🇫🇮 Rovaniemi, 66.507271,25.789319
🎪 Joulupukin Pajakylä
⛽️ Sodankylä, 60,7L/2,28⁹€, 138,90€
🇫🇮 Vajukoski, 67.697861,26.796538
🚍 165km, ⏱️ 2:30 Fahrzeit
🌡 17°- 9°, ☁️ 🌤
Heute in der Früh ist das mit der Luftfeuchtigkeit kein Problem. Lag wohl gestern an der Moorlandschaft und dem Nebel. Bei uns soll das Wetter einigermaßen sein und die Sonne soll auch heraus kommen. Die Morgenroutine verläuft normal und alle Systeme stehen auf grün. Aber man soll den Tag nicht vor dem Abendessen loben.
An dem heutige Highlight bin ich schon zweimal erfolgreich vorbeigefahren. Heute wirkt ein angenehmer Gruppenzwang, das wir uns das Weihnachtsmanndorf, Joulupukin Pajakylä, von dem alle so schwärmen, auch einmal anschauen. Es liegt nur 10 Minuten nordöstlich hinter Rovaniemi.
So, wir waren im Weihnachtsmanndorf, Joulupukin Pajakylä. Viele andere waren auch hier, aber ich kann diesen Hype nicht verstehen. Zum einen kommt bei uns das Christkind und nicht diese rot gekleidete Cola-Erfindung. Lasse ich mir noch als Nikolaus einreden, mehr nicht. Es reiht sich ein Souvenirladen an den nächsten. Waren die hochwertigen Souvenirs im Arktikum schon unverschämt teuer, haben die hier noch eine große Schippe drauf geworfen. Zum Glück macht vieles erst um 10 bis 11 Uhr auf, was die Runde vereinfacht. Anderes hat dafür 24 Stunden auf und etliches ist Saisonbedingt geschlossen.
Nebenbei ist dies der Ort, an dem man auf der Strasse 4 den Polarkreis überquert.
Entstanden ist das Ganze aus einem Besuch der amerikanischen Präsidentengattin Eleonore Roosevelt am Polarkreis 1950.
Die Gemeinde Rovaniemi baute hier schnell eine Holzhütte, die noch heute hier steht. Daraus wuchs so langsam eine Ansammlung von Verkaufsbuden.
Seit 1995 ist hier das offizielle Santa-Village mit ständig anwesenden (und für ab 37 Euro mit sich selbst ablichtbaren) Weihnachtsmann.
Resümee, wir fahren künftig wieder vorbei. Es geht zurück auf die Straße. Die hat so gar nichts von der Straße vor 45 Jahren. Da sind wir zwei Tage über eine schnurgerade Schotterstraße gefahren. Dann tauchten Warntafeln und Blitzlampen auf. Man warnte vor einer gefählichen Kurve und die kam dann auch. Die Straße machte einen 30° Knick und ging dann wieder gerade weiter. So weit das Auge reichte und noch ein bisschen mehr.
Es geht weiter und da kam uns wieder einer dieser Mega-Truck entgegen und Dago hat ihn eingefangen.
Was habe ich zu den Blättern gesagt? Das es schnell geht. Hier aktuelle Bilder von unterwegs.
Der Traum, Norwegen und billiger Diesel, ist geplatzt. Dort sind die Subventionen oder die Deckelung ausgelaufen und die Preise haben einen kräftigen Sprung nach oben gemacht. Darum habe ich nach dwm Einkauf bei Lidl in Sodankylä an einer Tanke für 2,28⁹ voll gemacht. Die Preise steigen im Norden erfahrungsgemäß. Ist halt nicht Tunesien mit 1,20€ oder so.
Heute ist er uns, beim wegfahren von der Tanke, vor die Flinte gelaufen und es gab fast einen Plattschuss.
Das Frühstück haben wir etwas nach hinten geschoben und sind die letzten 30 Kilometer zum Tagesziel hungrig gefahren. Bald haben wir wieder eine andere Zeitzone und mein Magen bekommt dann eh wieder einen Jetlag!
Wir stehen hier am aufgestauten Vajunen, unweit der Staumauer und haben einen tollen Blick über das Wasser.











