🇵🇱 SW von Wyszembork, 53.922896,21.348896
🇵🇱 „Wolfsschanze“, 54.080065,21.495459
🇱🇹 Šakiai, 54.946379,23.085111
🚍 330 KM, ⏱️ 6 Std. 45 Min Fahrzeit
⛽️ 84L 631,71PLN / 147€ (1,74€/L)
🌡 19° – 14°, ☁️ 🌧 🌤
Es ist ruhig und friedlich. Wir stehen oben am Hügel neben dem Fußballstadion von Wyszembork, da der Platz unten am See von Anglern belegt war. Einen halben Steinwurf neben uns stehen die Mülleimer und ein Dixi.
Es ist ½5 in der Früh und es ist noch finster. Da rumpelt und poldert er die Zufahrt herunter. Wild scheppernd kommt ein Fahrzeug angefahren und stellt sich neben uns. Sofort läuft ein „Aggregat“ an, das ich als Vakuumpumpe identifizieren kann. Prinzessin hell wach hat es aus dem Bettchen gehoben. Ich versuche sie mit den Worten: „Es wird die Toilette geleert“ zu beruhigen. Beruhigen ja, aber für sie war die Nacht zu Ende. Ich habe mich umgedreht und weiter geschlafen.
Gemütlich geht es nach Gierłoż zur „Wolfsschanze“ ehem. Führerhauptquartier.
Beim raus fahren mich gewundert das die Äste so viel Radau machen. Das bisschen Regen kann die Äste nicht so tief hängen. Nee, aber man wird alt und hat etwas wichtiges vergessen/übersehen. Schnell korrigiert, nichts passiert. In dem Stress die Aufnahme der Route vergessen zu starten. Nicht mein Tag! Zum Glück konnte ich mit gewissem Zeitaufwand alles retten, nur die Fahrzeit ist eine Schätzung.
Bei der Wolfsschanze sind wir so gegen 9:30 angekommen. Den Duc geparkt und die dicken Schuhe angezogen. Am Ende des Parkplatzes zwei Audioguide ausgeliehen. Dann sind wir den allgemeinen Trampelpfad abgelaufen.
Sehr beeindruckend die Bauwerke, bzw die Ruinen, und die Geschichten dazu.
Dachte ich bei unserer Ankunft das viel los ist, wurde ich am Ende der Tour eines besseren belehrt. Da war richtig viel los und die Parkplätze prope voll.
Ich habe den Audioguide abgegeben und Dago ist zum Wagen gegangen und hat das Frühstück zubereitet. Das Frühstück wurde etwas vorgezogen, ist aber bei dem geplanten Programm besser wie in einer ½ Stunde einen Platz suchen. Jetzt setzte auch der Regen ein. Denke unser Timing war perfekt.
So gegen ½1 haben wir den Platz verlassen und standen nach ein paar Kilometer vor einem großen Problem. Die geplante Straße ist durch Bauarbeiten zur Sackgasse geworden. Da ich die Schilder richtig gelesen habe, wurde das nach wenigen 100 Metern erkannt. Geübt wie ich mit OsmAnd bin, mit einem Fingertipp die Straße in der Karte markiert und für gesperrt erklärt. Die Umleitung war sehr weitläufig, da in dem Sumpf- und Moorgebiet nich alle Straßen durchgänig sind.
In Suwałki die Autobahn zum Tanken und Einkaufen verlassen. Nach dem Einkaufen einen schnellen Kaffee getrunken und dann wieder auf die Autobahn gefahren.
Auf der Höhe von Šakiai haben wir dann die Reiseleitung auf unserem Nachtplatz getroffen.
Ein großes Hallo, welches ich nicht so recht genießen konnte, den Track zu ergänzen hat viel Zeit und Nerven gekostet.
Aber man konnte den kommenden Tag ansprechen und einen Plan erstellen.
Puh, geschafft. Der Blog ist fertig.





