Es geht aufwärts

Ein paar Stunden Ruhe haben mir gut getan. Gestern hat uns Ulli aus Linz besucht. Sie kam mit der Bahn um ein paar Stunden mit uns zu verbringen. Die Mädels wollten zum Jöchtl um das Kuchenbüfett zu plündern und ich sollte ja mit Adrian auf Achse sein. Adrian hat das schon am Vortag mit Maria erledigt und so konnte ich relaxen. Bald kamen die Girls wieder, Jöchtl hat geschlossen. Da haben die Zwei einen Umweg über den Spar gemacht und lecker Schweinkram eingekauft.
Dabei eine neue Fußgängerbrücke entdeckt. Dann gibt es Kaffee im Wohnmobil, auch nicht schlecht.
In meiner Ruhephase ist mir die Kühlbox aufgefallen. Der wollte ich beim Heimkommen etwas mehr Luft verschaffen. Die hat kein Problem mit der Abwärme, die verpennt das Einzuschalten. Erst wenn man die Schublade herauszieht, oder wenn das schon vorher geschehen ist, man auf die Box klopft oder sie erschüttert, dann läuft sie an. Da muss ein Wackelkontakt vorliegen. Werde mir die bei passender Gelegenheit zur Brust nehmen. Könnte mir den Umbau des Schrankes sparen.
Die neuen Lipo4-Batterien sind Zuhause angekommen. Bin neugierig ob das alles klappt und passt. Dann stehen schlagartig 600Ah zur Verfügung und ich könnte jemanden mit meiner „alten“ Lipo4-200Ah glücklich machen. Wenn einer der Leser Interesse hat, einfach melden.
Das Frühstück fällt aus. Sind mit Adrian und Thomas nach Vorchdorf zum Mittagessen gefahren. Beim Ziegelböck gibt es Mittagsbuffet. Leider kommen etwas spät an und das Buffet ist geplündert. Dagmar ist da deutlich zu kurz gekommen. Ihre Laune ist unterirdisch und ich halte das nicht mehr aus.
Habe mich vom Tisch entfernt und mich per WhatsApp entschuldigt. Muss ein paar Meter zu Fuß gehen. Sind dann ein paar mehr geworden.

Georgskirche Kößlwang


Hat die Laune jedoch nicht verbessert.
Gefahren 7km bei 16 Minuten
Gelaufen 10km bei 2:40h

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Ein harter Tag.

Der hat schon gestern begonnen. Ich habe ein neues Problem. Ich bekomme explosionsartig Kopfschmerzen. So schnell wie der Schmerz auftritt, so stark ist er. Gestern unter der Linde habe ich sofort eine meiner stärken Schmerztabletten genommen. Hat funktioniert und ich konnte den Tag genießen. Heute in der früh das gleiche Szenario. Schlagartig Mörderschmerzen. Zwei Aspirin haben nur mäßig funktioniert. Dann meldete sich mein Bauch, Magenkrämpfe! Sehr erfolgreich mehrmals die Toilette aufgesucht, die Übelkeit hat sich in Grenzen gehalten. Entweder mutieren ich zum Weichei, oder die Schmerzen haben eine neue, bis dato nicht gekannte Qualität! Haben auf den späten Nachmittag eine Einladung. Habe kurzzeitig überlegt diese abzusagen. Zum Glück lassen die Krämpfe und auch die Kopfschmerzen nach. Ich glaube wir können auf Tour gehen. Adrian geht mit Maria in den Gasthof Holzing und holt dabei sein Auto ab. War eigentlich das Programm von Adrian und mir am Montag. Was weg ist, ist weg. Wir treffen Freunde in einem für uns neuen Lokal. Der Hudernwirt in Steinhaus wird uns noch öfter sehen. Gut gegessen in einen schönen Gastgarten, nette Gespräche, aufmerksames Personal, faire Preise. Wir kommen wieder. Auf dem Heimweg einen winzigen Umweg gefahren und die Abendstimmung genossen. Der Himmel war atemberaubend und Bilder im Kopf einzigartig. Kurz vor dem erreichen des Schlafplatzes im Park, am Markt angehalten und beim Jöchtl noch ein Eis gekauft. Wenn ihr einmal herkommt unbedingt probieren!
Der Tag hat sich zum guten gewendet. Das ist schön.
Das waren 27km bei 1h Fahrzeit.

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Es geht nach Gmunden

Haio und Andrea haben uns eingeladen. Es gibt handgemachte Musik auf dem ganzen Stadtplatz. Wir parken bei unseren Gastgebern im Hof und fahren bei ihnen mit. Parken an unserem Lieblingsplatz am See und laufen über die Brücke. Gleich am Eck spielen vier Mädels auf und das Volk tanzt dazu.

