🇸🇯 Strønstadvika Strand, 68.432966,14.776030
🧺 1x Weißwäsche
⛪️ Sildpollnes kirke
⛪️ Vågan-Kirche
🏫 Henningsvær
🇸🇯 bei Sandveien 167, 68,3294519,13,8915970
🚍 135km, ⏱️ 2:50h Fahrzeit
🌡 11°- 6°, ⛅️ 🌤
Ein Platz mit tollem Ausblick hatten wir zum schlafen. In der Früh festgestellt, das die Heizung wiedereinmal „eingefroren“ ist. Sie läuft auf eingestellter, kleinster Stufe und lässt sich nicht mehr regeln. Auch aus- oder umschalten geht nicht. Mir bleibt da bloß die Sicherung zu ziehen und die Heizung neu booten lassen. Ist halt blöd, weil die Abkühlpfase fehlt.
Spielt im Moment keine Rolle. Der Boden ist warm und die Raumtemperatur liegt bei 19/20°. Geduscht schiebe ich das Bett zusammen und löse bei der Waschmaschine die Transportsicherung. Es steht ein Waschgang an. Weiße Wäsche soll wieder weiß werden. Wasser ist ausreichend an Bord und der Strom müsste auch reichen.
Der Strom reicht sicher. Die Frage ist immer, kriege ich die Batterien wieder voll. Die Sonne hilft nicht wirklich. Die kommt nichtmal zum fotografieren heraus. Die Wolkendecke ist sehr dicht. Auch in der Nacht, sodass wir garnicht versuchen Polarlichter zu sehen. Schade, aber nicht zum Ändern.
Mit etwas Glück reicht die Sonne heute für Bilder.
Als ich morgens die Reiseleitung anfunke und mitteilte das wir waschen und vielleicht das Zeitfenster ausreizen müssen, sind die schon zur Abfahrt bereit. Andrea ist schon mit Ella vorgelaufen und Michael sammelt sie ein. Da können wir gemütlich unser Zeug richten und haben keinen Stress. (Haben wir sowieso nie)
So rumpeln wir um 9 vom Hügel runter auf die Straße. Bergab jede Steigung!
Die Sonne kümmert sich heute um uns. Tolles Wetter und das verspricht gute Bilder.
Wir fahren gegen den Uhrzeiger die kleine Straße weiter. Sie wandelt sich in einen Singletrack und man muss den Gegenverkehr an einer der vielen Ausweichbuchten passieren lassen. Hier kein Problem, den die Leute fahren sehr defensiv und gewähren einem oft den Vortritt.
Ich fahre sehr langsam und halt auch mal zum Fotografieren an. Das erste Highlight ist die Sildpollnes kirke. Liegt malerisch auf einer Halbinsel. An die Kirche selber führt ein Fußweg, aber gegenüber ist ein Aussichtspunkt mit tollem Blick auf die Kirche.
Weiter auf der E10, der Straße auf den Lofoten. Viele der eilig Reisenden fahren nur die E10. Wir leisten uns kleine Umwege über schmälere Straßen, wenn die Umwege nicht zu lang sind. Obwohl, bei den gefahrenen Kilometern kommt es auf ein paar mehr nicht an.
Wir folgen der E10 bis links die 812 nach Henningsvær abbiegt. Henningsvær ist unser nachstes Ziel. Die Zufahrt ist schon die Reise wert. Das Wasser, die Berge und heute mit Sonne.
An einer der ampelgeregelten Brücke kommt uns die Reiseleitung entgegen. Nee, ich komme entgegen, Michael steht an der roten Ampel. Er, erstes Fahrzeug, signalismit offenem Fenster, das er Informationen hat. Ich auch erstes Fahrzeug, als Leithammel über die Brücke, reduziere das Tempo und offne mein Fenster.
Wir sollen reinfahren und nicht dem Parkplatz außerhalb nutzen.
Direkt am Ortseingang, nach den ersten Häusern, ist ein Parkplatz. Ich investiere 35NOK und beschließe aber erst zu frühstücken.
Frisch gestärkt und mit gutem Schuhwerk machen wir uns auf den Weg die Stadt zu erkunden. Es reiht sich ein Souvenirladen an den Nächsten. Dazwischen Cafés und einige Boutiquen.
Die Fußgängerzone ist schnell durchschritten und wir entdecken die Kirche. Wie so oft, geschlossen. Der Teufel hat einen 24h-Service.
Ganz langsam meldet sich mein Fuß und wir machen kehrt.

Natürlich habe ich die Parkzeit überzogen, aber an dem Automaten kann man das Parkende eingeben. Habe ich vorher beim bezahlen gesehen. Wollte das Parkende eingeben, aber beide Kreditkarten wurden nicht akzeptiert. Habe zur Sicherheit meinen guten Willen mit einem Foto dokumentiert.
Aber schaut euch mal das Wasser an. Diese Farbe. Kommt am Foto nicht so gut wie vor Ort.
Es geht zurück zur E10. Wir wechseln von Austvågøya über Gimsøya nach Vestvågøya.
Dort zieht es und an die Nordspitze. Wir fahren die 7728 und an der Valbrua sind wir auf die Sandveien abgebogen und kurz vor dem Damm nach Sandøya haben wir unseren Nachtplatz erreicht. Außer Michael stand auch ein Hymer4x4 in der Bucht. Sind wir diese Nacht zu dritt.
Der Blick aus dem Wohnzimmerfenster ist heute nicht berauschend.
Aber der Blick von der Dachterrasse gefällt mir sehr gut. Ich habe nämlich einen kleinen Service an der Dachmechanik durchgeführt und das Handy dabei gehabt.



















