Tag 29, zum Kap und zurück

Nachtplatz Wohnmobilstellplatz
Nordkapp Picnic Area


🇸🇯 Russenes, 70.628324,25.333534
🇸🇯 Nordkap , 71.170921,25.783133
🇸🇯 Russenes, 70.628324,25.333534

🚍 206km, ⏱️ 3:45 Fahrzeit

🌡 9°- 7°, 🌬 🌨 ☁️ ⛅️


Guten Morgen. Dagmar’s Wetterapp signalisiert am Vormittag Sonne am Nordkap. Daraufhin beeilen wir uns am Morgen, um diesen Slot zu treffen. Kurz die Reiseleitung informiert und nach den gut eingespielten Handgriffen am Morgen geht es los. Auf der Hinfahrt alles an Wetter entspechend der Jahreszeit abbekommen. Tatsächlich ändert sich mit jedem Fjord das Wetter.
Wo wir früher eine Fähre nehmen mussten, übernimmt das der Nordkaptunnel.
 

Der Unterwassertunnel ist 6870 Meter lang und liegt an der tiefsten Stelle 212 Meter unter dem Meeresspiegel. Er wurde am 15. Juni 1999 von König Harald V. nach fünfjähriger Bauzeit eröffnet. Die größte Steigung beträgt 10 Prozent. Der Nordkaptunnel ist der längste Straßentunnel in der Provinz Finnmark und war zum Zeitpunkt seiner Fertigstellung der längste Unterwassertunnel Norwegens. Quelle Wikipedia

 

Während der Fahrt zum Kap musste ich feststellen, wie verwaschen meine Erinnerungen sind und bin froh das ich diesesmal das Nordkap besucht habe.

Dort angekommen, vor zu dieser berümten Kugel um das Standardfoto zu machen. Wir mussten alles festhalten, sonst hätte der starke Wind alles mitgenommen.

Dann ging es hinein in die Nordkaphallen. Ja, der Schwabe hat die 840NOK Eintritt berappt. Das sind knappe 40€ pro Person. 😲
Hat sich für mich persönlich gelohnt. Neben dem Restaurant und Souvenirladen gibt es ein unterirdische „Ausstellung“. Den Gang hinunter von jedem großen Ereignis ein Diorama und dreisprachige Tafeln. In der Grotte eine Instalation Licht und Ton zum Thema.
Sehr zu empfehlen ist der 15 minütige Panoramafilm im Kino.

Wir sind dann mit einer Mitarbeiterin ins Gespräch gekommen und sie war erstaunt, das wir vor so langer Zeit schonmal da waren. Damals war das Gebäude der heutige Souvenirladen. Alles andere ist im laufe der Zeit dazu gekommen.

Wir gehen zurück zum Wagen und überlegen kurz ob wir gleich hier frühstücken. Zwei Dinge liesen uns wegfahren. Der starke Wind, welcher am Auto rüttelt und das es nichtmehr ganz so warm im Wagen ist.

Wir fahren ein paar Kilometer und finden einen geschützten Platz. Warm ist der Wagen jetzt auch.
Kurz vor drei teffen wir beim Stellplatz ein und bekommen einen Platz neben der Reiseleitung. Gleich alles aufbauen und mit Wagenheber und Böckchen gegen den Wind gesichert. Sonst schläft Prinzessin die dritte Nacht schlecht.

Heute nur kleines Meeting. Ich diskutiere mit Michael den morgigen Tag durch. Besichtigung, Einkaufen, Tanken, Nachtplatz, alles will organisiert sein.

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4 Kommentare zu Tag 29, zum Kap und zurück

  1. herby sagt:

    Also wir da waren, hat der Eintritt 48h Aufenthalt inkludiert. Die haben wir gnadenlos ausgereizt. Wetter von strahlendem Sonnenschein bis dichtem Schneetreiben. Vor allem die Mitternachtssonne war ein Highlight. Wir haben die Zeit genossen und die Touristen bedauert, die vom Kreuzfahrtschiff hochgekarrt wurden, in den Nebel starrten und nach kürzester Zeit zurück mussten.
    Ich wundere mich, dass ihr so schnell weiter gereist seid.

    • Peter Trunner sagt:

      Das Parken ist auf 6h begrenzt. Übernachten nicht mehr erlaubt. Da haben sich wahrscheinlich wieder ein paar Camper aufgeführt. Wir hatten solche Camper hier am Platz. Abwasser einfach auf dem Standplatz entsorgt. Oben ist eine VE. Oder da wo steht: No Parking, die Steine (Absperrung für Analphabeten) ignoriert. Die Liste der Idioten ist lang.
      Oben war es und eh zu windig. Über 40km/h und Böen, nein danke.
      Auch jetzt hier am Stellplatz. Sonne weg und der Wind kommt.

  2. Karsten sagt:

    Glückwünsche zum erreichen des Kaps, über Norwegen
    am Meer dann zurück?

    Beste Grüße

    • Peter Trunner sagt:

      Ist keine große Sache mehr. Es gibt da die sogenannte Nordkapautobahn. Musst halt viel Kilometer abreißen. Einiges kennen wir ja schon. Waren vor 6 Jahren und vor 45 Jahren in der Ecke.
      Ja, es geht über Norge heim. Unterwegs ein paar Absrecher, Lofoten und Co, das übliche. Muss weiter im Süden schauen was die Reiseleitung geplant hat und was ich noch auf der Liste habe. Vielleicht muss ich da ausbrechen. Werden sehen.

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