Ein paar Meter weiter unter der Linde geht es weiter mit Musik.

Diesmal vier Jungs die Klasse spielen! Wir genießen den See, trinken Kaffee oder Wein. Holen beim Nachbar Würstel und lassen es uns gut gehen.
Mit Ende des Musikprogramm brechen wir auch auf. Noch einen kleinen Kaffee und tolles Eis bei Haio und Andrea Zuhause auf der Terrasse.

Da unsere Gastgeber noch nach Ausee wollen, verabschieden wir uns bei Zeit. Im wegfahren ruft Dago Adrian an und wir verabreden uns für den Nachmittag. Gehen zum Gasthof Traunwehr und Maria stößt auch dazu. Sitzen, essen, trinken, bisschen Politik, bisschen über die Umwelt, und viel über komische Leute geredet.
Mit Einbruch der Dunkelheit beginnt es zu regnen und wir beenden den Ausflug.
Rund 70km Weg und 2:10 Bewegung, den Rest sind wir rumgestanden.

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Der Sommer ist vorbei

Den zweiten Morgen in Folge müsste ich für Prinzessin einheizen. Ein sicheres Zeichen das der Winter kommt. Nun haben sich gestern unsere Reisepläne für den Winter kurzzeitig in Rauch aufgelöst. Der Stammtisch wollte nach Marokko und ich wollte die Jungs an der Fähre in Empfang nehmen und einige Kilometer mit ihnen fahren. Wenn die „Kinder“ dann im Sand spielen, muss ich halt außen herum fahren. Soweit, so gut. Reisepässe neu beantragt, mit der Versicherung verhandelt und plötzlich ist die Diskussion auf FB verschwunden. Kurz über WhatsApp nachgefragt und aus dem Marokko-Trip ist ein Portugal-Trip geworden. Der letzte Spanien-Trip vom Stammtisch ist in eine Pyrenäen-Rundfahrt geändert worden und dann ausgefallen.
Für Portugal bin ich eine andere Reisegeschwindigkeit wie die des Stammtisch gewohnt und wir werden uns daher ausklinken und die Marokko-Pläne weiter verfolgen.
Noch sind wir aber in Österreich und hoffen das der Winter sich Zeit lässt. Wir hoffen auf einen tollen Herbst der regionales Reisen zulässt und wir noch ein paar Kilometer in D machen können.
Habe A geholfen das Verdeck am MX5 zu kleben. Wird nicht lange halten, 2 Stunden bei geparkten Fahrzeug, da die Klebestelle nicht vorbereitet wurde. Reinigen und entfetten um etwas mehr Haftung zu erhalten wäre das mindeste.
Sind jetzt zu Fuß zum Dickinger gelaufen. Kaffee und einen Almdudler genießen. Nebenbei ein Kuvert organisiert, damit Jörg seine Abrechnung der Veranstaltung beenden kann. Geht morgen zur Post.
Im Augenblick sind wir heim gekommen. Dagmar kocht uns was leckeres und dann sehen wir weiter.

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Für Quereinsteiger: immernoch Oberösterreich

Das Wetter hat sich erholt und die Nacht war super erholsam. Habe in der früh für Prinzessin etwas eingeheizt, da nur noch 18° in der Bude waren. A ist in Wien und der Park gehört uns. Am Nachmittag werden wir einkaufen gehen und ein paar Lücken in den Vorräten auffüllen. Habe eine E-Mail erhalten das unsere Reisepässe abholbereit sind. Somit steht unseren künftigen Reiseplänen nichts mehr im Wege.
Nachdem die hintere, oder rechte, Kühlbox schon zweimal kollabiert ist, muss ich da nacharbeiten. Die rechte Box bekommt die Abwärme der Linken als Kühlluft. Zum Abtransport der eigenen Hitze ist nicht viel Platz. Daher habe ich vor geraumer Zeit einen temperaturgesteuerten Walzenlüfter an der Rückwand montiert. Irgendwie klappt das nicht so richtig. Der Plan ist nun wie folgt:
Es wird das über den Kühlboxen fest montierte Schrankbrett ausgebaut und hinten um X cm gekürzt. Das Brett wir dann auf Schubladenauszügen montiert und der Backofen darauf fest verschraubt. Durch den entstehenden Spalt hinter dem Backofen kann die Abwärme entweichen. Durch ausziehen des Brettes kann der Spalt vergrößert werden, oder der Backofen zum Betrieb aus der Nische geholt werden. Eine große Bestellliste für die benötigten Teile ist angefertigt und wie unser Abreisedatum fest steht, geht die raus.
Nach dem Frühstück noch etwas faul herum gesessen und dann einen kleinen Ausflug zum Traunfall gemacht.

