Tag 5, von einer Burg zur nächsten

Nachtplatz beim Stobnica Castle


🇵🇱 Burg Grodziec, 51.176448,15.758922
🇵🇱 Stobnica Castle, 52.715814,16.617317
🚍 263 KM, ⏱️ 4 Std. 30 Min Fahrzeit
🌡 25° – 12°, 🌤☁️🌧


Am Abend gehörte der Platz hier oben uns alleine. Nach dem opulenten Frühstück bei Karsten und Agatha gab es am Abend nur eine Kleinigkeit zum essen. Bisschen Toast mit Käse oder Wurst. Gegen später, es wurde schon dunkel, wurden einige Jugendliche hier „ausgesetzt“ und liefen suchend mit Taschenlampen umher. Sie waren sehr leise. Was sie gesucht haben und ob sie es fanden, verschluckte die Dunkelheit.
Früh zu Bett und früh auf beginnen wir den Tag gemütlich. Es ist kühl geworden. Öffnete ich am Abend einen Dachflügel zum Schlafen, hat Prinzessin ihn in der Nacht verschlossen und die „Bretter“ gesteckt um alle Ecken abzudichten. Es hat „nur“ 20° beim Aufstehen in der Bude. Die Klamotten werden um ein Unterhemd erweitert. Bald beginnt die Heizperiode.

Besichtigung abgeschlossen. Etliche Wendeltreppen galt es zu bewältigen. Hier kann man auch größere Feste, wie Hochzeiten und andere Familienfeiern, abhalten. Die Jugendlichen von gestern am Abend haben wir in der Burg getroffen. Ist eine Mischung zwischen Pfadfindern und Militärcamp.

Die Ausfahrt war wieder die Herausforderung.

Aber wir wussten ja von der Einfahrt, das es reicht.

Es geht auf verschiedene polnische Straßen. Von schmalen Holpersträßchen bis hin zur guten Autobahn war alles dabei. Bei einem Warnschild „Achtung Bodenwellen“ mit dem Zusatz „Max 60 km/h“ hatte ich nur 35 km/h drauf. Trotzdem musste Prinzessin die Schränke beim nächsten Halt neu sortieren.
Einen Autobahnparkplatz nutzen wir Schlag 12 für unsere Frühstückspause.
Der Tag begann mit Sonnenschein und dann wurden die Wolken mehr und dichter. Jetzt (17:00) haben wir Regen. Begann mit leichtem nieseln und ging über in ergiebigen Landregen.
Kurz vor dem Ziel, dem Wasserschloss Stobnica, staute ich der Verkehr in Oborniki auf der 11er und Franz bot mir links ab einen Shortcut an. Gut gedacht, aber am Ende begrenzt auf 2to und 2,5 m Höhe. So habe ich mich weiter vorne wieder in den dicken Verkehr eingeordnet. Eine großflächige Baustelle zwang mich eine nicht ausgeschilderte Umleitung zu fahren.
Jetzt stehen wir unweit des Schlosses Stobnica im Wald und der Zugang ist uns unklar. So gut wie keine Internetverbindung um mit Maps und Co einen Weg zu finden. Egal, der Parkplatz vor einer Grillhütte ist nett für eine Übernachtung gut geeignet. Morgen sehen wir weiter.

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