🇫🇮 vor Inari,68.818290,27.325650
🧺 einmal Wäsche gemischt
🛒 Inari & Neiden
⛽️ Neiden, 69.664740,29.102917
🛂 Finland Border, 69.676579,29.146090
🇸🇯 Kirkenes, 69.718162,30.043681
🚍 219km, ⏱️ 3:30 Fahrzeit
🌡 9°- 3°, ☁️ 🌬
In der vergangenen Nacht ist die Heizung zum erstenmal durchgelaufen. Hier ist der Herbst schon weit vorangeschritten. Es hilft nichts, wir jagen den teuren Diesel durch die Heizung. Zu alledem war meine Nacht um 4 Uhr zu Ende. Viele Dinge geistern seit geraumer Zeit in meinem Kopf herum, nein nicht der teure Diesel, eher wie es dazu kommen konnte.
So um ½7 kriecht Prinzessin aus ihrem Bettchen und nach kurzem Gespräch takten wir uns wieder ins normale Leben ein.
Heute wieder mit einer extra Einlage, Wäsche waschen. Wir wollen verschiedene Dinge ausnutzen. Die lange Fahrzeit zum trocknen und aufladen der LiFePo4, das Wissen um neues Wasser und der Wunsch nach sauberer Wäsche.
Während die Maschine läuft, turnt Prinzessin ihr Progamm durch. Ich richte die Navigation ein und mache meine Büroarbeit.
So gegen 8:30 mit Michael gesprochen. Wir fahren getrennt, damit nicht einer auf den anderen warten muss. Strecke ist fast die selbe, zumindest bis Kirkenes, unserm Tagesziel. Die Reiseleitung biegt vor Kirgenis rechts ab und fährt nach „Grense Jakobselv“ noch ein Stündchen weiter.
Uns reicht Kirkenes und wir wollen noch shoppen gehen.
Aufsitzen, es geht los. Rollen vom Platz und steuern in Inari einen Supermarkt an um eine spezielle Marmelade zu finden.
Hat nicht geklappt, trotzdem fast 32€ ausgegeben. Weiter auf der 4er und hinter Inari biegen wir rechts auf die 82 ab.
Diese ist sehr anspuchsvoll zu fahren. Alle Kurven die man anderswo gespart hat, kommen hier zum Einsatz. Dazu ein paar Hügel und einige Reparaturstellen fordern einiges an Konzentration, zumal auch Rentiere unterwegs sind und vor Elchen gewarnt wird.
Ich bemerke leiche Müdigkeit und bin Profi genug um einen ungeplanten Stopp für ein kurzes Nickerchen einzulegen.
Wenn wir schon stehen, ziehen wir das Frühstück etwas vor. Da ruft Michael an. Sie sind jetzt in Norwegen und an der letzten finnischen Tanke wurde seine Karte nicht angenommen. Man kann mit Scheinen am Automaten bezahlen, aber es gibt kein Wechselgeld zurück. Das waren wichtige Informationen, ich liebe meine Reiseleitung.
Es geht erholt und gestärkt weiter. Die Tankstelle taucht auf und wir rollen an die Zapfsäule. Prinzessin geht in der Zeit in den angenzenden Supermarkt, die Suche fortsetzen. Meine Karte wir akzeptiert und ich fülle bis zum Rand.
Der Duc genehmigt sich einen großen Schluck, 40 Liter und ich bezahle 94,40€.
Das Reisemobil in eine Parklücke rangiert und auf die Suche nach Dagmar gegangen. Gemeinsam schlendern wir durch die Regale und lassen uns von Google ein paar Etiketten übersetzen.
Das gesuchte Produkt war nicht dabei, aber halt. Da ist eine Lücke im Regal und ganz hinten steht ein einsames Marmeladeglas. Groß ist die Freude die gesuchte Frucht, Hjortron (Moltebeere), auf dem Etikett zu entdecken, groß der Schock beim Preisschild. Dafür bekommst du in Norwegen 4 Liter Diesel. Ja, es war schon immer etwas teurer einen besonderen Geschmack zu haben.
Hjortronsylt ist die schwedische Bezeichnung für Moltebeeren-Marmelade. Die gold-orangefarbene Moltebeere (Rubus chamaemorus) wächst vor allem in den Moorgebieten Skandinaviens und wird aufgrund ihrer Seltenheit und des mühsamen Pflückens oft als das „Gold des Nordens“ oder „Gold des Waldes“ bezeichnet.
Jedenfalls haben wir alles erledigt und können Finnland verlassen.
Hallo Norge, es geht ohne Kontrolle weiter nach Kirkenes.
Es ist windig, trotzdem fahren wir hoch zu unserem „Stammplatz“. Der ist sogar frei. Gegenüber steht ein größeres Womo auf dem Alternativplatz.
Ich werde nachher das Wohnmobil mit den Wagenhebern abstützen und hinten das Böckchen unterstellen um Prinzessin eine Nachtruhe zu ermöglichen.
Oh, sie schaut so skeptisch. Der kluge Mann gibt nach. Wir sind an einen schönen Parkplatz bei einer Kirche gefahren. Was soll ich sagen, auch hier bläst der Wind. Stehen nun beim Museum, ohne Wind und leider ohne Aussicht. Aber wir haben heute schon so viel gesehen. Die Jahreszeit ist geil, super Farben in den Bäumen.