Dann ging es nach Vorchdorf und beim Spar das lecker Brot nachgekauft. Milch, Tomaten und Klopapier war auch dabei. In Vorchdorf aus dem Parkplatz vom Spar runter und auf den Parkplatz daneben gefahren. Im Fuzo eine langjährige Freundin von Dagmar getroffen. Haben gemeinsam zu Abend gegessen und uns über alles mögliche unterhalten. War sehr kurzweilig und hat mich ein bisschen aus meinem Loch heraus geführt. Noch einen Nachtisch, noch einen Prosecco, noch ein ⅛ Wein. Das Leben ist schön. Im Schlosspark angekommen noch etwas Wasser aufgefüllt, damit das teure Mineralwasser länger hält.
Rund 35km in 1:33h Bewegung.

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Stressige Abreise

Flicky, Tanya und ihre Kinder sind weg. War sehr hektisch. Wobei ich nicht weiß ob die Pläne kurzfristig geändert, oder einfach verpennt wurden. Flicky war noch kurz bei uns am Wohnmobil, dann würde uns eröffnet das ihr Zug in 20 Minuten abfährt und sie noch nicht ihr gesamtes Gepäck auf einem Platz hat. Sie stürzte zurück ins Schloss, verschwand darin um kurze Zeit später zu ihrem Bruder in den bereitstehenden Wagen zu springen. Da die Kapazität des Pkw’s nicht für alle reicht, musste sie ab Wimsbach mit der Bahn fahren. Der zweite Schwung wurde nach Lambach gefahren. Die konnten wir noch alle küssen, war aber auch Recht hektisch! Dann würde es ruhiger, zum Glück. Ein entspanntes Frühstück und lustwandeln im Park. Am Nachmittag stand dann der Besuch bei Robert und Karin an. Am Anfang erhitze eine politische Diskussion die Gemüter und hat mich sehr aufgebracht. Als man sich auf ein anderes Thema einigte wurden die Töne harmonischer und die Spannung wich. Kinder und Reisen sind in den Vordergrund getreten und auch die Erinnerungen an die Eltern und Großeltern war ein ergiebiges Thema. Wir blieben noch bis Einbruch der Dunkelheit. Dann müsste ich nach Hause drängeln, da am Wohnmobil das Dach offen stand und die Feuchtigkeit ins innere drängelt. Wollte eigentlich noch Franz Eberhuber bei der Arbeit zusehen, aber der Schlossherr „lauerte“ ich Schatten des Schlosses. Er war mit Aufräumarbeiten am „Löschteich“ beschäftigt und hat die Luftmatratzen und Schwimmtiere entlüftet. Da hat die Dame des „Hauses“ ein Teewasser aufgesetzt und es gab einen Schlummertrunk im Wohnmobil. Kurz hat man die vergangenen Stunden und Tage beleuchtet und versucht aus den Ereignissen gewisse Erkenntnisse zu ziehen. Das Resümee: Es war anstrengend, aber schön und einige Dinge müssen noch genauer analysiert werden.
Heute regnet es. Ich habe gestern noch die E-Bike verstaut und die Plane zum ablüften offen gehabt. Kann wiedereinmal sagen: Alles richtig gemacht.
Nach dem Frühstück werde ich versuchen dem Franz beim arbeiten zuzusehen, mehr wird bei dem Wetter nicht passieren.
Die vorletzte Folge vom Eberhuber ist beendet und das Wetter ist gnadenlos. Ich habe doch letzthin von meiner Jagd auf das Federvieh mit der Kamera berichtet. Es ist nur noch die Mutter mit ihren drei Töchtern im Park. Adrian hat gemeint das der Vater mit den Jungs sich vom Acker gemacht hat. Die Kerle wurden scheinbar im Waschenberg gesichtet. Es gibt aber Leute die meinen das sie Opfer eines Anschlags wurden. Mal sehen ob der Eberhuber einen siebten Fall zum Lösen bekommt: „Der dreifach Hühnermörder“, oder „Alles nur Gerüchte“!
Ich zieh mir jetzt den sechsten Fall: „Leberkäsjunke“ rein. Natürlich mit Kaffee und Kuchen und überlege krampfhaft ob an dem Gerücht etwas dran ist. Hier in diesem Dorf gibt es Stoff für viele Filme!
Mittagsschlaf und Abendessen liegt hinter uns. Das Wetter war den ganzen Tag bescheiden. Morgen, morgen wird alles besser.

