🇫🇮 Vajukoski, 67.697861,26.796538
⛰️ 371m, 68.454443,27.422486
🇫🇮 vor Inari,68.818290,27.325650
🚍 158km, ⏱️ 2:30 Fahrzeit
🌡 12°- 5°, ☁️
Guten Morgen. Es war ruhig, trotz der nahen, jedoch sehr kleinen Straße. Der Wecker klingelte heute 15 Minuten früher. Der volle Wassertank und der volle Schmutzwäschekorb drängen nach einer Aktion. So läuft gleich nach dem Duschen ein Maschine mit der schmutzigen Bettwäsche. Ihr merkt, unserer Reisen sind manchmal weit weg von dem was manche Leute unter Urlaub verstehen. Es ist ein Unterschied ob man sich drei Wochen auf einen Campingplatz stellt, oder acht Wochen eigenständig durch zig Länder fährt.
Wobei diese Reise, nur durch Europa ohne den Schengenraum zu verlassen, sehr „einfach“ ist. Trotzdem hatte unsere Reiseleitung alle Hände voll zu tun. Er hat Maut- und Parksysteme und deren Abrechnung analysiert, sowie Informationen zu verschiedenen Highlights recherchiert. Bis jetzt läuft alles optimal, selbst das Wetter macht in dieser kritischen Zeit mit.
So, angekommen. Landschaftlich extrem schöne Strecke. Hinter Saariselkä (68.454443,27.422486) haben wir mit 371 Metern den höchsten Punkt der Etappe erreicht. Von nun an geht’s bergab. Der vorab gewählte Parkplatz hat uns enttäuscht. Zumal wir vorher an „schöneren“ vorbeigefahren sind. Schnell wurde entschieden etwas zurück zu fahren um den Platz hinter der Bärenhöhle anzufahren. Der hat noch einen geschotterten Blinddarm zu einem Tümpel. Warte kurz, ob der Platz auch für den Hund passt und rangiere den Duc auf eine gute Stelle, sodass ich ohne Keile auskomme.
Das Wetter können wir uns nicht aussuchen, die Stellplätze schon. Bevor es schlechter wird ein paar Fotos gemacht.
Die Wäsche ist in den starken zwei Stunden Fahrzeit trocken geworden und wandert sofort in den Schrank. Dieses Trockensystem gefällt uns sehr. Du kannst zwar vor lauter Wäsche fast nichts tun im Wagen, aber der Zirkus vor oder am Auto wird vermieden.
Unterwegs sah es so aus.
Nach dem Frühstück hat Dagmar ihre warme Jacke angezogen und ist mit der Reiseleitung zur Bärenhöhle spaziert. Dort gibt es anscheinend tolle Souvenirs, den Prinzessin kam aus der Schwärmen nicht heraus. Ich habe in der Zwischenzeit den Fuß hochgelegt und auf die Autos aufgepasst.
Was uns extrem auffällt, es ist sehr sauber. Nichts liegt herum, nicht Mal entlang der Straße. Keine Plastiktüten, keine Getränkedosen, nichts! Ist nach der Türkei&Co eine wahre Freude.
Es geht auf die 16 Uhr zu und wir bereiten alles für das Meeting vor. Da streikt plötzlich unsere kleine Kochplatte. Wir haben schon vor geraumer Zeit eine kleine 500 Watt Kochplatte, speziell für die Bialetti, oder einen kleinen Topf für Sauce oder Eier, zugelegt. Auf der „Kleinen“ (1000 Watt) vom Zweiplattenkocher geht zuviel Hitze wegen der kleinen Standfläche verloren. An der habe ich schonmal herum gemacht. Damals der Bimetallschalter und heute? Ich hatte auch diesesmal den Schalter im verdacht, konnte ihm aber nichts beweisen. Mit offenem Gehäuse tat er und sowie das Gehäuse verschraubt wurde nichtmehr.
Haben den Kaffee dann auf dem Zweiplattenkocher gemacht.
Nach dem Meeting bin ich die Sache professionell angegangen. Ohmmeter mit zwei Klemmen am Stecker angebracht und alle Komponenten überprüft. Dann bemerkt das eine Veränderung des Kabels den Fehler auslöst. Schnell war der Kabelbruch, gleich nach dem angeschweißten Stecker, gefunden.
Wie schreibe ich immer: Alles was mit Bordmitteln repariert werden kann, ist kein Defekt.
Ja, sowas führe ich mit und finde den Grund warum wir so schwer sind.
Morgen nehmen wir das letzte Stück Finnland unter die Räder, es geht nach Norwegen. Mehr darüber morgen. Zum Abschluss wieder ein Klassiker.









