🇸🇯 Fyrstasjon, 63.641066,9.738597
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🛳 Tommervag-Seivika
🇸🇯 Stabkirche Kvernes, 63.004694,7.720889
🚍 220km, ⏱️ 4:30h Fahrzeit
🌡 21°- 12°, ⛅️ 🌤 ☀️
Guten Morgen, habe mittelprächtig geschlafen. Ein paar Ding von zuhause sind mir in der Nacht durch den Kopf gegangen. Um 4 Uhr einen Kontrollgang durchs Haus gemacht und dabei die Heizung eingeschalten. Danach war es schwierig zum wieder einschlafen. Prinzessin ist dann um ½5 durchs Haus gegeistert und so gegen 5 ist ein Quad vorbei gefahren. So kurz vor dem Wecker, den ich heute verfluchen könnte, bin ich wieder eingeschlafen.
Ich habe das manchmal, das mir Dinge durch den Kopf gehen, die dann doch sehr oft eintreffen. Nein, ich bin kein „Seher“, habe aber große Antennen für manche Dinge. Da die Trefferquote unter 100% liegt, wachsen mir jetzt keine (extra) grauen Haare. Nachdenklich bin ich trotzdem.
Neuer Tag, neues Glück.
Aufstehen und den Tag wie immer beginnen. Duschen, anziehen, Betten machen, Blog beginnen und nicht vergessen, Medikamente einnehmen.
Dagmar hat die Sitzbank aufgeräumt um die nicht mehr benötigten Daunenjacken dort, in Vakuumbeuteln verpackt und komprimiert, zu versenken. Und jetzt liegen die das Souvenirs auf dem Tisch. Die Beschaffung der Mitbringsel ist hier ein großes Problem. Entweder „Oh ist das Toll“, dann sieht man das Preisschild und das Teil ist plötzlich sowas von hässlich, oder es ist echter Touristenmüll, der das Heimtragen nicht wert ist. Bin immer wieder erstaunt, was die Leute kaufen.
Es geht los, ich fahre voraus. Die tiefstehende Sonne in Kombination mit nasser Straße ist anstrengend. Die Sonnenbrille mit polarisierenden Gläsern milder das Ganze etwas ab, stören tut es trotzdem. Habe ein kurzes Stück zum üben des Alleinfahrens, Michael entsorgt Müll. Bald hat er wieder aufgeschlossen und wir fahren die letzten Kilometer unseren gemeinsamen Reise. Dann kommt der Links-ab auf die 6340 und der Parkplatz zum verabschieden. Geräte austauschen, umarmen und den Hund streicheln.
Michael fährt die wenigen Meter zurück zur 720 und ich folge der 6430. Die zeigt sich gleich von ihrer schlechtesten Seite. Hier reiht sich Loch an Loch. Jedoch entschädigen die tollen Eindrücke. Bald wird sie besser, das hält aber nicht allzu lange an.
Wir wechseln auf die 680 und ein Parkplatz lockt mich.
Pinkelpause und Kaffee mit schrecklichen Keksen. Sehen aus wie gute Butterkekse, sind es aber nicht.
Noch schnell den Hausmüll entsorgen, dann geht es weiter.
Was fehlt ist ein Parkplatz zum ordentlich frühstücken. Fahre den von Michael ausgesuchten Platz an, aber Prinzessin mag nicht im Schatten stehen. So fahren wir weiter und sehen einen schönen Picknickplatz den wir sofort anfahren. Ein Schild weist darauf hin, das Übernachtungen nicht erwünscht sind. Klar, sonst würde man vor lauter Womo’s keinen Platz bekommen.
Während des Frühstücks den weiteren Tag geplant. Dago möchte eine Stabkirche besuchen und ich suche dazu den passenden Nachtplatz. Kurz die Stabkirche übers Internet abgecheckt und Öffnungszeiten, sowie Eintrittsgeld in Erfahrung gebracht.
Wenn wir die Fähre bekommen, passt das wunderbar.
Unterwegs hat Dagmar ein paar Fotos geschossen.
Habe den Speed dem Bedürfnis angepasst und damit verhindert das eilige Autofahrer auf dem Weg zur Fähre mich überholen müssen. Zwei Transporter hinter mir halten das Tempo mit. Ohne anzuhalten auf die Fähre gefahren. „Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert“.
Drüben angekommen, bei zwischenzeitlich hervorragendem Wetter, kommt was kommen muß. Einer dieser schrecklichen Tunnels, unter dem Fjord hindurch. Da geht es dermaßen steil (10%) und sehr lange (3km) runter, um auf der anderen Seite genau so steil und lang wieder hoch. Oben angekommen und noch etwas Bremsbeläge über kommen wir nach wunderbarer Fahrt an der Stabkirche Kvernes an. Mit uns steht ein weiteres Wohnmobil, aus Dresden, auf dem Platz. Den haben wir unterwegs oft gesehen. Wir laufen zur Kirche, am geschlossenen Ticketschalter vorbei und auch die Kirche ist zu. Laut Internet bis 17 Uhr geöffnet. Erst als ich Versuche, online ein Ticket zu kaufen, kommt der Hinweis das die Saison am 07.09 endet. Das andere Wohnmobil ist, bis wir zum Parkplatz zurück kommen, weggefahren.
Gut wenn keiner aufmacht ist auch keiner da der uns wegschickt und wir beschließen hier zu übernachten. Der Platz ist so geil. „Aber Fritzchen“
Das Meeting fällt heute aus, meine Regierung wir die Richtung schon vorgeben. Ich passe auf, das es nicht zu extrem wird. Habe auch die anderen Öffnungszeiten gecheckt und lande bei einer Stabkirche eine Punktlandung wie bei der Fähre heute.













