🇸🇯 Hamperokken parkering, 69.585076,19.268186
⛽️ Finnsnes, 47,5L a.25,29NOK, 1200Nok
🚰 120 Liter
🇸🇯 am Gryllefjordbotn, 69.353146,17.184177
🚍 203km, ⏱️ 3:45 Fahrzeit
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🌡 7°- °, ☁️🌨️⛅️🌨️
Es hat die ganze Nacht, zum Teil sehr ausgiebig geregnet. Zum Glück haben die Windböen, die am Abend auftraten, zur Nacht hin nachgelassen. Heute gilt es, die Batterien zu füllen. Haben die letzten Stunden aus dem vollen geschöpft und in der Früh nur noch 25% Kapazität. Nun, das sind noch 100Ah, hat mancher nur als Basis zur Verfügung, aber dessen Anlage ist nicht so auf den Strom angewiesen wie meine.
Wir rollen „pünktlich“ vom Platz. Zuvor kommt noch telefonisch eine Routenänderung. Der eingeplante Schlenker wird gegen einen „Schöneren“ getauscht. Ich vorne und Andrea hinter mir. Plötzlich ist sie weg. Ich vermute zum Entsorgen und nehme einfach den Speed heraus, solange ich keinen unnötig aufhalte. Und siehe da, als es darum geht die E6 zu verlassen, schließt sie auf. Wir fahren die als grün unterlegte 7096 nördlich vom Sagelvvatnet. Als wir direkt am See sind, stellen Dago und ich synchron fest, hier haben wir vor 6 Jahren übernachtet. Damals war die Straße viel besser. Das wird sie auch nächstes Jahr sicher sein, den der Winter wird sie killen.
Zurück auf der E6 klingelt Dago’s Handy und Michael bittet um einen kurzen Stopp zum Fahrerwechsel. Sonst kommt ein Parkplatz nach dem anderen, aber jetzt. Fahre in eine Bushaltestelle und beim Wechsel bekomme ich die Info das eine „preisgünstige“ Tanke voraus ist. Michael übernimmt jetzt die Führung und wir fahren zunächst einen alternativen Nachtplatz entlang der Strecke an. Der ist aber nichts für uns. So geht die Fahrt weiter. Dann tauchen Tankstellen auf und wir Tanken bei 25,29NOK, 2,35€! und reden von preisgünstig. Der Duc genehmigt sich einen kleinen Schluck, 47½ Liter, und ich bezahle 1200NOK, sind 111,50€.
Dann kommt was schonmal passiert ist, Michael war eine Tanke zu früh dran. Die nächste, bzw übernächste, hat 24,99NOK im Angebot. Promt kommt von Andrea eine WhatsApp.
Kurz vor dem Tagesziel kommt der nächste und letzte Stopp. An einem Stellplatz nehmen wir kostenfrei Wasser auf. Von einem entgegenkommenden Reisenden erfahren wir, das unsere morgige Fähre gestern, wegen Starkwind, nicht verkehrte. Ich tanke als letzter und schicke Michael voraus, er möge bitte am Nachtplatz ein Handtuch für mich auslegen.
Die letzten Kilometer sind schnell gemacht. Der heutige Platz liegt an der alten Straße, die durch den neuen Tunnel zur Sackgasse wurde. Musste bisschen rangieren bis ich ohne Keile gut stand. Zwischenzeitlich ist schon Mittag geworden und das Frühstück kommt auf den Tisch.
Hier noch ein paar Eindrücke die Dagmar trotz schlechtem Wetter einfangen konnte. Mehr in ihrem Status.
Der Platz hier ist „ziemlich laut“. Von jedem Fels, der etwas auf sich hält, stürzt ein kleiner Wasserfall in die Tiefe. Die Wassermassen werden mit tosendem Geräusch in dicken Rohren, gefühlt alle 10 Meter, unter der Straße durch, in den Gryllefjordbotn geleitet.
Okay, die Wasserfälle sind klein und so laut ist es auch nicht. Einzig die Sonne fehlt.
Am Nachmittag kommt von „AutoPASS for ferry“ die Email mit der Rwchnung der Fähren. Sie wurden wie erwartet mit einem Rabattsatz von 50% abgerechnet. Michael hatte das Glück, auch in dem Tarif bis 6m zu fallen. Mit den 6,40m Fahrzeuglänge ist er laut Tabelle doppelt so teuer wie der Duc mit 5,95m. Das wäre auch mit 50% Rabatt ein Haufen Holz.
Am Nachmittag ein kleines Meeting. Andrea hat es etwas im Rücken und hat sich lieber auf dem Bett ein bisschen lang gemacht.
Gemeinsam entwickeln Michael und ich den Plan für morgen. Eine Fähre, ein Supermarkt und ein Nachtplatz, nicht so einfach auf den Lofoten, haben wir zusammengestellt.