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Gmunden

Man war nicht in Österreich, wenn man nicht in Gmunden war. Man war nicht in Gmunden, wenn man nicht in der Keramik war.
Heute Gmunden, Keramik und Ramsau. Bei der Keramik habe ich den Parkwächter gemacht und die Mädels haben den Laden gestürmt. Nach kurzen Aufenthalt ging es in die Ramsau. Adrian hat die Insassen in unserem Stammlokal abgeladen und hat die bahnreisende Mutter mit zwei Kindern am Bahnhof abgeholt.
Wir haben den Nachmittag dort mit Essen und Trinken verbracht. Das Wetter hat gehalten.
Kurz vor Sonnenuntergang haben wir uns verabschiedet. Wollten noch einkaufen. Hat auch geklappt. Auf dem Heimweg eine tolle Abendstimmung erlebt. Die Fotos werden der Stimmung nicht gerecht.


Laut Google 42km bei 1:20h Bewegung

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the same procedure as last year

Not last year, yesterday.

Es regnet. Es regnet immernoch. Das obwohl es auch in der Nacht geregnet hat. Da jagt man keinen Hund raus. Nur die Kinder müssen zum Segelkurs. Heute ist Prüfung. Schwer für die Kinder, da das Material in deutsch gehalten ist. Wir werden sehen wie es ausgegangen ist. Wegen des Wetters wurde der Kurs auf 14 Uhr gekürzt.
Hier werden mühsam Pläne geschmiedet und sie dann umzukrempeln.
Habe soeben einen Tisch für 8 Personen im Nachbarort online reserviert. Irgendwie habe ich keine gute Erinnerung an das Lokal, aber vielleicht hat sich im Laufe der Zeit etwas verändert. Dort kann es meiner Meinung nach nur besser werden. Bin gespannt wie das endet. Bin nebenbei meinen häuslichen Pflichten nachgekommen und habe Wasser aufgefüllt. Wenn Prinzessin nochmal mit Mineralwasser duschen muss, werde ich unter der Fahrradbühne schlafen müssen.
Nachdem keine Rückmeldung vom Lokal kam, habe ich sicherheitshalber angerufen. Das war gut, den Sonntags ist der Chef in der Küche und nicht im Büro. Warum führt man eine online-Reservierung ein, und ruft sie dann nicht ab?
Tanya hat den Fahrdienst übernommen und Dago, Flicky und mich als erstes ins Lokal gefahren. Im zweiten Durchgang kam dann Adrian und die Kinder. Der Kellner hat die Bestellung überlebt. Jetzt warten wir was er bringt.
Nun hat mich die Pizza nicht von Stuhl gerissen, aber da gehen die Geschmäcker ja auseinander.
Wir sind vom Abendessen zurück und unsere Erwartungen wurden voll erfüllt. Beim letzten Besuch war uns klar das es an allem gemangelt hat. Service, Qualität und was man sonst so erwartet wenn man essen geht. Wir wollten das Lokal nicht mehr besuchen. Das selbe sagen wir jetzt auch wieder. Mal sehen ob wir es uns auch merken können.
Mir fällt da mein alter Arbeitskollege und Freund Harald ein. Der hat immer gesagt: „Schlecht essen kann man überall gut!“
Ach ja, die Kinder haben die Prüfung bestanden. Es waren 60 Punkte möglich und es wurden einmal 60 und zweimal 59 Punkte erreicht.

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Fauler Tag.

