Das nutzen wir zur Pflege unserer sozialen Kontakte. Das klingt so steril, wir besuchen Freunde. Klingt schon viel besser. Morgens nach einem Apothekenbesuch am Womo gearbeitet. Die weitere Verkabelung der Solaranlage überprüft und am Messwiderstand eine lose Verbindung entdeckt. Diese war schonmal ein Grund zur Sorge. Daher Kabelschuhe und Verschraubung erneuert.
Außen am Wagen die Schalldämpferbox vom Aggregat von der Dämmung befreit und für den Einbau der Ladegeräte vorbereitet. Da traf die Sonne die Box und das Arbeiten wurde wegen der Hitze eingestellt.
Jetzt stand frühstücken auf der Liste. Anschließend relaxen um am Nachmittag zu Hans und Gabi nach Lenningen gefahren.
In Lenningen war Flohmarkt, in ganz Lenningen.
Bei Kegler’s sahe es vor dem Carport so aus.
Leider war der Andrang nicht sehr groß und es stellt sich die Frage ob sich der Aufwand lohnt. Ich habe dann noch zugeschlagen und für meinen Bruder 5 Puzzle gekauft. Ganz ungewohnte Verhandlungsbasis. Gabi wollte sie mir schenken und ich habe zum feilschen begonnen. Bei 5 Euro haben wir uns geeinigt. Zum Schluss noch eine schicke Krawatte für 50 Cent.
Als der nicht verkaufte Tand verräumt war, gab es auf der Terrasse Buchteln von Dago, Eis von Gabi und eine kurzweilige Gesprächsrunde. An frühen Abend haben wir die Rückfahrt zur Burg angetreten.
Der Sonntag war geprägt vom nichtstun. Dago hat eine neue Ladung Buchteln gebacken und am Nachmittag ging es nach Tamm. Otto, Karin und Sandrine haben wir lange nicht gesehen, aber gleich wiedererkannt. Es gab viel zum erzählen, oberflächliches und tiefgründiges. Ein sehr angenehmer „Pflichtbesuch“.
Und so rutschen wir in eine ganz normale Woche hinein. Früh morgens klingelt jemand energisch an der Wohnungstür. Die Rauchmelder im Haus werden überprüft und ich habe vergessen den Termin einzutragen. Im Schlafgewande gewährte ich Einlass.
Das war dann das Startsignal für unsere Aktivitäten. Dago fährt nach BiBi und ich werkle am Womo. Dort etwas nachziehen, hier etwas putzen, da was neues anbringen.
Dagmar hat leider nicht alles erledigen können und ich muss da nochmal nachsetzten. Bei dieser Aktion wird das Innerzelt, welches wir im Winter im Alkoven hatten, im SB-Waschsalon gewaschen und getrocknet.
Auch meine Fahrt nach Bietigheim war für den Gesäßteil. Diese Arzthelferinen mache angeblich keine Fehler, aber auch nichts richtig. Viermal wegen einem Rezept nach Bietigheim fahren. Zum Glück hat das Waschen des Zeltes geklappt. Sauber und frisch duftend in eine große Tüte gepackt.
Am Abend gab es wiedermal einen Stammtisch bei Antonella. Nette Runde auf der Terrasse mit gutem Essen. Was will man mehr.
Am Dienstag war es soweit, der Tukan wurde mit dem Kran in den Neckar gehieft. Der „Chef“ vom KTHN – Kombi Terminal Heilbronn und einige Mitarbeiter waren als Schaulustige dabei.
Für den Kran und uns Helfer kein großes Ding. Ruhig und sachlich sass jeder Handgriff. Schnell war der Lagerplatz aufgeräumt und die Lagerböcke auf den von der H. Kleemann Zimmerei GmbH zur Verfügung gestelltem Anhänger verladen.
Es gab zur Belohnung eine kleine Brotzeit. Das war so gemütlich, das ich vergessen habe, zwei der vier ausgeliehenen Kanister und die Puzzle abzugeben 🙄.
Dagmar hat in der Zeit im Wohnmobil die Betten frisch bezogen und den Wagen einen Schritt weiter in Richtung „reisefertig“ gebracht.
Den Mittwochmorgen irgendwie vertrödelt. Erst nach dem Frühstück (12Uhr) losgelegt. Wasser ablassen, Bett zusammenschieben, Alkoven einklappen, Zeugs wegräumen.
Habe mich auf den Weg nach Bietigheim zum Wohnmobilstellplatz gemacht. Die Wasseranlage durchgespült und die Tanks gefüllt. Dafür nur 1 Euro benötigt, da man in Bietigheim für die Münze 200 Liter Wasser bekommt.
Vor der Burg ein „komisches“ Erlebnis gehabt. Meine Parkposition bezogen und vorn links, wie immer, einen Keil gelegt. Routinemäßig die App EasyLevel gestartet und mit erstaunen festgestellt das der Wagen rechts 2cm (ungenaue Angaben) niederer ist. Muss jetzt vorne links nur den unteren Keil legen. So viel macht das fehlende Stromaggregat aus.
Die Fahrt wurde benutzt um die neue Navigationsapp zu testen, offline navigieren und den Track aufzeichnen. Leider muss man zuerst die Aufzeichnung und dann die Navigation starten. Wie groß der Track ist oder wird, zeigt uns die Zeit.
Der heutige umfasst für 23km rund 318kb. Das wird bei langen Strecken mächtig groß.
Ich glaube der Neue heißt ab jetzt Oskar. Neben Kurt ist auch Franz angezählt. Es ist Ersatz bestellt und ich hoffe das beim Neuen das mit dem Kartenupdate besser läuft. Vom Aussehen her, könnten es Zwillinge sein. Mehr wenn der Neue sich zum Dienst meldet.
Der neue Franz ist heute, Donnerstag, mit der Post gekommen. Die Software ist exakt die gleiche, nun aber mit Kartenupdate zweimal im Jahr.
Mike ist uns auf dem Heimweg besuchen gekommen. Es gibt Kaffee und viele neue Infos. Die Zeit verrinnt viel zu schnell und Mike muß weiter.
Ich begleite ihn zum Wagen und als er weg war, habe ich mich um den neuen Franz gekümmert. Um nicht wie beim Alten mit den Updates auf die Schnauze zu fallen, habe ich mir den Vorgang gleich angeschaut und bin angenehm überrascht. Die Karten liegen auf der SD-Karte. Man soll eine Datei herunterladen entpacken und das Ganze komplett auf die formatierte SD-Karte kopieren.
Neugierig habe ich die verschiedenen Navis angeklickt und die Datei heißt immer gleich. Sollte ich da etwa ein Kartenupdate für den alten Franz finden. Sind die gleich oder kompatibel? Das wird spannend. Nach der Testfahrt wird ein Versuch unternommen. Ich hätte dann zwei vom Menü her gleiche Geräte. Eines davon könnte in die Feierwehr wandern. Man müsste sich nicht auf neue Menüführung umstellen und Prinzessin hätte auch so ein Gerät dabei, sollte sie mal eine größere Strecke fahren.
Das war die Arbeitswoche. Heute waren es nur Kleinigkeiten. Trittbrett an der Beifahrerseite neu befestigt. Hat irgendwann Bodenkontakt bekommen und nachgegeben. Innen bisschen sauber gemacht und die Kühlbox in Betrieb genommen.
Morgen, Freitag, noch schnell den Rasen mähen/mulchen und die Klamotten einpacken, dann geht es los.



