Tag 25, dem Varangerfjorden entlang

Nachtplatz an der E76


🇸🇯 Kirkenes, 69.718162,30.043681
🚰 Kirkenes, 69.727402,30.0732
🇸🇯 Gornitak Rasteplass, 70.176081,28.713363

🚍 135km, ⏱️ 2:30h Fahrzeit

🌡 8°- 4°, 🌧 🌤 🌧 🌤


Kurz erschrocken als ich in der Früh auf meine Armbanduhr geschaut habe. Es ist 10 vor 8, wir haben verschlafen, rufe ich. Nee, vergessen mit der App die Uhr umzustellen. Alle anderen Uhren mache das automatisch, oder wurden nicht verändert.
So starten wir, durch meinen Hahnenschrei, etwas früher wie sonst an Standardtagen. Ja, das hier ist kein Ponyhof. Hier herscht Ordnung und Disziplin! Nichts mit schlafen bis einen der Rücken vom vielen liegen schmerzt.
Wir rollen „pünktlich“ vom Platz und Andrea hat per WhatsApp ihr Eintreffen an der Quelle auf 9 Uhr avisiert. Wir sind vorher da und füllen die Tanks in der Zwischenzeit.
Während wir Wasser auffüllen, kommt ganz leise, ohne Nebelhorn, die Polarlys der Hurtikrouten in den Hafen.

Ich habe die Ankunft vermutet, denn Busse und Quadvermieter haben sich vorbereitet.
Es belässt ein eisiger Wind und es ist arschkalt. Das Thermometer zeigt 6° und die App schreibt gefühlt wie 3°. 🥶
Die Reiseleitung trifft ein und nimmt auch Wasser auf. Nach einem kurzen Hallo trennen wir uns wieder. Sie fahren zurück nach Finnland, an die „günstige“ Tanke. Lohnt sich nur, weil Michael nicht volltanken konnte, da die Visakarte nicht akzeptiert wurde.
Wir gondeln mit kleiner Gangart auf der E6. Bei Varangerbotn biegen wir auf die E76 ein und fahren einen normalen Parkplatz an.

Es ist Frühstückszeit und wir genießen den dazu servierten Sonnenschein. Trotzdem kalt. Der Tisch war noch nicht abgeräumt, rollt die Reiseleitung auf den Platz. Lange nicht gesehen, aber gleich wiedererkannt. Sie haben bei dem Supermarkt neben der Tanke in Finnland ihr Mittagessen eingenommen. Die Warmtheke war zu verlockend.

Blick aus dem Wohnzimmerfenster

Am Nachmittag Meeting im kleinen Kreis. Andrea hat sich in einem Buch vertieft und blieb zuhause. Michael hat das selbe wie ich bemerkt. Die nächsten vorgewählten Plätze liegen ungeschickt. Der Eine zu weit weg und der Andere zu nahe. Unabhängig von Michael habe in Vorbereitung auf das Meeting eine Alternative gesucht. Beide haben wir etwas gefunden, nur wenige Kilometer auseinander. So können wir, sollte der Erste nicht passen, die zweite Alternative anfahren.
Wir lassen den Tag ausklingen. Dago stickt und ich rasse nach Informationen durchs Internet.

Noch ein Blick aus dem Wohnzimmerfenster

Dieser Beitrag wurde unter Skandinavien 2026 veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen für den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.