Schlafen bis das Kreuz weh tut und dann nochmals umdrehen. Es nützt nichts, irgendwann treibt einen etwas aus dem Bett. Also starte ich das tägliche Ritual. Es war heiß in der Nacht und meine Frage gestern Abend: „Öffnen wir einen Teil des Daches?“ wurde verneint. Jetzt ist meine Matratze nass. Zum Glück im oberen Bereich. Auch das Kopfpolster hat gelitten. So bleibt das Bett aufgebaut damit sie Sache ablüften kann. Werde heute Abend die gleiche Frage nochmal stellen. Fleißig wie ich bin, habe ich mein Rad wieder abgeladen und bin zum Einkaufen gefahren. Erst auf den Markt, auch um am Würstelstand die Stammgäste zu begrüßen, und dort besseres Gebäck als im Spar-Mark zu kaufen. Ist aber nur ein Gerücht! Dann zum Spar um Milch und Co zu kaufen. Am Rückweg wieder Norbert getroffen und anschließend die Einkäufe im Schloss abgeliefert. Habe mich aus allem rausgehalten und Frühstück gerichtet. Es ist nicht möglich so viele verschiedene Lebenseinstellungen zu vereinen. Der eine möchte das, der andere will es so und einer will es gar nicht. So richtig ausgesprochen wird es leider nicht. Eine Unmenge an Missverständnissen türmen sich da auf. Jeder hat Gründe für seine Verhalten oder seine Einstellung. Wir klinken uns aus und genießen die Ruhe im Park. Dago wollte Freunde besuchen, hat sie aber telefonisch nicht erreicht. Die drei „Alten“ vom Schloss sind weggefahren. Mittagessen oder Kaffee trinken. Die drei „Jungen“ sind im Segelkurs in Gmunden. Dagmar sorgt für das Abendessen. Es gibt Kartoffelsalat nach dem Rezept von meiner Mutter, nur mit weniger Salz! Dazu gibt es Würstchen. Ein paar Frankfurter oder wie immer die man nennt. Bin vorhin mit der großen Kamera auf die Jagd gegangen. Die Pfauen sind durch den Park marschiert. Ich habe sie aber immer nur von hinten getroffen.
Das Abendessen ist beendet und ich sitze im Womo und sehe einen Film an. Dago ist noch im Schloss und unterhält sich mit den Gastgebern.

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Salzburg

Eigentlich sollte heute Haio’s Buch vorgestellt werden. Dieser Termin wurde schon einmal verschoben. Jetzt fällt die Buchvorstellung leider aus, der Verleger ist abgesprungen. Haio arbeitet sich nun in entsprechender Software ein, um das Manuskript in ein druckfähiges Layout zu wandeln und es in Eigenregie auf den Markt zu bringen. Es bleibt die Einladung zur Vernissage, welche wir gerne annehmen. Es geht um 19:00 los. Wir sind schon in der früh, etwas zu spät, losgefahren. Wir treffen uns um 12 mit Melanie in Salzburg zum Mittagessen. Im Schlosspark war jedoch ungewöhnlich viel los und die Abfahrt verzögerte sich um genau die 10 Minuten, die wir zu spät kommen. Aber der Tag hat ja auch so verrückt begonnen. Dago hat gestern noch eine Waschmaschine gewaschen und niemand hat den Wasserstand geprüft. Ich könnte noch duschen! Bei Dago reichte es nur zum einseifen. Eine Flasche Mineralwasser, natürlich mit Kohlensäure, musste zum abwaschen herhalten. Ist immer so. Wenn es einen trifft, dann richtig.
Das Treffen mit Melanie war nett. Aus dem hübschen Mädchen ist eine tolle Frau geworden. Haben viel über unsere Erinnerung geredet und was das Leben aus einem gemacht hat. Eltern und Freunde waren auch Teile des Gespräches und sollte ich es vergessen, Melanie lässt alle recht herzlich grüßen. Sie hat uns noch zum Wohnmobil begleitet und war erstaunt das kein Ticket am Scheibenwischer hing. Sei hier alles Kurzparkzone. Ich meine das gegenüber die blau markierten Plätze sind Kurzparkzone. Mein Platz war nicht blau markiert. Egal, möchte mein Glück nicht provozieren und fahre weg. Die Suche nach einem Parkplatz in Salzburg ist schwierig. In der Nähe zur Vernissage habe ich einen entdeckt. Ab 19 freies Parken, im Augenblick max. 3h. Das reicht nicht. So fahren wir auf die andere Seite und parken unter Bäumen. Trinken einen Tee und essen Kuchen.
Salzburg ist voll mit Touristen. Ein geschiebe und gedrücke. Wir haben uns ein wenig erholt und parken den Wagen in die Nähe der Ausstellung. Ein kurzer Fußmarsch durch die Steingasse zur Textil Kunst Galerie. Ein großer Andrang und unglaubliche Ausstellungsstücke.

Spitzen vom feinsten! Dazu die erklärenden Worte von Haio mit großem geschichtlichem Hintergrund. Die Räume sind brechend voll mit Leuten und wir verabschieden uns nach kurzem Smalltalk.
Am Parkplatz verarbeiten wir die Eindrücke und nehmen nebenbei das Abendbrot zu uns. Dann geht es zurück über die B1. Wir wollen im Schlosspark unser Lager aufschlagen. Schade, es ist Nacht und nichts zum schauen. Doch, da vorne ein Feuerwerk für meine Prinzessin.
Es ist 23 Uhr und der Wagen steht auf seinem Platz. Noch kurz bei Freund Google vorbei und sie Daten abholen. Wenn die mich überwachen kann ich auch die Daten nutzen.
Er meint 180km bei 4h und ein paar Meter zu Fuß.

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