noch Ziele. Ich möchte mich bei Michael für seine „Arbeit“ und bei beiden für ihre Geduld bedanken.

Und da geht der Mond auf, gute Nacht.

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